Universitäten in Irland – Dublin City University

Wer in Irland studieren will, hat die Qual der Wahl. Um die etwas zu erleichtern, stellen wir Ihnen Irlands Top-Universitäten in unserer Reihe Universitäten in Irland vor. Diesmal: Die Dublin City University.

Dublin City University

“Creative Commons University College Dublin” by Leandro Neumann Ciuffo is licensed under CC BY 2.0

Wichtige Infos vorneweg: Die irische Hochschullandschaft

Irland hat eine vielfältige Hochschullandschaft vorzuweisen. Diese zieht jedes Jahr Tausende internationaler Studenten an, deren Anzahl in den vergangenen Jahren beständig gestiegen ist. In internationalen Rankings belegen Irlands Universitäten regelmäßig gute bis sehr gute Platzierungen.

Das irische Hochschulsystem ist drei geteilt. Es gibt Universitäten, Colleges und die Institutes of Technology. Letztere sind mit unseren Deutschen Fachhochschulen vergleichbar und eher praktisch orientiert. Die Colleges bieten eine thematisch fokussierte Lehre. Das Gros der Colleges machen die Colleges of Education aus. Sie widmen sich der Ausbildung von Grundschullehrern. Universitäten gibt es in Irland derer sieben. Wenngleich nicht jede den Titel einer Universität trägt, haben sie doch Universitätsstatus: University College Dublin, University College Cork, National University of Ireland, University of Limerick, Trinity College, Dublin und die Dublin City University (DCU).

Die Dublin City University: Ein kurzer Überblick

Das Dublin City University ist mit ihrer Gründung 1975 die jüngste unter Dublins Universitäten. Anders als etwa das Trinity College kann sie nicht auf eine jahrhundertealte Geschichte zurückblicken. Vielleicht macht aber gerade das ihre Dynamik und Innovationsfreude aus, die 16.000 Studenten (Stand: September 2017) dazu bewogen hat, sich in der DCU einzuschreiben. Unter den weltweit am schnellsten wachsenden jungen Universitäten nahm die DCU 2016 den 44. Platz ein.

Die DCU ist nördlich von Dublins Stadtzentrum gelegen, nahe des Dubliner Flughafens. Dort befinden sich die 5 verschiedenen Universitätsgelände und auch der Sportcampus. Die DCU ist seit ihrer Gründung stark gewachsen, denn im Laufe der vergangenen Jahre wurden das St Patrick’s College Drumcondra, das Mater Dei Institute und das Church of Ireland College of Education in die DCU integriert.

Das Studienangebot der Dublin City University

Die Dublin City University verfügt mittlerweile über ein vielfältiges Studienangebot an vier Fakultäten:

  • Die Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften
  • Die Fakultät für Ingenieurs- und Computerwissenschaft
  • Die Fakultät für Naturwissenschaften und Gesundheit
  • Das Institut für Erziehungswesen

Daneben gibt es noch die Business School der Dublin City University und auch einen Fernunizweig. Das Studienangebot der DCU für Bachelor-und Masterprogramme ist breit gefächert: Von Journalismus, über Recht, Wirtschaft, Musik, Sprachen und IT ist so ziemlich alles vertreten.

Studentisches Leben an der DCU

Das studentische Leben an der DCU ist durch die verschiedensten Clubs und Gesellschaften bunt und abwechslungsreich. Es gibt studentische Zusammenschlüsse mit ganz unterschiedlichen thematischen Ausrichtungen: politisch aktive Gruppierungen wie z. B. Amnesty International oder Studentenorganisationen der verschiedenen politischen Parteien Irlands. Daneben sportlich ausgerichtete Gruppen wie Klettern, Martial Arts, Fußball, Squash, Yoga und vielem mehr oder Studentengruppen zu Kunst und Gesellschaft. Außerdem steht den Studierenden natürlich noch das ganze kulturelle Angebote von Dublin und Umgebung offen. Mit einem Studentenausweis gibt es vielerorts ermäßigten Eintritt und Sonderaktionen.

Studentenunterkünfte in Dublin

Die Wohnungssituation für Studenten an der DCU könnte besser sein. Zwar gibt es auf dem Universitätsgelände Studentenwohnheime, jedoch kann die Universität gerade einmal mit 1.400 Räumen aufwarten, für die man sich im Vorfeld des Studiums bewerben muss. In Anbetracht der zahlreichen Studenten sind das wenige Unterkünfte. Deshalb müssen viele Studenten anderweitig nach Wohnmöglichkeiten suchen, was angesichts des generellen Wohnungsmangels in der wachsenden Metropole an der Liffey alles andere als einfach ist. Die knappe Wohnungssituation ermöglicht Vermietern, hohe Mieten zu verlangen. 500 Euro Monatsmiete für eine WG mit geteiltem Schlafzimmer, Gemeinschaftsküche und -bad ist in Dublin keine Seltenheit. Dazu kommen noch etwas höhere Lebenshaltungskosten als in Deutschland. Monatlich sollte man zusätzlich zur Wohnung mit 500 bis 800 Euro rechnen.

Studiengebühren

Während in Deutschland die Studiengebühren allerorts nach ihrer umstrittenen Einführung und lauten Protesten der Studierenden wieder abgeschafft wurden, sind in Irland und so auch an der DCU Gebühren fällig. Die Gebühren bewegen sich zwischen 3.000 und 13.000 Euro für ein gesamtes Studium an der DCU. Die Gebühren sind abhängig davon, ob es sich um ein Bachelor- oder Masterprogramm handelt und ob der Student aus einem Land der Europäischen Union stammt oder dem EU-Ausland. Die Gebührenordnung der DCU findet sich auf der Website des Fees Office. Die Gebühren sind nicht oder nur in eingeschränktem Maß für ein Studium an der Dublin City University aufzubringen, wenn man z. B. über ein Erasmus-Stipendium an der DCU studiert.

Wichtige Infos für ausländische Studenten

Für ausländische Studenten gibt es das International Office der DCU. Dieses assistiert ausländischen Studenten in allen Belangen während ihres Studiums. Für ausländische Studierende lohnt sich der internationale Studentenausweis. Damit gibt es in ganz Irland ermäßigten Eintritt zu diversen Sehenswürdigkeiten und kulturellen Veranstaltungen.

Die Dublin City University ist nur eine von vielen irischen Universitäten, die ausländische Studenten zu recht anzieht. Also den nächsten Teil unserer Reihe auf keinen Fall verpassen. Dann im Porträt: Das Trinity College, Dublin.

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Irland auf seinem Weg zum Wirtschaftsaufschwung Januar/Februar

Wahrzeichen der Iren die irische HarfeIrland am Wendepunkt

José Manuel Barroso, der Präsident der Europäischen Kommission sagt im Rahmen seiner Rede auf der irischen Arbeitgeber-Konferenz Ende Februar, unter Berufung auf die erst kürzlich veröffentlichten Zahlen der Beschäftigungsrate in Irland, die im vergangenen Jahr gestiegen ist, das Irland an einem Wendepunkt angekommen sei. Auch Enda Kenny, Irlands Premierminister, betonte noch die Ambitionen Irlands bis zum Jahr 2016 im Bereich Business-Aktivitäten das erfolgreichste kleine Land weltweit zu werden.

Beschäftigungszahlen steigen

Seit dem Jahr 2008 sind in Irland die Beschäftigungszahlen innerhalb der vergangenen 6 Monate erstmals wieder gestiegen. Das belegen die kürzlich veröffentlichten Zahlen des Arbeitsmarktes. Vom „Central Statistics Office“ wurde die Zahl der Erwerbstätigen mit 1,85 Millionen angegeben, ein Anstieg um 6500 Beschäftigte innerhalb der letzten drei Monate. Darüberhinaus erreichte auch die Netto-Arbeitsplatzschaffung durch ausländische Investoren das höchste Niveau der letzten zehn Jahre.

 Korrektur der Wachstumsprognose

Vonseiten der Europäischen Kommission wurde auch die Wachstumsprognose für 2012 nach oben korrigiert. Die Korrektur von 0,4 Prozent auf 0,7 Prozent der Winter-Wirtschaftsprognose begründete die Europäische Kommission damit, dass das Wirtschaftswachstum Irlands stärker als erwartet anzog. Das liege jedoch nicht nur an den Netto-Exporten, sondern auch an den Investitionen und dem Verbrauch im privaten Bereich. Die Prognose von 1,1 Prozent für das Jahr 2013 ließ die Kommission unverändert.

 Irische Exporte steigen weiterhin

Seit 2002 konnte Irland im Jahr 2012 den höchsten Wert im Warenverkehr mit Exporten erzielen. Auf 92 Milliarden Euro beliefen sich die Exporte, die Importe lagen bei 49 Milliarden Euro. 8 Prozent der Exporte gingen nach Deutschland, 20 Prozent in die Vereinigten Staaten und 15 Prozent nach Großbritannien. Einen Anstieg um 20 Prozent betrugen die Importe aus Deutschland mit insgesamt 7 Prozent.

 Bankengarantie beendet

Michael Noonan, Finanzminister Irlands, gab in seiner Rede zur Beendigung der Bankengarantie für neue Verbindlichkeiten bekannt, dass er sich darüber freuen würde, die Entscheidung der Regierung bekannt gegeben zu dürfen. Für das irische Volk habe das Bankensystem komplett versagt. Darüberhinaus habe die Misswirtschaft der Geldhäuser und die damit einhergehende Krise den irischen Steuerzahlern rund 62 Milliarden Euro gekostet. Seit März 2011, der Amtsübernahme, sei man damit beschäftigt gewesen Schäden zu reparieren und schädliche Verbindungen zwischen dem Staat und den Banken zu beenden. In diesem Bereich seien beachtliche Fortschritte zu verzeichnen und durch die Beendigung der Garantien erfolgte nun einer weiterer Schritt in die richtige Richtung.

 Verkauf irischer Schatzanweisungen erfolgreich

Die National Treasury Management Agency (NTMA) beendete am 21. Februar eine Auktion für irische Schatzanweisungen. Verkauft wurde der Zielbetrag von 500 Millionen Euro, der durch die Gebote um das 3,3 fache übertroffen wurde.

 Regierung kündigt Aktionsplan für den Arbeitsmarkt an

Im Rahmen seiner Rede zur Ankündigung des Aktionsplanes erklärte Enda Kenny, dass die oberste Priorität die Beschaffung von Arbeitsplätzen für die irische Bevölkerung hat. Der insgesamt 333 Aktionen umfassende Plan, „Action Plan for Jobs 2013“, ist für das Vorhaben bis 2016 durch verschiedene Maßnahmen rund 100.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen, von zentraler Bedeutung.

 Großinvestition in sieben Weltklasse-Forschungszentren

Rund 300 Millionen Euro sollen in sieben Forschungszentren investiert werden, die in engen Zusammenhang mit den industriellen und unternehmerischen Bedürfnissen, den Arbeitsmarkt-Chancen und andere sozialen Zielen stehen. Das kündigten Richard Bruton, Minister for Jobs, Enterprise and Innovation, und Seán Sherlock, Minister for Research and Innovation an. Vonseiten der irischen Regierung belaufen sich die Investitionen auf 200 Millionen Euro, weitere 100 Millionen Euro setzen sich aus den Beiträgen von Partnern aus der Industrie zusammen. Das Irland in Zeiten beträchtlicher Haushaltseinschränkungen diese Finanzierung bereitstellt, belegt einmal mehr die irische Verpflichtung als Land der Innovationen und als Motor der Forschung und Technologie die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung zu unterstützen.

 St. Patrick´s Day – Die Welt trägt grün

Für den 17. März, dem St. Patrick´s Day, kündigte Tourism Ireland die bislang größte „Global Greening“-Aktion an. Wahrzeichen auf der ganzen Welt werden in Grün erstrahlen. In Deutschland werden der Fernsehturm in Berlin, die Münchener Allianz-Arena und der Odeons Platz, In Bonn die International School und in Düsseldorf das „Lighthouse“ ihr grünes Antlitz präsentieren. Weitere weltweite Wahrzeichen, die sich am 17. März in Grün präsentieren werden, sind: die Meerjungfrau in Kopenhagen, das Opernhaus in Sidney, die Niagara Falls, der schiefe Turm von Pisa, der Prinzenpalast in Monaco, in Dubai der Burj al Arab, in Wien das Burgtheater, in Neuseeland der Skytower, der Tafelberg in Südafrika, das Empire State Building und nicht zuletzt auch die Fontänen vor dem Weißen Haus in Washington. Zeitlich fällt das „Global Greening“ in diesem Jahr mit der EU-Ratspräsidentschaft Irland zusammen.

Aus einem Letter von Ambassador Dan Mulhall verfasst.

 

Irlands Weg zum Wirtschaftsaufschwung November/Dezember 2012

Wahrzeichen der Iren die irische Harfe

So beschreitet Irland den Weg in Richtung Wirtschaftsaufschwung
In einem gemeinsamen Kommuniqué, das am 21. Oktober diesen Jahres veröffentlicht wurde, haben Bundeskanzlerin Merkel und Taoiseach Enda Kenny die, während des im vergangenen Juni stattgefundenen EU-Gipfel, eingegangenen Verpflichtungen erneuert. Im Rahmen dieser Verpflichtungen hatte die EU-Gruppe zugesichert, die irischen Finanzsektor und seine derzeitige Situation genau zu analysieren, damit die Nachhaltigkeit des leistungsstarken Anpassungsprogamms auch weiter verbessert werden kann.

Sowohl vonseiten der Bundeskanzlerin, als auch vom Premierminister Kenny wurde noch einmal auf die „besonderen Umstände der irischen Banken- und Staatsschuldenkrise“ hin. Bei einem Treffen am 01. November 2012 in Berlin haben sich der Premierminister und die Bundeskanzlerin noch einmal über aktuelle Themen der EU und auch über die Vorbereitungen auf die EU-Ratspräsidentschaft Irlands für 2013 ausgetauscht.

Der 8. Quartalsbericht zum Irlandprogramm wurde am 25. Oktober 2012 von der Troika, EZB, IWF und EU-Kommission, fertiggestellt. Dabei ist man zu dem Schluss gekommen, dass auch weiterhin die Umsetzung konsequent durchgeführt werden wird, den Herausforderungen des äußeren Umfeldes zum Trotz. Darüber hinaus wird von der Troika davon ausgegangen, dass die für das Jahr 2012 gesetzten finanziellen Ziele erreicht werden.

Den Prognosen der Troika zufolge ist allerdings mit einer Verlangsamung des BIP-Wachstums für 2012 um 0,5 % zu rechnen. Michael Noonan, Finanzminister, kommentierte den Troika-Bericht dahin gehend, dass man sich an die Verpflichtungen halten würde, dennoch würden zahlreiche Herausforderungen bestehen bleiben. Dazu gehört auch die extreme Belastung der durch die Banken verursachten Schulden. Aber auch weiterhin würde man an der Verringerung dieser Altlast arbeiten.

Im Bereich der Exporte kann Irland im Gegensatz zu dem international leistungsschwachen Umfeld auch weiterhin ein Wachstum ausweisen. Im Jahresvergleich vom August 2011 zum August 2012 sind die Exporte um insgesamt 18 Prozent angestiegen. Vom Januar bis zum August 2012 konnte Irland ein Exportvolumen von 62 Milliarden Euro und einen Handelsüberschuss in Höhe von 29 Milliarden Euro verzeichnen. Diese Summe entspricht ungefähr 40 Prozent des irischen Bruttoinlandsproduktes.

Im gleichen Zeitraum betrug das Exportvolumen nach Deutschland rund 4,9 Milliarden Euro und ist damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 700 Millionen Euro angestiegen. Im Hinblick auf Deutschland konnte Irland ein Handelsüberschuss in Höhe von 2,7 Milliarden Euro verzeichnen.

Auch konnte im Oktober erneut ein Vertrauensanstieg in die Fertigungsbranche verzeichnet werden, so ist es dem PMI, dem Einkaufsmanagerindex, zu entnehmen. Damit sind in der Fertigungsindustrie die Auftragseingänge, die Produktionsmengen und auch die Beschäftigung acht Monate in Folge gestiegen!

Ebenso ist auch der Dienstleistungsindex vom Juli 2012 bis zum August 2012 um 0,9 Prozent gestiegen, im Vorjahresvergleich sogar um 6,3 Prozent. Das belegen die am 09. Oktober veröffentlichten Zahlen. So weist der PMI der Dienstleistungsbranche den rasantesten Anstieg in den vergangenen fünf Jahren aus. Angesicht der Zahlen zeigen sich die Unternehmen für die kommenden zwölf Monate zuversichtlich.

Im Vorjahresvergleich konnte das Einzelhandelsvolumen Irlands im September diesem Jahres einen Anstieg um 1,4 Prozent ausweisen.

Auch die Besucherzahlen aus Deutschland zeigen einen Anstieg. Vom Juli 2012 bis zum September 2012 waren 155.000 Deutsche zu Besuch in Irland, im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum 142.000. Darüber hinaus konnte aus Deutschland in diesem Jahr ein Besucherrekord verzeichnet werden.

Im Vergleich zum Vorjahr waren die Steuereinnahmen Ende Oktober 2012 um 6,2 Prozent angestiegen und haben damit die Zielvorgabe um 0,3 Prozent übertroffen! Ein äußerst positives Zeichen, dass Irland die für 2012 gesteckten finanziellen Ziele erreichen wird.

Die irische Zentralbank hebt in ihrem Quartalsheft, Quarterly Bulletin Ausgabe Q4 2012, das starke Engagement um die Einhaltung der Vorgaben im Rahmen des EU/IWF-Programm hervor. Auch wird festgehalten, dass „Zinsen auf irische Staatsanleihen aufgrund zugesagter und bereits ergriffener Initiativen auf der Eurozonenebene in den vergangenen Monaten beträchtlich gesunken sind. “

Jedoch wird in der Ausgabe auch darauf hingewiesen, dass auch zukünftig immer noch Risiken bestehen und dass für die Entwicklung des weiteren Umfeldes die Fortschritte die zu einer Lösung der Staats- und Bankenschuldenkrise innerhalb der Eurozone maßgeblich sind.

Der Stellvertretende Tánaiste Eamon Gilmore, Außen – Handelsminister, wies im Rahmen seiner Rede am 26. Oktober in Berlin darauf hin, dass die oberste Priorität innerhalb der EU-Ratspräsidentschaft dem Antreiben der Agenda für Wachstum und Beschäftigung gelten wird. Irland tritt die EU-Ratspräsidentschaft im kommenden Jahr zum siebten Mal seit seinem EU-Beitritt 1973 an.

Aus einem Letter von Ambassador Dan Mulhall verfasst.

 

Irlands Weg zum Wirtschaftsaufschwung September/Oktober 2012

Wahrzeichen der Iren die irische Harfe

The Celtic Comeback – die Rückkehr der Iren titelt das Time Magazine auf dessen Titelbild Enda Kenny, Irlands Taoiseach oder auch Premierminister abgebildet ist. Nach den am 20. September veröffentlichten Zahlen ist das irische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal unverändert geblieben, das Bruttosozialprodukt (BSP) dagegen ist um 4,3 Prozent angestiegen. In Irland gilt das BSP als verlässlicherer Maßstab für die Wirtschaftsleistung des Landes. Durch das Wachstum von 1,5 Milliarden Euro innerhalb des zweiten Quartals konnte den Inlandsausgaben entgegen gewirkt werden. Mit 14,8 Prozent blieb auch die saisonbereinigte Arbeitslosenquote unverändert. Somit dürfte die Schaffung von Arbeitsplätzen zu einem Schwerpunkt in der bevorstehenden EU-Ratspräsidentschaft, die im kommenden Jahr von Januar bis Juni stattfindet, werden.

Das unabhängige irische Institut für Wirtschaft- und Sozialforschung, Economic and Social Research Institute, hat in der Herbstausgabe des vierteljährlich erscheinenden Wirtschaftskommentars, Quarterly Economic Commentary, darauf hingewiesen, dass der irische Wirtschaftsaufschwung durch die Unsicherheit angesichts der Weltwirtschaftslage gebremst worden sei. So seien die Maßnahmen, die die Europäische Zentralbank kürzlich vorstellte überzeugender, als die vorangegangenen Maßnahmen, so das Institut weiter. Während die offiziellen Wachstumsprognosen für das 2012 von der irischen Regierung mit 0,7 Prozent und für 2013 mit 2,2 Prozent eingeschätzt wurden, geht das Economic and Social Research Institute in seinem Bericht von einem Wachstum von 1,8 Prozent  für das Jahr 2012 aus und liegt damit deutlich über der offiziellen Einschätzung.

Vom April 2011 bis zum April 2012 beliefen sich die Nettoabwanderungen aus Irland auf 34.400, so berichtete das irische Zentralamt für Statistik, Central Statistics Office. Für den gleichen Zeitraum konnte ein relativ geringer Wachstumszuwachs der irischen Bevölkerung  auf 4, 585 Millionen verzeichnet werden. Das schnellste Wachstum in den vergangenen 19 Monaten konnte die irische Dienstleistungsbranche im September nachweisen, während in den anderen EU-Staaten ein Rückgang des Wachstums verzeichnet wurde.

Die Commerzbank berichtete in der  „Woche im Fokus“ vom 28. September, dass ein starker Anstieg in der Produktivität Irlands zu beobachten sei. Ebenso seien die Lohnstückkosten seit 2008 um insgesamt 12 Prozent gesunken, während die innerhalb der Eurozone ein Anstieg der Lohnstückkosten um rund 5 Prozent verzeichnet wurde. Damit hat sich die Wettbewerbsfähigkeit von Irland enorm verbessert.

Ebenso belegen die am 02. Oktober von der irischen Staatskasse veröffentlichten Zahlen für Ende September, dass die Staatsausgaben nur knapp 1 Prozent über den Zielvorgaben lagen und die die Steuereinnahmen die Erwartungen sogar um 1,5 Prozent übertroffen haben. Diese Entwicklung kommentierte Finanzminister Michael Noonan mit der Zuversicht, dass sich Irland auf einem gut befinde, um die Finanzvorgaben auch im zweiten Jahr in Folge einzuhalten. Darüber hinaus war es zuletzt im Jahr 2007 der Fall, dass die Staatseinnahmen Irlands drei Monate in Folge die Staatsausgaben übertrafen.

In einem Interview vom 30. September äußerte sich Premierminister Kenny  dahin gehend, dass die hervorragenden Exportleistungen Irlands der Auslöser dafür wären, dass Irland 2010 erstmalig seit zehn Jahren einen Überschuss in der Zahlungsbilanz ausweisen konnte und vermutlich auch zukünftig einen Überschuss ausweisen wird.

Bereits am 03. Oktober waren Premierminister Enda Kenny, Taoiseach, der stellvertretende Premierminister Eamon Gilmmore, Tánaiste sowie einige andere Minister im Rahmen der Vorbereitungen für die EU-Ratspräsidentschaft  nach Brüssel zu einem Treffen mit der EU-Kommission gereist. Vonseiten der Regierung wurde in Brüssel die Notwendigkeit der Stabilität innerhalb der Eurozone als eine Grundvoraussetzung für das Wachstum und die Beschäftigung in Europa betont.  Zu den festgelegten Schwerpunkten im Programm der irischen EU-Ratspräsidentschaft zählen der EU-Haushalt 2014 – 2020, die digitale Agenda, die Bankenunion, die Entwicklung des Binnenmarktes sowie die Reform der gemeinsamen Fischereipolitik, GFP, und auch der gemeinsamen Agrarpolitik, GAP.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die  Anzahl der Reisenden, die von Deutschland nach Irland kamen um 2,5 Prozent, auf insgesamt  151.300. Damit liegt Deutschland hinter dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten von Amerika auf Platz drei der Länder mit den meisten Irlandreisenden.

Ambassador Dan Mulhall, Botschaft von Irland,

 

Irlands Weg zum Wirtschaftsaufschwung Highlights August/September 2012

Wahrzeichen der Iren die irische HarfeIrland verzeichnet seit Anfang August weiterhin positive Wirtschaftsindikatoren – beispielsweise einen Anstieg der Produktivität in der Fertigungsindustrie oder Dienstleistungsbranche, steigende Exporte sowie ein positiveres Konsumklima.

Im jüngsten Quartalsbericht des IWF (05. September 2012) zu Irlands EU-IWF-Hilfsprogramm wird bestätigt, dass alle Leistungskriterien und Programmziele erfüllt wurden. Der IWF spricht jedoch von „starkem Gegenwind angesichts weltweit ungünstiger Wirtschaftsaussichten“. Für Irland bedeutet das, auch in nächster Zeit beträchtlichen Herausforderungen gegenüberzustehen. Der IWF ließ verlautbaren, dass die finanziellen Zielvorgaben für das Jahr 2012 für Irland weiterhin erreichbar sind. Die Steuereinnahmen lagen über den Erwartungen, was jedoch teilweise durch höhere Ausgaben im Bereich der Gesundheitsversorgung und Arbeitslosenunterstützung ausgeglichen wurde.

Es gilt eine äußerst positive Entwicklung zu erwähnen: Am 13. September hat Irlands staatliche Schuldenagentur NTMA (national Treasury Management Agency) 3-Monats-Schatzwechsel im Wert von 500 Millionen € zu einem Zinssatz von 0,7 % emittiert. Am 17. September lag der Zinssatz für irische Staatsanleihen mit 9-jähriger Laufzeit bei 5,27 % (verglichen mit 7,4 % vor dem EU-Gipfel im Juni). Der Trend zur Zinssenkung zeugt von einem verstärkten Anlegervertrauen.

Der Irland-Länderbericht des IWF enthält eine Zusammenfassung der derzeitigen Wirtschaftslage Irlands: „Nach einer außerordentlich schweren Bankenkrise, die den Steuerzahler 40 % des BIP gekostet hat, ist es dem irischen Staat dank beharrlicher Anstrengungen gelungen, wieder Stabilität herzustellen. Irlands hochgradig offene Volkswirtschaft nahm 2011 wieder einen leichten Aufwärtstrend auf – trotz einer weiterhin sinkenden Inlandsnachfrage. Banken wurden rekapitalisiert und ihr Volumen deutlich geschrumpft. Es wurde eine beträchtliche Haushaltskonsolidierung umgesetzt und gleichzeitig sozialer Zusammenhalt bewahrt. Diese Bemühungen wurden durch Hoffnungen auf stärkere europäische Unterstützung verstärkt und haben Marktvertrauen geschaffen – davon zeugt die jüngste Rückkehr Irlands auf den Markt für Staatsanleihen.“ Dem IWF-Bericht ist darüber hinaus zu entnehmen, dass für Irland vor dem Hintergrund der weltweit unsicheren Wirtschaftslage weiterhin Risiken bestehen und für den weiteren Erfolg externer Wirtschaftsaufschwung und europäische Unterstützung ausschlaggebend sind.

Der IWF verweist darauf, dass „sich die Staats- und Regierungschefs des Euroraums dazu verpflichtet haben, den Teufelskreis zwischen Banken und Staaten zu durchbrechen, indem dem ESM ermöglicht wurde, Banken direkt zu rekapitalisieren und die Lage des irischen Finanzsektors dahin gehend zu analysieren, die Nachhaltigkeit des gut funktionierenden Anpassungsprogramms weiterhin zu verbessern. Die Erfüllung dieser Zusagen ist ein grundlegender Schritt in Richtung einer konjunkturellen Erholung Irlands und dauerhafter Rückkehr zur Marktfinanzierung.“ www.imf.org

Irische Exporte nach Deutschland haben zwischen Januar und Juli 2012 im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von 10 % verzeichnet. Dank eines Exportvolumens von 4,1 Milliarden € beläuft sich der irische Handelsüberschuss in Deutschland im bisherigen Jahresverlauf auf beträchtliche 2 Milliarden €.

Die irische Dienstleistungsbranche verzeichnet seit Juli 2011 einen Produktionsanstieg von 7,8 %  – ein weiteres Anzeichen dafür, dass sich die irische Wirtschaft in die richtige Richtung bewegt. Der Gesamtwert der irischen Dienstleistungsexporte belief sich 2011 auf 81,4 Milliarden € 1 – 2010 betrug der Gesamtwert 74,3 Milliarden. Diese Zahlen sprechen für Irland als bedeutender Exporteur von Dienstleistungen.

Die Anzahl der Irlandreisen von Besuchern aus Übersee ist 2011 um 7,9 % auf 6,6 Millionen gestiegen. Die Anzahl der Überseereisen der irischen Bevölkerung ist im gleichen Zeitraum um 4,2 % gesunken. Die Ausgaben ausländischer Reisender in Irland beliefen sich 2011 auf 3,58 Milliarden €. www.cso.ie

Ambassador Dan Mulhall, Botschaft von Irland, 18. September 2012  

Irlands Weg zum Wirtschaftsaufschwung – Highlights Juli 2012

Irlands Weg zum Wirtschaftsaufschwung

Highlights, July 2012

Irland ist aus der 7. vierteljährlichen Überprüfungsrunde  durch das Hilfsprogramm von EU, EZB und IWF erfolgreich hervor gegangen. Finanzminister Michael Noonan begrüßte das Ergebnis und bestätigte, dass alle Maßnahmen zufrieden stellend umgesetzt und das Programm erfolgreich auf Linie gehalten werden konnten. Dies zeige, nach Aussage des Ministers, „das große Engagement, aber auch die Leistungsfähigkeit des irischen Staatswesens bei der Umsetzung eines anspruchsvollen Anpassungsprogramms.“ Offizielle Statistiken vom 12. Juli zeigen, dass die irische Wirtschaft ein solides Wachstum von 1,4% für 2011 verzeichnen konnte.

Die Troika kommentierte das Ergebnis der Untersuchung folgendermaßen: „Die kürzliche spürbare Absenkung der Zinsen auf Staatsanleihen (A.d.A.: derzeit 6,3% auf Staatsanleihen mit 9 Jahren Laufzeit) bezeugt das steigende Vertrauen in Irlands Leistungsfähigkeit bei der Umsetzung der Anpassungsmaßnahmen. Diese Entwicklung wurde auch durch die Rückkehr Irlands auf den internationalen Markt für Schatzwechsel, mit vertretbaren Kosten, gestützt.“

Am 9. Juli veröffentlichte die Eurogruppe ein gemeinsames Statement im Nachgang zum Euro-Gipfel vom 29. Juni, in dem es heißt: „Die Euro-Gruppe wird die Lage des irischen Finanzsektors im Hinblick auf eine weitere Verbesserung der Nachhaltigkeit des gut funktionierenden Anpassungsprogramms prüfen.“ Hierzu werden weitere Gespräche erwartet.

Der IWF veröffentlichte am 18. Juli seinen Jahresbericht zur Wirtschaftslage in Irland und lobte darin die langfristigen Anstrengungen der irischen Regierung „bei der Überwindung seiner außergewöhnlich schweren Bankenkrise, auch angesichts schwieriger äußerer Bedingungen, die eine schnelle wirtschaftliche Erholung hinaus zögern.“ (www.imf.org)

Die Regierung hat derweil Investitionen im Umfang von 2,25 Milliarden €  in arbeitsintensive Infrastrukturprojekte angekündigt. Das Konjunkturpaket enthält außerdem zusätzliche Investitionen im Bildungsbereich, im Gesundheitswesen und in der Verbesserung des Straßennetzes.

Aktuelle Handelsstatistiken, die das Central Statistics Office am 13. Juli öffentlich machte, zeigen einen Anstieg bei den Exporten von 518 Millionen € (7%) im Monatsmittel im Mai. Exporte in wichtige Schlüsselmärkte wuchsen in den ersten 5 Monaten des Jahres 2012 im Vergleich zum Vorjahr – Großbritannien (18%), Deutschland (10%), Indien (17%) und Russland (6%). (www.djei.ie/press/2012/20120713.htm)

Am  12. Juli bestätigte IDA, die Agentur für Investitionen in Irland, einen weiterhin starken Zufluss ausländischer Direktinvestitionen in der ersten Jahreshälfte 2012. Über 5.000 neue Arbeitsplätze konnten dadurch in den Bereichen IT, angewandte Wissenschaften, digitale Medien und internationale Finanzdienstleistungen geschaffen werden. Die Attraktivität Irlands für Direktinvestitionen ausländischer Unternehmen ist auch durch die steigende Wettbewerbsfähigkeit des Landes in den Bereichen Büromieten, Baukosten, Lohnnebenkosten und Dienstleistungen bedingt. Irland belegt weiterhin vordere Plätze, wenn es um die Verfügbarkeit von Fachkräften geht – im IMD World Competitiveness Yearbook 2012 ist Irland gar die Nummer 1 im Bereich Fachkräfte. (www.ida.ie)

Die irische National Treasury Management Agency (NTMA) kündigte am 19. Juli einen Fahrplan für die allmähliche Rückkehr von Irland auf den internationalen Anleihemarkt über die nächsten 18 Monate an. John Corrigan, Geschäftsführer der NTMA, teilte mit, dass noch 3 bis 4 Versteigerungen kurzfristiger Schatzwechsel bis zum Jahresende geplant seien. Sobald die Marktbedingungen dazu geschaffen seien, so Corrigan, würden wieder mittel- und langfristige Staatsanleihen heraus gegeben.

Bezüglich der Wettbewerbsfähigkeit Irlands äußerte sich der National Competitiveness Council diesen Monat dahin gehend, dass die irische Leistungsfähigkeit solide geblieben sei, trotz widriger global-wirtschaftlicher Bedingungen. Dies sei aktuellen Verbesserungen der internationalen Wettbewerbsfähigkeit zu verdanken. Der Rat betonte aber, dass Stabilität nicht mit Aufschwung gleichzusetzen sei und dass weiterhin Wettbewerbsrisiken bestünden. (www.competitiveness.ie)

Irlands Wettbewerbsfähigkeit drückt sich auch in der derzeit positiven Leistungsbilanz des Landes aus. Irland exportiert wieder mehr als es importiert. Wir verdienen wieder mehr als wir ausgeben durch den Handel mit dem Rest der Welt.

Ambassador Dan Mulhall, Botschaft von Irland, July 2012

Irlands Weg zum Wirtschaftsaufschwung

Am Dienstag, dem 31. Mai, stimmten in der Volksabstimmung zum europäischen Fiskalpakt 60,3% der Wähler für und 39,7 % gegen die Ratifizierung des Abkommens. Nach der Abstimmung sagte Taoiseach (Premier Minister), Enda Kenny, dass „das irische Volk der Welt überzeugend demonstriert hat, dass es ernsthaft für die Überwindung der wirtschaftlichen Herausforderungen eintritt.“

Laut des aktuellen IWF Beurteilungsberichtes zur wirtschaftlichen Situation in Irland (15. Juni),

„war Irlands Umsetzung der nötigen Maßnahmen durchweg zufrieden stellend während der ersten Hälfte der Laufzeit des durch EU und IWF unterstützten Reformprogramms. Es gilt jedoch noch einige Herausforderungen zu meistern.“

Der Bericht bestätigt, dass alle Ziele bislang erreicht wurden und dass die fiskalischen und Strukturreformen vorankommen. Dennoch bleibt das Wirtschaftswachstum auf einem niedrigen Niveau und die Arbeitslosigkeit ist noch immer hoch.

Der Bericht schlussfolgert, dass

„die Risiken in Verbindung mit dem irischen Reformprogramm am Besten im Rahmen eines gesamteuropäischen Stabilisierungsplanes adressiert werden könnten.“

Der IWF stellt weiterhin fest, dass die Lösung der weiterhin bestehenden Probleme im Zusammenhang mit dem Schuldenberg aus der Bankenkrise Irlands Aussichten auf eine schnelle Rückkehr auf die internationalen Finanzmärkte wesentlich verbessern und auch der gesamten Eurozone zu Gute kommen würde. (www.imf.org).

Eine IWF-Verlautbarung vom 13. Juni schätzt die Situation folgendermaßen ein: „Ein verlangsamtes Wachstum bei den Handelspartnern wird wahrscheinlich die durch den Exportsektor vorangetriebene Erholung der irischen Wirtschaft dämpfen. Es wird eine Wachstumsrate des BIP von ca. 0,5 % für 2012 erwartet – demgegenüber stehen 0,7 % in 2011. Gleichzeitig zeigen die Fortschritte Irlands bei der Finanzmarktstabilisierung langsam Wirkung – insbesondere was die Stabilität der Einlagen bei den Banken anbelangt.“

Kürzlich veröffentlichte Zahlen zeigen, dass die Haushaltsziele in der ersten Jahreshälfte 2012 erreicht wurden – Steuereinnahmen überstiegen gar die Zielstellung um 2,8%. Insgesamt ist Irland auf einem guten Weg zur Erreichung aller Haushaltsziele im Jahre 2012.

In einem neuen internationalen Ranking belegte Irland den ersten Platz als attraktivster Ort für Neuinvestitionen in Westeuropa – noch vor Großbritannien, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Ranking umfasste eine Reihe von Faktoren, einschließlich Geschäftsumfeld, Geschäftsrisiken, Infrastruktur und Marktzugang. Dublin bekam das „Best to Invest“- Prädikat und setzte sich damit im Wettbewerb mit Städten wie Frankfurt, Paris und Edinburgh als attraktivste Stadt Westeuropas durch.

Im Ranking des IMD World Competitiveness Yearbook 2012 erreichte Irland die nachfolgenden Platzierungen:

  • 1. Platz für Verfügbarkeit von Fachkräften
  • 1. Platz für Arbeitsmarktflexibilität
  • 1. Platz für Investitionsanreize
  • 1. Platz für Offenheit gegenüber der Globalisierung
  • 2. Platz für geschäftsfreundliche Rechtsetzung – Investorenfreundlichkeit
  • 2. Platz für besonders effiziente Großbetriebe (nach internationalen Standards)
  • 2. Platz für anpassungsfähige
  • 4. Platz für Gewerbe- und Umsatzsteuersätze

Infos unter: http://www.idaireland.com/news-media/press-releases/ida-welcomes-2012-imd-wor/index.xml

Eine der größten derzeitigen Herausforderungen ist die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Reduzierung der unakzeptablen Arbeitslosenquote von 14,8%.

Die Botschaft von Irland Berlin auf Twitter: www.twitter.com/IrlEmbBerlin

Irlands Weg zum Wirtschaftsaufschwung – Highlights 03-23. Mai 2012

In der Frühjahrsausgabe 2012 des European Economic Forecast stellt die Europäische Kommission fest, dass die irische Wirtschaft 2011 nach drei Jahren zum ersten Mal wieder ein positives Wachstum aufweist. Gesamtwachstum des BIP von 0,5% wird für das laufende Jahr vorhergesagt. Laut des Berichtes wird es erwartet, dass sich diese Tendenz bei einer anhaltenden Stabilisierung der Binnennachfrage und des Außenhandelswachstums im darauf folgenden Jahr 2013 noch verstärkt, auf ein Gesamtwirtschaftswachstum von 1,9%.  Der irische Exportsektor zeigte 2011 bereits ein gesundes Wachstum von 4,1%, ebenso wie der Arbeitsmarkt (0,6% nach saisonaler Anpassung im letzten Quartal 2011), der zum ersten Mal seit 2007 eine positive Quartalsbilanz vorweisen konnte.

Auch der OECD Economic Outlook 2012 bemerkt “eine langsame Erholung“ in Irland.

„Die Wirtschaft befindet sich in einem allmählichen Erholungsprozess, trotz des schwachen Wachstums bei den wichtigsten Handelspartnern und der anhaltenden Haushaltskonsolidierung.“

Laut OECD Bericht sind insbesondere Verbesserungen der Wettbewerbsfähigkeit im Exportbereich maßgeblich für diese positive Entwicklung. Die OECD prognostiziert für 2013 ein verstärktes Wachstum,  weist aber gleichzeitig auf Unwägbarkeiten im negativen (zum Beispiel eine schwache weltwirtschaftliche Entwicklung) wie im positiven Sinne (positive Auswirkungen der kürzlich erfolgten Strukturreformen) hin. Insgesamt erwartet die OECD ein Wachstum der irischen Wirtschaft von rund 0,6% (höher als der Durchschnitt in der Eurozone) für 2012 und 2,1% für 2013. Dies steht im Einklang mit anderen internationalen Prognosen und der Prognose des Irischen Finanzministeriums, die für das nächste Jahr einstimmig eine Steigerung des Wirtschaftswachstums bei einer Rate um die 2%-Marke voraussehen. Unsere Wirtschaft entwickelt sich also nachweislich in die richtige Richtung, muss aber auch weiterhin große Herausforderungen meistern.

Am 07. Mai äußerte dich Finanzminister Michael Noonan wie folgt:

„Wenn Irland in die Position gelangt, den Rettungsschirm verlassen zu können und seine Finanzierungsbedürfnisse wieder über den Markt decken kann, dann wäre dies ein großer Schritt für die gesamte Eurozone und für die Europäische Union.“

Während einer Rede anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichtes 2011 der Irischen Zentralbank, sagte Gouverneur Patrick Honohan, dass eine umfassende Erfüllung der (EU-EZB-IWF) Programmziele nicht nur der Schlüssel zur Wiedergewinnung des Vertrauens der internationalen Märkte in Irland, sondern auch ein Zeichen auf dem Weg zu einer ausgewogenen und gestärkten Wirtschaftsentwicklung sei. Bei allen bisherigen Überprüfungen wurde Irland bescheinigt, dass es sich sowohl mit Bezug auf die gesamtwirtschaftlichen Ziele als auch bei den strukturellen Benchmarks auf einem guten Weg befindet.

Dies wird auch von kürzlich veröffentlichten Eurostat-Daten vom Januar und Februar 2012 bestätigt. Demnach hatte Irland mit 6,8 Milliarden Euro den drittgrößten Außenhandelsüberschuss unter den EU-Mitgliedsstaaten, hinter Deutschland und den Niederlanden – beides Länder mit einer weit größeren Bevölkerung als Irland.

Am 16. Mai verkündete Premierminister Enda Kenny, dass sich die irische Regierung noch stärker auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Förderung von Auslandsinvestitionen konzentrieren wird. Diese Strategie zeigt bereits erste Ergebnisse:

„2011 war mit Bezug auf die Exporte einheimischer Unternehmen ein Rekordjahr. 10 000 neue Arbeitsplätze entstanden im letzten Quartal 2011 (saisonal angepasst). Die Ankündigung umfassender Neuinvestitionen von Großunternehmen wie Apple, Paypal, Cisco, Amgen, Mylan, HP, Eli-Lily und SAP bezeugen die ungebrochene Attraktivität Irlands“

als Unternehmensstandort.

Gute Nachrichten auch für Irland-Besucher. Am 09. Mai wurde angekündigt, dass der reduzierte Mehrwertsteuersatz von  9% im Tourismussektor beibehalten wird, zumindest bis Ende 2013. Dieser Maßnahme wird bereits heute eine Erhöhung der Besucherzahlen von 6% im Jahre 2011 zugeschrieben.

Die Irische Botschaft Berlin auf Twitter: www.twitter.com/IrlEmbBerlin

Dieser Blogpost ist uns von der irischen Botschaft aus Berlin zur Verfügung gestellt worden.

 

Teil 3: Sehenswürdigkeiten der Grafschaft Kerry

Die Grafschaft Kerry mit einer Fläche von 4735 Quadrat-Kilometern und seinen 145048 Einwohnern ist eines der meistbesuchten Urlaubsziele der Touristen. Die Grafschaft Kerry bietet einmalige landschaftliche Ausblicke, eine Vielzahl an Tierarten und natürlich auch eine Menge interessanter und besonderer Städte und einmalige Sehenswürdigkeiten. Kenner sprechen auch von einem Hauptanziehungspunkt für den Tourismus in Irland.

Denkmäler in Kerry

In der irischen Grafschaft Kerry sind einige vorzeitliche Denkmäler wie das Cahergal, Caherconree, Cahermore, Dunbeg, Fallarus Oratory, Leacanabuaile und Siague Fort zu finden.

Bei den Denkmälern Caherhal, Caherconree und Cahermore können Urlauber die Überreste von bekannten Forts besuchen. Jedes Fort ist aufgrund seiner Bauweise und Anordnung individuell und es kreisen jeweils eigene Geschichten und Legenden darum. Fallarus Oratory ist ein Bethaus, das bootförmig in Trockenmauertechnik erbaut wurde. Es ist trotz seines Alters sehr gut erhalten und es lohnt sich immer dort vorbeizuschauen. Leacanabuaile ist ein ebenfalls sehr gut erhaltenes Fort, das sich anders als das Cahergall, welches im Tal angesiedelt ist, oben auf einer Hügelkuppe befindet. Siague Fort schließt den Kreis der gut erhaltenen und neu restaurierten Forts in der Grafschaft Kerry.

Castles, Kirchen, Klöster und mehr in Kerry

Es finden sich nicht nur Forts in der Grafschaft Kerry, denn auch Castles, Kirchen, Klöster und weitere sehr alte Bauwerke können besichtigt werden.

Halbinseln in Kerry

In der Grafschaft Kerry gibt es die Dingle-Halbinsel und die Iveragh-Halbinsel. Die Dingle-Halbinsel  liegt in der Provinz Munster und ist geografisch gesehen sehr bergig. Im westlichen Teil finden sich viele Denkmäler, die für jeden Touristen sehr interessant sind. Die Dingle-Halbinsel ist neben dem bekannten Ring of Kerry, von dort aus werden sehr häufig Bootsfahrten zu den Blasket Islands angeboten. Sportbegeisterte Urlauber kommen wegen dem großzügigen Angebot an Sportaktivitäten wie angeln, Fahrrad fahren, golfen, reiten und wandern.

Auf der Iveragh-Halbinsel am Ring of Kerry, finden sich ebenfalls eine Vielzahl an Denkmälern, die die irische Geschichte zu bieten hat. Die Iveragh-Halbinsel ist geprägt durch die wunderschöne Umgebung von Killarney, Valtentia Island und Skelling Michael, wo die McGillycuddy Reeks, die höchsten Berge Irlands liegen.

Ring of Kerry und Ring of Beara

Der Ring of Kerry ist eine Panoramaküstenstraße, die 179 Kilometer lang ist. Touristen können diese mit Bussen nur gegen Uhrzeigersinn befahren, da die Breite der Straßen dieses nicht anders zulässt.

Der Ring of Beara ist, ähnlich wie der Ring of Kerry, eine Panoramaküstenstraße. Sie ist 140 Kilometer lang und liegt in der Grafschaft Kerry und Cork. Der Anfang und das Ende des Ring of Beara sind die Orte Glengariff und Kenmare und führt durch Castletownbere, den Hauptort der Halbinsel. Diese Panoramaküstenstraße ist deutlich weniger befahren als der „große Bruder“ und ist für Reisebusse zu schmal und ist sogar für Fahrzeuge mit mehr als 2,8 Tonnen vollständig gesperrt.

Der Killaney-Nationalpark

Der bekannte Killaney-Nationalpark ist in der Grafschaft Kerry, auf der Halbinsel Iveragh zu finden. Insgesamt nimmt der National-Park eine Fläche von über 100 Quadrat-Kilometern ein und grenzt an die Stadt Killaney. Im Park sind drei große Seen (Lough Leane, Muckross Lake und Upper Lake) mit einer zusammen gerechneten Fläche von über 22 Quadrat-Kilometern. Touristen, die den Killaney-Nationalpark besuchen, werden einen schönen Einblick in den Reichtum der weitläufigen Eichenwälder bekommen. Neben den Eichen wachsen dort auch eine Vielzahl an anderen Bäumen, Moosen, Flechten und Farnen. Der Tourist kann sogar, aufgrund des Einflusses des angrenzenden Golfstromes, Blühpflanzen sehen, die es sonst nur im Mittelmeergebiet gibt. Eine große Attraktion ist das Muckross House, einem 1843 von der Familie Herbert erbauten Herrenhauses. Der National-Park kann in Pferdekutschen oder aber zu Fuß erkundet werden und ermöglicht den Touristen einmalige Einblicke in die Flora und Fauna, als auch in die Geschichte Irlands.

Teil 2: Städte in der Grafschaft Kerry

In der Grafschaft Kerry sind insgesamt zehn bekannte Städte zu finden, die ihre eigenen Besonderheiten aufweisen und somit für den Touristen interessant sind, ja sogar zum Besuchermagnet werden.

Die Hauptstadt Tralee

In Tralee ist der Hauptsitz der bekannten lebensmittelproduzierenden Kerry Group, die international agiert, und hat 20753 Einwohner. Von Tralee aus gelangt man zur Dinglehalbinsel und zum Ring of Kerry mit dem Killarney-Nationalpark. Tralee ist Hauptreiseziel für Geschäftsleute besonders im Bereich Marketing und Werbung und wird von den Touristen als Durchgangsstadt tangiert, da man von dort aus zur Dinglehalbinsel und zum Ring of Kerry und somit zum Nationalpark gelangt. Im national Park lassen sich eine Vielzahl von Tieren beobachten, besonders beliebt ist dieses Ziel bei Vogelliebhabern. Die Anzahl der Vogelarten ist höher als in anderen Nationalparks, wenn man die Grundfläche mit in Betracht zieht.

Die Stadt Killarney

Die Stadt Killarney hat insgesamt 13497 Einwohner und befindet sich geografisch gesehen an den nördlichen Ausläufern der McGillycuddy’s Reeks und in der Nähe vom bekannten und größten See des Killarney-Nationalpark, dem Lough Leane. Die Stadt ist sehr vom Tourismus geprägt und nur Dublin, als Hauptstadt Irlands bietet mehr Unterkünfte für Touristen. Obwohl die Stadt Killarney nur wenige Sehenswürdigkeiten bietet, kommen jedes Jahr viele Urlauber, da sich hier die Ausgangspunkte für Tagesreisen zum Ring of Kerry oder aber Wandertouren über den Kerry Way befinden. Folgende Sehenswürdigkeiten sind in Killarney zu finden:

  • Ross Island
  • Ross Castle
  • Muckross Abbey
  • Muckross House
  • Inisfallen Island
  • Killarney-National Park
  • Torc Waterfall

Diese Sehenswürdigkeiten sollten auf jeden Fall auf der Liste der Aktivitäten eines Killarneybesuchers ganz oben stehen.

Die Stadt Listowel

Selbst die kleine Stadt Listowel mit seinen 4338 Einwohnern, ca. 28 Kilometer von der Hauptstadt Tralee entfernt, bietet für Urlauber ein beliebtes Reiseziel. Listowel ist wegen seiner Eisenbahngeschichte bekannt, denn hier wurde die erste kommerziell genutzte Einschienenbahn genutzt.

Die Stadt Killorglin

Die kleine Stadt Killorglin mit insgesamt 4150 Einwohnern ist auch bekannt als „Tor zum Ring of Kerry“, weil die Straßen N70 aus Tralee und N72 aus Killarney zusammenlaufen. Für Urlauber ist die Stadt Killorglin besonders am 10. August sehr interessant, da an diesem Tag ein sehr bekanntes Volksfest, das „Puck fair“, stattfindet. Auf diesem Fest wird ein Ziegenbock von der ältesten Jungfrau der Stadt zum König gekrönt. Weiterhin ist die Stadt wegen ihrer sportlichen Aktivitäten wie Athletik, Golf, Rugby, Rudern und Yoga beliebt.

Die Stadt Castleisland

Die Stadt Castleisland ist sehr bekannt durch die breite Hauptstraße, die nur noch durch die O’Connell Street in der irischen Hauptstadt Dublin übertroffen werden kann. Weiterhin sind die größten Tropfsteinhöhlen Irlands hier in Castleisland zu finden. Die Höhlen erstrecken sich über vier Kilometer unter der Stadt. Touristen können ungefähr ein Zehntel besichtigen, selbstverständlich findet dies in einer geführten Reisegruppe statt.

Die Stadt Kenmare

Kenmare zählt mit seinen 1701 Einwohner eher zu einer der kleinsten Städte der Grafschaft Kerry. Obwohl die Stadt nicht so groß ist, ist sie trotzdem sehr gut von Urlaubern besucht. Touristen sind beeindruckt, dass die drei größten Straßen (William Street, Henry Street und Shelbourne Street) der Stadt Kenmare in den Stadtkern führen. Etwas außerhalb am kleinen Fluss Finnihy ist der Druid’s Circle, ein Steinkreis aus 15 Steinen, zu finden. Um diesen Ort drehen sich viele Geschichten, Sagen und Legenden.

Die Stadt Ballybunion

Bei der Stadt Ballybunion handelt es sich um einen Ferienort an der Küste der Grafschaft Kerry. Insgesamt wohnen dort 1365 Einwohner und die Stadt befindet sich 15 Kilometer von der bekannten Stadt Listowel. Für Urlauber ist die kleine Stadt interessant, da sie viele Wanderwege bietet und der Urlauber somit einen sehr schönen und beeindruckenden Einblick in die Natur erhalten kann. Der Tourist kann imposante Klippen und durch die Gezeiten erschaffene Höhlen besichtigen und kann sogar einen Blick auf den einen oder anderen Delfin der dort angesiedelten Delfinpopulation erhaschen. Auch sportlich aktive Urlauber kommen beim Surfen oder Golfen auf ihre Kosten. Bekannt ist die kleine Stadt Ballybunion durch die dort stattgefundene Eröffnung der ersten kommerziell genutzten Einschienenbahn.

Die Stadt Cahersiveen

Die Stadt Cahersiveen ist auf der Halbinsel Iveragh am Fluss Fertha und am Berg Bentee zu finden und liegt genau an der bekannten Touristenstraße Ring of Kerry. Insgesamt wohnen dort 1294 Einwohner. Der Ort Cahersiveen ist einer der größten Ortschaften der Grafschaft Kerry. Für Urlauber lohnt sich der Besuch in Cahersiveen, da sich dort eine schöne katholische Kirche und auch eine Kaserne, die Royal Irish Constabulary befinden.

Die Stadt Dingle

Die Stadt Dingle mit insgesamt 1775 Einwohnern ist auf der gleichnamigen Dinglehalbinsel zu finden. Sie liegt ca. 30 Kilometer von der Hauptstadt Tralee, an einer Meeresbucht, die in den Atlantik führt. Für Urlauber ist Dingle aufgrund seiner Landwirtschaft, seiner Pubs, Restaurants und Shops interessant. Oftmals werden Bustouren oder Autoreisen zur Stadt Dingle von Tralee aus angeboten, auf der der Urlauber die Natur und die Landschaft genießen kann. Besonders interessant ist die Stadt Dingle wegen seiner Vielzahl an archäologischen Sehenswürdigkeiten. Für Touristen werden Touren zum Connor Pass, dem höchsten Pass Irlands und dem Slea Head, einer steil klaffenden Klippe, angeboten.

Die Stadt Tarbert

Die Stadt Tarbert liegt ganz im Nordern der Grafschaft Kerry, an der südlichen Ufermündung des Flusses Shannon. Von dort gelangt man per Fähre auf die nördliche Seite des Shannon und kann so zu County Clare gelangen. Insgesamt hat Tarbert 809 Einwohner. Besonders an Tarbert ist, dass sich hier der seit 1834 betriebene Leuchtturm befindet, den man auch besichtigen kann.