Kenmare ist ein Abstecher wert!

IMG_0474Von Skibbeeren machten wir uns weiter auf den Weg nach Kenmare dort war unsere zweite Unterkunft in einem wirklich super schönen B &B. Von Skibbeeren nach Kenmare sind es circa 73 Kilometer. Auf den Weg kreuzt man wirklich schöne Orte, die wenn es die Zeit zulässt besichtigt werden sollten wie Bantry und Glengariff. Das fahren in Irland ist sehr gewöhnungsbedürftig, nicht nur die linke Seite und die rechte Schaltung machte mir zu schaffen, sondern die engen Straßen und vor allem die Geschwindigkeitsbeschilderung von 100 Km/h an Stellen wo ich zum Beispiel nur 60 km/h gefahren bin. Aber ich denke das ist wie bei uns auch, wenn man sich auskennt, dann ist es kein Problem schneller zu fahren. Die Iren sind wirklich super freundlich auch wenn man wie eine Schnecke über Ihre Landstraßen schleicht, es wurde nicht gedrängelt, nicht gehupt oder geschimpft. Sie warten bis man links in eine Haltebucht reingefahren war und überholten dann. Ich würde trotzdem jedem raten mit dem Mietwagen die Insel zu erkunden,man ist flexibel uns sieht einfach mehr. Die Iren kennen Ihre engen Straßen und fahren sehr weit mittig, aber auch wenn sie einen schneiden, sie lächeln dabei und winken. Sobald Sie einen Touristen erkennen, fahren Sie rüber und machen Platz.

In Kenmare angekommen, machten wir uns auf die Suche nach unserem Bed and IMG_0676Breakfast, das war sehr spannend, denn die Navi Koordinaten endeten vordem Kenmare Golfplatz. Wir fragten eine Passantin und Sie konnte uns direkt weiterhelfen. Die B & B `s liegen oft ein bisschen versteckt, damit man sich wirklich entspannen kann, trotz Zentrumsnähe. Nach 10 Minuten checkten wir im B & B ein und wurden wie auch zuvor in Skibbeeren sehr freundlich empfangen. Wir kamen gegen 19 Uhr an und wollten noch was von Kenmare sehen und machten uns zu Fuß auf dem Weg ins Zentrum. Keine 15 Minuten zu Fuß und wir kamen in die wirklich wunderschöne Innenstadt. Viele bunte kleine Häuser, Pubs und Restaurants, bilden das Herzstück von Kenmare. Live Musik drang aus den Pubs auf die Straße und es waren viele Menschen unterwegs, auch wenn es außerhalb der normalen Touristenzeiten war. Ich habe direkt die vielen kleinen wirklich bezaubernden Schmuckgeschäfte entdeckt, leider waren diese am Abend geschlossen. Wir besuchten einen wirklich tollen gemütlichen Pub aßen eine Kleinigkeit und tranken ein leckeres Guinness.

small_DSC2282_kenmare-10-23-2013_046Am nächsten Tag frühstückten wir ausgiebig und bevor wir auscheckten wollten wir noch einmal die Stadt am Tage besichtigen. Kenmare am Tag erinnerte mich an Amsterdam, vor allem wegen der vielen bunten Häusern. Die Geschäfte hatten alle auf, Kenmare ist bekannt für seine Spitze und den Schmuck. Wirklich wunderschöner, handgefertigter Schmuck. Wir bekamen einen Tipp, dass wir unbedingt das Kenmare Eis probieren sollten und auch dieser Tipp hat sich gelohnt. Nach ein bisschen shoppen und Sightseeing, folgten wir den Spuren der Kelten und besichtigten die Steinkreise in der Nähe von Kenmare. Wirklich gefesselt hat uns aber die einzigartigen Naturlandschaften rund um Kenmare. Zum einem der Atlantik und auf der anderen Seite die Berge. Kenmare ist zudem der ideale Ausgangspunkt für einen Ausflug um den Ring of Beara, dieser ist nicht so bekannt wie der legendäre Ring of Kerry, aber dennoch absolut sehenswert. Wir hätten gut noch ein, zwei Tage in Kenmare bleiben können, es gibt zahlreiche Wanderwege die durch unberührte, wilde irische Naturlandschaften führen, Möglichkeiten zum Wassersport dank der Nähe zum Atlantik und viele Fundstücke aus der Zeit der Kelten. Aber wir mussten noch weiter nach Cahersiveen  und hatten noch zwei weitere Stopps eingeplant den Strand von Caherdaniel und einen Trip nach Valensia Island.  Aber mehr dazu im nächsten Artikel.

Bilderquellen: Fotografin Veronika Höller und www.tourismirelandimagery.com

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