Weihnachtsbräuche in Irland

Wir stellen Ihnen die bekanntesten Weihnachtsbräuche in Irland in diesem Artikel vor. Wie jedes Land hat auch Irland seine eigenen Weihnachtsbräuche und -traditionen rund um das Fest der Liebe.  Sie werden überrascht sein, wie die Iren Weihnachten feiern.

Irische Weihnachtsdekoration

In Irland wird das Haus oder die Wohnung mit einem gründlichen Weihnachtsputz für das anschließende Dekorieren vorbereitet. Dann wird das Heim mit Efeu und Stechpalmenzweigen geschmückt. Je mehr Beeren der Stechpalmenzweig trägt, desto mehr Glück steht der Familie im kommenden Jahr ins Haus. Über die Eingangstür hängen die Iren in alter Tradition einen Mistelzweig. Früher diente dieser dazu, böse Geister, Hexen und andere unheilvolle Geschöpfe fernzuhalten. Heute hat der Mistelzweig eine andere Bedeutung: Das Paar, das sich unter dem Mistelzweig küsst, hat eine glückliche, gemeinsame Zukunft vor sich. Der Weihnachtsbaum, wie er in Deutschland zu Weihnachten nicht wegzudenken ist, hat in Irland erst in den 1960er Jahren Einzug gehalten. Seither ist er fester Bestandteil der weihnachtlichen Dekoration in Irland.

Weihnachtsbräuche in Irland

Der irische Adventskranz

Auch die Iren entzünden im Laufe des Advents Kerzen an einem Adventskranz. Dieser sieht anders aus als wir ihn aus Deutschland kennen. Statt vier Kerzen wie es hierzulande üblich ist, hat das irische Pendant fünf. Drei davon sind lila, eine ist rosa und in der Mitte des Kranzes steht eine weiße Kerze. An den ersten zwei Adventssonntagen entzünden die Menschen zwei lila Kerzen als Zeichen der Besinnung und Buße. Am dritten Advent brennt die rosa Kerze als Zeichen der Vorfreude auf das Fest. Am vierten Advent folgt die letzte lila Kerze und an Weihnachten und in der Zeit nach dem Fest brennt die weiße Kerze in der Mitte.

Geschenke für Santa Claus

Der Weihnachtsabend in Irland, der 24. Dezember, ist ein Fest in der Familie. Die Familien sitzen bei Truthahn, Räucherlachs und Plumpudding beisammen, feiern und schlemmen. Zu fortgeschrittener Stunde gehen sie gemeinsam in die Mitternachtsmesse. Diese Zeit nutzt Santa Claus, um die Geschenke vorbei zu bringen. Er steckt sie in Socken, die die Kinder im festlich geschmückten Wohnzimmer gut sichtbar auslegen. Ausgepackt und bestaunt werden die Gaben erst am Morgen des 25. Dezembers. Um den fleißigen Santy, wie Santa Claus in Irland liebevoll genannt wird, für seine Mühen zu entlohnen, stellen die Iren dem alten Mann ein kleines Geschenk beiseite. Das kann ein Pint Guinness, ein Schluck guten Whiskeys oder selbst gebackenen Mince Pies sein. Letztere mag Santi besonders gerne. Nach dem feierlichen Auspacken der Geschenke und einem ausgiebigen Frühstück verbringt man in der Zeit zusammen und unternimmt einen Familienausflug mit Winterspaziergang.

Weihnachtsbräuche in Irland

Eine Kerze im Fenster

Am Weihnachtsabend stellen die Iren traditionell eine Kerze gut sichtbar ins Fenster. Das symbolisiert, dass Maria und Josef, die an diesem Abend vor langer Zeit vergeblich eine Bleibe suchten, in diesem Haus willkommen sind. Auch anderen Reisenden soll mit dieser Kerze der Weg gewiesen werden.

Das Weihnachtsschwimmen

Einer der außergewöhnlichsten Weihnachtsbräuche in Irland ist das Weihnachtsschwimmen. Am Weihnachtsmorgen ereignet sich in vielen Küstenorten der Grünen Insel ein besonderes Schauspiel. Hunderte hartgesottener Iren kommen am Morgen des 25. Dezember zusammen, um sich gemeinsam in die eiskalten Fluten des Atlantiks zu stürzen. Zahllose Schaulustige feuern die Schwimmer vom Ufer aus an. Das bekannteste Weihnachtsschwimmen findet am Forty Foot Strand in Glenageary bei Dun Laoghaire statt. Das Weihnachtsschwimmen dient einem wohltätigen Zweck.

St. Stephen´s Day oder Wren Day

Der 26. Dezember wird in der Republik Irland „St. Stephen’s Day“ oder „Wren Day“ genannt. Erinnert wird an diesem Tag an den Nationalheiligen der Grünen Insel, St. Patrick. Einer Legende nach wurde der heilige Patrick auf der Flucht vor Häschern von einem kleinen Zaunkönig verraten (Englisch: wren), woraufhin St. Patrick gefangen genommen wurde. Früher fingen Kinder an diesem Tag einen Zaunkönig und zogen mit diesem im Dorf von Haus zu Haus. Für eine glücksbringende Feder des Vogels gaben die Leute den Kindern Geld. Mit dem gesammelten Geld richtete das Dorf ein Fest mit Musik und Tanz aus. Heute ziehen Kinder und Jugendliche, die sogenannten „Wren Boys“ mit Stechpalmenzweigen, Masken und in alte Kleidungsstücke gehüllt, umher, singen und sammeln auf diese Weise Spenden für einen guten Zweck und Süßes für sich.

Das kleine Weihnachten

Während wir hierzulande am sechsten Dezember der Tag der Heiligen Drei Könige feiern, machen sich in Irland an diesem Tag die Frauen einen gemütlichen Tag im Pub. Dieser Tag wird das „Weihnachten der Frauen“ oder „Kleines Weihnachten“ genannt. Ihre Männer hüten indes zu Hause das Kaminfeuer, nehmen den Weihnachtsschmuck ab und bereiten das Essen zu. Wenn sie das nicht tun, bringt das Unglück über die Familie.

Haben Sie Lust, die Weihnachtsbräuche in Irland hautnah mitzuerleben und die Weihnachtstage geruhsam in Irland zu verbringen? Wir beraten Sie gerne. Ihnen ein Frohes Weihnachtsfest oder wie es in Irland heißt: Nollaig Shona Duit!

Der Nikolaus in Irland

Liegt der berühmte Nikolaus, den jedes Kind kennt, einsam und vergessen in Irland begraben? Es besteht kein Zweifel daran, dass es den wohltätigen Mann mit Mitra und Bischofsstab tatsächlich gegeben hat. Allerdings scheiden sich die Geister, wo die Gebeine des Heiligen Nikolaus ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Eine Spur führt nach Irland, genauer in die Grafschaft Kilkenny.

Nikolaus in Irland

By Anonymous (http://www.dorotheum.com) [Public domain], via Wikimedia Commons

Die wahre Geschichte des Nikolaus

Das historische Vorbild des heute weltbekannten alten Mannes mit weißem Rauschebart ist Nikolaus von Myra. Dieser wurde in Patara, einem Ort in der heutigen Türkei, zwischen 270 und 286 nach Christus als Sohn wohlhabender Eltern geboren. Der junge Nikolaus widmete sein Leben Gott. Mit nur 19 Jahren verlieh ihm sein Onkel, der damalige Bischof von Myra, die Priesterweihe und setzt ihn als Abt von Sion, nahe seiner Heimatstadt ein.

Als seine Eltern an der Pest starben, verschenkte er sein ganzes Erbe an Bedürftige. Eine Legende erzählt davon, wie Nikolaus mehrere junge Frauen in seinem Heimatort davor bewahrte, ihre Körper verkaufen zu müssen, indem er über Nacht in die am Kamin aufgehängten Socken, heimlich Geldstücke verteilte oder diese durch das Fenster warf. So war genügend Geld für eine Mitgift vorhanden und die Zukunft der Frauen war gesichert. Daher rührt die heutige Tradition, dass der Heilige Nikolaus den Kindern über Nacht in die Stiefel kleine Geschenke steckt.

Nachdem Nikolaus Onkel, der Bischof von Myra, verstarb, pilgerte Nikolaus ins Heilige Land. Nach seiner Rückkehr ernannte ihn seine Gemeinde zum neuen Bischof von Myra. Als solcher werden ihm viele weitere Wunder nachgesagt. Er soll schiffbrüchige Pilger errettet, unschuldige Gefangene befreit und tote Kinder wieder zum Leben erweckt haben.

325 nach Christus nahm Nikolaus von Myra an dem ersten Konzil von Nicäa teil. Bei diesem Treffen diskutierten die geladenen Bischöfe, ob Jesus lediglich gottähnlich oder mit Gott eins sei. Nikolaus war ein wortgewandter Verfechter letztgenannter Ansicht. Er starb am sechsten Dezember zwischen 326 und 365 nach Christus. Beigesetzt wurde der Heilige Nikolaus in Myra, dem heutigen Demre in der Türkei. Nach seinem Tod sprach ihn der Papst heilig.

Der Heilige Nikolaus geht auf Reisen

Nach dem Tod von Nikolaus wurde es ruhig um den mildtätigen alten Mann. Erst im sechsten Jahrhundert begann der Kult um den Bischof von Myra. Kaiser Justinian weihte ihm eine Kirche im heutigen Istanbul und die Verehrung des Heiligen verbreitete sich weiter nach Griechenland, über die slawischen Länder nach Russland und von dort nach Mittel- und Westeuropa.

Mit der Verbreitung des Heiligenkultes rund um Nikolaus setzte auch das Interesse an seinen Gebeinen ein – der Reliquienhandel florierte. Einige Reliquien des heiligen Mannes soll Kaiserin Thephanu 972 nach Christus für ihre Hochzeit mit Otto II mit im Gepäck gehabt haben. Heute werden sie in einem Seitenschiff des Wormser Doms verwahrt. 1087 nach Christus stahlen Seefahrer die Gebeine des heiligen Nikolaus aus Myra und brachten sich nach Bari in Süditalien. So lautet die gängige Geschichte.

Nikolaus kommt nach Irland

Unter Historiker ist aber ein Streit über das Ende dieser Geschichte entbrannt. Der Historiker, Philip Lnych, Vorsitzender der Callan Heritage Society in der Grafschaft Kilkenny ist fest davon überzeugt, dass die letzte Ruhestätte des Heiligen Nikolaus die Kirche des Heiligen Nikolaus nahe der Jerpoint Abbey ist. Diese ist ein ehemaliges Zisterzienser Kloster, etwa 1,5 Kilometer südlich von Thomastown in der Grafschaft Kilkenny gelegen.

Laut Lynch brachte eine französische Kreuzfahrerfamilie mit Namen de Frainets die Gebeine von Nikolaus aus Bari in Italien nach Irland. Die de Frainets exhumierten das Grab des Heiligen in Bari und brachten die Überreste in den Süden Italien, damals normannisches Gebiet. Als die de Frainets aus dem Süden Italien schließlich vertrieben wurden, vertrauten sie die Gebeine Verwandten in Nizza an. Diese verfrachteten die in ihren Familienbesitz nach Kilkenny zur sicheren Aufbewahrung.

Ein Mitglied der Familie, Nicholas de Frainets, errichtete nahe Jerpoint eine Kirche, in der die sterblichen Überreste des Nikolaus von Myra 1200 bestattet wurden. Tatsächlich gibt es in den Überresten der Kirche des Heiligen Nikolaus in Jerpoint eine Grabplatte, die den Heiligen flankiert von zwei Kreuzrittern zeigen soll.

Anders als die Basilika in Bari oder die Kirche in Demre, sind die Ruinen der Kirche des Heiligen Nikolaus in Kilkenny kein bekannter Wallfahrtsort. Die Grabplatte liegt einsam dar, eingesunken in irischem Klee und überwuchert von grünem Moos. Wenn die Reise des Heiligen Nikolaus wirklich an diesem Ort ihr Ende gefunden hat, könnte er es ruhiger nicht haben. Nach seinem bewegten Leben ist das sicher nicht das Schlechteste. Gefeiert wird der Nikolaustag in Irland übrigens nicht.

Wenn Sie Ihre Irland-Reise nach Kilkenny führt, machen Sie doch einen Abstecher zur Jerpoint Abbey und den nahe gelegenen Überresten der Kirche des heiligen Nikolaus. Nur Ihren Kindern sollten Sie davon besser nichts erzählen. Einen schönen Nikolausabend!

Silvester in Irland feiern

Silvester in Irland hat für jeden Geschmack das Passende zu bieten. Wer das neue Jahr ruhig und gediegen angehen lassen möchte, ist in einem gemütlichen, irischen Cottage auf dem Land bestens aufgehoben. Wer auf der Suche nach „Irish Craic“ ist, nach ausgelassenem Feiern, der wird in den Städten auf seine Kosten kommen. Vor allem Dublin und Belfast warten über Silvester mit mehrtägigen Feierlichkeiten auf. Wir haben Ihnen die wichtigsten Infos für Ihre Silvesterreise nach Irland zusammengestellt.

Silvester in Irland

Wie die Iren Silvester feiern

Silvester in Irland ist ein Tag des gemeinsamen Feierns mit Familie und Freunden. Tagsüber geht das Leben seinen gewohnten Gang. Am Abend steht ein gemütlicher Pub-Crawl an oder der Besuch einer der zahlreichen Eventlocations. Die Gläser klirren und gemeinsam wird ausgelassen gefeiert und auf das neue Jahr angestoßen. Das Fest zieht sich gerne bis in die frühen oder späten Morgenstunden hin. Ein alter irischer Brauch ist, am Neujahrstag Familie und Freunde zu besuchen. Die Iren trinken dann gemeinsam ein Glas Whiskey und überbringen Segenswünsche für das Jahr.

Feuerwerk in Irland

In Irland ist es verboten, ein privates Feuerwerk zu zünden. Während in Deutschland das neue Jahr mit Böllern, Raketen und dem entsprechenden Krach das neue Jahr einzuläuten, geht es zu Silvester in Irland eher ruhig zu. Dort dürfen ausschließlich Wunderkerzen, Partykracher und ähnliche wenig gefährliche „Knallkörper“ gekauft und gezündet werden. Entsprechend verläuft das Silvesterfest ruhiger und mit weit weniger Schwefelschwaden ab als in Deutschland. Ein Feuerwerk ist in Irland nur erlaubt, wenn es professionell veranstaltet wird und Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. In den großen Städten Irlands ist der Silvesterhimmel auch in allen Farben des Regenbogens erleuchtet. Das Spektakel ist aber zeitlich und örtlich begrenzt.

Silvester in Dublin

In Dublin findet an den Tagen rund um Silvester das New Year’s Festival statt. Am 31. Dezember und am ersten Tag des neuen Jahres verwandelt sich Dublin in ein Lichter- und Farbenmeer. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind in bunte Lichter getaucht und Musik und Tanz erfüllt die Stadt. Entlang der Liffey verzaubern Straßenkünstler und Artisten mit ihren Darbietungen die Passanten und auf der Liffey begeistert ein Flyboard-Spektakel die Feiernden. Ganz Dublin trifft sich für das „Countdown-Concert“, mit dem das alte Jahr stimmungsvoll verabschiedet und das Neue begrüßt wird. Danach zieht es Touristen wie Dubliner in die unzähligen urigen Pubs, um bei Guinness und Musik gemeinsam ins neue Jahr hinein zu feiern.

In den Morgenstunden von Neujahr ist Dublin wie leer gefegt. Alle erholen sich von der gestrigen Nacht und lassen das Jahr entspannt angehen. Erst gegen Mittag geht es dann mit den Festlichkeiten weiter. Öffentliche Konzerte sind ebenso geboten wie Straßenperformances. Ein Bummel durch die Stadt lohnt sich also, wenngleich die meisten Geschäfte und Sehenswürdigkeiten geschlossen bleiben und viele Pubs ebenso. Die wenigen, die öffnen, tun das erst am späten Nachmittag. Neujahr ist in Irland ebenso wie in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag.

Silvester in Belfast

Auch in Belfast, der nordirischen Hauptstadt, ist am letzten Tag des Jahres einiges geboten. Die Feierlichkeiten am 31. Dezember in Zentrum Belfasts, Annual New Year´s By the Bay, bieten den Besuchern verschiedenste Veranstaltungen wenige Gehminuten voneinander entfernt. Ab den frühen Nachmittagsstunden finden an zehn Veranstaltungsorten facettenreiche Konzerte von Klassik, über irischen Folk, bis hin zu Singer-Songwriter statt. Außerdem Lesungen, Tanzperformances und vieles mehr. Daneben ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt und internationale Leckereien verwöhnen die Besucher. Um Punkt Mitternacht wird dann feierlich das jährliche Freudenfeuer an der Bucht entzündet und damit das neue Jahr begrüßt.

Abseits der Feierlichkeiten in den beiden Metropolen gibt es auch in Irlands beschaulicheren Städten wie Galway, Cork, Waterford oder Killarney zahlreiche Veranstaltungen. Es ist anzuraten, den Abend im Vorfeld zu planen und sich frühzeitig ein Ticket für eine der Veranstaltungen, wie einer Dinnerparty, zu sichern. Wer den Abend lieber in uriger Atmosphäre im Pub begehen möchte, findet dort sicherlich auch so noch ein Plätzchen. Das Eis zu den Mitfeiernden ist schnell gebrochen und vielleicht stößt man zu Mitternacht mit neu gewonnenen Freunden an.

Wenn Sie Lust haben, nach den Weihnachtsfeiertagen zu Hause ein unvergessliches Silvester in Irland zu verbringen, beraten wir Sie gerne. Ihnen ein glückliches und frohes neues Jahr! Athbhliain faoi mhaise daoibh!

Die schönsten Weihnachtsmärkte in Irland

Die Weihnachtsmärkte in Irland sind ein Erlebnis. Sie sind ausgelassener, bunter und quirliger als in Deutschland. Hier gilt die Adventszeit eher als eine ruhige und besinnliche Zeit (wenngleich das selten tatsächlich zutrifft) und entsprechend geht es auf den Weihnachtsmärkten zu. Wenn Sie Irland in der Weihnachtszeit besuchen, lohnt sich ein Besuch der irischen Weihnachtsmärkte. Hier haben wir die Größten und Festlichsten für Sie zusammengestellt.

Weihnachtsmärkte in Irland

Belfast Continental Christmas Market

Der Belfast Continental Christmas Market befindet sich im Herzen von Nordirlands Hauptstadt auf dem Vorplatz der Belfast City Hall. In über 100 kleinen, festlich dekorierten Holzbuden werden lokale Produkte verkauft. Hier findet der Besucher auch ausgefallenere Weihnachtsgeschenke für die Lieben zu Hause. Außerdem gibt es leckeres Essen von in Belfast ansässigen Restaurants und Bars. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Hummer-Burger? Für Kinder ist ein Abstecher zu Santa Claus, der in seiner Hütte die kleinen Besucher empfängt und ihre Weihnachtswünsche entgegennimmt eine Attraktion. Sie können daneben auch einen Brief an Santa schreiben und diesen in seinen Briefkasten auf dem Gelände des Weihnachtsmarktes einwerfen. Er antwortet bestimmt! Der Belfast Continental Christmas Market findet 2017 bereits zum 13. Mal infolge statt. Im vergangenen Jahr verzeichnete der Weihnachtsmarkt 1.3 Millionen Besucher.

Donegall Square, Belfast BT1 5GS; Öffnungszeiten: 18. Nov. – 23. Dez. Mo-Mi 10-20 Uhr, Do-Sa 10-22 Uhr, So 12-18 Uhr

Christmas in Killarney – das Weihnachtsfestival

In Killarney, in der Grafschaft Kerry im Südwesten der irischen Republik, findet ein wahres Weihnachtsfestival statt. Von Ende November bis kurz vor Weihnachten erwartet die Stadt ihre Besucher mit einem bunten Lichtermeer, Paraden, einer Eislauffläche, einem Kunsthandwerks- und einem Essensmarkt mit süßen und deftigen Leckereien. In der Weihnachtszeit haben alle Geschäfte der Stadt verlängerte Öffnungszeiten, sodass ein weihnachtlicher Einkaufsbummel auch zu fortgeschrittener Stunde noch entspannt möglich ist. Santa Claus schaut auch auf dem Weihnachtsmarkt in Killarney vorbei. Gemeinsam mit seinen Elfen nimmt er im eigens aufgebauten Santa Claus Dorf die Wünsche der Kinder entgegen. Der Gute ist ganz schön beschäftigt!

Old Market Lane, Killarney Co. Kerry; Öffnungszeiten: 25. Nov. – 23. Dez.

Christmas Market in Galway

Der Christmas Market in Galway im Südwesten Irlands darf bei einer Auflistung der Weihnachtsmärkte in Irland keinesfalls fehlen. Er findet 2017 zum achten Mal statt und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem großen Besuchermagnet entwickelt. Im Zentrum der Stadt sind gemütliche Holzhütten aufgebaut, an denen der Besucher vorbeischlendern und lokale Handwerkskunst bestaunen kann. Hier findet sich mundgeblasene Glaskunst ebenso wie Holzspielsachen, Schmuck, Papierkunst und Keramik. Kulinarisch ist der Weihnachtsmarkt in Galway international aufgestellt. Französische Crepes, belgische Waffeln, deutsche Bratwürste und irischer Fudge verströmen allesamt ihren verführerischen Duft.

Eyre Square, Galway Co. Galway; Öffnungszeiten: 17. Nov. – 22. Dez.

Glow – A Cork Christmas Celebration

Cork, die heimliche Hauptstadt Irlands im Süden der Insel, verwandelt sich in der Weihnachtszeit in eine einzige Lichterpracht. Eine Traumwelt aus märchenhaften Lichtinstallationen im Bishop Lucey Park verzaubert die Besucher an den Adventswochenenden. Der Weihnachtsmarkt im Zentrum der Stadt wartet mit Kunsthandwerk und allerlei Leckerem auf. Wer Lust hat, kann daneben von dem 30 Meter hohen Riesenrad einen schönen Ausblick über Cork genießen, während er von Glühweinduft umweht wird.

Stadtzentrum Cork Co. Cork; Öffnungszeiten: 1.-3. Dez., 8.-10. Dez., 15.-17. Dez., 20.-22. Dez.

Waterford Winterval

Waterford liegt im Südosten der Republik Irland. Von Mitte November bis kurz vor Weihnachten wird die Stadt zu einem Winterwunderland. Weihnachtsmarkt, Lichtinstallationen, Eislaufbahn und Santas Dorf befinden sich in Waterfords Einkaufsstraßen und dem sogenannten Waterford Viking Triangle. Ein Stadtteil, der einst von einer Mauer der Wikinger umschlossen war. Den Besucher erwarten in der Adventszeit viele weitere Attraktionen wie der polnische Kunsthandwerksmarkt, eine öffentliche Märchenstunde oder abendliche Konzerte.

Stadtzentrum Waterford Co. Waterford; Öffnungszeiten: 17. Nov. – 23. Dez.

Dublin at Christmas

Die Hauptstadt der irischen Republik wartet zur Adventszeit mit einigen weihnachtlichen Attraktionen auf. Am Merrion Square im Zentrum Dublins öffnen einige der gediegenen georgianischen Häuser ihre Pforten und Stände laden den Besucher zum Bummeln ein. Irisches Design und irische Handwerkskunst sind ebenso zu finden wie typisch irische Leckereien. Am Smithfield Square finden unter weihnachtlicher Beleuchtung verschiedene Veranstaltungen statt, darunter Auftritte von Chören und Bands. Santa Claus erwartet die Kinder im St. Stephen´s Green Shopping Centre und im Après Village Dublin gibt es Verkaufsbuden und internationale Genüsse für den Gaumen. Kurzum, Dublin wartet zur hat Zeit vor Weihnachten mit so einigen Weihnachtsmärkten auf.

Merrion Square, Dublin; Öffnungszeiten: 25. Nov.; 10-17 Uhr

Smithfield Square, Dublin 7; Öffnungszeiten: 12.-14. Dez.

Après Village Dublin, George’s Dock, Öffnungszeiten: 30. Nov – 23. Dez. Mo-So 12-19 Uhr

Wenn Sie in der Adventszeit die Grüne Insel besuchen, lassen Sie sich einen der Weihnachtsmärte in Irland nicht entgehen. Gerne können Sie Ihre Irlandreise direkt bei gruene-insel.de – Die Irland-Experten buchen.

Die 10 schönsten Orte im Westen Irlands

Die 10 schönsten Orte im Westen Irlands

Die Grüne Insel bietet eine vielfältige und wunderschöne Natur, sodass es schwerfällt, die schönsten Orte im Westen Irlands zu küren. Wir haben es trotzdem versucht und die beeindruckendsten Highlights entlang der Westküste herausgesucht. Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise in den Westen Irlands – Fernweh garantiert!

 

1.      Der spektakuläre Downpatrick Head

Downpatrick Head, Co. Mayo, Irland

In der Grafschaft Mayo verbirgt sich eine Küste, welche spannender kaum sein könnte. Hier werden die Gewalten der Natur und ihre ungebändigte Schönheit gleichermaßen deutlich: Der Downpatrick Head ist eine Sehenswürdigkeit, die Sie sich keinesfalls entgehen lassen dürfen.

Am Wild Atlantic Way, etwa sechs Kilometer hinter dem Örtchen Ballycastle liegt die außergewöhnliche Landzunge. Neben der tosenden Kraft des Meeres und einem tiefen Einblick in eine Schlucht, zieht vor allem der Brandungspfeiler Dún Briste Besucher in seinen Bann. Die etwa 50 Meter hohe Felsnadel ist das markante Wahrzeichen der Küste. Der Fels steht ungeschützt vor den Klippen und strotzt jeglichen Naturgewalten. Der Legende nach war der Heilige St. Patrick verärgert, als ein Einheimischer sich weigerte, zum Christentum zu konvertieren. Er brach mithilfe seines Stabes den Felsen von der Küste ab und verbannte damit dem Ungläubigen vom Festland.

2.      Die Dingle Peninsula

Dunbeg Fort auf der Dingle Peninsula, Co. Kerry, Irland
©Tourism Ireland

Das kleine Fischerstädtchen Dingle ist den meisten Irlandfans schon längst bekannt. Bunte Häuserfassaden, erstklassige Seafood-Restaurants und der berühmteste Delfin des Landes, Funghi, ziehen Jahr für Jahr Tausende Besucher an. Während die meisten Reisenden lediglich die Stadt besichtigen, ist die Dingle Halbinsel mit ihren zerklüfteten Küstenregionen und den spektakulären Bergpässen unangefochten einer der schönsten Orte im Westen Irlands. Auf nur wenigen Meilen gibt es viele Sehenswürdigkeiten aus prähistorischen Zeiten zu bestaunen, wie das 3.000 Jahre alte Dunbeg Fort oder die Beehive Huts. Die uralten Steinhütten verdanken ihren Namen ihrem Aussehen, das an einen gewaltigen Bienenstock erinnert. Die Dingle Peninsula ist ein faszinierender Ort, welcher sich auch wunderbar bei einer Wanderung erkunden lässt.

3.      Achill Island und das verlassene Dorf Slievemore

Slievemore, Achill Island im Co. Mayo, Irland
©Tourism Ireland

Achill Island ist eine Halbinsel im County Mayo und bekannt für ihre wilde und schroffe Natur. Neben den schönsten Stränden des Landes finden sich auf der größten Insel Irlands bezaubernde Seen und spektakuläre Steilklippen, eingerahmt von gigantischen Bergen. Mittendrin in dieser gewaltigen Landschaft liegt unscheinbar das verlassene Dorf von Slievemore. Mehr als 80 Ruinen alter Steincottages säumen sich entlang eines Berghanges. Archäologen vermuten, dass die große Hungersnot die Menschen dazu trieb, ihr Zuhause zu verlassen. Besucher können zu jeder Jahreszeit die Überreste des ehemaligen Dorfes bestaunen und sich selbst auf die Spuren seiner früheren Bewohner begeben.

4.      Die Slieve Leagues

Die Slieve Leagues, Co. Donegal, Irland

In der Grafschaft Donegal befindet sich eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten des Landes: Die atemberaubenden Slieve Leagues. Die 601 Meter hohen Klippen gehören zu den Höchsten Europas und fallen nahezu senkrecht in das Meer hinab. Bei einem Besuch kann das Naturwunder vom Parkplatz aus, als auch von oben besichtigt werden. Denn ein schmaler Trampelpfad führt Mutige direkt auf den Kamm der Klippen, von wo aus sie einen unbeschreiblichen Blick über die Landschaft genießen. Um zum höchsten Punkt zu gelangen, führt der Weg über den One Man’s Pass. Bei Wind, Regen oder Schwindel ist dringendst von einer Wanderung abzuraten!

5.      Weltkulturerbe Cliffs of Moher

Cliffs of Moher, Co. Clare, Irland
©Tourism Ireland

Die bekanntesten Steilklippen des Landes gehören unumstritten zu den schönsten Orten im Westen Irlands. Mit einer Höhe von bis zu 214 Meter erstrecken sich die Klippen über eine Entfernung von mehr als acht Kilometer und ragen fast senkrecht in das tosende Meer hinein. Mit ihnen spiegelt sich die Schönheit der Grünen Insel wieder: Raue Natur und faszinierende Küstenregionen.

Etwa 700.000 Besucher aus aller Welt sind jährlich an den Cliffs of Moher anzutreffen. Geradezu hypnotisierend wirkt die gigantische Kulisse auf sie ein. Zwischen den gewaltigen Feldwänden lassen sich seltene Vogelarten und die mitunter beliebtesten Einwohner Irlands entdecken: die drolligen Papageientaucher. Auch das zugehörige Besucherzentrum bietet  einen außergewöhnlicher Anblick: Unterirdisch in einen Hügel eingebaut, deuten nur die großen Glasfronten auf seine Existenz hin.

6.      Die Studenten- und Festivalstadt Galway

Galway, Co. Galway, Irland
©Tourism Ireland

Um es wie die Iren selbst auszudrücken: „Galway is a livey city!“ Die Stadt sprüht geradezu vor Leben und hat ihr ganz eigenes Flair. Von urigen Pubs über vielzählige Einkaufsläden bis hin zu traditionsreichen irischen Handwerksmärkten: In Galway bleiben keine Wünsche offen. Tagsüber lässt sich die Zeit beim gemütlichen Bummeln durch die kunterbunten Einkaufspassagen vertreiben, und abends wartet  die berühmte Pubkultur der Stadt darauf entdeckt zu werden. Mit rund einhundert Pubs ist von einem entspannten Ambiente bis hin zum stimmungsvollen Karaokeabend alles vertreten. Eine Liste mit allen Lokalitäten ist im Galway City – Pub Guide zu finden.

Abseits des abendlichen Trubels hat die Studentenstadt noch weitaus mehr zu bieten: Galway ist bekannt für seine pulsierende Kunstszene. Künstler aus allen Bereichen stellen ihre Werke in den kleinen Galerien aus. Ihnen zu ehren findet jedes Jahr das gut besuchte International Arts Festival statt.

7.      Clifden – die Hauptstadt Connemaras

Clifden, Co. Galway, Irland
©Tourism Ireland

Connemara ist eine landschaftliche Besonderheit, wie sie kein zweites Mal in Irland anzutreffen ist. Die gesamte Natur wird geprägt von meilenweiten Torfmooren und kleinen Seen. Nicht grundlos wird die Region als der Wilde Westen Irlands bezeichnet, denn das Land ist schroff und ungebändigt. Inmitten dieser rauen Kulisse liegt die Kleinstadt Clifden. Mit nicht einmal 3.000 Einwohnern ist die Ortschaft gut überschaubar. Doch zwischen der angenehmen Einsamkeit Connemaras gleicht das Leben in Clifden einer Großstadt. Verschiedenste Handwerkerläden, Pubs, Restaurants und Cafés reihen sich dicht an dicht. Geprägt wird der Ort vor allem von seinen farbenfrohen Straßen: Knallige Häuserfassaden und bunte Wimpel schmücken die Gassen. Nur wenige Meilen von der Stadt entfernt befinden sich wunderschöne Ausflugsziele, wie die malerische Kylemore Abbey oder die Sky Road, eine Panoramastraße welche einen spektakulären Blick auf die Clifden Bay preisgibt.

8.      The Burrens

Der Poulnabrone Dolmen in Co. Clare, Irland

Der Karstlandschaft der Burrens wird ein mondähnlicher Charakter nachgesagt. Und bei einer Wanderung durch das Gebiet kommt man sich tatsächlich wie Neil Armstrong vor, der gerade zum ersten Mal den Mond betritt. Vorsichtig und Schritt für Schritt führt der Weg über die Kalksteinplatten. Rechts der Burren, links der tosende Atlantik. Und mittendrin in der fantastischen Natur liegt der gigantische Poulnabrone Dolmen. Das gewaltige Megalithgrab ist mehr als 6.000 Jahre alt und bei seinem Anblick scheint das Leben der früheren Menschen geradezu unwirklich: Wie konnte ein 1,80 Meter hohes Grab, mit einer 3,65 Meter langen Steindecke von Menschenhand geschaffen werden? Doch es ist real, denn bei den Ausgrabungen wurden hier die Überreste von 17 Erwachsenen und ebenso vielen Kindern entdeckt.

9.      The Aran Islands

Aran Island, Co. Galway, Irland ©Tourism Ireland

 

Die Aran Island liegen in der Bucht von Galway und gehören unstrittig zu den schönsten Orten im Westen Irlands. Die drei Inseln Inis Mór, Inis Meáin und Inis Oírr sind nicht nur traditionell, sie sind auch die Heimat einer Vielzahl seltener Pflanzenarten. Inis Oírr ist zudem die kleinste Insel und ähnelt landschaftlich stark den Burrens. Auf Inis Meáin werden heute noch die berühmten Aran Pullover hergestellt. Hier können Sie mehr über die interessante Geschichte der traditionellen Kleidung erfahren. Die größte der drei Inseln ist Inis Mór. Auf ihr sind bemerkenswerte historische Sehenswürdigkeiten, wie das Dun Aengus und ein Rundturm zu finden.

 

10. Kilkee und seine Klippen

Kilkee Cliffs, Co. Clare, Irland

Der Urlaubsort liegt in der Grafschaft Clare und ist Startpunkt einer der schönsten Wanderungen auf der Insel. Über eine Distanz von acht Kilometern bietet der „Kilkee Cliff Walk“ fantastische Ausblicke auf die Bucht, den tosenden Atlantik und die spannenden Klippen. Auch wenn diese nicht so gigantisch sind wie ihre Mitstreiter, die Cliffs of Moher, sind sie doch absolut sehenswert. Viele Reisende bevorzugen sogar die Kilkee Cliffs, da sie ursprünglicher und weniger touristisch sind. Der moderate Rundweg ist weder mit Absperrungen versehen noch gibt es ein Besucherzentrum. Nach einer eindrucksvollen Wanderung lässt es sich in dem lebhaften Küstenort entspannen und erholen.

 

Wenn Sie Lust bekommen haben, den Westen Irland zu erkunden, beraten wir sie gerne.

Die Top-Sehenswürdigkeiten in Dublin

Sehenswürdigkeiten in Dublin, Hauptstadt der Republik Irland und quirlige Metropole an der Liffey, gibt es ihrer viele. Die Stadt ist facettenreich und wartet mit vielen kulturellen Highlights auf. Da fällt es schwer bei einem zeitlich begrenzten Aufenthalt, eine Auswahl zu treffen. In diesem Artikel stellen wir Ihnen, in alphabetischer Reihenfolge, Dublins bekannteste Sehenswürdigkeiten vor. Wir hoffen, das erleichtert Ihnen die Auswahl.

Christ Church Cathedral

Dort, wo heute die Christ Church Cathedral steht, befand sich zu Wikingerzeiten ein Gotteshaus. Der Wikingerkönig, Sigtryggr Seidenbart, errichtete dieses 1028. Die nachfolgend gebaute Steinkirche geht zurück auf die Zeit der Eroberung Irlands durch Richard de Clare, besser bekannt als Strongbow. In den 1170er Jahren wurde auf Betreiben des Erzbischofs, John Cumin, das nordische Gotteshaus durch einen romanischen, später gotischen Bau ersetzt. Teile des gotischen Baus sind noch heute zu besichtigen. Im 19. Jahrhundert wurde die Christ Church im viktorianischen Stil saniert, der bis heute erhalten ist. Achten Sie bei einem Besuch der Christ Church auf den kunstvollen, hölzernen Mosaikboden und die bunten Glasfenster im gotischen Trakt. Auch die Krypta, die als Größte Irlands gilt, ist einen Abstecher wert.

Christchurch Place, Dublin 8, März-Okt. Mo-Sa 9.30-18 Uhr, So 12.30-14.30, 16.30-18 Uhr; April-Sept. Mo-Sa 9.30-19 Uhr, So 16.30-19 Uhr; Nov.-Feb. Mo-Sa 9.30-17 Uhr, So 12.30-14.30; Eintritt 6,50€, Ermäßigte 5€, Kinder 2,50€

Top-Sehenswürdigkeiten in Dublin

Christ Church Cathedral, Dublin (Irland)

City Hall

Die Dublin City Hall ist gregorianischen Stil gehalten und wurde zwischen 1769 und 1779 errichtet. Die City Hall imponiert durch ihre prachtvoll geschmückte runde Eingangshalle mit säulengetragener Kuppel. Ursprünglich hatte hier die Royal Exchange, die königliche Börse, ihren Sitz und war Treffpunkt der Kauf- und Geschäftsleute Dublins. Als es im 19. Jahrhundert wirtschaftliche um Irland schlecht bestellt war, schloss die Börse. Seit 1851 gehört die City Hall der Stadtverwaltung. Während des irischen Unabhängigkeitskrieges nutzten irische Republikaner das Gebäude als Lazarett. Heute tagt hier regelmäßig der Stadtrat. Im Kellergewölbe erzählt die Ausstellung „The Story of the Capital“ die bewegte Geschichte Dublins.

2 Dame Street, Dublin 2; ganzjährig Mo-Sa 10-17.15 Uhr; Eintritt frei

Dublin Castle

Eine weitere von Dublins Sehenswürdigkeiten ist das Dublin Castle, das unweit von der City Hall gelegen ist. An die einstige Burg erinnert heute nur der mächtige Rundturm aus dem frühen 13. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert zerstörte ein großer Brand weite Teile des historischen Bauwerks. An ihrer Stelle entstand ein prunkvoller Palast mit Bankettsaal, Thronsaal, Ballsaal und exquisitem Mobiliar für die britischen Vizekönige. Im Jahr 1922 ging das Dublin Castle in den Besitz des irischen Staates über. Dieser nutzt ihn seither zum Zweck der Repräsentation. Bei dem geschichtsträchtigen Besuch von Queen Elizabeth II 2011 in Dublin fand hier der Empfang statt. Lohnenswert ist bei einem Besuch des Dublin Castles die Besichtigung der unterirdischen Stadtmauern aus der Wikingerzeit.

Dame Street, Dublin 2; Mo-So 9.45-17.45 Uhr; Eintritt: 7€, Ermäßigte 6€, Kinder 3€

Dublin Writer´s Museum

Das Dublin Writer´s Museum vermittelt einen Überblick über die Geschichte irischer Literatur und deren prägendste Ereignisse. Außerdem gibt es Einblick in das Leben und Wirken einzelner, großer irischer Schriftsteller wie James Joyce, Oscar Wilde oder Bram Stoker. Neben der Ausstellungsfläche finden mehrere Bibliotheken und Galerien Platz.

18 Parnell Square N, Rotunda, Dublin 1; Mo-Sa 10-17.00 Uhr, So 11-17.00; Eintritt: 7,50€, Kinder 6,30€

Four Courts

Das Four Courts ist das wichtigste Gerichtsgebäude Irlands und dominiert die Uferpromenade nördlich der Liffey am Inn’s Quay. In diesem Gebäude sind heute noch drei, anstatt der ehemals vier Gerichte untergebracht: Der Oberste Gerichtshof (Supreme Court), das Oberste Zivilgericht (High Court) und das Berufungsgericht der Stadt Dublin (Dublin Circuit Court). Bis zum Jahr 2010 war hier ebenfalls das Strafgericht Irlands angesiedelt (Criminal Court), das dann in ein anderes Gebäude verlegt wurde. Errichtet wurde das Four Courts von 1792 bis 1802. In der Zeit des Osteraufstands nahm das Gebäude schweren Schaden. Während eins Angriffs fing das National Archive, das in den Four Courts untergebracht war, Feuer und wurde vollständig vernichtet. Zeugnisse aus über tausend Jahren irischer Geschichte waren verloren. Erst 1932 wurden die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen.

Inns Quay, Dublin

General Post Office

Das Hauptpostamt im klassizistischen Stil auf der Nordseite der Liffey wurde 1818 fertiggestellt. In der Zeit des Osteraufstandes 1916, als irische Republikaner versuchten die Unabhängigkeit zu erlangen, spielte das General Post Office eine entscheidende Rolle. Vor diesem Gebäude rief der Anführer der Aufständischen, Patrick Pearse, die Unabhängigkeit Irlands aus. Zwar schlugen die Briten den Aufstand rasch und brutal nieder, jedoch war dies ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur irischen Unabhängigkeit. Während der Straßenkämpfe nahm das Postamt schweren Schaden. Einige Einschusslöcher an der Außenfassade wurden belassen und zeugen von dieser zerrütteten Zeit.

O’Connell Street Lower, Dublin 1, während der Schalterstunden zugänglich

Top-Sehenswürdigkeiten in Dublin

General Post Office, Dublin (Irland) By Copyright © 2006 Kaihsu Tai (Copyright © 2006 Kaihsu Tai)[GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Grafton Street

Die Grafton Street ist eine der Haupteinkaufsstraßen Dublins. Sie verläuft vom Trinity College in südlicher Richtung bis zum St. Stephen´s Green. Benannt wurde sie nach dem ersten Duke of Grafton, einem adeligen britischen Landbesitzer. Die Grafton Street wartet mit verschiedenen kleinen und großen Geschäften auf und lädt zum Bummeln ein. Einen Besuch lohnt das prunkvoll ausgestattete Bewley´s Café, das mittig in der Geschäftsstraße gelegen ist.

Guinness Storehouse

Nichts ist so eng mit Irland verknüpft, wie das dunkle Gold, das in alle Welt exportiert wird – das Guinness. Im Guinness Storehouse erfährt der interessierte Besucher alles über die Herstellung des Bieres und über dessen genialen Erfinder und umtriebigen Geschäftsmann, Arthur Guinness. Dort, wo heute das imposante Storehouse steht, erwarb Arthus Guinness 1759 brachliegendes Gelände und schuf sein Imperium. Den Pachtvertrag unterzeichnete er damals für über 9.000 Jahre für den jährlichen Betrag von 45£. Im Guinness Storehouse können Besucher von der Skybar, die sich an die Ausstellung anschließt, einen herrlichen Blick über die Dächer Dublins genießen.

St James’s Gate, Ushers, Dublin 8; ganzjährig geöffnet Mo-So 9.30-19 Uhr; Eintritt: 20€, Ermäßigte 17,50€, Kinder 16€

Top-Sehenswürdigkeiten in Dublin

Guinness Storehouse, Dublin (Irland)

Halfpenny Bridge

Die Ha’penny Bridge oder Halfpenny Bridge genannt, ist eine 43 Meter lange Fußgängerbrücke, die 1816 über den Fluss Liffey gebaut wurde. Die Ha’penny Bridge verbindet den Stadtteil Temple Bar mit der Liffey Street auf der Nordseite des Flusses. Ihren Namen erhielt die Brücke aufgrund der Gebühr, welche die Passanten entrichten mussten: einen halben Penny. Erst seit 1919 müssen Fußgänger keine Maut mehr bezahlen. Heute zählt die Halfpenny Bridge zu Dublins bekanntesten Sehenswürdigkeiten.

Top-Sehenswürdigkeiten in Dublin

Halfpenny Bridge, Dublin (Irland)

Jameson Distillery

Für Whiskeyliebhaber ist ein Besuch der Jameson Distillery ein Muss. Hier erfahren Besucher alles Wissenswerte über die Herstellung des irischen Kultgetränks und können die frühere Produktionsanlage besichtigen. Außerdem gibt es auch einiges über den Vater des Jameson Whiskey, John Jameson, zu entdecken. Natürlich ist es möglich, in der Distillery auch gleich verschiedene Sorten des Whiskeys zu verkosten.

Bow Street, Smithfield Village, Dublin 7; Mo-Do 10-17.30 Uhr, Fr.-Sa 10-19 Uhr, So 10-17-30 Uhr; Eintritt: 20€, Ermäßigte 16€, Kinder 10€

Kilmainham Gaol

Das Kilmainham Gaol ist ein 1796 eröffnetes Gefängnis, das jedem Iren ein Begriff ist. Zur Zeit seiner Eröffnung galt das Gefängnis als eines der modernsten Irlands. Interniert waren hier Schuldner, Diebe oder Bettler. Später wurde Kilmainham Goal zu einem politischen Gefängnis und eine große Anzahl führender irischer Nationalisten musste hier ihr Dasein fristen. Bis 1865 wurden vor dem Gefängnis öffentliche Hinrichtungen durchgeführt. Während des 19. Jahrhunderts erlangte die Anstalt traurige Berühmtheit, als der Ort, an dem die Briten Gefangene festhielten, denen die Abschiebung in die australischen Strafkolonien bevorstand. In der Zeit der großen Hungersnot von 1845 bis 1850 war Kilmainham Goal hoffnungslos überfüllt, da viele Iren wegen Essensdiebstahl einsaßen. Nach dem Unabhängigkeitskrieg (1919 bis 1921) und dem sich anschließenden Bürgerkrieg (1922 bis 1924), stand das Gefängnis lange Zeit leer. Erst 1960 fand sich eine Gruppe Freiwilliger zusammen, die den Bau restaurierten und für Besucher zugänglich machten.

Inchicore Road, Kilmainham, Dublin 8; April-Sept., tägl. 9.30-18 Uhr, Okt.-März Mo-Sa 9.30-17.30 Uhr, So 10-18 Uhr; Eintritt: 5,30€

Molly Malone

Die Statue der Molly Malone, die in dem mittlerweile weltberühmten irischen Volkslied von den „Cockels and Mussels“ besungen wird, steht in der Dubliner Suffolk Street, Ecke Grafton Street. Zweifelsohne ist die Statue ein Wahrzeichen Dublins und eine Sehenswürdigkeit, an der kein Dublinbesucher vorbeikommt. Molly Malone war wohl eine Fischhändlerin im Dublin des 17. Jahrhunderts und verkaufte neben Meeresgetier auch ihren Körper, um überleben zu können. Das deutet das weit ausgeschnittene Dekolleté der Statue an, über die sich die Dubliner bei ihrer Einweihung 1988 entrüstet zeigten.

Suffolk Street, Dublin 2

Top-Sehenswürdigkeiten in Dublin

Molly Malone, Dublin (Irland)

Moore Street

Die Moore Street ist eine weitere Shoppingmeile in Dublin, die aber weit mehr zu bieten hat als nur Geschäfte. Die Moore Street, zweigt nördlich der Liffey von der O´Connell Street ab. Ihr eigen sind historische Backsteinhäuser, die teils während des Osteraufstands 1916 von irischen Aufständischen besetzt wurden. Sehenswert in der Moore Street ist der Obst- und Gemüsemarkt, der jeden Tag mit frischen Früchten und knackigem Gemüse aufwartet.

Number 29 – Georgian House Museum (wird bis 2020 renoviert!)

Auf fünf vollständig möblierten Etagen eines herrschaftlichen Stadthauses wird mit großer Liebe zum Detail das städtische Leben in Dublin um 1800 zum Leben erweckt. Essräume, Kinder- und Schlafzimmer sind ebenso zu bestaunen wie die Unterkünfte des Hauspersonals.

29 Fitzwilliam Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin 2

St. Patrick´s Church

Die St. Patrick´s Church ist dem Nationalheiligen Irlands geweiht. Die Kirche steht an der Stelle, wo der Heilige Patrick angeblich 450 nach Christus bekehrte Gläubige taufte. Damals stand anstelle der heutigen Steinkirche eine kleine Holzkapelle. Um 1191 veranlasste der Erzbischof, John Comyn, den Bau der Kathedrale. Die stolze Kirche verkam im Laufe der Jahre stark, woraufhin eine komplette Sanierung nötig wurde. Diese wurde mit der finanziellen Unterstützung von Sir Benjamin Guinness, Enkel des berühmten Arthus Guinness, möglich. In der St. Patrick´s Church findet sich das Grab von Jonathan Swift, Verfasser von Gullivers Reisen.

St Patrick’s Close, Wood Quay, Dublin 8; März-Okt. Mo-Fr 9.30-17 Uhr, Sa 9-18.00 Uhr So 9-10-30, 12.30-14.30, 16.30-18 Uhr; Nov.-Feb. Mo-Fr 9.30-17 Uhr, Sa 9.30-17 Uhr, So 9-10-30, 12.30-14.30 Uhr; Eintritt 6€, Ermäßigte 5€

Trinity College Dublin

Das Trinity College ist Irlands altehrwürdigste Universität und gehört zu den Sehenswürdigkeiten, die Sie in Dublin nicht verpassen dürfen. Das Trinity College blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Königin Elisabeth I. gründete es 1592. Seither hat das College viele bekannte Absolventen hervorgebracht, unter anderem Jonathan Swift, Oscar Wilde, Bram Stoker und Samuel Beckett. Sehenswert ist der sogenannte Long Room, welcher die Bibliothek des Colleges beherbergt. Darunter befindet sich das Book of Kells. Es enthält die lateinischen Texte der vier Evangelien Lukas, Markus, Matthäus und Johannes und stammt aus dem 9. Jahrhundert. Es gilt als ein einzigartiges Zeugnis früher Buchmalkunst. Ebenfalls in der Bibliothek ausgestellt ist Irlands älteste Harfe aus dem 15. Jahrhundert.

College Green, Dublin 2, Book of Kells Mo-Sa 09.30-17.00, So 12-16.30 Uhr; Eintritt 13€, Ermäßigte 10€

Trinity College, Dublin

Trinity College, Dublin (Irland)

Temple Bar

Bei einem Besuch in Dublin darf ein Abstecher in das Viertel Temple Bar nicht fehlen, in dem auch die gleichnamige Bar zu finden ist. Das Viertel hat sich in den letzten Jahren stark zum Partyviertel Dublins entwickelt. Hier kommen Iren und Touristen aus aller Welt zusammen. Dementsprechend groß ist der Trubel, der hier vor allem in den Abend- und frühen Morgenstunden herrscht. Das Viertel und der berühmte Pub, haben seinen Namen von dem britischen Diplomaten Sir William Temple, der sich dort im 17. Jahrhundert niederließ. Das Pub mit seiner rot leuchtenden Fassade gibt es seit über 160 Jahren.

47-48 Temple Bar, Dublin 2

Top-Sehenswürdigkeiten in Dublin

Temple Bar, Dublin (Irland)

Phoenix Park Dublin

Der Dubliner Phoenix Park ist mit über sieben Quadratkilometern einer der weltweit größten innerstädtischen Parks. Ursprünglich wurde er im 17. Jahrhundert als exklusives Rotwildgehege für englische Gouverneure angelegt. Auch heute trifft man im Park vereinzelt auf Damwild. Dieses lebt quasi Tür an Tür mit Löwen, Affen und anderen „wilden“ Tieren, denn im Phoenix Park gelegen ist außerdem der Dublin Zoo. Dort erblickte übrigens der bekannte Löwe das Licht der Welt, der auf den MGM-Filmen dem Publikum entgegen brüllt.

Park durchgehend geöffnet; Zoo Mo-Sa 9.30-18 Uhr, So 10.30-18 Uhr; Eintritt: 14,50€, Kinder 10€

Genießen Sie Ihre Zeit in Dublin und vergessen Sie nicht, auch irische Gelassenheit zu tanken. Einen schönen Aufenthalt auf der Grünen Insel!

Leprechaun – Der irische Kobold

Der Leprechaun ist neben Harfe und Kleeblatt das bekannteste Wahrzeichen Irlands. Der irische Kobold ist in den Mythen und Legenden der Grünen Insel verwurzelt und gilt als Schuhmacher der Feen. Außerdem hortet er Goldmünzen, die er am Ende des Regenbogens versteckt. Hier erfahren Sie alles rund um den Mythos des gewitzten Leprechaun.

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by shalbs “Leprechaun” under 2.0 Generic (CC BY 2.0) (no changes were made), disclaimer

Leprechauns – Schuhmacher der Feen

Irland ist seit jeher ein Land, reich an Mythen und Legenden. Kobolde und Feen waren und sind fester Bestandteil des Alltagsglaubens und Aberglaubens der irischen Bevölkerung. Das Wort Leprechaun (Aussprache: Leprkoon) stammt von dem mittelirischen Wort luchorpán ab, was übersetzt „kleiner Körper“ bedeutet. Aus diesem Grund werden Leprechauns gerne als das „kleine Volk“ bezeichnet. Andere Quellen führen den Namen auf das Gälische „leith brogan“ zurück, was übersetzt Schuhmacher heißt. Und die handwerklich geschickten Leprechauns gelten als Schuhmacher der Feen.

Der Leprechaun – Woher der kleine Kobold kommt

In der irischen Mythologie hat der Leprechaun einen Vorgänger in dem keltischen Gott Lugh, ein vielseitig handwerklich und künstlerisch begabter Gott, der den Beinamen Schuhmacher-Lugh trug. Lugh gehörte den Tuatha Dé Danann an, dem mystischen Herrschergeschlecht mit übernatürlichen Kräften im vorchristlichen, keltischen Irland. Lugh galt als Schutzherr der Künste und der Schätze. Mit dem Aufkommen des Christentums verlor er an Bedeutung und blieb in der irischen Folklore, in Sagen und Legenden erhalten.

Eine weitere Anregung der irischen Kobolde, wie sie Teil der irischen Mythologie sind, geht auf Erzählungen im „Book of Invasions“ zurück. Dies ist eine Ansammlung von Texten aus dem 12. Jahrhundert. Diese beschreiben die Geschichte Irlands vom Anbeginn der Zeit. Legenden, die darin auftauchen, erinnern stark an die biblischen Erzählungen über die Erschaffung der Welt. Eine Geschichte darin handelt von Noahs Sohn Ham. Da dieser von seinem Vater verflucht wurde, erschuf er kleinwüchsige Biester. Diese haben als mystische Vorlage für den Leprechaun gedient.

Der Leprechaun und das Gold am Ende des Regenbogens

Von ihren göttlichen und biblischen Vorfahren hat der Leprechaun, wie er heute in den Mythen und Legenden der Grünen Insel existiert, nur noch wenig gemein. Er gilt vielmehr als drolliges, gewitztes, wenngleich manchmal hinterhältiges Feenwesen mit einer Vorliebe für Goldmünzen. Dargestellt werden sie elegant gekleidet, mit weißem Hemd und grünem Frack, dazu ein breiter Hut mit Schnalle, schwarzen, polierten Schuhen und feuerrotem Bart.

Der Legende nach hortet jeder irische Leprechaun sein Gold an einem bestimmten Ort, dessen Versteck einzig er selbst kennt. Für Menschen ist dieser Ort nur erkennbar, wenn es regnet und die Sonne scheint. Dann markiert das Ende des Regenbogens den Ort des Verstecks. Dort befindet sich auch der Lucky Charm Garden. Ein Garten der Leprechauns mit lauter vierblättrigen Kleeblättern.

Der Mythos des Goldtopfes, der am Ende des Regenbogens vergraben liegt, hat einen wahren Kern. Einige der von den Kelten geschaffenen Goldmünzen haben die Form kleiner Schüsselchen und werden daher Regenbogenschüsselchen genannt. Da sie zu keltischen Zeiten kein alltägliches Bezahlungsmittel darstellten und für bestimmte Angelegenheiten gebraucht wurden, etwa, um Söldner zu bezahlen, vergrub man sie zur Sicherheit. Jahrhunderte später konnte es deshalb passieren, das nach einem heftigen irischen Regenfall, die Münzen freigespült wurden und sich ein verwunderter Bauer über den unverhofften Fund auf seinem Feld freut. Daher mag der Mythos des Goldschatzes, der am Ende des Regenbogens vergraben liegt, stammen.

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Gold am Ende des Regenbogens

Wie man einen Leprechaun fängt

Da Leprechauns wissen, wo Gold zu finden ist, sollten Sie bei der nächsten Irlandreise den Versuch wagen, einen zu fangen, wenn Ihnen gerade kein Regenbogen den Weg weisen kann. Gehen Sie umsichtig vorgehen, denn der kleine Kobold ist flink und schlau.

Wer sich in die Einsamkeit der irischen Landschaft begibt und angestrengt lauscht, kann mit etwas Glück ein leises Hämmern vernehmen. Wahrscheinlich ist das ein Leprechaun bei der Arbeit. Nun muss man die Höhle des kleinen Kobolds aufspüren. Wenn man ihm von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht, gilt es, stets höflich zu bleiben. Bringt man ihn gegen sich auf, wird man auf die ein oder andere Weise Schaden nehmen.

Damit er preisgibt, wo der Topf mit den Goldmünzen versteckt ist, muss man den Leprechaun bei seinen kleinen Schultern fassen und nicht mehr aus den Augen lassen. Aber Vorsicht: Er weiß sich aus solchen Situationen zu retten. Meist versucht er sein menschliches Gegenüber dadurch zu beirren, dass er auf ein angeblich sich näherndes Monster hinweist. Davon darf man sich auf keinen Fall beirren lassen, denn einmal aus den Augen gelassen, ist er verschwunden. Wichtig ist es, von ihm eine genaue Beschreibung des Verstecks zu fordern.

Kurioses über den irischen Leprechaun

Leprechauns haben in der irischen Mythologie einen festen Platz. Aber auch im irischen Alltag begegnet Ihnen der kleine Kobold oft:

  • Bei einer Reise durch Irland werden Sie über Straßenschilder mit dem Text „Leprechaun´s Crossing“ stolpern. Diese markieren Straßenabschnitte, auf denen die Kobolde die Straße überqueren.
  • Die irischen Kobolde sind auf Bestreben einer Gruppe von Lobbyisten aus Carlingford durch eine EU-Direktive geschützt.
  • In Dublin gibt es das National Leprechaun Museum. Es befindet sich in der Jervis Street in Dublin 1 und bietet allerhand Wissenswertes über den bekannten irischen Kobold.

Wenn Sie sich den irischen Leprechaun nach Hause holen möchte, dann besuchen Sie unseren Leprechaun-Shop. Da ist bestimmt das Passende für Sie dabei!

Urlaub in Connemara: Entdecken Sie Irlands Wilden Westen

Connemara ist eine Region im Westen Irlands und liegt zwischen dem See Lough Corrib und der Barony of Ross, welche sich bis in die anliegende Grafschaft Mayo erstreckt. Besucher sind fasziniert von der einmaligen, zweigeteilten Landschaft. Während große Flächen des Landes aus Heide- und Moorgebieten bestehen, ziehen sich die hohen Bergketten des Lough Mask durch den Norden. Dazwischen befinden sich schroffe Steilhänge, traditionelle Dörfer und einige der schönsten Strände Irlands. In diesem Artikel nehmen wir Sie mit auf eine Reise, durch die beeindruckende Natur Connemaras. Wetten, Sie möchten anschließend sofort Ihre Koffer packen?

Connemara

Connemara (Irland)

Irlands Wilder Westen

Oscar Wilde beschrieb Connemara einst als „in every way magnificent“, großartig in jeder Hinsicht – wie Recht er hatte! Auch heute noch ist diese Region eine der schönsten Irlands. Wer in den Genuss kommt das Land selbst zu entdecken, wird sofort seinem Reiz verfallen.

Doch was macht Connemara überhaupt so einzigartig? Sind es die irischen Bräuche und Traditionen, die hier so wertvoll aufrechterhalten werden? Oder ist es die einzigartige Natur, die eine Kombination aus seelischer Erholung und abenteuerlichen Erlebnissen bietet? Entscheiden Sie selbst, welche Orte Sie in ihren Bann ziehen:

Connemara Nationalpark – Erholung für die Seele

Der Nationalpark ist aufgrund seiner einmaligen Flora, Fauna und Geologie ein faszinierender Ort. Verschiedenste Rundwege führen durch das nahezu einsame Heidenland. Über Holzstege und Trampelpfade verlaufen diese durch das mit Pfeifengras bewachsene Moorgebiet, bis hin zu dem imposanten Diamond Hill. Schwindelfreie wagen den Aufstieg auf den 400 Meter hohen Berg und genießen einen einmaligen Panoramablick über das ursprüngliche Land, weit hinaus bis auf den tosenden Atlantik. Auch ohne den Diamond Hill zu besteigen, lohnt sich eine Wanderung durch Connemara. Die Natur des Nationalparks ist unberührt und erholsam. Hier können Sie auch noch wild lebende Connemara Ponys beobachten.

Kylemore Abbey – Jahrhunderte alte Geschichte

Die malerisch am See Lough Poolacappul gelegene Kylemore Abbey dürfen Sie bei Ihrem Besuch keinesfalls verpassen. Die älteste Benediktinerinnenabtei Irlands wurde bereits 1665 erbaut und thront seither am Ufer des Sees, immerzu umgeben von den gewaltigen Berghängen der Connemara Mountains. Sie ist nicht nur eines der beliebtesten Fotomotive der Region, das Kloster blickt auf eine weitläufige Geschichte zurück. Ursprünglich wurde die Abbey als religiöse Gemeinschaft, für katholische Frauen erreichtet. Im Ersten Weltkrieg wurde das Gebäude jedoch zerstört, wonach es erneut aufgebaut werden musste. 1921 wurde die Kylemore Abbey als Benediktinerinnenkloster und Mädcheninternat erneut eröffnet. Junge Frauen aus aller Welt genossen seither die hoch angesehene Schulbildung in dem märchenhaften Anwesen.

Connemara

Kylemore-Abbey Connemara, County Galway (Irland)

Clifden und seine beeindruckende Sky Road

Der Küstenort Clifden wird nicht zu Unrecht als die Hauptstadt Connemaras bezeichnet. Das Örtchen ist überschaubar, aber kunterbunt. Kunsthandwerkgeschäfte, Souvenirshops, urige Pubs und ausgezeichnete Sea-Food Restaurants stehen hier Tür an Tür. Zwischendurch sorgen gemütliche Cafés, hin und wieder eine Eisdiele und einige Shops für Wander- und Outdoorbekleidung für Abwechslung.

Nicht nur die „Hauptstadt“ selbst sollten Sie besuchen. Die Landschaft rund um Clifden besticht mit einer traumhaften Kulisse. Sind Sie mit einem Mietwagen unterwegs, empfiehlt sich eine Fahrt entlang der 11 Kilometer langen Sky Road. Diese führt Sie nicht nur zu dem bezaubernden Clifden Castle, sondern auch entlang der romantischen Clifden Bay. Die Panoramastraße teilt sich indes auf in die Lower oder Upper Sky Road. Letzteres bringt Sie zu einem zu einem Aussichtsplatz, von dem aus Sie nicht nur den Leuchtturm von Slyne Head erblicken, sondern an klaren Tagen bis weit auf den Atlantik hinaus sehen.

Connemara

Clifden Castle Connemara, County Galway (Irland)

Die dramatisch schöne Insel Inishbofin

Inishbofin, etwa 10 Kilometer von Festland entfernt, ist eine Insel, wie sie im Bilderbuch steht. Eine schroffe Küste, weite Sandstrände und saftig grüne Weideflächen. Sie ist ein Paradies für Wanderer, Abenteurer und Vogelbeobachter. Eine Vielzahl verschiedener, sogar seltener Vogelarten sind auf Inishbofin beheimatet. Die Insel wurde jedoch vor vielen Jahren von dramatischen Ereignissen geprägt. Manch Schiffen ist einst die tosende See vor Inishbofin zum Verhängnis geworden, und sie zerschellten an den mächtigen Felsen des Landes. Heute noch können Sie einige der rostigen und maroden Wracks an der Küste entdecken.

Die Gezeiteninsel Omey Island

Wenn Sie Straßenschilder mitten im Meer ausmachen, handelt es sich keinesfalls um einen Streich trinkfreudiger Iren. Sie markieren tatsächlich den Weg nach Omey Island. Nur wenn die Flut sich ihren Weg zurück in das Meer bahnt, ist es möglich, mit dem Auto über den breiten Sandstrand zur Insel zu gelangen. Der Ort selbst wird aufgrund der mobilen Einschränkungen heutzutage kaum mehr bewohnt, lediglich ein paar Ferienhäuser bieten Ruhe und Erholung in der vorübergehenden Einsamkeit.

Das Herzstück Connemaras: Killary Harbour

Tatsächlich handelt es sich hierbei nicht um einen Hafen, sondern um den einzigen Fjord Irlands. Über eine Strecke von 16 Kilometer verläuft der Meeresarm bis in das Landesinnere. Nicht nur Angler und Wanderer kommen hier auf ihre Kosten. Der Killary Harbour ist eine wahre Naturschönheit, die Sie sowohl zu Fuß, wie auch auf dem Wasser erkunden können. Täglich startet eine 90-minütige Bootstour am Hafen von Leenaun, bei der Sie mit einem traditionellen Irish Coffee die fantastische Kulisse Connemaras genießen können. Anschließend sollten Sie die beeindruckenden Aasleagh Falls des Flusses Erriff besuchen, welcher in den Killary Harbour mündet.

Connemara

Killary Harbour Connemara, County Galway, (Irland)

Möchten Sie selbst die unberührte und traumhafte Natur Connemaras erleben? Dann machen Sie sich auf, zu einer Rundreise durch den romantischen Westen Irlands!

Die 6 schönsten Orte im Norden Irlands

Der Norden Irlands bietet zahlreiche spannende und faszinierende Orte. Die Natur ist geprägt von rauen Küstenabschnitten, magischen Wäldern und traumhaften Tälern. In diesem Artikel möchten wir Ihnen die sechs schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten entlang Irlands nördlicher Küste vorstellen. Halten Sie mit uns am nördlichsten Punkt des Festlandes Ausschau nach Delfinen und erleben Sie den fantastischen Charme des Dunluce Castle.

1. Die mystischen Dark Hedges

Die Dark Hedges in Balleymoney erinnern an längst vergangene Zeiten. Bereits im 18. Jahrhundert pflanzten die Besitzer des Anwesens Gracehill House die Buchen, um ihren Besuchern einen würdigen und beeindruckenden Empfang zu bereiten. Seiher konnten die Bäume unaufhörlich wachsen und entwickelten ein geradezu unwirkliches Aussehen. Mittlerweile gehört die spektakuläre Buchenallee unumstritten zu den schönsten Orten im Norden Irlands und diente bereits so manch namenhaften Verfilmungen als Kulisse. Unter anderem machten sich die Regisseure von Game of Thrones das mystische Erscheinungsbild der imposanten Bäume zu nutzen und nahmen sie als „Kingsroad“ in die Erfolgsserie auf. Wer selbst durch die atemberaubende Buchenallee schreiten möchte, sollte dies am frühen Morgen oder in den Abendstunden tun. Spätestens, wenn die Dämmerung einsetzt, versprüht der Ort ein wahrlich magisches Flair!

Dark Hedges, Die 6 schönsten Orte im Norden Irlands

Dark Hedges, County Antrim (Nordirland)

2. Malin Head – der nördlichste Punkt Irlands

Malin Head auf der bezaubernden Halbinsel Inishowen ist der nördlichste Punkt des irischen Festlandes. Bereits die Fahrt dorthin ist ein wahres Naturspektakel: zerklüftete Küsten, historische Sehenswürdigkeiten und die wilde, unberührte Natur des Landes. Immer wieder sind Reisende dazu angetrieben innezuhalten und die faszinierende Kulisse zu bestaunen. Die höchste Erhebung des nördlichen Küstenabschnittes ist Banba’s Crown. Von hier bietet sich ein atemberaubender Blick über auf die wunderschöne Landschaft Innishowens und das tosende Meer. Über einen kurzen Wanderweg gelangen Besucher zum Malin Head. Nicht nur seine geografische Position macht diesen Ort zu einem der schönsten im Norden Irlands. Er ist zudem ein beliebter Aussichtspunkt um Delfine und Wale von der Küste aus zu erspähen! In diesem Artikel finden Sie weitere Informationen über die Sehenswürdigkeit Malin Head.

Malin Head, Die 6 schönsten Orte im Norden Irlands

Malin Head auf der Inishowen Halbinsel, County Donegal (Irland)

3. Der Leuchtturm von Fanad

Der irische Norden ist bekannt für seine überschaubare Zivilisation und die unberührten Landstriche. Auf der Fahrt über die Fanad Halbinsel wird dieses Bild mehr denn je deutlich: Nur wenige Orte sind von der fantastischen Natur umschlossen. Wilde Küstenabschnitte und Wiesen mit bunten Wildblumen dominieren das Land. Am nördlichsten Punkt der Halbinsel befindet sich ein etwa 200 Jahre alter Leuchtturm. Dieser warnt, aufgrund einer tragischen Geschichte die Seefahrer vor den gefährlichen Klippen des Fanad Head. Jahre bevor der Signalpunkt errichtet wurde, suchte einst ein Schiff Schutz vor einem Sturm. Als es auf Irland zusteuerte, wurde die Küste Fanads ihm zum Verhängnis. Bei dem dramatischen Unglück kam die komplette Besatzung ums Leben. Heute können Besucher den Leuchtturm besichtigen und die schroffen Küsten des Fanad Head bestaunen.

Fanad Head Lighthouse, Die 6 schönsten Orte im Norden Irlands

Fanad Head Lighthouse auf der Fanad Halbinsel, County Donegal (Irland)

4. Das mittelalterliche Dunluce Castle

Hoch oben auf einem Basaltfelsen thront das Dunluce Castle über der zerklüfteten Küste des rauen Nordens. Beim Anblick der Ruine wird sofort deutlich, wieso diese zu einem der schönsten Orte im Norden Irlands zählt: Als früherer Stützpunkt zwischen Ulster und den Hebriden Schottlands liegt die Burg direkt am Rande der Klippen. Als im 16. Jahrhundert ein spanisches Schiff mit wertvollen Schätzen an Bord nahe des Dunluce Castles sank, wurde der Inhalt der Schatztruhe zum weiteren Ausbau des Gebäudes verwendet. Dabei wurde die Architektur vielen verschiedenen Bauweisen nachempfunden, sodass sich kein genauer Stil festlegen lässt. Noch heute befindet sich das Castle im Besitz des schottischen McDonnell-Clans, kann jedoch von Besuchern besichtigt werden. Unterhalb der Ruine liegt zudem eine Meeresgrotte, die in früheren Zeiten als Fluchtmöglichkeit und Versteck für die Boote diente.

Dunluce Castle, Die 6 schönsten Orte im Norden Irlands

Dunluce Castle zwischen Bushmills und Portrush County Antrim (Nordirland)

5. Nervenkitzel erleben auf Carrick-a-Rede Brücke

20 Meter lang und 30 Meter über dem Abgrund schwebend: Das ist eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten Irlands! Die Carrick-a-Rede Hängebrücke fand bereits in den 1970er Jahren ihren Einsatz und diente den ansässigen Fischern zur Überquerung des Meeres auf die vorgelagerte Insel Carrick-a-Rede, wo sie von Juni bis August auf Lachsfang gingen. Während die Einheimischen damals noch waghalsig an einem einseitigen Handlauf über weit auseinanderliegende Holztritte marschierten, ist die Brücke zur heutigen Zeit deutlich modernisierter. Ein Handlauf auf beiden Seiten, feste Tritte und ein Stahlseil schützen die Besucher der kleinen Insel. Auch wenn der Gang über die Carrick-a-Rede Rope Bridge mittlerweile deutlich sicherer ist, kostet es doch einiges an Überwindung die frei schwebende Hängebrücke zu begehen. Mutige werden jedoch mit einem atemberaubenden Blick auf die Küste und einem der schönsten Orte im Norden Irlands belohnt. Hier können Sie sich über die Öffnungszeiten informieren.

Carrick-a-rede, Die 6 schönsten Orte im Norden Irlands

Carrick-a-Rede rope bridge in Ballycastle, County Antrim (Nordirland)
© Christopher Hill

6. Giant´s Causeway

Carrick-a-Rede liegt nur wenige Meilen von dem eindrucksvollen Giant’s Causeway entfernt. Der sagenumwobene Damm der Riesen gehört bei einem Besuch des irischen Nordens unbedingt dazu. Fast 40.000 gleichmäßig geformte Basaltsäulen ragen von der Küste bis in das Meer hinein. Wissenschaftler führen die Entstehung der sechseckigen Säulen auf vulkanische Aktivitäten zurück, die Iren wiederum werden Ihnen von einem ganz anderen Ereignis berichten. Entdecken Sie mit uns die mystischen Erzählungen rund um den Giant’s Causeway und die außergewöhnliche Geschichte seines riesigen Architekten.

Giant´s Causewayy, Die 6 schönsten Orte im Norden Irlands

Giant´s Causeway, County Antrim (Nordirland) @storytravelers

 

Wissenswertes zum Giant’s Causeway – Das Naturwunder im Norden Irlands

Es gibt wohl kaum ein Naturwunder in Irland, welches mehr von Sagen und Mythen umworben ist, wie der Giant´s Causeway. Die hexagonalen Säulen und die tosende See machen diesen Ort mystisch und atemberaubend schön. Entdecken Sie mit uns die magische Geschichte rund um den Giant’s Causeway.

Giant’s Causeway, Norden Irlands

Giant´s Causeway County Antrim (Nordirland)

Die wissenschaftliche Entstehen des Giant´s Causeway

Das geologische Naturwunder gehört seit 30 Jahren zum UNESCO Weltkulturerbe. Vulkanausbrüche, Lavaströme und Eruptionen formten vor fast 60 Millionen Jahren rund 40.000 ineinandergreifende Basaltsäulen. Die markante sechseckige Form und die glatte, ebene Oberfläche der Säulen verleihen ihnen ein besonders beeindruckendes Aussehen. Es ist geradezu unglaublich, wozu vulkanische Aktivität fähig ist. Über fünf Kilometer erstreckt sich der Giant’s Causeway entlang der irischen Nordküste und reicht von dem Vulkanplateau direkt in das Meer hinab. Am Meeresgrund verlaufen die Formationen bis nach Schottland. Auf der vorgelagerten Insel Staffa sind weitere geologische Formationen zu finden.

Die Sagen rund um den Giant’s Causeway

Vor vielen Hunderten Jahren lebte der Riese Fionn McCumhaill an der nördlichen Küste. Bereits seit einer schier unendlich langen Zeit befand er sich im Streit mit seinem schottischen Nachbarn, dem Riesen Benandonner. Dieser provozierte Fionn unaufhörlich, bis der Ire eines Tages genug davon hatte. Vor Wut schlug er riesige Felsbrocken aus der Küste Antrims und baute sich einen Weg bis nach Schottland, den sogenannten Damm der Riesen. Der mutige Mann brach auf, um seinem Rivalen gegenüberzustehen und ihn zu einem Kampf aufzufordern. Auf halber Strecke entdeckte er jedoch Benandonner in der Ferne und war gleichermaßen beeindruckt und eingeschüchtert von der gewaltigen Größe des Schotten. Er erkannte seine Unterlegenheit und flüchtete zurück nach Irland.

Benandonner jedoch bekam Wind davon, dass Fionn McCumhaill ihn aufsuchen wollte, und verfolgte ihn. Fionns Frau war sich der Gefahr bewusst und schmiedete einen raffinierten Plan: Sie steckte ihren Mann in Babykleidung und legte ihn in eine Wiege. Als der riesige Schotte in Irland ankam und das Kleinkind entdeckte, war er entsetzt: Wenn das Baby bereits so groß war, welche gigantische Größe musste dann wohl der Vater des Kindes haben? Benandonner flüchtete zurück nach Schottland und zerstörte unterwegs den von Fionn gebauten Damm, damit der Ire ihn nie wieder aufsuchen konnte.

Giant’s Causeway, Norden Irlands

Der Giant’s Causeway im County Antrim (Nordirland)

Wissenswertes zum Besuch des Giants‘s Causeway

Ein Besuch des Giant’s Causeway lässt sich wunderbar mit einer Rundreise entlang der fantastischen Causeway Coastal Route verbinden. Lassen Sie sich auch die sechs schönsten Orte im Norden Irlands keinesfalls entgehen, diese liegen alle in unmittelbarer Nähe zum Damm der Riesen.

  • Eintrittspreise
    Der eigenständige Besuch des Giant’s Causeway ist kostenlos. Es sind lediglich Parkgebühren zu entrichten. Empfehlenswert ist jedoch ein Besuch des modernen Besucherzentrums. Der Eintritt (Stand 2017) beträgt:
    £ 9,00 für Erwachsene
    £ 4,50 für Kinder
    £ 22,00 für Familien
    Für Kinder unter fünf Jahren fallen keine Gebühren an.
    In dem Preis sind der Eintritt in das Besucherzentrum, eine Audioführung, die Parkgebühr sowie ein Orientierungsplan enthalten. Es besteht die Möglichkeit, die Tickets vorab online zu kaufen.
  • Das Besucherzentrum
    Reisende können neben den faszinierenden Basaltsäulen auch das sehenswerte Besucherzentrum aufsuchen. Es liefert viele Informationen über die Entstehung der Natur. Das Zentrum beherbergt mehrere Ausstellungsräume, in denen sie den Damm der Riesen und das Leben des Finn MacCumhaill kennenlernen. Es gibt zudem zahlreiche wunderbare Wanderwege, welche vor nicht allzu langer Zeit saniert und farblich gekennzeichnet wurden. Ihnen stehen mehrere Routen zur Auswahl, sodass Sie auch mit dem Kinderwagen die Gegend erkunden können. Über die Öffnungszeiten können Sie sich hier informieren.
    Vor Ort können Sie einen benutzerfreundlichen Audioguide leihen. Das kompakte Handgerät begleitet Sie auf Ihrer selbst geführten Tour entlang der spektakulären Küste. Unterwegs erhalten Sie viele Informationen über den Giant’s Causeway und seine wundervollen Legenden.
  • Anreise
    Der Damm der Riesen liegt etwa drei Kilometer von Bushmills entfernt. Von Belfast benötigen Sie etwas mehr als eine Stunde mit dem Mietwagen, weshalb der Giant’s Causeway sich perfekt für einen ausgiebigen Tagesausflug eignet. Von der nordischen Hauptstadt gelangen Sie auch mit der Bahn oder dem Bus zur Küste. Die Verbindungen sind jedoch von der Saison abhängig und sollten individuell angefragt werden.
    Am Besucherzentrum stehen Ihnen einige Parkplätze zur Verfügung. Von dort verkehrt gegen Aufpreis ein Shuttlebus direkt zum Causaway. Sie können auch das Stück entlang der Straße zu Fuß gehen und dabei einen fantastischen Blick auf die Bucht genießen. Für die Strecke benötigen Sie zwischen 30 und 40 Minuten.
  • Empfohlene Besuchszeit
    Vor allem zu den Mittagsstunden kehren häufig Reisebusse am Giant’s Causeway ein. Sind Sie mit Ihrer Planung flexibel, empfehlen wir Ihnen den Besuch am Morgen oder in den frühen Abendstunden. So haben Sie die Basaltsäulen nahezu für sich alleine und können die wundervolle Natur in aller Ruhe genießen. Besonders schön ist ein Besuch am Abend. Erleben Sie, wie sich der Himmel in beeindruckende Rottöne taucht, und bestaunen Sie einen spektakulären Sonnenuntergang direkt am Meer.

Wenn Sie den Giant’s Causeway in Ihre Reiseroute integrieren möchten, helfen unsere Irland Experten Ihnen bei der Planung gerne weiter. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.