Irlandurlaub mit Hund deutlich vereinfacht

Viele Menschen in Deutschland haben einen Hund als Haustier und würden diesen gerne mit in den Urlaub nehmen. Bisher war das mit viel Aufwand und Vorbereitungen, langen Wartezeiten und Auflagen verbunden. Die Länder forderten bei einer Einreise eines Hundes in das Land nicht nur einen Nachweis einer gültigen Tollwut-Impfung, sondern auch einen Tollwut-Antikörper-Nachweis, den man erst sieben Monate nach Impfung durchführen konnte.

Seit Anfang 2012 ist es ausreichend, wenn der Hundebesitzer für einen Irlandurlaub einen Nachweis für eine gültige Tollwut-Impfung vorlegt. Diese muss in dem blauen EU-Heimtierpass, den der Hundebesitzer bei seinem behandelnden Tierarzt erhalten kann. Weiterhin muss der Hund nach aktuellen Forderungen mit einem Micro-Chip gekennzeichnet sein, in der Vergangenheit reichte eine Tätowierungsnummer aus. Der EU-Heimtierpass muss dem Hund eindeutig zuzuordnen sein, indem die Chip-Nummer in dem Pass hinterlegt ist. Der Vorteil an dem Chip ist nicht nur, dass der Hund identifiziert werden kann, denn dadurch kann der Hund auch seinem Besitzer eindeutig zugeordnet werden. Die Erstimpfung darf mindestens 21 Tage in der Vergangenheit liegen, wodurch die Wartezeit der Einreise von über sieben Monate auf 21 Tage verkürzt werden konnte und der Urlaub kann mit dem geliebten Haustier nun endlich in das schöne Irland erfolgen.

Weitere Voraussetzungen sind noch in Klärung

Bei den Tollwut-Voraussetzungen sind sich die EU-Länder Großbritannien, Irland, Malta und Schweden einig, allerdings gibt es unterschiedliche Voraussetzungen zum Thema Nachweis für eine Bandwurmbehandlung, denn in Finnland und Malte zum Beispiel muss zusätzlich zum Micro-Chip, dem EU-Heimtierpass und der gültigen Tollwut-Impfung ein Nachweis für eine gültige Bandwurmbehandlung erbracht werden. Dieses Thema ist in Großbritannien und Irland noch in Klärung und es gibt noch keine finalen Bestimmungen hierzu.

Reise in Nicht-EU-Länder

Entschließt sich nun der Hundebesitzer in ein Nicht-EU-Land zu reisen, sollte er sich auf jeden Fall rechtzeitig und ausreichend über die jeweiligen Einreise- und Ausreisebestimmungen für seinen Hund informieren und die notwendigen Vorbereitungen treffen, damit der Hund mit in den Urlaub kommen kann. Weiterhin sollte sich der Hundebesitzer gut überlegen, ob sich der Aufwand und die Belastung für das Tier lohnen und ob es wirklich sinnvoll ist, den Hund mit in den Urlaub zu nehmen. Meist steht der Aufwand und die Belastung nicht in Relation und es ist vernünftiger den Hund bei Freunden, Bekannten oder der Familie in Obhut zu geben und ihm dort eine Pension für die Urlaubszeit zu geben.

 

  1. Ein Urlaub mit dem geliebten Haustier ist zwar etwas sehr Schönes aber der Hinweis , dass der Aufwand und die Belastung für das Tier in einigen Fällen tatsächlich zu hoch sind, ist sehr wichtig und sollte nicht verantwortungslos entschieden werden.

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