Top-Sehenswürdigkeiten in der Stadt Galway

Die Sehenswürdigkeiten in der Stadt Galway, im Westen Irlands, sind vielzählig. Neben mittelalterlichen Gemäuern und einem reichen keltischen Erbe warten spannende Museen und ein abwechslungsreiches Publeben darauf, entdeckt zu werden. Galway ist außerdem Startpunkt für Ausflüge zu den berühmten Cliffs of Moher oder zu den Aran-Inseln. Kurzum, die Stadt ist auf alle Fälle einen Besuch wert! Wir haben Ihnen die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Galways zusammengestellt. Lassen Sie sich für Ihre nächste Reise inspirieren.

Sehenswürdigkeiten in Galway

Latin Quarter Galway, Co. Galway (Irland), © Tourism Ireland

Galway Bay

Das Galway Bay, die Bucht von Galway, wird aufgrund ihrer Schönheit zurecht in vielen traditionellen irischen Liedern besungen. In der Zeit vor der großen Hungersnot in Irland gab es in der Bucht zahlreiche, für Galway typische Segelboote, genannt „Galway Hookers“. Anders als übliche Fischerboote zeichneten sich die Hookers durch zwei Vorsegel aus und waren bestens für das Navigieren in der Galway-Bucht geeignet. Heute kann der Besucher die Hookers zur alljährlichen Regatta bewundern, die im Juni stattfindet. Galway Bay hat nicht nur für Segelliebhaber einiges zu bieten. An den Stränden der Bucht hüpfen während der Sommermonate Einheimische und Touristen gleichermaßen in die erfrischenden Fluten. Es gibt Bootstouren, mit denen sich das Gewässer trefflich entdecken lässt. Außerdem fahren in der Bucht von Galway, genauer von Rossaveal, Schiffe zu den Aran-Inseln ab. Ein unvergesslicher Tagesauflug von Galway! Mehr dazu weiter unten.

Sehenswürdigkeiten in Galway

Bucht von Galway, Co. Galway (Irland) © Tourism Ireland

Galway City Museum

Im Stadtzentrum von, am Ufer des Flusses Corrib gelegen, ist eine weitere der vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt Galway: das Galway City Museum. Auf drei Etagen erfährt der Besucher alles Wissenswerte über die wechselhafte Geschichte von Irlands drittgrößter Stadt. Das prähistorische Galway wird ebenso beleuchtet wie das Leben im Mittelalter, zur Zeit des Ersten Weltkrieges oder während der Revolution. Die Ausstellungen des Galway City Museums wechseln und so ist bei jedem Besuch Neues geboten.

Offizielle Website: http://www.galwaycitymuseum.ie/

Galway Greyhound Stadium

Die irischen Windhunde, genannt Greyhounds, sind ursprünglich gezüchtet, um kleines Wild wie Füchse, Rehe oder Hasen, bis zur Erschöpfung zu hetzen. Die enorme Ausdauer und Geschwindigkeit der Windhunde setzen die Iren für die beliebten Windhundrennen ein. Jeden Freitag und Samstag treffen sich die Fans des Hunderennens im Greyhound Stadium in Galway und setzen auf den schnellsten tierischen Sprinter. Ein Erlebnis der anderen Art.

Offizielle Website: https://www.igb.ie/

Galway’s Latin Quarter

Im Latin Quarter in Galway schlägt das kulturelle Herz der Stadt. In den engen Gassen des Viertels liegen angesagte Restaurants, urige Pubs und kleine Lädchen einträchtig nebeneinander. In den Straßen tummeln sich Straßenkünstler und verleihen dem Latin Quarter ein besonderes Flair. Gelegen ist das Viertel zwischen der Spanish Arch im Süden der Stadt, der O’Brien’s Bridge im Westen und der St. Nicholas Church im Norden. Teil des Latin Quarters ist auch die quirlige Quay Street, die wir weiter unten vorstellen.

Offizielle Website: http://www.thelatinquarter.ie/

John F. Kennedy Menorial Park

Der John F. Kennedy Park und die darin befindliche Gedenktafel erinnern an den Besuch des 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika in Galway im Jahr 1963. Auf einer Europareise wollte der US-Präsident, dessen Vorfahren irische Auswanderer waren, die Grüne Insel besuchen. Galway wurde die Ehre zuteil, John F. Kennedy zu empfangen – für die Stadt ein historisches Ereignis. Über 100.000 Schaulustige aus Galway und der ganzen Region fanden sich zusammen, um einen Blick auf den mächtigsten Mann der Welt zu erhaschen. Der Park lädt vor allem im Sommer zum Verweilen ein und auf der Rasenfläche des Parks tummeln sich viele Studenten der nahe gelegenen Universität. In dieser wird übrigens neben Englisch auch Irisch unterrichtet.

Sehenswürdigkeiten in der Stadt Galway

John F. Kennedy Denkmal Galway, Co. Galway (Irland), © Tourism Ireland

Lynch’s Castle

Eine weitere Sehenswürdigkeit in Galway ist Lynch’s Castle, ein herrschaftliches Stadtpalais aus dem 16. Jahrhundert. Wo sich heute der Sitz einer Bank befindet, residierte in früheren Jahren die einflussreiche und stadtbekannte Familie der Lynchs. Die Lynchs waren ein anglo-normannisches Geschlecht, das viele Bürgermeister Galways hervorbrachte und die Stadt und die Grafschaft Galway über viele Jahre prägte. Ein Mitglied der Familie, James Lynch FitzStephen, galt lange Zeit als Namensgeber der „Lynchjustiz“. Eine Legende besagte, dass James Lynch seinen eigenen Sohn köpfte, als dieser trotz des Mordes an einem spanischen Arbeiter vom örtlichen Richter nicht zur Rechenschaft gezogen wurde. James Lynch soll kurz entschlossen Hand angelegt haben. Diese Legende entbehrt eines wahren Kerns.

Sehenswürdigkeiten in der Stadt Galway

Lynch´s Castle Galway, Co. Galway (Ireland), © Fáilte Ireland

Medival City Walls – Eyre Square

Überreste der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Galway sind in das Einkaufszentrum der Stadt, dem Eyre Square, integriert. Die Mauerreste und ein ehemaliger Wachturm stammen aus dem 13. Jahrhundert. Die in Galway ansässigen Anglo-Normannen hatten den Clan der O´Flaherty´s vertrieben und befestigten die Stadt, um sich vor der Rache des Clans zu schützen. Außerdem erinnert die Mauer an die Zeit, als sich Galway zu einem florierenden Handelszentrum entwickelte. Bedingt durch die strategisch günstige Lage der Stadt, gab es einen regen Handel mit anderen Nationen, vor allem mit Portugal und Spanien.

Nora Barnacle House

Ein unscheinbares, kleines Reihenhaus im Zentrum Galways in Laufnähe zur St. Nicholas Church beherbergt eines der kleinsten Museen Irlands. Der Besucher erfährt hier Alles über den Privatmann James Joyce und dessen Muse und spätere Frau, Nora Barnacle. Diese lebte hier in bescheidenen Verhältnissen. In den frühen 1900er Jahren lebte Barnacle hier mit ihrer Mutter und sechs Geschwistern auf engstem Raum. Sie teilten sich zwei Zimmer und einen kleinen Garten, der zum Hinterhof hinaus führte. Das Museum zeigt Briefe, die das Paar einander schrieb und außerdem verschiedene Exponate aus dem Privatleben der beiden.

Quay Street

Eine lebendige Straße Galways, in der zu fortgeschrittener Stunde noch Trubel herrscht, ist die Quay Street. Sie verläuft von der Cross Street in Richtung des Flusses Corrib. Hier reihen sich Bars, Restaurants und Geschäfte mit farbenfrohen Fassaden aneinander. Die Atmosphäre lädt zum Flanieren ein und in einem der zahlreichen Pubs lässt sich ein kühler Cider genießen.

Salthill Promenade

Die zwei Kilometer lange Promenade bietet schöne Ausblicke auf die Bucht von Galway und auf die Aran-Inseln. Die Promenade führt von Galways Stadtrand am nördlichen Rand der Bucht entlang. Salthill bedeutet im Irischen Straße am Meer, Bóthar na Trá.

Spanish Arch

Der Spanish Arch, der Spanische Bogen, war einst Teil der Stadtmauer, die Galway umgab. Diese wurde im 16. Jahrhundert weiter ausgebaut, um den Kai zu schützen. Der Name, Spanischer Bogen, ist irreführend, denn es gibt keinen Zusammenhang zwischen dem Handelspartner Spanien und dem Bau des Bogens. Heute ist der Spanish Arch Teil des Galway City Museums.

Sehenswürdigkeiten in der Stadt Galway

Spanish Arch Galway, Co. Galway (Irland),
© Tourism Ireland

St. Nicholas Church

Die Nicholas Church ist Galways berühmtestes Bauwerk und eine Sehenswürdigkeit, die bei einem Besuch dazugehört. Die Kirche ist im Stil der Neoromanik gebaut und wurde1320 fertig gestellt. 1477 besuchte Christoph Kolumbus Galway und zog sich in die Kirche zum stillen Gebet zurück. Ein weit weniger geschätzter Besucher war Cromwell. Mit seiner Armee belagerte er Galway und nutzte die Kirche, den Stolz der Galwayer, als Pferdestall. Für die ansässigen Iren eine Demütigung. Noch heute fehlen vielen der Figuren im Kircheninneren Köpfe oder Hände, ein Zeugnis des unzimperlichen Umgangs der britischen Truppen mit der Kirche.

Offizielle Website: http://www.stnicholas.ie/

The Claddagh Ring Museum

Bei einem Besuch in Galway, kommt der Besucher nicht an dem berühmten Claddagh-Ring mit dem Symbol aus Herz, Krone und Händen vorbei. Im Claddagh Ring Museum, das gleichzeitig ein Geschäft ist, erfährt der Besucher mehr über die Entstehungsgeschichte. Wenn Sie bereits jetzt neugierig sind, können Sie die Legenden des Rings an dieser Stelle nachlesen. Übrigens: das ehemalige Schifferdorf, Claddagh, an dem die Legende ihren Anfang nimmt, ist heute Teil Galways. Claddagh liegt, vom Stadtzentrum Galways aus gesehen, auf der anderen Seite des Corrib.

Offizielle Website: https://www.claddaghring.ie/

The Quays

The Quays in der Quay Street gelegen ist das berühmteste Pub der Stadt. Seit knapp 400 Jahren zieht es Einheimische und Besucher gleichermaßen an. In mehreren Barbereichen ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei und oft ist Livemusik geboten.

Tagesausflüge rund um Galway

Aran- Inseln: Neben den Sehenswürdigkeiten in der Stadt Galway bietet auch das Umland Schönes für verschiedene Tagesausflüge. Von der Galway-Bucht aus fahren täglich Fähren auf die Aran-Inseln ab. Die Inselgruppe bestehend aus Inishmore, Inishmaan und Inisheer sind die Hochburg irischer Tradition. Auf Inishmaan werden die berühmten Aran-Pullover hergestellt und Inishmore ist für die Überreste einer der bedeutendsten Klosteranlagen Irlands bekannt. Die kleinste der Inseln, Inisheer, ist berühmt für das markante Schiffwrack, das dessen Südküste ziert.

Burren: Von Galway ist es ein ebenso schöner Tagesauflug, den Burren zu erkunden. Diese mondähnliche Karstlandschaft liegt im Süden von Galway. Wenngleich der Burren auf den ersten Blick karg und lebensfeindlich wirkt, bietet der Landstrick erstaunlich vielen Pflanzenarten eine Heimat. Im Burren finden sich auch zahlreiche Dolmen, Ringforts und sogar die Überreste einiger mittelalterlicher Kirchen.

Cliffs of Moher: Auf einer Reise durch Irland dürfen die berühmten Cliffs of Moher nicht fehlen. Mehr als 200 Meter ragen die imposanten Klippen über dem Atlantik auf und bieten eine atemberaubende Sicht auf das tosende Meer. Selbst in dieser Höhe ist die Gischt noch auf dem Gesicht zu spüren.

Connemara: Von Galway Richtung Norden liegt Connemara. Lanschaftlich ist diese Gegend ein Juwel, denn hier treffen markante Berge, einsame Bergseen und weite Graslanschaften aufeinander. Hier erfahren Sie mehr über diese Region in Irlands Westen.

Sie möchten die Grüne Insel besuchen? Wir stellen Ihnen gerne Ihre individuelle Irland-Reise zusammen. Einen schönen Aufenthalt in Irland!

Die Top-Sehenswürdigkeiten in Cork City

Die Stadt Cork wartet mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf. Die zweitgrößte Stadt Irlands im Süden der Republik ist am Fluss Lee gelegen und war seit jeher ein wichtiger Ausfuhrhafen. Vor allem für Butter und Produkte aus Glas. Die florierende Wirtschaft zog viele Menschen an, weshalb Cork lange Zeit die einwohnerstärkste Stadt Irlands war. Wir haben Ihnen die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Cork City zusammengestellt. Viel Spaß beim Erkunden der Stadt am Lee.

Sehenswürdigkeiten in Cork

Cork, Co. Cork (Irland), © Failte Ireland

English Market

Die Markthalle im viktorianischen Stil ist seit 1788 Schauplatz regen Markttreibens und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Cork. Die Bezeichnung „English Market“ stammt von den britischen Bauherren, die in Cork herrschten. Gründe einen überdachten Marktplatz zu schaffen, waren, die Hygiene bei Verkauf und Kauf verderblicher Güter zu gewährleisten und den Handel zu regulieren. Auch heute ist der English Market der Ort für Einheimische, Lebensmittel für den täglichen Bedarf einzukaufen. Entsprechend viel Treiben herrscht zu den Hauptverkaufszeiten zwischen 11:00 Uhr und 16:00 Uhr. Neben Ständen mit Gemüse, Obst, Fleisch, Brot und Fisch, beherbergt der English Market nette Cafés und Restaurants, die mit diversen Gaumenfreuden aufwarten.

Offizielle Website: http://www.englishmarket.ie/

Sehenswürdigkeiten in Cork

English Market Cork, Co. Cork (Irland), © Tourism Ireland

Crawford Municipal Art Gallery

Die Crawford Municipal Art Gallery widmet sich sowohl historischer als auch zeitgenössischer Kunst. Die ständige Sammlung umfasst 4.000 Kunstwerke irischer und europäischer Künstler, von Gemälden über Skulpturen bis hin zu modernen Videoinstallationen. Neben der ständigen Ausstellung gibt es temporäre Expositionen. Das Gebäude des Museums selbst verdient ebenfalls die Aufmerksamkeit der Besucher. Zum Großteil stammen die Gemäuer aus dem Jahr 1724.

Offizielle Website: http://www.crawfordartgallery.ie/

Cork Opera House

Corks Opern- und Theaterhaus blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. An der Stelle, wo heute der moderne Glasbau steht, wurde 1855 feierlich das aus Holz gebaute Opernhaus eingeweiht. Bereits nach kurzer Zeit waren Umbaumaßnahmen erforderlich, da die Akustik des Gebäudes zu wünschen übrig ließ. Danach erfreute sich das Cork Opera House großer Beliebtheit und musikalische Größen wie Sarah Bernhardt, eine französische Schauspielerin mit Weltruhm, traten dort auf. 1955 brannte der Stolz der Einwohner Corks ab. Erst zehn Jahre später konnte der Wiederaufbau aufgenommen werden. Seither verzauberte das Opernhaus mit international Highlights und lokalen Musik- und Theatergrößen sein Publikum.

Offizielle Website: http://www.corkoperahouse.ie/

Sehenswürdigkeiten in Cork

City Hall Cork, Co. Cork (Irland), © Fáilte Ireland

St. Mary´s Church

Diese beeindruckende und ungewöhnliche Kirche wurde 1839 fertiggestellt und zählt zu den Sehenswürdigkeiten Corks, an denen kein Tourist vorbeikommt. Die Kasettendecke im Inneren erinnert an italienische Prunkbauten, jedoch waren es heimische Handwerker, die hier ihr anspruchsvolles Werk verrichteten. Marmor und Granit sind vorherrschend und verleihen der Kirche Prunk und Würde.

Offizielle Website: http://www.dominicanscork.ie/friars/st-marys-church/

St. Anne´s Church

St. Anne´s Church ist ebenfalls ein bauwerkliches Juwel und dominiert das Stadtbild. Das Zwiebeldach der Kirche ziert eine Wetterfahne, die einen Fisch, von den Einwohnern liebevoll ‘de goldie fish’ genannt, darstellt. Der Fisch spielt darauf an, dass es früher alleine den Mönchen vorbehalten war, die Lachse im Lee zu fangen. Berühmt ist die St. Anne´s Church heute wegen ihrer Glocken. Besucher können sie, wenn sie den Glockenturm erklommen haben, jederzeit läuten. Auch ein Besuch des Viertels um die Kirche herum ist lohnenswert.

Offizielle Website: http://www.shandonbells.ie/

Cork City Gaol

Das Cork City Gaol, das Gefängnis der Stadt, präsentiert auf sehr plastisch Weise den Strafvollzug in Irland im 19. Jahrhundert. Der Besucher gewinnt auch einen Einblick in das tägliche Leben der Gefangenen. Nach seiner Eröffnung 1870 fristeten im Stadtgefängnis Männer wie Frauen ihr Dasein, die innerhalb der Stadtmauern ein Verbrechen begangen hatten. Über 50 Jahre später, im Jahr 1923, wurden die Gefangenen verlegt und das Gefängnis schloss seine Toren. Ein paar Jahre später fungierte das Gefängnis als Sendestation von Radio Eireann. Erst 1993 öffnete das Cork City Gaol seine Toren für Besucher und ist heutzutage eine von Corks bekanntesten Sehenswürdigkeiten.

Offizielle Website: https://corkcitygaol.com/

Sehenswürdigkeiten in Cork

Cork Gaol, Co. Cork (Irland), © Fáilte Ireland

Fin Barre´s Cathedral

Wo heute majestätisch die Kathedrale Fin Barre in den Himmel ragt, kamen Menschen bereits 600 nach Christus zusammen, um ihren katholischen Glauben zu leben. Ein Mönch mit Namen Fin Barr gründete am an diesem Ort einst ein Kloster. Erst im Mittelalter begann dann der Erbau einer Kathedrale. Heute gibt es nur noch wenige Zeugnisse dieser alten Stätte, denn für den Bau eines anderen Gebäudes, mussten Teile der alten Kathedrale 1785 weichen. In den 1860er Jahren entstand die heutige Kirche, die durchaus einen Besuch wert ist.

Offizielle Website: http://corkcathedral.webs.com/

Sehenswürdigkeiten in Cork

Saint Fin Barre’s Cathedral Cork, Co Cork (Irland), © Fáilte Ireland

Elizabeth Fort

Der Bau des Elizabeth Forts ist eine Reaktion auf die Ereignisse in Kinsale im gleichen Jahr, 1601. Dort belagerte die englische Armee die Stadt. In dieser befanden sich irische und spanische Soldaten. Die Belagerung endete mit einem Sieg der Engländer. Das Elizabeth Fort wird nach den Vorgaben von Sir George Carew gebaut. 1626 finden Umbauten zu einem wehrhafteren, reinen Steinfort statt. Im 19. Jahrhundert erfährt das Elizabeth Fort seine unrühmlichste Episode. Von 1817 bis 1837 mussten irische Strafgefangene hier auf ihre Verschiffung nach Australien warten. Hundert Jahre später, während des irischen Unabhängigkeitskrieges, fungierte das Fort als Stützpunkt für Soldaten, die gegen die Irish Republican Army ins Gefecht zogen. Das heutige Museum im Fort macht seine bewegte Vergangenheit erfahrbar und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Cork.

Offizielle Website: http://www.elizabethfort.ie/

Red Abbey Tower

Der Turm des ehemaligen Augustinerklosters befindet sich an der Kreuzung von Red Abbey und Dunbar Street. Der Rest des mittelalterlichen Klosters, das die Ordensgemeinschaft hier im 13. Jahrhundert errichtete, ist aus rotem Sandstein gebaut, woher sein Name rührt.

Cork Public Museum

Das Cork Public Museum bietet dem interessierten Besucher Einblicke in die bewegte Stadtgeschichte Corks. Auf zwei Stockwerken eines georgianischen Hauses sind zahlreiche archäologische und geologische Exponate ausgestellt. Das Museum begeistert seine Besucher bereits seit 1910. Das Public Museum ist inmitten des idyllischen Fitzgerald’s Park am Lee gelegen. Mehr über diesen weiter unten.

Offizielle Website: http://www.corkcity.ie/services/corporateandexternalaffairs/museum/

St. Patrick´s Street

Die großzügig angelegte St. Patrick´s Street zeugt mit seinen herrschaftlichen Gebäuden von der Zeit des Reichtums und Wohlstands der Stadt. In der Straße finden sich zahlreiche Geschäfte und Restaurants. In den kleinen Nebenstraßen gibt es viele urige Pubs zu erkunden. Rund um die Patrick Street herrscht auch zu fortgeschrittener Stunde noch buntes Treiben.

Fitzgerald’s Park

Der weitläufige Fitzgerald´s Park ist nur wenige Gehminuten von Corks Stadtzentrum entfernt. Entlang des malerischen Flusses Lee kann sich der Besucher hier vom Stadttrubel erholen. Kinderspielplätze und schön angelegte Gärten laden zum Verweilen ein.

Holy Trinity Church

Die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit erbauten die Pain Brüder 1834 zu Ehren von Theobald Mathew. Mathew war als „Apostel der Mäßigung“ über die Grenzen Corks hinaus bekannt. In den 30er und 40er Jahren des 19. Jahrhunderts hielt er die Iren dazu an, weniger Alkohol zu trinken. Tatsächlich ging in dieser Zeit die Produktion von Whiskey stark zurück. Die Kirche zeichnet sich aus durch ihre imposante, hoch aufgeschossene Fassade und das lichtdurchflutete Kircheninnere.

Offizielle Website: http://www.holytrinity.irishcapuchins.com/

Butter Museum

Auf den ersten Blick mutet es kurios an, dass Cork mit einem Buttermuseum aufwartet. In der Stadt gab es jedoch über lange Jahre den weltweit größten Buttermarkt, den Cork Butter Exchange. Zudem war Cork der größte Butter-Exporteur in der Welt. Irische Butter wurde bis nach Indien und Australien geschifft. Entsprechend viel Spannendes hat das Buttermuseum zu erzählen. Der Besucher erfährt hier alles Wissenswerte sowohl über die traditionelle Butterherstellung als auch über die industrielle Milchverarbeitung.

Offizielle Website: http://thebuttermuseum.com/

Tagesausflüge von Cork

Neben den Sehenswürdigkeiten in Cork, der Stadt, gibt es zahlreiche Attraktionen im Umland.

Blarney Castle: Das berühmte Blarney Castle ist nordwestlich von Cork gelegen. Die Ruinen sind die Überreste der dritten Burg, die an dieser Stelle errichtet wurde. Einer Legende nach, muss der Besucher einen bestimmten Stein, der Teil der Burgmauer ist, küssen, um sich bis ans Ende seines Lebens unglaublicher Eloquenz zu erfreuen.

Camden Fort Meagher: Neben dem Elizabeth Fort in Cork, gibt es eine weitere Befestigungsanlage, das Camden Fort Meagher. Bereits im Jahr 1550 wurde an der Stelle des heutigen Forts eine erste Befestigung errichtet. Im Laufe der Jahrhunderte nahmen verschiedene Bauherren Änderungen und Ausbauten vor, sodass das Fort heute ein beeindruckendes Zeugnis irischer Geschichte ist.

Fota Wildlife Park: Der Fota Wildlife Park ist in der Bucht von Cork gelegen. Auf mehr als 24 Hektar Fläche kann der Besucher verschiedenste Wildtiere aus nächster Nähe in Augenschein nehmen.

Rumley’s Open Farm: Rumley’s Open Farm liegt am Stadtrand von Cork und ist ein perfektes Ausflugsziel mit Kindern. Auf 20 Hektar erstrecken sich die Ländereien der Farm, die sowohl heimischen Nutztieren als auch Exoten Platz bietet.

Blackrock Castle: Das beeindruckende Blackrock Castle liegt in der Bucht von Cork und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die Bürger Corks bauten die Burg zum Schutz vor Piraten und Invasoren im späten 16. Jahrhundert.

Cobh: Cobh ist eine kleine Hafenstadt südlich von Cork gelegen. Sehenswert ist dort das Cobh Heritage Centre zur irischen Diaspora und viele Besucher zieht es außerdem zur Titanic Experience. Cobh war der letzte Hafen, den das Schiff ansteuerte, bevor es im Atlantik versank.

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Die besten Sehenswürdigkeiten in Belfast

Sehenswürdigkeiten in Belfast gibt es viele, denn kaum eine irische Stadt ist so geschichtsträchtig wie die Hauptstadt des Nordens. Unzählige Monumente und Museen erinnern an dramatische Ereignisse, welche eine ganze Nation zerrütteten, während Skulpturen und Malereien den Frieden und die Toleranz nahebringen möchten. In den letzten Jahren konnte sich Belfast immer mehr als spannendes Reiseziel etablieren und ist heute mit seinen Handwerksmärkten, viktorianischen Gebäuden und dem bunten Treiben ein beliebter Ort für eine Städtereise. Was Sie in Belfast alles entdecken können, verraten wir Ihnen hier.

Belfast Titanic Experience

Titanic Museum in Belfast, Co. Antrim, Nodirland
© Chris Hill

Das Monument für das einst größte Passagierschiff der Welt eröffnete im März 2012 – hundert Jahre nach dem verheerenden Untergang – seine Pforten in Belfast. Bereits das Gebäude selbst ist mit seinem auffälligen Äußeren absolut sehenswert, die Verkleidung aus glänzendem Aluminium erinnert stark an den verhängnisvollen Eisberg, mit dem die Titanic am 14. April 1912 kollidierte. Doch wieso wurde ausgerechnet in Nordirland ein Museum erschaffen, wo das Schiff doch einst von Southampton in England nach New York aufbrach? Zudem sank das Passagierschiff nahe Neufundland und nicht vor der irischen Küste. Der Grund dafür ist, dass die RMS Titanic ihren Ursprung in Belfast fand, genauer gesagt auf der Werft von Harland & Wolff.

Im Andenken an das bauliche Meisterwerk und seinen dramatischen Untergang, können Besucher im Belfast Titanic Experience auf sechs Stockwerken in die Zeit zurückreisen. Artefakte, Exponate und identische Nachbauten kombiniert mit beeindruckenden Bildern, lassen Sie Teil einer verhängnisvollen Geschichte werden. Erfahren Sie alles über die Konstruktion des Schiffes und spüren Sie die letzten Stunden an Board der RMS Titanic nach.

Offizielle Webseite: http://titanicbelfast.com/

St. George’s Market

Der St. George’s Market ist eine der ältesten Sehenswürdigkeiten in Belfast und wird von Einheimischen wie auch von Reisenden gerne besucht. Während das viktorianische Gebäude von außen noch unscheinbar und von der Zeit geprägt scheint, herrscht in seinem Inneren ein buntes Treiben. Leckeres Streetfood, frisches Obst und irische Antiquitäten gepaart mit stimmungsvoller Livemusik. Rund 250 Marktstände bieten ein Vielfältiges Sortiment an Waren, während Musiker für ein sensationelles Einkaufserlebnis sorgen. Die Besucher des  St. George’s Market sind nicht nur von der immensen Auswahl und den vielen Besonderheiten an jeder Ecke begeistert, in der Markthalle herrscht eine außergewöhnliche Atmosphäre, welche Sie bei Ihrem Belfastbesuch nicht verpassen dürfen.

Belfast City Hall

Belfast City Hall, Co. Antrim, Nodirland
© Tony Pleavin

Im Jahre 1888 erhielt Belfast durch die regierende Königin Victoria den Status einer Stadt, woraufhin Pläne für ein Rathaus entworfen wurden. Mehr als zwanzig Jahre später wurde der Bau fertiggestellt, welcher heute die Geschäfts- und Gewerbeviertel trennt. Die City Hall ist mit ihren kupfergrünen Türmen an allen Ecken und der riesigen Kuppel nicht nur äußerlich ein beachtliches Bauwerk. Die großen Säle werden von Marmor und bemerkenswerten Wandgemälde eingesäumt und aufwendige Skulpturen schmücken die Räumlichkeiten. Rund um das Gebäude befinden sich wunderschöne Gärten, welche im Sommer zum Entspannen einladen. Inmitten des Grüns befindet sich zudem das Titanic Memorial, eine weiteres Andenken an die Menschen, welche beim Untergang der Titanic ihr Leben ließen mussten.

Das Rathaus beherbergt eine moderne Lichttechnik, womit es zu bestimmten Ereignissen farbig beleuchtet wird. So scheint die Belfast City Hall jährlich zum St. Patrick’s Day in einem satten Grünton. Als Zeichen des Respekts, wurde das Gebäude bei dramatischen Ereignissen in den vergangenen Jahren in der betroffenen Landesfarbe beleuchtet. So erstrahlt das Rathaus nach den Anschlägen in Paris in den Farben blau, weiß und rot.

Ulster Museum

Das Ulster Museum ist eine Mischung aus Naturkunde, Kunst und Geschichte und gehört nach einer aufwendigen Sanierung zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Belfast. Scherzhaft wird die Attraktion auch die „Schatzkammer Nordirlands“ bezeichnet, denn seine Sammlung umfasst nicht weniger als eine Millionen Objekte. Dinosaurierskelette, ägyptische Mumien, faszinierende Kunstsammlungen und vieles mehr erwarten Besucher im Ulster Museum. Hier können sie von Irland, durch Europa bis nach Amerika reisen und historische Artefakte, detailgetreue Nachbildungen und spannende Geschichten erleben. Von der Eiszeit bis hin zur zeitgenössischen Kunst – in diesem Museum wird Ihnen garantiert nicht langweilig. Und das Beste: Der Eintritt ist umsonst! Weitere kostenlose Aktivitäten in Irland finden Sie hier.

Offizielle Webseite: https://www.nmni.com

Grand Opera House

In der Innenstadt Belfasts, genauer gesagt in der Great Victoria Street, befindet sich das Grand Opera House. Das Theater wurde im Jahre 1895 eröffnet und wurde von dem Architekten Frank Matcham entworfen, einer der begehrtesten Theaterarchitekten seiner Zeit. Matcham brachte mit dem Grand Opera Theater orientalischen Flair in die nordische Hauptstadt. Im Laufe der Jahre musste das Gebäude mehrmals saniert werden, doch es verlor dabei niemals seinen Charme. Prunkvoll thront es inmitten Belfasts und bietet verschiedenste Shows aus den Bereichen Theater, Oper, Tanz, Comedy und Musicals.

Linen Hall Library

Linen Hall Library in Belfast, Co. Antrim, Nodirland
© Tony Pleavin

Die Gründung der Linen Hall Library geht auf das Jahr 1788 zurück, womit die Bibliothek eine der ältesten in ganz Irland ist. Sehenswert ist sie vor allem deshalb, weil sie neben einer Erstausgabe von James Joyce Ulysses auch viele außergewöhnliche Sammlungen beherbergt: Exponate in irischer Sprache wie auch alte Karten sind in der Bibliothek zu finden. Zudem sammelt die Linen Hall Library bereits seit 1968 sämtliche Artikel und Manuskripte, welche den Nordirlandkonflikt und politische Aufstände und Unruhen betreffen. Über 250.000 Werke umfasst die Sammlung und lässt das Problem aus jeder Perspektive betrachten.

Offizielle Webseite: https://www.linenhall.com

Die Peaceline

Ein Blick auf die Friedensmauer in Belfast ruft stark die berühmte Mauer in Berlin ins Gedächtnis. Gleichermaßen erinnert sie an die traurige Stadtgeschichte: Im Jahr 1969, als der Nordirlandkonflikt in vollem Gange war, wurde die Mauer errichtet, um die protestantischen Unionisten von den katholischen Nationalisten zu trennen. Der Konflikt selbst fand bereits in den vorangegangenen Jahrhunderten seinen Ursprung, so auch im 17. Jahrhundert, als König Jakob I. schottische und englische Protestanten anwies, die englische Herrschaft in Irland zu festigen. Die katholischen Iren setzten sich zur Wehr, sie wollten unabhängig bleiben. Dies führte immer wieder zu blutigen Aufständen, welche vielen Menschen das Leben kostete.

Auch wenn der Süden Irlands im Jahre 1922 endlich seine Unabhängigkeit durchsetzt, bleibt der Norden weiterhin protestantisch. Die katholischen Iren werden diskriminiert, viele müssen ihren Glauben heimlich ausleben, was zu weiteren Ausschreitungen im Norden führt. Nachdem es in Belfast zu schwerwiegenden Unruhen kam und Straßenzüge ganze Gebiete niederbrannten, wird von der britischen Armee eine Mauer errichtet, um die politischen Gruppen voneinander zu trennen. Beide Seiten nutzen die Sperrung, um ihrer politischen Ansicht Ausdruck zu verleihen.

Bei einem Besuch in Belfast können Sie die Überreste der Mauer besichtigen. Viele Abschnitte wurden mittlerweile mit Symbolen des Friedens, der Toleranz und des Zusammenhalts bemalt.

St. Anne’s Cathedrale

Wo heute die St. Anne’s Cathedrale steht, befand sich Ende des 19. Jahrhunderts noch eine alte Kirche, an dessen Bestehen noch das barmherzige Samariterfenster erinnert. Die Bauzeit der Kathedrale betrug fast 80 Jahre und begann bereits im Jahr 1899. Als Besucher können Sie die Messe aufsuchen oder einfach das prunkvolle Innere des Baus bestaunen. Historische Artefakte und beeindruckende Malereien säumen den heiligen Raum. Der 40 Meter hohe Kirchturm wird jede Nacht hell erleuchtet und gilt als Zeichen der Hoffnung.

Offizielle Webseite: http://www.belfastcathedral.org

Der botanische Garten

Tagsüber herrscht in Belfast ein geschäftiges Treiben. Wer auf der Suche nach etwas Erholung ist, sollte den botanischen Garten neben der Universität von Belfast aufsuchen. Auf mehr als 100.000 Quadratmetern wurde hier eine Oase der Ruhe geschaffen, inmitten eines lebhaften Stadtzentrums. Bereits seit 1895 kann der Garten besucht werden und bieten allerlei Spannendes zu entdecken: Tropische Gewächshäuser, ein wunderschöner Rosengarten, Orchideen in traumhaften Farben und ein Palmenhaus, dessen elegante Konstruktion das Herzstück der Anlage bildet. Hier können Sie auf den großen Grünflächen verweilen, ein Picknick machen und überall den lieblichen Duft nach Blumen genießen.

Crumlin Road Goal

Crumlin Road Goal in Belfast, Co. Antrim, Nordirland
© Tourism Ireland

Das Crumlin Road Goal ist eine der meistaufgesuchten Sehenswürdigkeiten in Belfast und sollte bei keinem Besuch auf der Tagesplanung fehlen! Ob dies wohl der Tatsache geschuldet ist, dass in dem ehemaligen Gefängnis die Geister der Gefangenen umherwandeln?

Freiheitskämpfer, Feministinnen, Aufständische und Straftäter: Sie alle wurden in dem Gefängnis inmitten der nordirischen Hauptstadt von der Öffentlichkeit abgeschirmt. In den Zellen saßen Männer, Frauen und selbst Kinder ein. Manche der Insassen waren unschuldig und wurden doch am Galgen gehängt – ihre Seelen sollen noch heute durch die Zellen wandeln. Auf einer informativen Tour durch das Gefängnis erleben Sie dessen Geschichte und die seiner Insassen hautnah. Zu den Abendstunden werden spezielle Gruseltouren angeboten, bei denen Sie sich auf die Suche nach den ruhelosen Geistern begeben können.

Offizielle Webseite: http://www.crumlinroadgaol.com

Das Belfast Castle

Am Fuße des Cave Hill befindet sich das prachtvolle Belfast Castle, das dritte und voraussichtlich letzte Schloss der Stadt. Das erste Gebäude wurde im 12. Jahrhundert mitten im Stadtzentrum errichtet, ein Bau aus Stein und Holz ersetzte es jedoch knapp 400 Jahre später. Bei einem Brand wurde dieser zerstört und der Graf von Donegall entschied sich dazu, es außerhalb des Zentrums zu erbauen.  So fand das Belfast Castle seinen Sitz auf dem Cave Hill, wo es von der ganzen Stadt aus erblickt werden kann.

Nach einer kurzen Fahrt aus dem Stadtzentrum können Sie das Schloss besichtigten. Neben dem wundervoll angelegten Park und einer faszinierenden Aussicht auf die Hauptstadt befindet sich im Inneren des Gebäudes eine Ausstellung, welche die Geschichte des Belfast Castles wiedergibt. Nach der Besichtigung bietet sich ein Ausflug zum Cave Hill an.

Offizielle Webseite: http://www.belfastcastle.co.uk

Cave Hill

Aussicht vom Cave Hill auf Belfast, Co. Antrim, Nordirland
© Arthur Ward

Der Cavehill ist eines der markanten Wahrzeichen der Stadt und bietet sich für Ausflüge abseits des touristischen Trubels an. Der Berg beherbergt viele archäologische Stätte und Schätze aus früheren Zeiten. Sie können zu einer Wanderung zur Spitze des Berges aufbrechen, dort befindet sich ein Cairn, eine Megalithanlage mit einem Durchmesser von mehr als 16 Metern. Oder Sie besuchen die fünf Höhlen nahe den Klippen, welche vermutlich einst Eisenminen waren.

Der Belfast Zoo

Der Belfast Zoo befindet sich nordöstlich des Cave Hill und ist die Heimat von mehr als 1.000 Tieren. Auf einer Fläche von 22 Hektar engagiert sich die Attraktion für den Artenschutz bedrohter Tierarten und bietet einen Einblick in ihre Lebensweise. Viele der tierischen Bewohner, wie einige der Elefanten, wurden aus einer schlechten Haltung gerettet und von den Pflegern umsorgt. Wer den Zoo besuchen möchte, sollte sich darauf einstellen, während des Rundgangs manch Höhenmeter erklimmen zu müssen!

Offizielle Webseite: http://www.belfastzoo.co.uk

Crown Liquor Saloon

Der Crown Liquor Saloon ist einer der traditionsreichsten und bekanntesten Pubs und gehört unangefochten zu den lohnenswerten Sehenswürdigkeiten in Belfast. Bereits die Außenfassade des Gebäudes ist etwas Besonderes und sticht bereits von Weitem ins Auge. Spätestens beim Betreten des Pubs kommen Besucher nicht mehr aus dem Staunen heraus: Prunkvoll, extravagant und außergewöhnlich – so lässt sich die Einrichtung im barocken Stil beschreiben. Die Holzvertäfelung wurde mit kunstvollen Holzschnitzereien versehen, bunte Glasscheiben und hölzerne Skulpturen prägen den Raum. Dieser Pub ist gleichermaßen traditionell und modern – Sie werden noch lange an diesen Besuch zurückdenken!

Weihnachtsbräuche in Irland

Wir stellen Ihnen die bekanntesten Weihnachtsbräuche in Irland in diesem Artikel vor. Wie jedes Land hat auch Irland seine eigenen Weihnachtsbräuche und -traditionen rund um das Fest der Liebe.  Sie werden überrascht sein, wie die Iren Weihnachten feiern.

Irische Weihnachtsdekoration

In Irland wird das Haus oder die Wohnung mit einem gründlichen Weihnachtsputz für das anschließende Dekorieren vorbereitet. Dann wird das Heim mit Efeu und Stechpalmenzweigen geschmückt. Je mehr Beeren der Stechpalmenzweig trägt, desto mehr Glück steht der Familie im kommenden Jahr ins Haus. Über die Eingangstür hängen die Iren in alter Tradition einen Mistelzweig. Früher diente dieser dazu, böse Geister, Hexen und andere unheilvolle Geschöpfe fernzuhalten. Heute hat der Mistelzweig eine andere Bedeutung: Das Paar, das sich unter dem Mistelzweig küsst, hat eine glückliche, gemeinsame Zukunft vor sich. Der Weihnachtsbaum, wie er in Deutschland zu Weihnachten nicht wegzudenken ist, hat in Irland erst in den 1960er Jahren Einzug gehalten. Seither ist er fester Bestandteil der weihnachtlichen Dekoration in Irland.

Weihnachtsbräuche in Irland

Der irische Adventskranz

Auch die Iren entzünden im Laufe des Advents Kerzen an einem Adventskranz. Dieser sieht anders aus als wir ihn aus Deutschland kennen. Statt vier Kerzen wie es hierzulande üblich ist, hat das irische Pendant fünf. Drei davon sind lila, eine ist rosa und in der Mitte des Kranzes steht eine weiße Kerze. An den ersten zwei Adventssonntagen entzünden die Menschen zwei lila Kerzen als Zeichen der Besinnung und Buße. Am dritten Advent brennt die rosa Kerze als Zeichen der Vorfreude auf das Fest. Am vierten Advent folgt die letzte lila Kerze und an Weihnachten und in der Zeit nach dem Fest brennt die weiße Kerze in der Mitte.

Geschenke für Santa Claus

Der Weihnachtsabend in Irland, der 24. Dezember, ist ein Fest in der Familie. Die Familien sitzen bei Truthahn, Räucherlachs und Plumpudding beisammen, feiern und schlemmen. Zu fortgeschrittener Stunde gehen sie gemeinsam in die Mitternachtsmesse. Diese Zeit nutzt Santa Claus, um die Geschenke vorbei zu bringen. Er steckt sie in Socken, die die Kinder im festlich geschmückten Wohnzimmer gut sichtbar auslegen. Ausgepackt und bestaunt werden die Gaben erst am Morgen des 25. Dezembers. Um den fleißigen Santy, wie Santa Claus in Irland liebevoll genannt wird, für seine Mühen zu entlohnen, stellen die Iren dem alten Mann ein kleines Geschenk beiseite. Das kann ein Pint Guinness, ein Schluck guten Whiskeys oder selbst gebackenen Mince Pies sein. Letztere mag Santi besonders gerne. Nach dem feierlichen Auspacken der Geschenke und einem ausgiebigen Frühstück verbringt man in der Zeit zusammen und unternimmt einen Familienausflug mit Winterspaziergang.

Weihnachtsbräuche in Irland

Eine Kerze im Fenster

Am Weihnachtsabend stellen die Iren traditionell eine Kerze gut sichtbar ins Fenster. Das symbolisiert, dass Maria und Josef, die an diesem Abend vor langer Zeit vergeblich eine Bleibe suchten, in diesem Haus willkommen sind. Auch anderen Reisenden soll mit dieser Kerze der Weg gewiesen werden.

Das Weihnachtsschwimmen

Einer der außergewöhnlichsten Weihnachtsbräuche in Irland ist das Weihnachtsschwimmen. Am Weihnachtsmorgen ereignet sich in vielen Küstenorten der Grünen Insel ein besonderes Schauspiel. Hunderte hartgesottener Iren kommen am Morgen des 25. Dezember zusammen, um sich gemeinsam in die eiskalten Fluten des Atlantiks zu stürzen. Zahllose Schaulustige feuern die Schwimmer vom Ufer aus an. Das bekannteste Weihnachtsschwimmen findet am Forty Foot Strand in Glenageary bei Dun Laoghaire statt. Das Weihnachtsschwimmen dient einem wohltätigen Zweck.

St. Stephen´s Day oder Wren Day

Der 26. Dezember wird in der Republik Irland „St. Stephen’s Day“ oder „Wren Day“ genannt. Erinnert wird an diesem Tag an den Nationalheiligen der Grünen Insel, St. Patrick. Einer Legende nach wurde der heilige Patrick auf der Flucht vor Häschern von einem kleinen Zaunkönig verraten (Englisch: wren), woraufhin St. Patrick gefangen genommen wurde. Früher fingen Kinder an diesem Tag einen Zaunkönig und zogen mit diesem im Dorf von Haus zu Haus. Für eine glücksbringende Feder des Vogels gaben die Leute den Kindern Geld. Mit dem gesammelten Geld richtete das Dorf ein Fest mit Musik und Tanz aus. Heute ziehen Kinder und Jugendliche, die sogenannten „Wren Boys“ mit Stechpalmenzweigen, Masken und in alte Kleidungsstücke gehüllt, umher, singen und sammeln auf diese Weise Spenden für einen guten Zweck und Süßes für sich.

Das kleine Weihnachten

Während wir hierzulande am sechsten Dezember der Tag der Heiligen Drei Könige feiern, machen sich in Irland an diesem Tag die Frauen einen gemütlichen Tag im Pub. Dieser Tag wird das „Weihnachten der Frauen“ oder „Kleines Weihnachten“ genannt. Ihre Männer hüten indes zu Hause das Kaminfeuer, nehmen den Weihnachtsschmuck ab und bereiten das Essen zu. Wenn sie das nicht tun, bringt das Unglück über die Familie.

Haben Sie Lust, die Weihnachtsbräuche in Irland hautnah mitzuerleben und die Weihnachtstage geruhsam in Irland zu verbringen? Wir beraten Sie gerne. Ihnen ein Frohes Weihnachtsfest oder wie es in Irland heißt: Nollaig Shona Duit!

Der Nikolaus in Irland

Liegt der berühmte Nikolaus, den jedes Kind kennt, einsam und vergessen in Irland begraben? Es besteht kein Zweifel daran, dass es den wohltätigen Mann mit Mitra und Bischofsstab tatsächlich gegeben hat. Allerdings scheiden sich die Geister, wo die Gebeine des Heiligen Nikolaus ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Eine Spur führt nach Irland, genauer in die Grafschaft Kilkenny.

Nikolaus in Irland

By Anonymous (http://www.dorotheum.com) [Public domain], via Wikimedia Commons

Die wahre Geschichte des Nikolaus

Das historische Vorbild des heute weltbekannten alten Mannes mit weißem Rauschebart ist Nikolaus von Myra. Dieser wurde in Patara, einem Ort in der heutigen Türkei, zwischen 270 und 286 nach Christus als Sohn wohlhabender Eltern geboren. Der junge Nikolaus widmete sein Leben Gott. Mit nur 19 Jahren verlieh ihm sein Onkel, der damalige Bischof von Myra, die Priesterweihe und setzt ihn als Abt von Sion, nahe seiner Heimatstadt ein.

Als seine Eltern an der Pest starben, verschenkte er sein ganzes Erbe an Bedürftige. Eine Legende erzählt davon, wie Nikolaus mehrere junge Frauen in seinem Heimatort davor bewahrte, ihre Körper verkaufen zu müssen, indem er über Nacht in die am Kamin aufgehängten Socken, heimlich Geldstücke verteilte oder diese durch das Fenster warf. So war genügend Geld für eine Mitgift vorhanden und die Zukunft der Frauen war gesichert. Daher rührt die heutige Tradition, dass der Heilige Nikolaus den Kindern über Nacht in die Stiefel kleine Geschenke steckt.

Nachdem Nikolaus Onkel, der Bischof von Myra, verstarb, pilgerte Nikolaus ins Heilige Land. Nach seiner Rückkehr ernannte ihn seine Gemeinde zum neuen Bischof von Myra. Als solcher werden ihm viele weitere Wunder nachgesagt. Er soll schiffbrüchige Pilger errettet, unschuldige Gefangene befreit und tote Kinder wieder zum Leben erweckt haben.

325 nach Christus nahm Nikolaus von Myra an dem ersten Konzil von Nicäa teil. Bei diesem Treffen diskutierten die geladenen Bischöfe, ob Jesus lediglich gottähnlich oder mit Gott eins sei. Nikolaus war ein wortgewandter Verfechter letztgenannter Ansicht. Er starb am sechsten Dezember zwischen 326 und 365 nach Christus. Beigesetzt wurde der Heilige Nikolaus in Myra, dem heutigen Demre in der Türkei. Nach seinem Tod sprach ihn der Papst heilig.

Der Heilige Nikolaus geht auf Reisen

Nach dem Tod von Nikolaus wurde es ruhig um den mildtätigen alten Mann. Erst im sechsten Jahrhundert begann der Kult um den Bischof von Myra. Kaiser Justinian weihte ihm eine Kirche im heutigen Istanbul und die Verehrung des Heiligen verbreitete sich weiter nach Griechenland, über die slawischen Länder nach Russland und von dort nach Mittel- und Westeuropa.

Mit der Verbreitung des Heiligenkultes rund um Nikolaus setzte auch das Interesse an seinen Gebeinen ein – der Reliquienhandel florierte. Einige Reliquien des heiligen Mannes soll Kaiserin Thephanu 972 nach Christus für ihre Hochzeit mit Otto II mit im Gepäck gehabt haben. Heute werden sie in einem Seitenschiff des Wormser Doms verwahrt. 1087 nach Christus stahlen Seefahrer die Gebeine des heiligen Nikolaus aus Myra und brachten sich nach Bari in Süditalien. So lautet die gängige Geschichte.

Nikolaus kommt nach Irland

Unter Historiker ist aber ein Streit über das Ende dieser Geschichte entbrannt. Der Historiker, Philip Lnych, Vorsitzender der Callan Heritage Society in der Grafschaft Kilkenny ist fest davon überzeugt, dass die letzte Ruhestätte des Heiligen Nikolaus die Kirche des Heiligen Nikolaus nahe der Jerpoint Abbey ist. Diese ist ein ehemaliges Zisterzienser Kloster, etwa 1,5 Kilometer südlich von Thomastown in der Grafschaft Kilkenny gelegen.

Laut Lynch brachte eine französische Kreuzfahrerfamilie mit Namen de Frainets die Gebeine von Nikolaus aus Bari in Italien nach Irland. Die de Frainets exhumierten das Grab des Heiligen in Bari und brachten die Überreste in den Süden Italien, damals normannisches Gebiet. Als die de Frainets aus dem Süden Italien schließlich vertrieben wurden, vertrauten sie die Gebeine Verwandten in Nizza an. Diese verfrachteten die in ihren Familienbesitz nach Kilkenny zur sicheren Aufbewahrung.

Ein Mitglied der Familie, Nicholas de Frainets, errichtete nahe Jerpoint eine Kirche, in der die sterblichen Überreste des Nikolaus von Myra 1200 bestattet wurden. Tatsächlich gibt es in den Überresten der Kirche des Heiligen Nikolaus in Jerpoint eine Grabplatte, die den Heiligen flankiert von zwei Kreuzrittern zeigen soll.

Anders als die Basilika in Bari oder die Kirche in Demre, sind die Ruinen der Kirche des Heiligen Nikolaus in Kilkenny kein bekannter Wallfahrtsort. Die Grabplatte liegt einsam dar, eingesunken in irischem Klee und überwuchert von grünem Moos. Wenn die Reise des Heiligen Nikolaus wirklich an diesem Ort ihr Ende gefunden hat, könnte er es ruhiger nicht haben. Nach seinem bewegten Leben ist das sicher nicht das Schlechteste. Gefeiert wird der Nikolaustag in Irland übrigens nicht.

Wenn Sie Ihre Irland-Reise nach Kilkenny führt, machen Sie doch einen Abstecher zur Jerpoint Abbey und den nahe gelegenen Überresten der Kirche des heiligen Nikolaus. Nur Ihren Kindern sollten Sie davon besser nichts erzählen. Einen schönen Nikolausabend!

Silvester in Irland feiern

Silvester in Irland hat für jeden Geschmack das Passende zu bieten. Wer das neue Jahr ruhig und gediegen angehen lassen möchte, ist in einem gemütlichen, irischen Cottage auf dem Land bestens aufgehoben. Wer auf der Suche nach „Irish Craic“ ist, nach ausgelassenem Feiern, der wird in den Städten auf seine Kosten kommen. Vor allem Dublin und Belfast warten über Silvester mit mehrtägigen Feierlichkeiten auf. Wir haben Ihnen die wichtigsten Infos für Ihre Silvesterreise nach Irland zusammengestellt.

Silvester in Irland

Wie die Iren Silvester feiern

Silvester in Irland ist ein Tag des gemeinsamen Feierns mit Familie und Freunden. Tagsüber geht das Leben seinen gewohnten Gang. Am Abend steht ein gemütlicher Pub-Crawl an oder der Besuch einer der zahlreichen Eventlocations. Die Gläser klirren und gemeinsam wird ausgelassen gefeiert und auf das neue Jahr angestoßen. Das Fest zieht sich gerne bis in die frühen oder späten Morgenstunden hin. Ein alter irischer Brauch ist, am Neujahrstag Familie und Freunde zu besuchen. Die Iren trinken dann gemeinsam ein Glas Whiskey und überbringen Segenswünsche für das Jahr.

Feuerwerk in Irland

In Irland ist es verboten, ein privates Feuerwerk zu zünden. Während in Deutschland das neue Jahr mit Böllern, Raketen und dem entsprechenden Krach das neue Jahr einzuläuten, geht es zu Silvester in Irland eher ruhig zu. Dort dürfen ausschließlich Wunderkerzen, Partykracher und ähnliche wenig gefährliche „Knallkörper“ gekauft und gezündet werden. Entsprechend verläuft das Silvesterfest ruhiger und mit weit weniger Schwefelschwaden ab als in Deutschland. Ein Feuerwerk ist in Irland nur erlaubt, wenn es professionell veranstaltet wird und Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. In den großen Städten Irlands ist der Silvesterhimmel auch in allen Farben des Regenbogens erleuchtet. Das Spektakel ist aber zeitlich und örtlich begrenzt.

Silvester in Dublin

In Dublin findet an den Tagen rund um Silvester das New Year’s Festival statt. Am 31. Dezember und am ersten Tag des neuen Jahres verwandelt sich Dublin in ein Lichter- und Farbenmeer. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind in bunte Lichter getaucht und Musik und Tanz erfüllt die Stadt. Entlang der Liffey verzaubern Straßenkünstler und Artisten mit ihren Darbietungen die Passanten und auf der Liffey begeistert ein Flyboard-Spektakel die Feiernden. Ganz Dublin trifft sich für das „Countdown-Concert“, mit dem das alte Jahr stimmungsvoll verabschiedet und das Neue begrüßt wird. Danach zieht es Touristen wie Dubliner in die unzähligen urigen Pubs, um bei Guinness und Musik gemeinsam ins neue Jahr hinein zu feiern.

In den Morgenstunden von Neujahr ist Dublin wie leer gefegt. Alle erholen sich von der gestrigen Nacht und lassen das Jahr entspannt angehen. Erst gegen Mittag geht es dann mit den Festlichkeiten weiter. Öffentliche Konzerte sind ebenso geboten wie Straßenperformances. Ein Bummel durch die Stadt lohnt sich also, wenngleich die meisten Geschäfte und Sehenswürdigkeiten geschlossen bleiben und viele Pubs ebenso. Die wenigen, die öffnen, tun das erst am späten Nachmittag. Neujahr ist in Irland ebenso wie in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag.

Silvester in Belfast

Auch in Belfast, der nordirischen Hauptstadt, ist am letzten Tag des Jahres einiges geboten. Die Feierlichkeiten am 31. Dezember in Zentrum Belfasts, Annual New Year´s By the Bay, bieten den Besuchern verschiedenste Veranstaltungen wenige Gehminuten voneinander entfernt. Ab den frühen Nachmittagsstunden finden an zehn Veranstaltungsorten facettenreiche Konzerte von Klassik, über irischen Folk, bis hin zu Singer-Songwriter statt. Außerdem Lesungen, Tanzperformances und vieles mehr. Daneben ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt und internationale Leckereien verwöhnen die Besucher. Um Punkt Mitternacht wird dann feierlich das jährliche Freudenfeuer an der Bucht entzündet und damit das neue Jahr begrüßt.

Abseits der Feierlichkeiten in den beiden Metropolen gibt es auch in Irlands beschaulicheren Städten wie Galway, Cork, Waterford oder Killarney zahlreiche Veranstaltungen. Es ist anzuraten, den Abend im Vorfeld zu planen und sich frühzeitig ein Ticket für eine der Veranstaltungen, wie einer Dinnerparty, zu sichern. Wer den Abend lieber in uriger Atmosphäre im Pub begehen möchte, findet dort sicherlich auch so noch ein Plätzchen. Das Eis zu den Mitfeiernden ist schnell gebrochen und vielleicht stößt man zu Mitternacht mit neu gewonnenen Freunden an.

Wenn Sie Lust haben, nach den Weihnachtsfeiertagen zu Hause ein unvergessliches Silvester in Irland zu verbringen, beraten wir Sie gerne. Ihnen ein glückliches und frohes neues Jahr! Athbhliain faoi mhaise daoibh!

Die schönsten Weihnachtsmärkte in Irland

Die Weihnachtsmärkte in Irland sind ein Erlebnis. Sie sind ausgelassener, bunter und quirliger als in Deutschland. Hier gilt die Adventszeit eher als eine ruhige und besinnliche Zeit (wenngleich das selten tatsächlich zutrifft) und entsprechend geht es auf den Weihnachtsmärkten zu. Wenn Sie Irland in der Weihnachtszeit besuchen, lohnt sich ein Besuch der irischen Weihnachtsmärkte. Hier haben wir die Größten und Festlichsten für Sie zusammengestellt.

Weihnachtsmärkte in Irland

Belfast Continental Christmas Market

Der Belfast Continental Christmas Market befindet sich im Herzen von Nordirlands Hauptstadt auf dem Vorplatz der Belfast City Hall. In über 100 kleinen, festlich dekorierten Holzbuden werden lokale Produkte verkauft. Hier findet der Besucher auch ausgefallenere Weihnachtsgeschenke für die Lieben zu Hause. Außerdem gibt es leckeres Essen von in Belfast ansässigen Restaurants und Bars. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Hummer-Burger? Für Kinder ist ein Abstecher zu Santa Claus, der in seiner Hütte die kleinen Besucher empfängt und ihre Weihnachtswünsche entgegennimmt eine Attraktion. Sie können daneben auch einen Brief an Santa schreiben und diesen in seinen Briefkasten auf dem Gelände des Weihnachtsmarktes einwerfen. Er antwortet bestimmt! Der Belfast Continental Christmas Market findet 2017 bereits zum 13. Mal infolge statt. Im vergangenen Jahr verzeichnete der Weihnachtsmarkt 1.3 Millionen Besucher.

Donegall Square, Belfast BT1 5GS; Öffnungszeiten: 18. Nov. – 23. Dez. Mo-Mi 10-20 Uhr, Do-Sa 10-22 Uhr, So 12-18 Uhr

Christmas in Killarney – das Weihnachtsfestival

In Killarney, in der Grafschaft Kerry im Südwesten der irischen Republik, findet ein wahres Weihnachtsfestival statt. Von Ende November bis kurz vor Weihnachten erwartet die Stadt ihre Besucher mit einem bunten Lichtermeer, Paraden, einer Eislauffläche, einem Kunsthandwerks- und einem Essensmarkt mit süßen und deftigen Leckereien. In der Weihnachtszeit haben alle Geschäfte der Stadt verlängerte Öffnungszeiten, sodass ein weihnachtlicher Einkaufsbummel auch zu fortgeschrittener Stunde noch entspannt möglich ist. Santa Claus schaut auch auf dem Weihnachtsmarkt in Killarney vorbei. Gemeinsam mit seinen Elfen nimmt er im eigens aufgebauten Santa Claus Dorf die Wünsche der Kinder entgegen. Der Gute ist ganz schön beschäftigt!

Old Market Lane, Killarney Co. Kerry; Öffnungszeiten: 25. Nov. – 23. Dez.

Christmas Market in Galway

Der Christmas Market in Galway im Südwesten Irlands darf bei einer Auflistung der Weihnachtsmärkte in Irland keinesfalls fehlen. Er findet 2017 zum achten Mal statt und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem großen Besuchermagnet entwickelt. Im Zentrum der Stadt sind gemütliche Holzhütten aufgebaut, an denen der Besucher vorbeischlendern und lokale Handwerkskunst bestaunen kann. Hier findet sich mundgeblasene Glaskunst ebenso wie Holzspielsachen, Schmuck, Papierkunst und Keramik. Kulinarisch ist der Weihnachtsmarkt in Galway international aufgestellt. Französische Crepes, belgische Waffeln, deutsche Bratwürste und irischer Fudge verströmen allesamt ihren verführerischen Duft.

Eyre Square, Galway Co. Galway; Öffnungszeiten: 17. Nov. – 22. Dez.

Glow – A Cork Christmas Celebration

Cork, die heimliche Hauptstadt Irlands im Süden der Insel, verwandelt sich in der Weihnachtszeit in eine einzige Lichterpracht. Eine Traumwelt aus märchenhaften Lichtinstallationen im Bishop Lucey Park verzaubert die Besucher an den Adventswochenenden. Der Weihnachtsmarkt im Zentrum der Stadt wartet mit Kunsthandwerk und allerlei Leckerem auf. Wer Lust hat, kann daneben von dem 30 Meter hohen Riesenrad einen schönen Ausblick über Cork genießen, während er von Glühweinduft umweht wird.

Stadtzentrum Cork Co. Cork; Öffnungszeiten: 1.-3. Dez., 8.-10. Dez., 15.-17. Dez., 20.-22. Dez.

Waterford Winterval

Waterford liegt im Südosten der Republik Irland. Von Mitte November bis kurz vor Weihnachten wird die Stadt zu einem Winterwunderland. Weihnachtsmarkt, Lichtinstallationen, Eislaufbahn und Santas Dorf befinden sich in Waterfords Einkaufsstraßen und dem sogenannten Waterford Viking Triangle. Ein Stadtteil, der einst von einer Mauer der Wikinger umschlossen war. Den Besucher erwarten in der Adventszeit viele weitere Attraktionen wie der polnische Kunsthandwerksmarkt, eine öffentliche Märchenstunde oder abendliche Konzerte.

Stadtzentrum Waterford Co. Waterford; Öffnungszeiten: 17. Nov. – 23. Dez.

Dublin at Christmas

Die Hauptstadt der irischen Republik wartet zur Adventszeit mit einigen weihnachtlichen Attraktionen auf. Am Merrion Square im Zentrum Dublins öffnen einige der gediegenen georgianischen Häuser ihre Pforten und Stände laden den Besucher zum Bummeln ein. Irisches Design und irische Handwerkskunst sind ebenso zu finden wie typisch irische Leckereien. Am Smithfield Square finden unter weihnachtlicher Beleuchtung verschiedene Veranstaltungen statt, darunter Auftritte von Chören und Bands. Santa Claus erwartet die Kinder im St. Stephen´s Green Shopping Centre und im Après Village Dublin gibt es Verkaufsbuden und internationale Genüsse für den Gaumen. Kurzum, Dublin wartet zur hat Zeit vor Weihnachten mit so einigen Weihnachtsmärkten auf.

Merrion Square, Dublin; Öffnungszeiten: 25. Nov.; 10-17 Uhr

Smithfield Square, Dublin 7; Öffnungszeiten: 12.-14. Dez.

Après Village Dublin, George’s Dock, Öffnungszeiten: 30. Nov – 23. Dez. Mo-So 12-19 Uhr

Wenn Sie in der Adventszeit die Grüne Insel besuchen, lassen Sie sich einen der Weihnachtsmärte in Irland nicht entgehen. Gerne können Sie Ihre Irlandreise direkt bei gruene-insel.de – Die Irland-Experten buchen.

Die 10 schönsten Orte im Westen Irlands

Die 10 schönsten Orte im Westen Irlands

Die Grüne Insel bietet eine vielfältige und wunderschöne Natur, sodass es schwerfällt, die schönsten Orte im Westen Irlands zu küren. Wir haben es trotzdem versucht und die beeindruckendsten Highlights entlang der Westküste herausgesucht. Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise in den Westen Irlands – Fernweh garantiert!

 

1.      Der spektakuläre Downpatrick Head

Downpatrick Head, Co. Mayo, Irland

In der Grafschaft Mayo verbirgt sich eine Küste, welche spannender kaum sein könnte. Hier werden die Gewalten der Natur und ihre ungebändigte Schönheit gleichermaßen deutlich: Der Downpatrick Head ist eine Sehenswürdigkeit, die Sie sich keinesfalls entgehen lassen dürfen.

Am Wild Atlantic Way, etwa sechs Kilometer hinter dem Örtchen Ballycastle liegt die außergewöhnliche Landzunge. Neben der tosenden Kraft des Meeres und einem tiefen Einblick in eine Schlucht, zieht vor allem der Brandungspfeiler Dún Briste Besucher in seinen Bann. Die etwa 50 Meter hohe Felsnadel ist das markante Wahrzeichen der Küste. Der Fels steht ungeschützt vor den Klippen und strotzt jeglichen Naturgewalten. Der Legende nach war der Heilige St. Patrick verärgert, als ein Einheimischer sich weigerte, zum Christentum zu konvertieren. Er brach mithilfe seines Stabes den Felsen von der Küste ab und verbannte damit dem Ungläubigen vom Festland.

2.      Die Dingle Peninsula

Dunbeg Fort auf der Dingle Peninsula, Co. Kerry, Irland
©Tourism Ireland

Das kleine Fischerstädtchen Dingle ist den meisten Irlandfans schon längst bekannt. Bunte Häuserfassaden, erstklassige Seafood-Restaurants und der berühmteste Delfin des Landes, Funghi, ziehen Jahr für Jahr Tausende Besucher an. Während die meisten Reisenden lediglich die Stadt besichtigen, ist die Dingle Halbinsel mit ihren zerklüfteten Küstenregionen und den spektakulären Bergpässen unangefochten einer der schönsten Orte im Westen Irlands. Auf nur wenigen Meilen gibt es viele Sehenswürdigkeiten aus prähistorischen Zeiten zu bestaunen, wie das 3.000 Jahre alte Dunbeg Fort oder die Beehive Huts. Die uralten Steinhütten verdanken ihren Namen ihrem Aussehen, das an einen gewaltigen Bienenstock erinnert. Die Dingle Peninsula ist ein faszinierender Ort, welcher sich auch wunderbar bei einer Wanderung erkunden lässt.

3.      Achill Island und das verlassene Dorf Slievemore

Slievemore, Achill Island im Co. Mayo, Irland
©Tourism Ireland

Achill Island ist eine Halbinsel im County Mayo und bekannt für ihre wilde und schroffe Natur. Neben den schönsten Stränden des Landes finden sich auf der größten Insel Irlands bezaubernde Seen und spektakuläre Steilklippen, eingerahmt von gigantischen Bergen. Mittendrin in dieser gewaltigen Landschaft liegt unscheinbar das verlassene Dorf von Slievemore. Mehr als 80 Ruinen alter Steincottages säumen sich entlang eines Berghanges. Archäologen vermuten, dass die große Hungersnot die Menschen dazu trieb, ihr Zuhause zu verlassen. Besucher können zu jeder Jahreszeit die Überreste des ehemaligen Dorfes bestaunen und sich selbst auf die Spuren seiner früheren Bewohner begeben.

4.      Die Slieve Leagues

Die Slieve Leagues, Co. Donegal, Irland

In der Grafschaft Donegal befindet sich eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten des Landes: Die atemberaubenden Slieve Leagues. Die 601 Meter hohen Klippen gehören zu den Höchsten Europas und fallen nahezu senkrecht in das Meer hinab. Bei einem Besuch kann das Naturwunder vom Parkplatz aus, als auch von oben besichtigt werden. Denn ein schmaler Trampelpfad führt Mutige direkt auf den Kamm der Klippen, von wo aus sie einen unbeschreiblichen Blick über die Landschaft genießen. Um zum höchsten Punkt zu gelangen, führt der Weg über den One Man’s Pass. Bei Wind, Regen oder Schwindel ist dringendst von einer Wanderung abzuraten!

5.      Weltkulturerbe Cliffs of Moher

Cliffs of Moher, Co. Clare, Irland
©Tourism Ireland

Die bekanntesten Steilklippen des Landes gehören unumstritten zu den schönsten Orten im Westen Irlands. Mit einer Höhe von bis zu 214 Meter erstrecken sich die Klippen über eine Entfernung von mehr als acht Kilometer und ragen fast senkrecht in das tosende Meer hinein. Mit ihnen spiegelt sich die Schönheit der Grünen Insel wieder: Raue Natur und faszinierende Küstenregionen.

Etwa 700.000 Besucher aus aller Welt sind jährlich an den Cliffs of Moher anzutreffen. Geradezu hypnotisierend wirkt die gigantische Kulisse auf sie ein. Zwischen den gewaltigen Feldwänden lassen sich seltene Vogelarten und die mitunter beliebtesten Einwohner Irlands entdecken: die drolligen Papageientaucher. Auch das zugehörige Besucherzentrum bietet  einen außergewöhnlicher Anblick: Unterirdisch in einen Hügel eingebaut, deuten nur die großen Glasfronten auf seine Existenz hin.

6.      Die Studenten- und Festivalstadt Galway

Galway, Co. Galway, Irland
©Tourism Ireland

Um es wie die Iren selbst auszudrücken: „Galway is a livey city!“ Die Stadt sprüht geradezu vor Leben und hat ihr ganz eigenes Flair. Von urigen Pubs über vielzählige Einkaufsläden bis hin zu traditionsreichen irischen Handwerksmärkten: In Galway bleiben keine Wünsche offen. Tagsüber lässt sich die Zeit beim gemütlichen Bummeln durch die kunterbunten Einkaufspassagen vertreiben, und abends wartet  die berühmte Pubkultur der Stadt darauf entdeckt zu werden. Mit rund einhundert Pubs ist von einem entspannten Ambiente bis hin zum stimmungsvollen Karaokeabend alles vertreten. Eine Liste mit allen Lokalitäten ist im Galway City – Pub Guide zu finden.

Abseits des abendlichen Trubels hat die Studentenstadt noch weitaus mehr zu bieten: Galway ist bekannt für seine pulsierende Kunstszene. Künstler aus allen Bereichen stellen ihre Werke in den kleinen Galerien aus. Ihnen zu ehren findet jedes Jahr das gut besuchte International Arts Festival statt.

7.      Clifden – die Hauptstadt Connemaras

Clifden, Co. Galway, Irland
©Tourism Ireland

Connemara ist eine landschaftliche Besonderheit, wie sie kein zweites Mal in Irland anzutreffen ist. Die gesamte Natur wird geprägt von meilenweiten Torfmooren und kleinen Seen. Nicht grundlos wird die Region als der Wilde Westen Irlands bezeichnet, denn das Land ist schroff und ungebändigt. Inmitten dieser rauen Kulisse liegt die Kleinstadt Clifden. Mit nicht einmal 3.000 Einwohnern ist die Ortschaft gut überschaubar. Doch zwischen der angenehmen Einsamkeit Connemaras gleicht das Leben in Clifden einer Großstadt. Verschiedenste Handwerkerläden, Pubs, Restaurants und Cafés reihen sich dicht an dicht. Geprägt wird der Ort vor allem von seinen farbenfrohen Straßen: Knallige Häuserfassaden und bunte Wimpel schmücken die Gassen. Nur wenige Meilen von der Stadt entfernt befinden sich wunderschöne Ausflugsziele, wie die malerische Kylemore Abbey oder die Sky Road, eine Panoramastraße welche einen spektakulären Blick auf die Clifden Bay preisgibt.

8.      The Burrens

Der Poulnabrone Dolmen in Co. Clare, Irland

Der Karstlandschaft der Burrens wird ein mondähnlicher Charakter nachgesagt. Und bei einer Wanderung durch das Gebiet kommt man sich tatsächlich wie Neil Armstrong vor, der gerade zum ersten Mal den Mond betritt. Vorsichtig und Schritt für Schritt führt der Weg über die Kalksteinplatten. Rechts der Burren, links der tosende Atlantik. Und mittendrin in der fantastischen Natur liegt der gigantische Poulnabrone Dolmen. Das gewaltige Megalithgrab ist mehr als 6.000 Jahre alt und bei seinem Anblick scheint das Leben der früheren Menschen geradezu unwirklich: Wie konnte ein 1,80 Meter hohes Grab, mit einer 3,65 Meter langen Steindecke von Menschenhand geschaffen werden? Doch es ist real, denn bei den Ausgrabungen wurden hier die Überreste von 17 Erwachsenen und ebenso vielen Kindern entdeckt.

9.      The Aran Islands

Aran Island, Co. Galway, Irland ©Tourism Ireland

 

Die Aran Island liegen in der Bucht von Galway und gehören unstrittig zu den schönsten Orten im Westen Irlands. Die drei Inseln Inis Mór, Inis Meáin und Inis Oírr sind nicht nur traditionell, sie sind auch die Heimat einer Vielzahl seltener Pflanzenarten. Inis Oírr ist zudem die kleinste Insel und ähnelt landschaftlich stark den Burrens. Auf Inis Meáin werden heute noch die berühmten Aran Pullover hergestellt. Hier können Sie mehr über die interessante Geschichte der traditionellen Kleidung erfahren. Die größte der drei Inseln ist Inis Mór. Auf ihr sind bemerkenswerte historische Sehenswürdigkeiten, wie das Dun Aengus und ein Rundturm zu finden.

 

10. Kilkee und seine Klippen

Kilkee Cliffs, Co. Clare, Irland

Der Urlaubsort liegt in der Grafschaft Clare und ist Startpunkt einer der schönsten Wanderungen auf der Insel. Über eine Distanz von acht Kilometern bietet der „Kilkee Cliff Walk“ fantastische Ausblicke auf die Bucht, den tosenden Atlantik und die spannenden Klippen. Auch wenn diese nicht so gigantisch sind wie ihre Mitstreiter, die Cliffs of Moher, sind sie doch absolut sehenswert. Viele Reisende bevorzugen sogar die Kilkee Cliffs, da sie ursprünglicher und weniger touristisch sind. Der moderate Rundweg ist weder mit Absperrungen versehen noch gibt es ein Besucherzentrum. Nach einer eindrucksvollen Wanderung lässt es sich in dem lebhaften Küstenort entspannen und erholen.

 

Wenn Sie Lust bekommen haben, den Westen Irland zu erkunden, beraten wir sie gerne.

Die Top-Sehenswürdigkeiten in Dublin

Sehenswürdigkeiten in Dublin, Hauptstadt der Republik Irland und quirlige Metropole an der Liffey, gibt es ihrer viele. Die Stadt ist facettenreich und wartet mit vielen kulturellen Highlights auf. Da fällt es schwer bei einem zeitlich begrenzten Aufenthalt, eine Auswahl zu treffen. In diesem Artikel stellen wir Ihnen, in alphabetischer Reihenfolge, Dublins bekannteste Sehenswürdigkeiten vor. Wir hoffen, das erleichtert Ihnen die Auswahl.

Christ Church Cathedral

Dort, wo heute die Christ Church Cathedral steht, befand sich zu Wikingerzeiten ein Gotteshaus. Der Wikingerkönig, Sigtryggr Seidenbart, errichtete dieses 1028. Die nachfolgend gebaute Steinkirche geht zurück auf die Zeit der Eroberung Irlands durch Richard de Clare, besser bekannt als Strongbow. In den 1170er Jahren wurde auf Betreiben des Erzbischofs, John Cumin, das nordische Gotteshaus durch einen romanischen, später gotischen Bau ersetzt. Teile des gotischen Baus sind noch heute zu besichtigen. Im 19. Jahrhundert wurde die Christ Church im viktorianischen Stil saniert, der bis heute erhalten ist. Achten Sie bei einem Besuch der Christ Church auf den kunstvollen, hölzernen Mosaikboden und die bunten Glasfenster im gotischen Trakt. Auch die Krypta, die als Größte Irlands gilt, ist einen Abstecher wert.

Christchurch Place, Dublin 8, März-Okt. Mo-Sa 9.30-18 Uhr, So 12.30-14.30, 16.30-18 Uhr; April-Sept. Mo-Sa 9.30-19 Uhr, So 16.30-19 Uhr; Nov.-Feb. Mo-Sa 9.30-17 Uhr, So 12.30-14.30; Eintritt 6,50€, Ermäßigte 5€, Kinder 2,50€

Top-Sehenswürdigkeiten in Dublin

Christ Church Cathedral, Dublin (Irland)

City Hall

Die Dublin City Hall ist gregorianischen Stil gehalten und wurde zwischen 1769 und 1779 errichtet. Die City Hall imponiert durch ihre prachtvoll geschmückte runde Eingangshalle mit säulengetragener Kuppel. Ursprünglich hatte hier die Royal Exchange, die königliche Börse, ihren Sitz und war Treffpunkt der Kauf- und Geschäftsleute Dublins. Als es im 19. Jahrhundert wirtschaftliche um Irland schlecht bestellt war, schloss die Börse. Seit 1851 gehört die City Hall der Stadtverwaltung. Während des irischen Unabhängigkeitskrieges nutzten irische Republikaner das Gebäude als Lazarett. Heute tagt hier regelmäßig der Stadtrat. Im Kellergewölbe erzählt die Ausstellung „The Story of the Capital“ die bewegte Geschichte Dublins.

2 Dame Street, Dublin 2; ganzjährig Mo-Sa 10-17.15 Uhr; Eintritt frei

Dublin Castle

Eine weitere von Dublins Sehenswürdigkeiten ist das Dublin Castle, das unweit von der City Hall gelegen ist. An die einstige Burg erinnert heute nur der mächtige Rundturm aus dem frühen 13. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert zerstörte ein großer Brand weite Teile des historischen Bauwerks. An ihrer Stelle entstand ein prunkvoller Palast mit Bankettsaal, Thronsaal, Ballsaal und exquisitem Mobiliar für die britischen Vizekönige. Im Jahr 1922 ging das Dublin Castle in den Besitz des irischen Staates über. Dieser nutzt ihn seither zum Zweck der Repräsentation. Bei dem geschichtsträchtigen Besuch von Queen Elizabeth II 2011 in Dublin fand hier der Empfang statt. Lohnenswert ist bei einem Besuch des Dublin Castles die Besichtigung der unterirdischen Stadtmauern aus der Wikingerzeit.

Dame Street, Dublin 2; Mo-So 9.45-17.45 Uhr; Eintritt: 7€, Ermäßigte 6€, Kinder 3€

Dublin Writer´s Museum

Das Dublin Writer´s Museum vermittelt einen Überblick über die Geschichte irischer Literatur und deren prägendste Ereignisse. Außerdem gibt es Einblick in das Leben und Wirken einzelner, großer irischer Schriftsteller wie James Joyce, Oscar Wilde oder Bram Stoker. Neben der Ausstellungsfläche finden mehrere Bibliotheken und Galerien Platz.

18 Parnell Square N, Rotunda, Dublin 1; Mo-Sa 10-17.00 Uhr, So 11-17.00; Eintritt: 7,50€, Kinder 6,30€

Four Courts

Das Four Courts ist das wichtigste Gerichtsgebäude Irlands und dominiert die Uferpromenade nördlich der Liffey am Inn’s Quay. In diesem Gebäude sind heute noch drei, anstatt der ehemals vier Gerichte untergebracht: Der Oberste Gerichtshof (Supreme Court), das Oberste Zivilgericht (High Court) und das Berufungsgericht der Stadt Dublin (Dublin Circuit Court). Bis zum Jahr 2010 war hier ebenfalls das Strafgericht Irlands angesiedelt (Criminal Court), das dann in ein anderes Gebäude verlegt wurde. Errichtet wurde das Four Courts von 1792 bis 1802. In der Zeit des Osteraufstands nahm das Gebäude schweren Schaden. Während eins Angriffs fing das National Archive, das in den Four Courts untergebracht war, Feuer und wurde vollständig vernichtet. Zeugnisse aus über tausend Jahren irischer Geschichte waren verloren. Erst 1932 wurden die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen.

Inns Quay, Dublin

General Post Office

Das Hauptpostamt im klassizistischen Stil auf der Nordseite der Liffey wurde 1818 fertiggestellt. In der Zeit des Osteraufstandes 1916, als irische Republikaner versuchten die Unabhängigkeit zu erlangen, spielte das General Post Office eine entscheidende Rolle. Vor diesem Gebäude rief der Anführer der Aufständischen, Patrick Pearse, die Unabhängigkeit Irlands aus. Zwar schlugen die Briten den Aufstand rasch und brutal nieder, jedoch war dies ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur irischen Unabhängigkeit. Während der Straßenkämpfe nahm das Postamt schweren Schaden. Einige Einschusslöcher an der Außenfassade wurden belassen und zeugen von dieser zerrütteten Zeit.

O’Connell Street Lower, Dublin 1, während der Schalterstunden zugänglich

Top-Sehenswürdigkeiten in Dublin

General Post Office, Dublin (Irland) By Copyright © 2006 Kaihsu Tai (Copyright © 2006 Kaihsu Tai)[GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Grafton Street

Die Grafton Street ist eine der Haupteinkaufsstraßen Dublins. Sie verläuft vom Trinity College in südlicher Richtung bis zum St. Stephen´s Green. Benannt wurde sie nach dem ersten Duke of Grafton, einem adeligen britischen Landbesitzer. Die Grafton Street wartet mit verschiedenen kleinen und großen Geschäften auf und lädt zum Bummeln ein. Einen Besuch lohnt das prunkvoll ausgestattete Bewley´s Café, das mittig in der Geschäftsstraße gelegen ist.

Guinness Storehouse

Nichts ist so eng mit Irland verknüpft, wie das dunkle Gold, das in alle Welt exportiert wird – das Guinness. Im Guinness Storehouse erfährt der interessierte Besucher alles über die Herstellung des Bieres und über dessen genialen Erfinder und umtriebigen Geschäftsmann, Arthur Guinness. Dort, wo heute das imposante Storehouse steht, erwarb Arthus Guinness 1759 brachliegendes Gelände und schuf sein Imperium. Den Pachtvertrag unterzeichnete er damals für über 9.000 Jahre für den jährlichen Betrag von 45£. Im Guinness Storehouse können Besucher von der Skybar, die sich an die Ausstellung anschließt, einen herrlichen Blick über die Dächer Dublins genießen.

St James’s Gate, Ushers, Dublin 8; ganzjährig geöffnet Mo-So 9.30-19 Uhr; Eintritt: 20€, Ermäßigte 17,50€, Kinder 16€

Top-Sehenswürdigkeiten in Dublin

Guinness Storehouse, Dublin (Irland)

Halfpenny Bridge

Die Ha’penny Bridge oder Halfpenny Bridge genannt, ist eine 43 Meter lange Fußgängerbrücke, die 1816 über den Fluss Liffey gebaut wurde. Die Ha’penny Bridge verbindet den Stadtteil Temple Bar mit der Liffey Street auf der Nordseite des Flusses. Ihren Namen erhielt die Brücke aufgrund der Gebühr, welche die Passanten entrichten mussten: einen halben Penny. Erst seit 1919 müssen Fußgänger keine Maut mehr bezahlen. Heute zählt die Halfpenny Bridge zu Dublins bekanntesten Sehenswürdigkeiten.

Top-Sehenswürdigkeiten in Dublin

Halfpenny Bridge, Dublin (Irland)

Jameson Distillery

Für Whiskeyliebhaber ist ein Besuch der Jameson Distillery ein Muss. Hier erfahren Besucher alles Wissenswerte über die Herstellung des irischen Kultgetränks und können die frühere Produktionsanlage besichtigen. Außerdem gibt es auch einiges über den Vater des Jameson Whiskey, John Jameson, zu entdecken. Natürlich ist es möglich, in der Distillery auch gleich verschiedene Sorten des Whiskeys zu verkosten.

Bow Street, Smithfield Village, Dublin 7; Mo-Do 10-17.30 Uhr, Fr.-Sa 10-19 Uhr, So 10-17-30 Uhr; Eintritt: 20€, Ermäßigte 16€, Kinder 10€

Kilmainham Gaol

Das Kilmainham Gaol ist ein 1796 eröffnetes Gefängnis, das jedem Iren ein Begriff ist. Zur Zeit seiner Eröffnung galt das Gefängnis als eines der modernsten Irlands. Interniert waren hier Schuldner, Diebe oder Bettler. Später wurde Kilmainham Goal zu einem politischen Gefängnis und eine große Anzahl führender irischer Nationalisten musste hier ihr Dasein fristen. Bis 1865 wurden vor dem Gefängnis öffentliche Hinrichtungen durchgeführt. Während des 19. Jahrhunderts erlangte die Anstalt traurige Berühmtheit, als der Ort, an dem die Briten Gefangene festhielten, denen die Abschiebung in die australischen Strafkolonien bevorstand. In der Zeit der großen Hungersnot von 1845 bis 1850 war Kilmainham Goal hoffnungslos überfüllt, da viele Iren wegen Essensdiebstahl einsaßen. Nach dem Unabhängigkeitskrieg (1919 bis 1921) und dem sich anschließenden Bürgerkrieg (1922 bis 1924), stand das Gefängnis lange Zeit leer. Erst 1960 fand sich eine Gruppe Freiwilliger zusammen, die den Bau restaurierten und für Besucher zugänglich machten.

Inchicore Road, Kilmainham, Dublin 8; April-Sept., tägl. 9.30-18 Uhr, Okt.-März Mo-Sa 9.30-17.30 Uhr, So 10-18 Uhr; Eintritt: 5,30€

Molly Malone

Die Statue der Molly Malone, die in dem mittlerweile weltberühmten irischen Volkslied von den „Cockels and Mussels“ besungen wird, steht in der Dubliner Suffolk Street, Ecke Grafton Street. Zweifelsohne ist die Statue ein Wahrzeichen Dublins und eine Sehenswürdigkeit, an der kein Dublinbesucher vorbeikommt. Molly Malone war wohl eine Fischhändlerin im Dublin des 17. Jahrhunderts und verkaufte neben Meeresgetier auch ihren Körper, um überleben zu können. Das deutet das weit ausgeschnittene Dekolleté der Statue an, über die sich die Dubliner bei ihrer Einweihung 1988 entrüstet zeigten.

Suffolk Street, Dublin 2

Top-Sehenswürdigkeiten in Dublin

Molly Malone, Dublin (Irland)

Moore Street

Die Moore Street ist eine weitere Shoppingmeile in Dublin, die aber weit mehr zu bieten hat als nur Geschäfte. Die Moore Street, zweigt nördlich der Liffey von der O´Connell Street ab. Ihr eigen sind historische Backsteinhäuser, die teils während des Osteraufstands 1916 von irischen Aufständischen besetzt wurden. Sehenswert in der Moore Street ist der Obst- und Gemüsemarkt, der jeden Tag mit frischen Früchten und knackigem Gemüse aufwartet.

Number 29 – Georgian House Museum (wird bis 2020 renoviert!)

Auf fünf vollständig möblierten Etagen eines herrschaftlichen Stadthauses wird mit großer Liebe zum Detail das städtische Leben in Dublin um 1800 zum Leben erweckt. Essräume, Kinder- und Schlafzimmer sind ebenso zu bestaunen wie die Unterkünfte des Hauspersonals.

29 Fitzwilliam Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin 2

St. Patrick´s Church

Die St. Patrick´s Church ist dem Nationalheiligen Irlands geweiht. Die Kirche steht an der Stelle, wo der Heilige Patrick angeblich 450 nach Christus bekehrte Gläubige taufte. Damals stand anstelle der heutigen Steinkirche eine kleine Holzkapelle. Um 1191 veranlasste der Erzbischof, John Comyn, den Bau der Kathedrale. Die stolze Kirche verkam im Laufe der Jahre stark, woraufhin eine komplette Sanierung nötig wurde. Diese wurde mit der finanziellen Unterstützung von Sir Benjamin Guinness, Enkel des berühmten Arthus Guinness, möglich. In der St. Patrick´s Church findet sich das Grab von Jonathan Swift, Verfasser von Gullivers Reisen.

St Patrick’s Close, Wood Quay, Dublin 8; März-Okt. Mo-Fr 9.30-17 Uhr, Sa 9-18.00 Uhr So 9-10-30, 12.30-14.30, 16.30-18 Uhr; Nov.-Feb. Mo-Fr 9.30-17 Uhr, Sa 9.30-17 Uhr, So 9-10-30, 12.30-14.30 Uhr; Eintritt 6€, Ermäßigte 5€

Trinity College Dublin

Das Trinity College ist Irlands altehrwürdigste Universität und gehört zu den Sehenswürdigkeiten, die Sie in Dublin nicht verpassen dürfen. Das Trinity College blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Königin Elisabeth I. gründete es 1592. Seither hat das College viele bekannte Absolventen hervorgebracht, unter anderem Jonathan Swift, Oscar Wilde, Bram Stoker und Samuel Beckett. Sehenswert ist der sogenannte Long Room, welcher die Bibliothek des Colleges beherbergt. Darunter befindet sich das Book of Kells. Es enthält die lateinischen Texte der vier Evangelien Lukas, Markus, Matthäus und Johannes und stammt aus dem 9. Jahrhundert. Es gilt als ein einzigartiges Zeugnis früher Buchmalkunst. Ebenfalls in der Bibliothek ausgestellt ist Irlands älteste Harfe aus dem 15. Jahrhundert.

College Green, Dublin 2, Book of Kells Mo-Sa 09.30-17.00, So 12-16.30 Uhr; Eintritt 13€, Ermäßigte 10€

Trinity College, Dublin

Trinity College, Dublin (Irland)

Temple Bar

Bei einem Besuch in Dublin darf ein Abstecher in das Viertel Temple Bar nicht fehlen, in dem auch die gleichnamige Bar zu finden ist. Das Viertel hat sich in den letzten Jahren stark zum Partyviertel Dublins entwickelt. Hier kommen Iren und Touristen aus aller Welt zusammen. Dementsprechend groß ist der Trubel, der hier vor allem in den Abend- und frühen Morgenstunden herrscht. Das Viertel und der berühmte Pub, haben seinen Namen von dem britischen Diplomaten Sir William Temple, der sich dort im 17. Jahrhundert niederließ. Das Pub mit seiner rot leuchtenden Fassade gibt es seit über 160 Jahren.

47-48 Temple Bar, Dublin 2

Top-Sehenswürdigkeiten in Dublin

Temple Bar, Dublin (Irland)

Phoenix Park Dublin

Der Dubliner Phoenix Park ist mit über sieben Quadratkilometern einer der weltweit größten innerstädtischen Parks. Ursprünglich wurde er im 17. Jahrhundert als exklusives Rotwildgehege für englische Gouverneure angelegt. Auch heute trifft man im Park vereinzelt auf Damwild. Dieses lebt quasi Tür an Tür mit Löwen, Affen und anderen „wilden“ Tieren, denn im Phoenix Park gelegen ist außerdem der Dublin Zoo. Dort erblickte übrigens der bekannte Löwe das Licht der Welt, der auf den MGM-Filmen dem Publikum entgegen brüllt.

Park durchgehend geöffnet; Zoo Mo-Sa 9.30-18 Uhr, So 10.30-18 Uhr; Eintritt: 14,50€, Kinder 10€

Genießen Sie Ihre Zeit in Dublin und vergessen Sie nicht, auch irische Gelassenheit zu tanken. Einen schönen Aufenthalt auf der Grünen Insel!

Urlaub in Connemara: Entdecken Sie Irlands Wilden Westen

Connemara ist eine Region im Westen Irlands und liegt zwischen dem See Lough Corrib und der Barony of Ross, welche sich bis in die anliegende Grafschaft Mayo erstreckt. Besucher sind fasziniert von der einmaligen, zweigeteilten Landschaft. Während große Flächen des Landes aus Heide- und Moorgebieten bestehen, ziehen sich die hohen Bergketten des Lough Mask durch den Norden. Dazwischen befinden sich schroffe Steilhänge, traditionelle Dörfer und einige der schönsten Strände Irlands. In diesem Artikel nehmen wir Sie mit auf eine Reise, durch die beeindruckende Natur Connemaras. Wetten, Sie möchten anschließend sofort Ihre Koffer packen?

Connemara

Connemara (Irland)

Irlands Wilder Westen

Oscar Wilde beschrieb Connemara einst als „in every way magnificent“, großartig in jeder Hinsicht – wie Recht er hatte! Auch heute noch ist diese Region eine der schönsten Irlands. Wer in den Genuss kommt das Land selbst zu entdecken, wird sofort seinem Reiz verfallen.

Doch was macht Connemara überhaupt so einzigartig? Sind es die irischen Bräuche und Traditionen, die hier so wertvoll aufrechterhalten werden? Oder ist es die einzigartige Natur, die eine Kombination aus seelischer Erholung und abenteuerlichen Erlebnissen bietet? Entscheiden Sie selbst, welche Orte Sie in ihren Bann ziehen:

Connemara Nationalpark – Erholung für die Seele

Der Nationalpark ist aufgrund seiner einmaligen Flora, Fauna und Geologie ein faszinierender Ort. Verschiedenste Rundwege führen durch das nahezu einsame Heidenland. Über Holzstege und Trampelpfade verlaufen diese durch das mit Pfeifengras bewachsene Moorgebiet, bis hin zu dem imposanten Diamond Hill. Schwindelfreie wagen den Aufstieg auf den 400 Meter hohen Berg und genießen einen einmaligen Panoramablick über das ursprüngliche Land, weit hinaus bis auf den tosenden Atlantik. Auch ohne den Diamond Hill zu besteigen, lohnt sich eine Wanderung durch Connemara. Die Natur des Nationalparks ist unberührt und erholsam. Hier können Sie auch noch wild lebende Connemara Ponys beobachten.

Kylemore Abbey – Jahrhunderte alte Geschichte

Die malerisch am See Lough Poolacappul gelegene Kylemore Abbey dürfen Sie bei Ihrem Besuch keinesfalls verpassen. Die älteste Benediktinerinnenabtei Irlands wurde bereits 1665 erbaut und thront seither am Ufer des Sees, immerzu umgeben von den gewaltigen Berghängen der Connemara Mountains. Sie ist nicht nur eines der beliebtesten Fotomotive der Region, das Kloster blickt auf eine weitläufige Geschichte zurück. Ursprünglich wurde die Abbey als religiöse Gemeinschaft, für katholische Frauen erreichtet. Im Ersten Weltkrieg wurde das Gebäude jedoch zerstört, wonach es erneut aufgebaut werden musste. 1921 wurde die Kylemore Abbey als Benediktinerinnenkloster und Mädcheninternat erneut eröffnet. Junge Frauen aus aller Welt genossen seither die hoch angesehene Schulbildung in dem märchenhaften Anwesen.

Connemara

Kylemore-Abbey Connemara, County Galway (Irland)

Clifden und seine beeindruckende Sky Road

Der Küstenort Clifden wird nicht zu Unrecht als die Hauptstadt Connemaras bezeichnet. Das Örtchen ist überschaubar, aber kunterbunt. Kunsthandwerkgeschäfte, Souvenirshops, urige Pubs und ausgezeichnete Sea-Food Restaurants stehen hier Tür an Tür. Zwischendurch sorgen gemütliche Cafés, hin und wieder eine Eisdiele und einige Shops für Wander- und Outdoorbekleidung für Abwechslung.

Nicht nur die „Hauptstadt“ selbst sollten Sie besuchen. Die Landschaft rund um Clifden besticht mit einer traumhaften Kulisse. Sind Sie mit einem Mietwagen unterwegs, empfiehlt sich eine Fahrt entlang der 11 Kilometer langen Sky Road. Diese führt Sie nicht nur zu dem bezaubernden Clifden Castle, sondern auch entlang der romantischen Clifden Bay. Die Panoramastraße teilt sich indes auf in die Lower oder Upper Sky Road. Letzteres bringt Sie zu einem zu einem Aussichtsplatz, von dem aus Sie nicht nur den Leuchtturm von Slyne Head erblicken, sondern an klaren Tagen bis weit auf den Atlantik hinaus sehen.

Connemara

Clifden Castle Connemara, County Galway (Irland)

Die dramatisch schöne Insel Inishbofin

Inishbofin, etwa 10 Kilometer von Festland entfernt, ist eine Insel, wie sie im Bilderbuch steht. Eine schroffe Küste, weite Sandstrände und saftig grüne Weideflächen. Sie ist ein Paradies für Wanderer, Abenteurer und Vogelbeobachter. Eine Vielzahl verschiedener, sogar seltener Vogelarten sind auf Inishbofin beheimatet. Die Insel wurde jedoch vor vielen Jahren von dramatischen Ereignissen geprägt. Manch Schiffen ist einst die tosende See vor Inishbofin zum Verhängnis geworden, und sie zerschellten an den mächtigen Felsen des Landes. Heute noch können Sie einige der rostigen und maroden Wracks an der Küste entdecken.

Die Gezeiteninsel Omey Island

Wenn Sie Straßenschilder mitten im Meer ausmachen, handelt es sich keinesfalls um einen Streich trinkfreudiger Iren. Sie markieren tatsächlich den Weg nach Omey Island. Nur wenn die Flut sich ihren Weg zurück in das Meer bahnt, ist es möglich, mit dem Auto über den breiten Sandstrand zur Insel zu gelangen. Der Ort selbst wird aufgrund der mobilen Einschränkungen heutzutage kaum mehr bewohnt, lediglich ein paar Ferienhäuser bieten Ruhe und Erholung in der vorübergehenden Einsamkeit.

Das Herzstück Connemaras: Killary Harbour

Tatsächlich handelt es sich hierbei nicht um einen Hafen, sondern um den einzigen Fjord Irlands. Über eine Strecke von 16 Kilometer verläuft der Meeresarm bis in das Landesinnere. Nicht nur Angler und Wanderer kommen hier auf ihre Kosten. Der Killary Harbour ist eine wahre Naturschönheit, die Sie sowohl zu Fuß, wie auch auf dem Wasser erkunden können. Täglich startet eine 90-minütige Bootstour am Hafen von Leenaun, bei der Sie mit einem traditionellen Irish Coffee die fantastische Kulisse Connemaras genießen können. Anschließend sollten Sie die beeindruckenden Aasleagh Falls des Flusses Erriff besuchen, welcher in den Killary Harbour mündet.

Connemara

Killary Harbour Connemara, County Galway, (Irland)

Möchten Sie selbst die unberührte und traumhafte Natur Connemaras erleben? Dann machen Sie sich auf, zu einer Rundreise durch den romantischen Westen Irlands!