Teil 3: Sehenswürdigkeiten der Grafschaft Kerry

Die Grafschaft Kerry mit einer Fläche von 4735 Quadrat-Kilometern und seinen 145048 Einwohnern ist eines der meistbesuchten Urlaubsziele der Touristen. Die Grafschaft Kerry bietet einmalige landschaftliche Ausblicke, eine Vielzahl an Tierarten und natürlich auch eine Menge interessanter und besonderer Städte und einmalige Sehenswürdigkeiten. Kenner sprechen auch von einem Hauptanziehungspunkt für den Tourismus in Irland.

Denkmäler in Kerry

In der irischen Grafschaft Kerry sind einige vorzeitliche Denkmäler wie das Cahergal, Caherconree, Cahermore, Dunbeg, Fallarus Oratory, Leacanabuaile und Siague Fort zu finden.

Bei den Denkmälern Caherhal, Caherconree und Cahermore können Urlauber die Überreste von bekannten Forts besuchen. Jedes Fort ist aufgrund seiner Bauweise und Anordnung individuell und es kreisen jeweils eigene Geschichten und Legenden darum. Fallarus Oratory ist ein Bethaus, das bootförmig in Trockenmauertechnik erbaut wurde. Es ist trotz seines Alters sehr gut erhalten und es lohnt sich immer dort vorbeizuschauen. Leacanabuaile ist ein ebenfalls sehr gut erhaltenes Fort, das sich anders als das Cahergall, welches im Tal angesiedelt ist, oben auf einer Hügelkuppe befindet. Siague Fort schließt den Kreis der gut erhaltenen und neu restaurierten Forts in der Grafschaft Kerry.

Castles, Kirchen, Klöster und mehr in Kerry

Es finden sich nicht nur Forts in der Grafschaft Kerry, denn auch Castles, Kirchen, Klöster und weitere sehr alte Bauwerke können besichtigt werden.

Halbinseln in Kerry

In der Grafschaft Kerry gibt es die Dingle-Halbinsel und die Iveragh-Halbinsel. Die Dingle-Halbinsel  liegt in der Provinz Munster und ist geografisch gesehen sehr bergig. Im westlichen Teil finden sich viele Denkmäler, die für jeden Touristen sehr interessant sind. Die Dingle-Halbinsel ist neben dem bekannten Ring of Kerry, von dort aus werden sehr häufig Bootsfahrten zu den Blasket Islands angeboten. Sportbegeisterte Urlauber kommen wegen dem großzügigen Angebot an Sportaktivitäten wie angeln, Fahrrad fahren, golfen, reiten und wandern.

Auf der Iveragh-Halbinsel am Ring of Kerry, finden sich ebenfalls eine Vielzahl an Denkmälern, die die irische Geschichte zu bieten hat. Die Iveragh-Halbinsel ist geprägt durch die wunderschöne Umgebung von Killarney, Valtentia Island und Skelling Michael, wo die McGillycuddy Reeks, die höchsten Berge Irlands liegen.

Ring of Kerry und Ring of Beara

Der Ring of Kerry ist eine Panoramaküstenstraße, die 179 Kilometer lang ist. Touristen können diese mit Bussen nur gegen Uhrzeigersinn befahren, da die Breite der Straßen dieses nicht anders zulässt.

Der Ring of Beara ist, ähnlich wie der Ring of Kerry, eine Panoramaküstenstraße. Sie ist 140 Kilometer lang und liegt in der Grafschaft Kerry und Cork. Der Anfang und das Ende des Ring of Beara sind die Orte Glengariff und Kenmare und führt durch Castletownbere, den Hauptort der Halbinsel. Diese Panoramaküstenstraße ist deutlich weniger befahren als der „große Bruder“ und ist für Reisebusse zu schmal und ist sogar für Fahrzeuge mit mehr als 2,8 Tonnen vollständig gesperrt.

Der Killaney-Nationalpark

Der bekannte Killaney-Nationalpark ist in der Grafschaft Kerry, auf der Halbinsel Iveragh zu finden. Insgesamt nimmt der National-Park eine Fläche von über 100 Quadrat-Kilometern ein und grenzt an die Stadt Killaney. Im Park sind drei große Seen (Lough Leane, Muckross Lake und Upper Lake) mit einer zusammen gerechneten Fläche von über 22 Quadrat-Kilometern. Touristen, die den Killaney-Nationalpark besuchen, werden einen schönen Einblick in den Reichtum der weitläufigen Eichenwälder bekommen. Neben den Eichen wachsen dort auch eine Vielzahl an anderen Bäumen, Moosen, Flechten und Farnen. Der Tourist kann sogar, aufgrund des Einflusses des angrenzenden Golfstromes, Blühpflanzen sehen, die es sonst nur im Mittelmeergebiet gibt. Eine große Attraktion ist das Muckross House, einem 1843 von der Familie Herbert erbauten Herrenhauses. Der National-Park kann in Pferdekutschen oder aber zu Fuß erkundet werden und ermöglicht den Touristen einmalige Einblicke in die Flora und Fauna, als auch in die Geschichte Irlands.

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