Walking On Cars Part 2

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In April hatte ich schon einmal von den in Shooting Stars aus Irland Walking on Cars berichtet. Heute möchte ich diesen Artikel gerne ergänzen, denn ich hatte das Glück die Band am 26.09.2016 in Köln hautnah und von der ersten Reihe aus zu erleben. Ich war gemeinsam mit meinen Mann da, der eigentlich nicht unbedingt Fan dieser Art von Musik ist, aber meinetwegen mitgekommen ist :) Er ist auf für die tollen Fotos verantwortlich, weil ich die Show genießen wollte.

Und was soll ich schreiben? Die Band ist einfach der Hammer, Patrick Sheehy klingt live genauso so stark wie im Radio oder auf seiner CD. Die Band gibt alles und zieht Ihr Programm ohne Pause durch. Sobald Walking on Cars die Bühne betritt geht es los und es wird durchgepowert. Ab und zu wird auch mit dem Publikum gesprochen oder das Publikum animiert, aber man merkt doch einen Unterschied zu noch relativ neuen Bands oder solchen Bühnenprofis wie U2. Aber gerade diese Momente bei denen er die Augen geschlossen hat zum singen oder am Publikum vorbeigeschaut hat, haben Ihren besonderen Reiz gehabt. Alle anderen Bandmitglieder haben natürlich ebenfalls dazu beigetragen, dass dieses Konzert zu einem meiner Lieblingskonzerten von jetzt an gilt.

Das Konzert fand in Köln in der Live Musik Hall statt, das ist eine kleine Location. Deswegen war ich so erstaunt, dass soviel los war! Vor der Tür warteten viele Fans, vor allem weibliche jüngere Fans. Ich gehöre zu der älteren Fraktion, aber das hat mich nicht gestört. Ein Mädchen vor mir erzählte mir, dass Sie die Band so sehr verehrt, dass Sie schon in vier Orten war, wo die Band vorher aufgetreten ist! Man sieht, die irischen Shooting Stars erobern Deutschland und wer weiß vielleicht die ganze Welt.

Mein Mann und ich hatten Glück, dass der Seiteneingang der Live Music Hall geöffnet worden ist, so kamen wir in die erste Reihe! Neben mir und hinter mir kreischende weibliche Fans, große verliebte Augen und Gesang! Es war wirklich fantastisch. Das Konzert war ausverkauft und ich bin mir sicher, dass wenn Walking on Cars, das nächste Mal in Köln zu Besuch sind, die Live Music Hall nicht mehr ausreicht um alle Fans unterzubringen.

Nach circa 50 Minuten gingen Sie von der Bühne, nach lauten anfeuern, kamen Sie noch einmal für drei Zugaben! Die Stimmung war bombastisch, die Halle hat getobt und ich war wirklich begeistert! Selbst mein sehr skeptischer Mann war am Ende begeistert! Wir hatten uns die ganze Zeit amüsiert, wie die weiblichen Fans abgegangen sind. Naja, und dann gab mir Patrick Sheehy am Ende die Set List in die Hand und ich brauchte kein Rouge mehr und grinste wie die 15 jährigen Teenager neben mir :)

Kurz zusammengefasst, es lohnt sich die Band live zu sehen! Die Band spielt wirklich verdammt gut, der Gesang ist super und die Stimmung unbeschreiblich. Ich werde das nächste Mal garantiert wieder da sein!

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 Wenn Ihr mehr Fotos zum Konzert anschauen möchtet sowie ein Video ansehen möchtet, dann besucht unsere Facebookseite.

Bilderquelle: Veronika Höller

 

Wunderschöne Doku über die grüne Insel

Ich kann schreiben, beschreiben und erzählen, aber nichts zeigt die wahre Schönheit der grünen Insel so intensiv, wie wenn man Sie selbst einmal bereist hat oder hautnahe Reportagen. Diese Reportage zeigt Dublin und den Osten von Irland, mit seiner ganzen Schönheit. Tauchen Sie ein in die wundervolle Welt der Feen, Kobolde, der spannenden Historie, der interessanten Kultur und den vielen weiteren Sehenswürdigkeiten.

Viel Spaß beim anschauen!

Städte in Irland: New Ross

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Eines der ältesten Städte in der Grafschaft Wexford , ist New Ross. New ross liegt am Ostufer des River Barrow und muss für Touristen, welche organisierte Bootsfahrten auf den Flüssen Barrow und Nore buchen möchten.  Unternehmen Sie eine Reise zurück ins Mittelalter, enge gewundene Straße, welche als Treppenwege nur für Fußgänger zugänglich entführen einem, in eine Welt lange vor unserer Zeit. Der breite Fluss Barrow, mit seinen Hafenanlagen ist von Schiffen  belebt, ein wunderbarer Anblick, welchen man nicht so leicht vergisst. Eine Sehenswürdigkeit ist die St. Mary´s Church aus dem 13 Jahrhundert, von der großen Pfarrkirche sind noch der Chor und die Querschiffe erhalten. Das Langschiff musste im 19 Jahrhundert einer neuen Kirche weichen. Bemerkenswert sind unter anderem drei fein gegliederte Spitzbogenfenster im Chor und mehrere Grabmäler aus dem Mittelalter. Selbstverständlich gibt es noch vieles weiteres sehenswertes in New Ross, wie der Thostel, ein altes Stadthaus aus dem Jahre 1749 bis 1804, die Michael´s Church aus dem Jahre 1806, das Priory Court und vieles mehr. New Ross, hat neben der alten Geschichte und den wunderbaren Gebäuden, viele nette kleine Kunsthandwerkgeschäfte, Pubs und Restaurants.

Umgebung von New Ross

Wenn Sie eine wunderbare Parkanlage besichtigen möchten, dann sollten Sie unbedingt das John F. Kennedy Arboretum besichtigen. Dieses wurde zu Ehren des 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten gegründet. Schließlich hat auch J.F.K, irische Wurzeln. Das Gelände ist circa 250 Hektar groß, 4500 Baum- und Straucharten, darunter 500 Rhododendron Varianten und 150 Azaleenarten, sind hier Zuhause. Gerade in der Blütezeit ein wirklich traumhafter Anblick.  In meinen Augen eines der schönsten Arten eines Menschen zu gedenken, denn dieser Platz ist einfach traumhaft schön!

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Fahren Sie mit Ihrem Irland Mietwagen weiter auf der R 733, dann passieren Sie die Hook Halbinsel. Immer weiter und Sie gelangen zur Dunbrody Abbey den stattlichen Resten eines Zisterzienser Kloster aus dem 12 Jahrhundert. Wenn Sie mit Kindern reisen, dann werden die sich freuen, denn auf dem Gelände befindet sich ein Eiben Labyrinth mit circa 1500 Bäumen sowie eine Kochschule und ein Besucherzentrum. Wenn sie weiterfahren dann kommen sie bei Arthurstown etwas abseits am Rande des Wassers an Ballyhack Castle vorbei, die fünfstöckige Burg mit den gewölbten Räumen wurde restauriert und ist heute für die Öffentlichkeit zugänglich.

Nun haben Sie die Spitze der Hook Landzunge fast erreicht, auf der Ostseite befindet sich das Slade Castle aus dem 15/17 Jahrhundert, dieses liegt malerisch neben einem Fischerhafen. Doch die eigentliche Top Attraktion, ist der Hook Head Light House, ein Leuchtturm auf einem 700 Jahre alten Keep- der Leuchtturm gilt als der älteste noch betriebener Leuchtturm der Welt! Von hier aus kann man Delfine und Wale beobachten, wenn man viel Zeit mitbringt und etwas Glück hat. Wenn Sie genügend Zeit haben, dann unternehmen Sie unbedingt einen Bootsausflug, da stehen die Chancen auch größer Delfine und Wale zu beobachten.

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Nach all den spannenden Eindrücken brauchen Sie eine Abkühklung? Dann fahren Sie einfach von Hook Head drei Kilometer in nördliche Richtung und in Templetwon zweigt man rechts nach Fethard-on-Sea ab wie es schöne Sandstrände gibt! An den südlich ins Meer reinragenden Landspitze von Baginbun landeten 1169die ersten Normannen in Irland.  Wenn Sie auf der Hook Halbinsel bleiben möchten, dann buchen Sie doch eine exklusive Übernachtung im Leuchtturm, ein Abenteuer, welches Sie garantiert nie vergessen werden!

Bilderquelle: irelandcontentpool.com

Sehenswürdigkeiten Irland Powerscourt House und Gardens

Das Powerscourt Anwesen wird Ihnen ganz sicher nicht unbekannt sein, denn schon viele Hollywoodblockbuster und Serien wurden auf diesem traumhaften Gartenparadies im Osten von Irland gedreht. König Artus, der Graf von Monte Christo sowie Black Beauty erlebten hier schon so manches Abenteuer. Dennoch sind die Powerscourt House und Gardens nicht nur aus diesem Grund sehr beliebt bei Gästen aus aller Welt. Die Powerscourt Gardens gelten als eines der weltweit schönsten Beispiele für aristokratische Gärten, mit vielen italienischen und japanischen Elementen, herrlichen Stauten, Seen und sehr viele weiteren exotischen Pflanzen sowie Kunstschmiedearbeiten. Hier im gartenparadies wirkt alles gepflegt und angelegt, der perfekte Kontrast zu der eher wilden Berg Landschaft hier in den Wicklow Mountains.

Doch gehen wir zurück zum Ursprung dieses beeindruckenden Anwesens. Das Anwesen gehörte Sir Wingfield, welcher im 17. Jahrhundert der britischen Königin treue Dienste erwies und große Erfolge in Frankreich, Portugal, Irland sowie in Flandern erzielte. Die Queen wollte Sir Wingfield für seine Erfolge belohnen und fragte was er haben möchte, er so bescheiden wie er war, wollte nur den Schal der Königin. Dieses bekam er, sowie im Jahre 1603 die Ländereien von Powerscourt. Hier errichtete der ein staatliches Herrenhaus mit großzügiger Parkanlage. Dennoch ist das Powerscourt Anwesen heute noch von den Handschriften zweier andere Männern geprägt, die des siebten Viscount von Powerscourt sowie die des Baumeistern Daniel Robertson. Welcher im 19. Jahrhundert nach italienischen Gartendesign, das südliche Anwesen neu gestaltete. In Irland wütete schon die Hungersnot, dennoch setzte der detailverliebte Viscount seine Wünsche an dem Anwesen mit circa 100 Männern fort. Angeblich soll Daniel Robertson die Aufsicht über die Änderungen am Anwesen geführt haben. Er war ein Genießer vom guten Sherry und ließ sich sehr gerne mit einer Schubkarre durch die Gegend fahren …

Nun gut, dies ist aber nur ein kleiner Teil des imposanten Anwesens, neben dem italienischen Part gibt es noch einen japanischen Garten, ein Kräutergarten und vieles mehr. Sie werden begeistert sein, welche Schätze dieses Anwesen zu bieten hat!  Nur fünf Kilometer entfernt vom Anwesen, befindet sich der Wasserfall, dieser stürzt 120 Meter in die Tiefe und ist damit Irlands höchste Kaskade! Ein beeindruckendes Naturschauspiel, welches sie sich nicht entgehen lassen sollten.

 

 

Sehenswürdigkeiten Irlands: Book of Kells

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Heute befindet sich das im 8 Jahrhundert von irischen Mönchen entstandene Evangeliar im Long Room des Trinity Colleges in Dublin. Es zählt zu einem der bedeutsamsten Bücher der Welt, welche im Zeitalter des Mittelalters erschaffen wurden. Der Farbreichtum und die komplexen Ornamente sowie Miniaturen machen, das Werk zu seinem Höhepunkt frühmittelalterlicher Buchkunst. Es waren irische Mönche die nach der stürmischen Volkswanderungszeit den christlichen Glauben während des 5 – 7 Jahrhunderts in Europa verbreiteten. So vermischten sich die uralte irische und keltische Kultur, denn die irischen Mönche brachten vielen Eindrücken von ihren gefährlichen Reisen mit. Der Höhepunkt der irischen Mönchskultur schuf das legendäre Book of Kells! Vermutlich wurde das Meisterwerk im Kloster Iona im Jahre 800 von unbekannten Künstlern erschaffen. Schriften aus dem Jahre 1007 berichten über den Diebstahl des Buches, welches auch als das große Evangeliar des Columcille, die Hauptreliquie der westlichen Welt genannt wurde. Das Buch wurde in Kells vergraben aufgefunden, es blieb in Kells, bis es dann in der Regierungszeit von Cromwells aus Sicherheitsgründen nach Dublin gebracht worden ist. 1661 übergab Henry Jones, Bischof von Meath das Book of Kells, dem Trinity College. Seither ist es in der Bibliothek der Universität im Long Room Zuhause.

Frühmittelalterliche Buchkunst

Ich vage es einfach mal zu behaupten, dass es kein weiteres vergleichbares Werk gibt, welchen über solch eine magische Symbolkraft und Ausstrahlung verfügt, wie dieses Evangeliar. Die Dekoration ist so wunderschön, komplex und einzigartig, Die Helligkeit des Textet wird durch die Ausgestaltung  nochmals verstärkt, so dass das Buch einfach durch seine Anmut Menschen aus aller Welt in seinen Bann zieht.

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Die Farbe sowie die Ornamente

So manche Miniatur des frühen Mittelalters, welche die Book of Kells enthält, zählt zu den schönsten die je geschaffen worden ist. Das Buch wurde definitiv nicht für den täglichen Bedarf oder für das Studium erschaffen, es sollte ein heiliges Werk werden und nur an hohen Festtagen auf dem Altar das Wort Gottes repräsentieren. Das Buch enthält die vier Evangelien, vielfältige Zitate, welche sehr lustig sind. Zum Beispiel eine Maus, welche eine Hostie stiehlt, diese wird von einer Katze quer über das Blatt verfolgt.  Oder ein anderes lustiges Beispiel findet man beim biblischen Zitat:“ niemand kann zwei Herren dienen!“ Hier setzt sich der Anfangsbuchstabe aus zwei Männern zusammen, welche sich gegenseitig am Bart ziehen. Wenn Sie in Dublin zu Besuch sind, dann nehmen Sie sich unbedingt Zeit, das Book of Kells im Trinity College zu besichtigen! Alleine das Kommentarband umfasst 400 Seiten. Der weltbekannte Autor Umerto Eco, verfasste ein mitreißendes Vorwort. Denn das Buch ist einfach unglaublich anmutig. Und ganz egal wer dieses Buch erschaffen hat, er oder sie, waren wahre Künstler. Denn es gibt kaum ein Buch welches jedes Jahr tausende Besucher anlockt, nur um einmal ein Blick darauf zu werfen. Aber die Magie fangen Sie am besten ein, wenn Sie sich das Buch persönlich in Dublin anschauen!

Burren National Park in County Clare

The Burren, ist eine Karstlandschaft im Westen von Irland, im County Clare. Das Wort Burren, leitet sich vom keltischen Wort Boireann ab und bedeutet felsiger Ort. Ich würde mal behaupten, das passt einfach, denn The Burren, ist eine einzigartige Karstlandschaft. Die Landschaft ist felsig, baumlos und erinnert ein bisschen an die Oberfläche des Mondes…

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Doch wie entstand diese einzigartige Naturlandschaft?

Einst lag der Burren National Park unterhalb des Meeresspiegels. Die Erdkruste erhob sich und der Kalkstein auf den Touristen und Einheimische heute wandern besteht aus Überresten von Meereslebewesen. Gletscher schoben sich durch die Region, und die typischen Felsspalten haben sich durch den Regen gebildet, welcher Risse in den Kalkstein fraß. So entstanden die typischen Felsspalten sowie die unterirdischen Höhlen. Erst 1991 wurde ein Teil dieser wunderschönen Landschaft von der irischen Regierung aufgekauft, um diese, Besuchern zugänglich zu machen. So entstand der Burren National Park, welcher mit nur 15 Quadratkilometern der kleinste Nationalpark in Irland ist. Das Beste ist, der Park ist das ganze Jahr über geöffnet, bei kostenlosem Eintritt und im Besucherzentrum in Corofin, erfahren Sie von April-September, alles über die Geologie, der Flora und Fauna dieser Gegend.

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Auch wenn man es angesichts der Kalksteinplatten kaum glauben mag, aber der Burren ist eine wahre botanische Oase! Man findet hier sage und schreibe 600 Pflanzenarten, einige die man woanders kaum zu finden vermag, gedeihen hier in Hülle und Fülle. Die Pflanzen wachsen in den Kalksteinrissen, der perfekte Ort um sicher zu blühen. Für Sie bedeutet das, dass Sie genau hinschauen müssen, um die kleinen Blumenbeete zu bewundern.

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Wie Sie das Karstgebiet erkunden liegt ganz bei Ihnen, ob zu Fuß, mit dem Mietwagen oder mit dem Fahrrad. Innerhalb des Parks gibt es sieben sehr gut ausgeschilderte Wanderwege, mit tollen Ausblicken auf die außergewöhnliche Umgebung. Wanderkarten bekommen Sie im Besucherzentrum. Wenn Sie den Burren unterirdisch erkunden möchten, dann können Sie die Aillwee Cave besichtigen, hier bekommen Sie wunderbare Einblicke wie es unter dem Burren aussieht. Egal für was Sie sich entscheiden, das Burren Gebiet ist einzigartig und auf alle Fälle einen Besuch wert! Sogar Tolkien ließ sich von dem Burren inspirieren für seine Herr der Ringe Triologie.

Bilderquelle:www.irelandcontentpool.com

 

Die grüne Insel und ihre atemberaubende Flora und Fauna

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Irland ist vor allem als Reiseziel sehr beliebt, wegen seiner atemberaubenden Naturlandschaften. Diese variieren zwischen Sümpfen, Mooren, Seen, Bergen, Küsten und Felseninseln. Zwischen den extremen ist Irland meistens mit tollem saftigem grünem Weideland bedeckt. Wälder gibt es dagegen kaum welche. Die noch nach traditionellen Methoden bewirtschafteten Teile des Westens bieten bedrohten Tierarten einen Lebensraum, wie etwa der Wiesenralle (Wachtelkönig), die Vögel brüten am liebsten auf naturnahen Wiesen.

Irland ist eine Insel, und aus diesem Grund leben hier noch lange nicht so viele Tiere wie auf dem Festland. Dennoch sind die Arten die hier ansässig sind, einzigartig und wunderschön. In Irland leben keine roten Eichhörnchen wie wir sie kennen, sondern Graue. Eine Erkenntnis, die manchen sehr überrascht, wenn man die flinken grauen Hörnchen beobachtet.

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Leben und Pflanzenwelt auf den Felsküsten

Die Halbinsel Dingle gehört zu einer Reihe felsiger Landzungen mit fjordartigen Buchten. Sie entstanden als der Meeresspiegel am Ende der Eiszeit anstieg. Die daraus entstandenen Klippen und Felsen, bieten vielen Meeresvögeln eine Heimat.  Hier brütet zum Beispiel die Alpenkrähe. Eine riesige Tölpel Kolonie ist auf little Skelling zu Hause. Hier blühen Grasnelken vom Frühjahr bis zum März und bringen in die sonst so grüne Landschaft einen wunderbaren zarten Rosa Ton. Das Strand-Leimkraut ist eine niedrige Pflanzenart mit großen weißen Blüten und wächst an Klippen und an steinigen Kiesstränden.

Leben und Pflanzenwelt in Seen, Flüssen und Mooren

Der sehr elegante Haubentaucher brütet in wasserreichen Gegenden, in Irland ist das am Lough Ougther. Hier hat der Haubentaucher optimale Lebensbedingungen. Wasserlobelien wachsen in seichten, steinigen Seen. Die Blätter wachsen unter Wasser, während die Blüten an blattlosen Stängeln oberhalb des Wasserspiegels gedeihen. Auf den feuchten Wiesen um die Seen und Flüssen, finden Sie das gelbleuchtende Flohkraut, dieses wurde früher zur Bekämpfung von Ungeziefer verwendet.

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Leben und Pflanzenwelt Berge und Hochmoore

Genau wie im zentralen Tiefland gibt es auch auf der übrigen Insel mit ihrem sehr felsigen Untergrund Sumpfgebiete! Vor allem in Connemara im Westen von Irland. In den höheren Lagen gehen die Sumpfgebiete in Heidemoor und karges Grasland über. Hier lebt das Schwarzkehlchen, ein ruheloser Vogel mir einem schwarzem oder braunen Kopf und orangeroter Brust. Hier findet man den Galgenstrauch ein orangefarbenes Gewächs welches wunderbar riecht. Den Fieberklee oder auch Bitterklee genannt, findet man in Fens und Sumpflandschaften das Gewächs hat wunderschöne weiße Blüten mit Rosa Punkten.

Leben und Pflanzenwelt Weideland

Neben dem oben bereits erwähnten Wachtelkönig brütet im schönen hügeligen Weideland von Irland ebenfalls die Saatkrähe. Hier finden sie genügend Futter. Hier sind auch die Wiesen Platterebse Gewächse zu Hause. Die Pflanze rankt sich an Gräsern und anderen Pflanzen empor, ihre gelben Blüten sind traubenförmig.

Neben vielen Vogelarten sind in Irland noch Rotwild, Robben, Otter sowie Baummarder zuhause. Die tollen Landschaften bieten den perfekten Lebensraum für die Tierarten. Neben ausreichend Futter, stabilen Temperaturen und teils einen gesicherten Lebensraum, können sie sich auf der Insel frei entfalten. Gerade bei Wandertouren, kann man viele Arten in Ruhe entdecken und bestaunen.

 Bilderquelle: www.irelandscontentpool.com

Irisches Grill Rezept

Irish Coffee Steak

Bringen Sie ein bisschen Abwechslung in Ihre Grillsaison, mit diesem köstlichen irischen Grillrezept Irish Coffee Steaks mit Baked Potatoes. Klingt nicht nur köstlich, sondern schmeckt auch einzigartig gut! Aber probieren Sie selbst.

Zutaten für 4 Personen:

  • 34 Gramm     getrocknete Tomaten in Öl
  • ½ TL            Chilipulver
  • 134 Gramm   weiche Butter
  • 50 ml           starker, lauwarmer Kaffee
  • 3 EL             Irish Whiskey
  • 2 TL             Tabasco
  •                 Rib-Eye-Steaks a ca. 250 Gramm
  • 4                 große Kartoffeln
  • 2 El              Öl
  •                    Abgeriebene Schale einer halben unbehandelten Zitrone
  •                    Salz, Pfeffer, Zucker

 Zubereitung:

Tomaten abtropfen lassen grob hacken und mit dem Chili, der Zitronenschale und der Butter verkneten. Danach je nach Geschmack mit Pfeffer, Salz und Zucker abschmecken. Die Würzbutter mit Hilfe einer Frischhaltefolie einrollen und kalt stellen.

Kaffee, Whiskey, Salz, Pfeffer und Tabasco, zu einer Marinade verrühren. Fleisch waschen, trocken tupfen und in der Marinade ca. 1 Stunde einlegen. Kartoffeln, waschen und je nach Größe im kochendem Wasser 30-40 Minuten lang kochen. Danach abschrecken und halbieren. Butter aus dem Kühlschrank nehmen, in Scheiben schneiden. Kartoffeln auf den Schnittstellen dünn mit Öl bestreichen, je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen, danach kommen die Kartoffeln auf der Schnittfläche auf dem heißen Grill, 4-5 Minuten, danach wenden und nochmal gute 5-6 Minuten weitergrillen. Das Fleisch aus der Marinade nehmen und auf dem heißem Grill gute 5 Minuten von beiden Seiten grillen, dabei das Fleisch immer weiter mit der Marinade bestreichen. Wer möchte kann das Fleisch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Danach die Kartoffeln und das Fleisch auf einer großen Platte anrichten und mit der Butter bestreichen – Wir wünschen Guten Appetit!                    

 

Wandern entlang des Dingle Way in 5 Tagen

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Erkunden Sie die Halbinsel Dingle auf eigene Faust in Ihrem Tempo. Es gibt nichts Schöneres als Irland zu Fuß zu erkunden. Wenn Sie nicht in einer Gruppe wandern möchten, dann müssen Sie das auch nicht. Unsere Irland Experten haben eine wunderbare Wandertour für Sie zusammengestellt, bei der Sie die wunderschöne Halbinsel auf eigene Faust erkunden.

Tag 1 Individuelle Ankunft in Dingle

Ihr Abenteuer kann direkt starten, nachdem sie in Dingle angekommen sind. Je nachdem wie viel Zeit und Kondition sie haben, können Sie aus zwei Routen wählen. Wenn Sie fit sind und viel Zeit mitgebracht haben, dann sollten Sie den kurzen Rundweg auf den Ballysitteragh Hill in Angriff nehmen. Es ist eine sehr anstrengende, aber lohnende Wanderung, das Sie 630 Meter in die Höhe steigen. Belohnt werden Sie mit einem atemberaubenden Blick auf Dingle Town und Hafen. Wenn Sie Glück mit dem Wetter haben, können Sie sogar fast die ganze Insel überblicken, ein wirklich fantastsicher Ausblick. Sie entscheiden, ob Sie den gesamten Rundweg am ersten Tag zurücklegen möchten, oder einfach den Hinweg wieder zurückgehen. Der Rudnweg umfasst ungefähr eine Strecke von 19 Kilometer, durch den starken Aufstieg werden hier für den gesamten Weg 6 ½ Stunden eingeplant. Wenn Sie den gleichen Weg wieder zurückgehen dann sind das circa 4 Stunden.

Wenn Sie lieber ein bisschen seichter starten möchten, dann bietet sich der Dingle Harbour Walk an. Hier wandern sie entlang des Ufers und mit ein bisschen Glück sehen, Sie Delfine oder den bekannten Delfin Fungi. Den Dingle Harbour Walk werden Sie garantiert in 2 Stunden beschreiten, denn dieser ist nur circa 6 Kilometer lang. Er bietet ebenfalls eine fantastische Aussicht auf den Atlantik.

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Tag 2 Von Dingle nach Dunquin

Heute wandern Sie auf wunderbaren Nebenstraßen entlang nach Ventry. Erleben Sie die spektakuläre Landschaft der Halbinsel. Wenn Sie in Ventry angekommen sind, dann kommen Sie vorbei an den schönen Hafen. Schlängeln sie sich entlang an Fuchsia hecken und klettern Sie einen alten Weg nach Fahan entlang. Wenn sie einen Blick zurückwerfen, dann haben Sie einen atemberaubenden Blick auf Valentia Island und dem Ring of Kerry. Und direkt vor ihnen befinden sich der Slea Head und die Blasket Islands. Dies ist der westlichste Punkt von Europa! Dahinter weit dahinter befindet sich Nordamerika. Bis Dunquin legen Sie gute 22 Kilometer zurück die Steigung beträgt 350 Meter. Wenn Sie noch einen Abstecher über den Mount Eagle einplanen wollen, dann sollten Sie circa 5 Kilometer und zwei Stunden mehr einplanen. Bei gutem Wetter würde ich diese optionale Wanderroute empfehlen.

Tag 3 Von Dunquin nach Ballydavid

Bevor Sie Dunquin verlassen sollten sie unbedingt einen Besuch dem Blasket Island Interpretative Center abstatten. Hier erfahren sie alles über das frühere raue Leben auf den Inseln, bevor die Menschen auf das Festland umgesiedelt sind. Wenn sie der Route weiter folgen, dann kommen sie vorbei am nordisch benannten Smerwick Harbour und dem Fort aus Gold – Dun an Oír. Ballydavid bietet dazu die perfekte Abwechslung, denn es ist ein charmanter blühender Fischerhafen und hier wird noch Gällisch gesprochen. Die heutige Strecke beträgt circa 15 Kilometer, planen Sie circa 4 Stunden dafür ein und rechnen sie mit einem kleinen Anstieg von 180 Metern. Wenn Sie noch Lust und Zeit haben, dann würde ich ihnen eine optionale Wanderung über Cruach Mountain empfehlen. Hierfür sollten sie circa noch eine Stunde zusätzlich einplanen. Denn hier können Sie eine Klosteranlage aus dem 5. Jahrhundert besichtigen in An Riasc.

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Tag 4 Von Ballydavid nach Cloghane

Heute laufen sie entlang der Wiege der ersten christlichen Zivilisation. Weiter geht es auf den Mas an Tíompain (den Pass der Trommel). Die Landschaft ist einfach sagenhaft, einzigartig und überwältigend schön. Erleben Sie die Tralee Bay und die Magharees gegen die Farbtöne der Slieve Mish Mountains. Und sie werden sehen, was genau ich meine! Danach geht es runter nach Cloghane, einem charmanten irischen Dorf mit vielen Highlights als Abschluss einer anstrengenden Wanderung. Circa 18 Kilometer haben sie heute zurückgelegt und das bei einem anstrengenden Aufstieg von circa 750 Metern. Planen sie circa 6 Stunden für die Wanderung ein.

Tag 5 zurück nach Dingle

Heute geht es zurück nach Dingle, sie haben Ihre Dingle Way wandern auf eigene Faust 5 Tage Tour, erfolgreich abgeschlossen! Wir hoffen sie konnten viele einzigartige Momente erleben und kommen uns sehr bald wieder auf der grünen Insel besuchen. Wenn Sie gerne noch ein Anschluss Programm wünschen, dann sagen Sie uns Bescheid, wir beraten Sie gerne!

 

Irland und Tiefenentspannung: Warum die grüne Insel nicht nur was für (normale) Touristen ist

Einsames Haus bei Connemara in Irland

Für „Halligalli“ ist Irland nicht bekannt – dafür aber eine Ruhe, die nur aus einem dünnbesiedelten Land entspringen kann, in dem die Uhren noch langsamer laufen, die Natur weit und die Landschaft unergründlich ist.

Jeder, der sich schon mal in Irland aufgehalten hat, und sei es nur für einen geschäftlichen Kurztrip in eine der größeren Städte, der kann eines bestätigen: In Irland ticken die Uhren irgendwie anders. Hier herrscht generell weniger Hektik. Das ganze Land wirkt geradezu entschleunigt und etwas aus unserer hektischen, mitteleuropäischen Zeitrechnung gefallen. Wer durch die kleinen Dörfchen und Marktflecken fährt, der sieht sofort, was damit gemeint ist: Keine rennenden, gehetzt wirkenden Menschen. Keine im Stau stehenden und energisch hupenden Autofahrer. Stattdessen Landleben, wie es im schönsten Themenmagazin nicht besser dargestellt werden könnte: Freundliche Nachbarn am Gartenzaun, mit Moos und Blumen berankte Cottages und immer wieder diese sanft geschwungenen, von sattem Grün bewachsenen Hügel, die sich durch die unberührte Natur ziehen. Maler und Fotografen könnten hier ein ganzes Leben verbringen und hätten dennoch nicht jeden Moment, jedes Spiel von Licht und Schatten auch nur ansatzweise eingefangen.

Und genau liegt auch einer der großen Vorteile Irlands für alle Touristen, die nicht nur für klassisches Sightseeing auf die Insel kommen. Die nicht nur mit der ganzen Familie durch die Landschaft wandern und dabei die Tierwelt bestaunen wollen, sondern wirklich die Erholung suchen. Um diesen Personenkreis und wie er in Irland am besten abschalten kann, dreht sich der folgende Artikel.

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Wo so viele Menschen zusammenkommen, wie in Deutschlands Städten, da wird es niemals wirklich ruhig. Und dieser Dauerlärm macht durchaus auf Dauer krank.

Wer benötigt eigentlich die irische Ruhe?

1. Gestresste Städter

In der Bundesrepublik leben 75,09 Prozent aller Menschen in Städten – damit liegt Deutschland zwar insgesamt gesehen eher im Mittelfeld Europas aber weit über Irland. Hier ist der Urbanisierungsgrad deutlich geringer, nur 62,95 Prozent der Iren leben städtisch. Dahinter kommen bis auf Portugal nur noch Länder aus Ost- und Südost-Europa. Dieser Urbanisierungsgrad, der im Übrigen alljährlich weiter steigt, bedeutet für die Städter Deutschlands aber auch:

  • Dauernder Verkehrslärm, der auch spätnachts und am Wochenende nie wirklich abebbt.
  • Hohe Wohndichte mit vielen Nachbarn, Nachtleben und Einkaufsmöglichkeiten. Auch das erzeugt Lärm und Stress.
  • Außerhalb von Parks eine vergleichsweise nichtexistente Natur und somit wenig „echte“ Frischluft und Möglichkeit, wirklich in Ruhe auszuspannen.

Allein weil sie daran gewöhnt sind, empfinden viele Städter diese Punkte gar nicht als änderungsbedürftig – nur jeder Zweite fühlt sich durch städtischen Dauerlärm wirklich belastet. Wer allerdings in Dublin, Shannon oder Cork landet und aus der Stadt herausfährt, der merkt meist rasend schnell, wie krass der Gegensatz im ländlichen Irland ist. Und schon wenige Tage können ausreichen, um all diesen Urbanisierungsstress, der sich unbemerkt angesammelt hat, vergessen zu machen. Allerdings, das sei gesagt: Viele sehen danach ihr städtisches Leben mit anderen Augen und kommen zurück sooft es möglich ist.

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Keine langjährigen Freunde, sondern eine Szene aus einem typischen Pub in Irland. Die Iren sind ein sehr offenes und fröhliches Volk – das steckt an.

2. Depressionspatienten

Über zwanzig Prozent aller Menschen erkranken während ihres Lebens an einer Depression. Und auch ihnen kann die sprichwörtliche irische Ruhe und auch die Art der Iren Linderung verschaffen: Depressionen sind zwar teilweise auch erblich bedingt, werden aber auch durch hohen Langzeit-Stress zumindest begünstigt. Und das bedeutet, wer an Depressionen oder anderen, durch die Kombination von zu viel Stress und zu wenig Entspannung ausgelösten Krankheiten leidet, findet durch Irlands Ruhe einen passenden Gegenpol.

In vielen dieser Fälle verschreiben Ärzte gerne Kuraufenthalte. Allerdings gibt es auch Menschen, für die ein solcher Trip nichts ist: Die Alternative kann ein mehrwöchiger Urlaub im ländlichen Teil Irlands sein. In fast jedem Dörfchen finden sich Gasthäuser mit Zimmern oder privat betriebene Pensionen. Nach dem Einchecken kann ein Urlaub für diesen Patientenkreis einfach daraus bestehen, abzuschalten. Gehen Sie wandern, schauen Sie sich die stimmungsvollsten irischen Orte an  und geben Sie der Seele Zeit, sich zu kurieren. Zudem gilt: Die Freundlichkeit und Offenheit der Iren macht es auch sehr introvertierten Menschen einfach, sich einfach mal mit Fremden bei einem Guinness im örtlichen Pub über Gott und die Welt zu unterhalten und so einfach alles zu vergessen, was auf die Seele drückt.

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Steigende Arbeitsbelastung bringt jeden irgendwann an den Rand eines Tobsuchtsanfalls. Die Heilung aller Stadien von Brunout lautet: Ruhe. Und die gibt es in Irland zuhauf.

 3. Burnout-Patienten

Das Burnout-Syndrom hat sich in den vergangenen Jahren in den westlichen Nationen zur Zivilisationskrankheit Nummer Eins entwickelt. Burnout-Fachkliniken und fast sämtliche Mediziner setzen auf ein Gegenmittel: Maximale Ruhe. Und aus diesem Grund ist Irland auch für von der Arbeit Zermalmte, vom einfachen Büroarbeiter bis zum Manager, die richtige Anlaufstation.

Der wohl wichtigste Punkt ist hier die totale Abwesenheit von Arbeit und dem typischen „Urlaubsstress“, wie er in klassischen südlichen Badeorten unvermeidlich ist: Wer seine Tage mit Wandern, Lesen und Entdecken verbringt, der vergisst rasend schnell Projekte, durchgearbeitete Wochenenden und Chefs, die immer nur ein Wort kennen: „Mehr!“.

4. Landschaftsfotografen / -maler

Ja, auch Künstler benötigen ihre Ruhe, um sich auf ihre Werke konzentrieren zu können. Allerdings kommt diesem Personenkreis die irische Entspanntheit etwas anders zupass, als den drei zuvor genannten Gruppen: Irland ist schlichtweg malerisch und dabei landschaftlich stringent und gleichzeitig divers. Hier Kamera und Stativ oder die Staffelei aufzubauen, bietet unzählige Möglichkeiten, seine Kunst voll auszuleben, ohne dass einem die Motive ausgehen. Was den Künstlern in Irland aber in Sachen Ruhe dennoch zupass kommt: Auf dem Land herrscht auf der Insel mehr als genug Einsamkeit, dass einem nicht andauernd andere Touristen über die Schulter schauen oder man minutenlang warten muss, bis das Motiv vor der Linse frei von anderen Menschen ist.

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Der Coumeenole Beach gilt als einer der schönsten Orte der Welt – und ist dennoch nicht von Touristen überlaufen, was ihn von vielen anderen Punkten mit diesem Prädikat unterscheidet.

Wie findet man in Irland Ruhe?

Eigentlich müsste die Frage korrekterweise lauten: Wo findet man in Irland keine Ruhe? Denn die Antwort darauf wäre wohl sehr viel weniger umfangreich. Grundsätzlich ist die ganze Insel ein Hort der Ruhe. Selbst Dublin kommt als Hauptstadt der Republik nur auf rund 500000 Einwohner – vergleichen Sie das mal mit den größten deutschen Städten von Berlin über Hamburg, München und Köln, die alle die Millionengrenze längst überschritten haben. Schon Cork als zweitgrößte Stadt Irlands kommt nur noch auf gut 120000 Menschen und danach gibt es keine Stadt mehr mit mehr als 60000 Einwohnern.

Das bedeutet: Selbst in den irischen Zentren herrscht durch die geringere Anzahl an Menschen sehr viel weniger der Hektik, die für Großstädte so typisch ist. Und je weiter Urlauber sich von diesen „Metropolen“ entfernen, desto langsamer wird das Leben.

  • Wer das Meer liebt, sollte einen Blick auf das Städtchen Ballyshannon im County Donegal im Nordwesten der Insel werfen – übrigens der älteste dauerhaft besiedelte Ort Irlands. Hier lassen sich nicht nur Ausflüge in die Natur starten, sondern auch Angeltrips sowohl aufs Meer, als auch den zahlreichen Flüssen und Bächen organisieren.
  • Auch das Hafenstädtchen Dingle ist ruhig – und kam sogar im Roman „Der letzte seiner Art“ des Autors Andreas Eschbach als Hauptschauplatz zu literarischen Ehren. Was die Gegend aber als Erholungsort so besonders macht, ist der Coumeenole Beach, den das National Geographic Magazine zu einem der schönsten Orte der Welt erklärte. Hier ist Einsamkeit das Gebot. Und die unwirkliche Schönheit des Strandes, in den die grünen Hügel fast hineinzufließen scheinen.
  • Cahir im südlichen Zentrum der Insel ist seit langem ein Sehnsuchtsort für Wandertouristen. Vor allem weil hier die Natur rundherum fast unberührt ist und sich rundherum einige malerische Ruinen befinden, lässt sich auf Wandererfüßen ohne Auto vieles erlaufen und entdecken. Ein Tipp: Nur rund 20 Kilometer weiter nördlich findet sich der Rock of Chashel, ein Berg, der als eines der Wahrzeichen Irlands gilt und auf dem diverse erhaltene Bauten aus dem Mittelalter stehen.

Grundsätzlich gilt für Ruhesuchende in Irland: Es gibt keine „richtigen“ oder „falschen“ Orte in diesem Land. Ruhe und Entspannung findet sich tatsächlich überall. Allerdings bedeutet das auch, dass Reisende sich darauf einlassen müssen: „Mal eben schnell“ geht hier gar nichts und entspräche auch nicht dem Charakter der Einwohner. Der beste Ratschlag, den man Ruhebedürftigen geben kann, ist folgender: Suchen Sie sich ein schönes Örtchen aus, telefonieren oder mailen Sie mit dem Besitzer des örtlichen Bed & Breakfast und sehen Sie zu, dass Sie auf schnellstem Weg dorthin kommen. Alles Weitere ergibt sich fast von selbst: Wer einfach nur über Wiesen und Weiden schlendern und seinen Gedanken nachhängen will, findet überall auf der Insel ebenso etwas passendes, wie derjenige, der vielleicht doch nicht ganz auf Sightseeing verzichten will und eine Rundreise plant.

 Fazit

Irland bietet etwas für jeden. Abseits klassischer Touristen, die Land und Leute kennenlernen wollen, kommt aber vor allem die Ruhe und Abgeschiedenheit der irischen Dörfchen zum Tragen: Hier finden gestresste und von innerstädtischer Dauerbeschallung geplagte Menschen Möglichkeiten, den Alltag hinter sich zu lassen und abzuschalten. Depressive finden in der rauen Landschaft und der Herzlichkeit ihrer Bewohner vielleicht den Funken, der in ihnen wieder die Lebensgeister weckt. Und Schöngeister finden hier jede Menge „Augenschätze“, die sie in aller Seelenruhe mit Pinsel und Fotoapparat einfangen können.

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