Leprechaun – Der irische Kobold

Der Leprechaun ist neben Harfe und Kleeblatt das bekannteste Wahrzeichen Irlands. Der irische Kobold ist in den Mythen und Legenden der Grünen Insel verwurzelt und gilt als Schuhmacher der Feen. Außerdem hortet er Goldmünzen, die er am Ende des Regenbogens versteckt. Hier erfahren Sie alles rund um den Mythos des gewitzten Leprechaun.

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Leprechauns – Schuhmacher der Feen

Irland ist seit jeher ein Land, reich an Mythen und Legenden. Kobolde und Feen waren und sind fester Bestandteil des Alltagsglaubens und Aberglaubens der irischen Bevölkerung. Das Wort Leprechaun (Aussprache: Leprkoon) stammt von dem mittelirischen Wort luchorpán ab, was übersetzt „kleiner Körper“ bedeutet. Aus diesem Grund werden Leprechauns gerne als das „kleine Volk“ bezeichnet. Andere Quellen führen den Namen auf das Gälische „leith brogan“ zurück, was übersetzt Schuhmacher heißt. Und die handwerklich geschickten Leprechauns gelten als Schuhmacher der Feen.

Der Leprechaun – Woher der kleine Kobold kommt

In der irischen Mythologie hat der Leprechaun einen Vorgänger in dem keltischen Gott Lugh, ein vielseitig handwerklich und künstlerisch begabter Gott, der den Beinamen Schuhmacher-Lugh trug. Lugh gehörte den Tuatha Dé Danann an, dem mystischen Herrschergeschlecht mit übernatürlichen Kräften im vorchristlichen, keltischen Irland. Lugh galt als Schutzherr der Künste und der Schätze. Mit dem Aufkommen des Christentums verlor er an Bedeutung und blieb in der irischen Folklore, in Sagen und Legenden erhalten.

Eine weitere Anregung der irischen Kobolde, wie sie Teil der irischen Mythologie sind, geht auf Erzählungen im „Book of Invasions“ zurück. Dies ist eine Ansammlung von Texten aus dem 12. Jahrhundert. Diese beschreiben die Geschichte Irlands vom Anbeginn der Zeit. Legenden, die darin auftauchen, erinnern stark an die biblischen Erzählungen über die Erschaffung der Welt. Eine Geschichte darin handelt von Noahs Sohn Ham. Da dieser von seinem Vater verflucht wurde, erschuf er kleinwüchsige Biester. Diese haben als mystische Vorlage für den Leprechaun gedient.

Der Leprechaun und das Gold am Ende des Regenbogens

Von ihren göttlichen und biblischen Vorfahren hat der Leprechaun, wie er heute in den Mythen und Legenden der Grünen Insel existiert, nur noch wenig gemein. Er gilt vielmehr als drolliges, gewitztes, wenngleich manchmal hinterhältiges Feenwesen mit einer Vorliebe für Goldmünzen. Dargestellt werden sie elegant gekleidet, mit weißem Hemd und grünem Frack, dazu ein breiter Hut mit Schnalle, schwarzen, polierten Schuhen und feuerrotem Bart.

Der Legende nach hortet jeder irische Leprechaun sein Gold an einem bestimmten Ort, dessen Versteck einzig er selbst kennt. Für Menschen ist dieser Ort nur erkennbar, wenn es regnet und die Sonne scheint. Dann markiert das Ende des Regenbogens den Ort des Verstecks. Dort befindet sich auch der Lucky Charm Garden. Ein Garten der Leprechauns mit lauter vierblättrigen Kleeblättern.

Der Mythos des Goldtopfes, der am Ende des Regenbogens vergraben liegt, hat einen wahren Kern. Einige der von den Kelten geschaffenen Goldmünzen haben die Form kleiner Schüsselchen und werden daher Regenbogenschüsselchen genannt. Da sie zu keltischen Zeiten kein alltägliches Bezahlungsmittel darstellten und für bestimmte Angelegenheiten gebraucht wurden, etwa, um Söldner zu bezahlen, vergrub man sie zur Sicherheit. Jahrhunderte später konnte es deshalb passieren, das nach einem heftigen irischen Regenfall, die Münzen freigespült wurden und sich ein verwunderter Bauer über den unverhofften Fund auf seinem Feld freut. Daher mag der Mythos des Goldschatzes, der am Ende des Regenbogens vergraben liegt, stammen.

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Gold am Ende des Regenbogens

Wie man einen Leprechaun fängt

Da Leprechauns wissen, wo Gold zu finden ist, sollten Sie bei der nächsten Irlandreise den Versuch wagen, einen zu fangen, wenn Ihnen gerade kein Regenbogen den Weg weisen kann. Gehen Sie umsichtig vorgehen, denn der kleine Kobold ist flink und schlau.

Wer sich in die Einsamkeit der irischen Landschaft begibt und angestrengt lauscht, kann mit etwas Glück ein leises Hämmern vernehmen. Wahrscheinlich ist das ein Leprechaun bei der Arbeit. Nun muss man die Höhle des kleinen Kobolds aufspüren. Wenn man ihm von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht, gilt es, stets höflich zu bleiben. Bringt man ihn gegen sich auf, wird man auf die ein oder andere Weise Schaden nehmen.

Damit er preisgibt, wo der Topf mit den Goldmünzen versteckt ist, muss man den Leprechaun bei seinen kleinen Schultern fassen und nicht mehr aus den Augen lassen. Aber Vorsicht: Er weiß sich aus solchen Situationen zu retten. Meist versucht er sein menschliches Gegenüber dadurch zu beirren, dass er auf ein angeblich sich näherndes Monster hinweist. Davon darf man sich auf keinen Fall beirren lassen, denn einmal aus den Augen gelassen, ist er verschwunden. Wichtig ist es, von ihm eine genaue Beschreibung des Verstecks zu fordern.

Kurioses über den irischen Leprechaun

Leprechauns haben in der irischen Mythologie einen festen Platz. Aber auch im irischen Alltag begegnet Ihnen der kleine Kobold oft:

  • Bei einer Reise durch Irland werden Sie über Straßenschilder mit dem Text „Leprechaun´s Crossing“ stolpern. Diese markieren Straßenabschnitte, auf denen die Kobolde die Straße überqueren.
  • Die irischen Kobolde sind auf Bestreben einer Gruppe von Lobbyisten aus Carlingford durch eine EU-Direktive geschützt.
  • In Dublin gibt es das National Leprechaun Museum. Es befindet sich in der Jervis Street in Dublin 1 und bietet allerhand Wissenswertes über den bekannten irischen Kobold.

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Halloween – Ursprung und Geschichte

Süßes oder Saures? Zu Halloween ziehen Kinder und Kindgebliebene gruselig verkleidet durch die Straßen und wehe dem, der nichts Süßes für sie bereitgestellt hat. Dem drohen witzige oder weniger lustige Strafen. Was ist der Ursprung von Halloween und seine Geschichte und was hat es mit dem Kürbis auf sich, der mit grimmigem Gesicht am Hauseingang Besucher abschreckt?

Der Ursprung von Halloween

Halloween geht auf das keltischen Fest Samhain zurück. Dieses zelebrierte das Ende des Jahres und des Sommers. Mit großen Feuern verabschiedete man den Sommer und begrüßte den Winter. Die Kelten bedankten sich beim Sonnengott, Samhain, für die Ernte des Jahres. Zugleich gedachten sie an diesem Tag der Seelen der Verstorbenen, da der keltische Gott der Toten nun, Cromm Cruach, den Sonnengott in seinem Regiment ablöste. Die Kelten glaubten, dass in dieser Nacht die Geister der Toten auf die Erde zurückkamen, um in ihre Häuser zurückzukehren. Von heimatlosen Seelen, die ihren Weg nicht fanden, war nichts Gutes zu erwarten. Sie erschreckten die Menschen und trieben ihr Unwesen mit ihnen. Deswegen verkleideten sich die Kelten, damit die Geister und heimatlosen Seelen sie nicht erkennen konnten. Um die heimkehrenden Totengeister gnädig zu stimmen, stellte man am Vorabend zu Samhain Essen auf die Gräber.

Halloween Ursprung, Halloween Geschichte

Samhain

Samhain und Halloween

Im 7. Jahrhundert wurde im Christentum das Fest „Allerheiligen“ eingeführt. Ursprünglich war das Fest im Mai und an diesem Tag sollte allen Heiligen gedacht werden. Papst Gregor III verlegte dieses Fest auf den 1. November. Der Grund dafür war, dass das heidnische Fest Samhain immer noch sehr verbreitet war und gefeiert wurde. Er wollte dieses durch Allerheiligen ablösen. Christen durften, sich weiterhin verkleiden, nur sollten sie die Heiligen damit ehren. Der Festtag Allerheiligen bekam im Mittelalter im englischsprachigen Raum den Namen „All Hallows´ Day“. Der Tag vor Allerheiligen, der 31. Oktober, wurde „All Hallows´ Eve“ genannt. Daraus entwickelte sich im Lauf der Zeit der Name Halloween.

Tradition – Halloween-Kürbis schnitzen

Der Brauch, zu Halloween Kürbisse mit gruseligen Fratzen zu schnitzen, kommt ebenfalls aus Irland. Diese Tradition geht auf die Legende von Jack O`Lantern zurück.

Der Ire Jack O´Lantern war ein Taugenichts und Tunichtgut. Dem Alkohol war er auch nicht abgeneigt. Am Vorabend zu Allerheiligen saß er in einem Pub, als der Teufel kam, um ihn mit in die Hölle zu nehmen. Doch Jack wollte nicht ohne ein letztes Pint in die Hölle gehen und fragte den Teufel, ob er ihm noch einen Drink spendieren würde. Der Teufel wollte Jacks letzten Wunsch nachkommen und verwandelte sich prompt in eine Sixpence-Münze. Doch der Teufel ahnte nicht, dass Jack ihn übers Ohr hauen würde. Er steckte die Münze in seinen Geldbeutel, indem sich ein Kreuz befand, so konnte der Teufel sich nicht mehr zurück verwandeln. Erst nachdem der Teufel Jack versprochen hatte ihn noch weitere zehn Jahre seine Seele zu lassen, ließ er den Teufel frei.

Der Teufel hatte Zeit und wartete, bis die zehn Jahre vorbei waren. Als Jack dem Teufel erneut gegenüberstand, fing er wieder an zu klagen und wollte als letzte Henkersmahlzeit einen Apfel haben, der hoch an einem Baum hing. Der Teufel wollte dem alten Jack diesen Gefallen tun und kletterte auf dem Baum. Jack schnappte sein Messer und schnitzte schnell ein Kreuz in den Baum, sodass der Teufel auf dem Baum festsaß und wieder nicht an Jacks Seele kam. So verhandelten sie erneut und erst nachdem der Teufel versprach, für immer die Hände von Jacks Seele zu lassen, entfernte Jack das Kreuz am Baum.

Als Jack nach einigen Jahren starb, schwebte seine Seele heimatlos zwischen Himmel und Hölle. Im Himmel war er nicht willkommen, da er zu Lebzeiten kein guter Mensch gewesen war. Der Teufel bekam Mitleid mit Jack und gab ihm ein Stück Kohle aus dem Höllenfeuer, damit er sich wärmen konnte, an dem einsamen Ort zwischen Himmel und Hölle. Jack holte eine Rübe aus und legte die Kohle hinein. So war die Idee des Halloween Kürbis geboren.

Halloween Ursprung, Halloween Geschichte

Halloween Kürbis

Halloween – Von Irland in die ganze Welt

Irische Auswanderer brachten Halloween und die Tradition einen Halloween Kürbis zu schnitzen nach Amerika. Dort gab es mehr Kürbisse als Rüben und so schnitzte man dort keine Halloween Rübe, sondern den heute bekannten Kürbis. Von Amerika aus verbreitete sich das Halloween-Fest und die Art es zu feiern über die ganze Welt. Und deswegen ist es gut, zu Halloween besser ein paar Süßigkeiten mehr zu Hause zu haben. Ein schönes, gruseliges Halloween!

Wollen Sie wissen, welche typisch irischen Halloween-Gerichte es gibt? Hier finden Sie Rezepte.

 

Das Trinity College, Dublin

Das Trinity College in Dublin ist die altehrwürdigste Universität Irlands. Wir haben die wichtigsten Fakten und Sehenswürdigkeiten zur irischen Universität mit Weltruhm für Sie zusammengestellt. Wenn Sie in Dublin sind, dürfen Sie das Trinity College auf keinen Fall verpassen.

Trinity College, Dublin

Trinity College, Dublin (Irland)

Das Trinity College – seine Geschichte

Der Begriff „College“ist etwas irreführend, denn das Trinity College hat tatsächlich den Rang einer Universität. Königin Elisabeth I gründete sie 1592 für ihre protestantischen Bürger auf der grünen Insel. Uneigennützig war dieser Schritt nicht, denn Elisabeth hoffte so, den protestantischen Glauben und die Tudor Monarchie in Irland zu festigen. Die konfessionelle Beschränkung wurde spät aufgeweicht und fiel erst vollends 1873. Auch katholische Studierende und Lehrkräfte waren damit am Trinity College zugelassen. Die katholische Kirche schritt jedoch ein und verbot ihren Gläubigern den Zugang zum College mit der Begründung, sie vor „verderblichen“ Einflüssen bewahren zu wollen. Nur in Ausnahmefällen wurde der Besuch der Universität erlaubt. Das Verbot seitens der katholischen Kirche bestand noch bis 1970.

Eine weitere Öffnung für eine breitere Studentenschaft erfuhrt das Trinity 1904 als erstmals weibliche Studierende zugelassen wurden. Der Anzahl der Studentinnen nahm über die Jahre kontinuierlich zu und seit 1986 stellen sie die Hälfte der Studentenschaft. Zwischen den Weltkriegen ging es dem Trinity College wirtschaftlich schlecht, denn mit der Gründung des unabhängigen irischen Staates 1921 entfiel die finanzielle Unterstützung durch die Regierung. Irland war nach dem Krieg finanziell geschwächt und nicht in der Lage, die Universität zu stützen. Erst Mitte der 60er Jahre investierte die irische Regierung wieder in das Trinity College und finanzierte den Bau einer neuen Bibliothek. Mit den Jahren erweiterte man das College um weitere Institute und Gebäude, während die Anzahl der Studierenden stetig anstieg.

Studieren am Trinity College heute

In internationalen Rankings belegt das Trinity College regelmäßig TOP-Platzierungen. Nach dem QS World University Rankings 2018 Platz 88, in Europa gar Platz 18. Es bietet rund 18.000 Studierenden verschiedenste Studiengänge an den vier Fakultäten Kunst, Geistes- und Sozialwissenschaften, Ingenieurswesen, Mathematik- und Naturwissenschaften und Medizin an. Das Areal des Trinity Colleges erstreckt sich über knapp 200.000 m² und schließt Neubauten sowie historische Gebäude, für die das Trinity berühmt ist, mit ein.

Die heutigen Studierenden des Trinity Colleges kommen an der traditionsreichen, stolzen Geschichte ihrer Universität nicht vorbei. Sie können bspw. noch immer ihr Abendessen, Commons genannt, im ehrwürdigen Speisesaal von 1761 einnehmen. Eine Reservierung ist jedoch von Vorteil, denn mit den heutigen Massen an Studierenden hat man beim Bau des Raums wohl eher nicht gerechnet. Die ca. 350 Stipendiaten des Trinity Colleges und Kollegiaten erhalten ihr Essen kostenfrei. Zu jedem Abendessen wird ein Tischgebet auf Latein vorgetragen und Elisabeth I gedacht.

Berühmte Studenten des Trinity College

Das Trinity College hat eine ganze Reihe berühmte Absolventen, die den Ruf der Universität gefestigt haben. Dazu zählen u.a. Jonathan Swift, Oscar Wilde, Bram Stoker oder Samuel Beckett:

  • Jonathan Swift: Swift wurde 1667 in Dublin geboren und studierte am Trinity College Theologie. Er ist Autor des berühmten Buchs „Gullivers Reisen“.
  • Oscar Wilde: Wilde wurde 1854 in Dublin geboren und studierte am College klassische Philologie. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Das Bildnis von Dorian Gray“ und „Das Gespenst von Canterville“.
  • Bram Stoker: Stoker wurde 1847 im nördlichen Dublin geboren. Er studierte am Trinity Mathematik und wurde wegen seiner herausragenden sportlichen Leistungen gewürdigt. Sein bekanntestes literarisches Vermächtnis ist der Schauerroman „Dracula“.
  • Samuel Beckett: Beckett wurde 1906 in Dublin geboren. Am Trinity College studierte er moderne Sprachen. 1969 erhielt er den Literaturnobelpreis. Zu weltweiter Bekanntheit gelangte er insbesondere durch das Theaterstück „Warten auf Godot“.

Sehenswürdigkeiten auf dem Gelände des Trinity Colleges

Das Trinity College birgt einige Sehenswürdigkeiten auf seinem Campus, für die sich Dublinbesucher unbedingt etwas Zeit einräumen sollte:

  • Long Room: Der Long Room ist Teil der alten Bibliothek des Trinity Colleges und misst 65 Meter. Die alte Bibliothek datiert auf das Jahr 1732 und beherbergt rund 200.000 alte Texte. Darunter befinden sich viele wertvolle Bücher. Vor allem das Book of Kells ist ein wahrer Schatz.
Trinity College, Dublin

Long Room im Trinity College, Dublin (Irland)

  • Book of Kells: Das Book of Kells wurde wohl Anfang des 9. Jahrhunderts von irischen Mönchen auf der Insel Iona gefertigt. Um der Plünderung der Wikinger zu entkommen, flohen die Mönche nach Kells. Im Jahr 1007 wurde es aus der dortigen Kirche gestohlen. Der Dieb interessierte sich aber nur für den reich geschmückten Buchdeckel. Die Seiten riss er heraus – man fand sie auf der Wiese nahe der Kirche. Über Umwege gelangte das Book of Kells in den Besitz des Trinity Colleges, wo man das Book of Kells heute besichtigen kann.
Book of Kells

Book of Kells by Abbey of Kells [Public domain], via Wikimedia Commons

  • Älteste Harfe Irlands: In der Bibliothek des Trinity Colleges findet sich auch eine Harfe, die Brian Boru gehört haben soll, dem einzigen irischen Hochkönig. Untersuchungen zeigten jedoch, dass das Instrument knapp 500 Jahre nach dessen Tod gefertigt wurde; im 15. Jahrhundert. Damit war die Harfe zwar die des Königs Eigentum, ist aber die älteste Harfe Irlands. Sie ist Wahrzeichen der grünen Insel.
  • Kampanile: Der 30 Meter hohe Glockenturm wurde 1853 errichtet und ist eines der Wahrzeichen der Universität. Der englische Architekt Sir Charles Lanyon entwarf den berühmte Kampanile.
Trinity College, Dublin

Kampanile auf dem Gelände des Trinity Colleges, Dublin (Irland)

  • The Buttery: Der universitätseigene Pub ist in den Gewölben unter dem Speisesaal untergebracht. In dem Pub kann man eines der preiswertesten Pints der Stadt genießen. Deshalb ist der Pub an den Wochenenden sehr gut besucht, nicht nur von Studenten.

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Die 5 schönsten Fernwanderwege entlang Irlands Südküste

Die unvergleichliche Natur Irlands lässt sich kaum besser erkunden als zu Fuß, mittendrin in der rauen Schönheit des Landes. Ob Sie sich für das malerische Kerry, die unberührte Beara Halbinsel oder das traditionsreiche Dingle entscheiden: Dieses Erlebnis werden Sie bestimmt niemals vergessen! In diesem Artikel möchten wir Ihnen fünf der schönsten Fernwanderwege im Süden Irlands vorstellen.

Irlands Süden, Fernwanderwege entlang der KüsteWandern entlang der irischen Gold Coast: Der Kerry Way

Der Kerry Way ist einer der berühmtesten und zugleich auch schönsten Wanderwege in Irland. Mit seinen etwa 200 Kilometern ist er zudem auch der längsten des Landes. Die Route ist geprägt von tiefen Wäldern, imposanten Berggipfeln und wunderschönen Küstenabschnitten. Zum Erholen sind traditionelle Städte wie Killorglin oder die Geburtsstätte Charlie Chaplins, das bunte Waterville vorgesehen. Wenn Sie den Kerry Way entlang wandern, begeben Sie sich mitten in die atemberaubende und schroffe Natur Irlands.

Irlands Süden, Fernwanderwege entlang der Küste

Länge: 200 Kilometer Empfohlene Dauer: 8 Tage +

Tradition erleben auf dem Dingle Way

Die Halbinsel im Westen Irlands ist für seine beeindruckende Kulisse und die traditionelle Lebensweise seiner Bewohner bekannt. Bei einer Erlebnisreise wie der Dingle Wanderung auf eigene Faust, entdecken Sie die schönsten Ecken Irlands und das Land, in seiner ursprünglichsten Art. Genießen Sie die atemberaubende Aussicht auf die Blasket Islands und besichtigen Sie Relikte aus längst vergangenen Zeiten. Der Dingle Way ist einer der abwechslungsreichsten und beeindruckendsten Wanderwege Irlands.

Irlands Süden, Fernwanderwege entlang der Küste

Länge: 179 Kilometer Empfohlene Dauer: 8 Tage

Abseits der Touristenpfade auf dem Beara Way

Die Beara Peninsula gilt als Geheimtipp unter Irlandreisenden. Die Halbinsel ist geradezu ursprünglich und unberührt. Kaum ein anderer Ort in Irland ist noch so unbelebt, wie Beara. Viele Reisende verweilen am Ring of Kerry, weshalb ihnen die nur wenige Meilen entfernte Schönheit entgeht. Die Landschaft Bearas ist von der gewaltigen Macht des Atlantiks und imposanten hohen Bergketten gekennzeichnet. Nur wenige Wälder säumen die Halbinsel. Bei einer Wanderung entlang des Baera Ways erleben Sie nicht nur Irland auf eine beeindruckende Art und Weise. Sie können zudem eine Fahrt mit der einzigen Seilbahn des Landes unternehmen.

Irlands Süden, Fernwanderwege entlang der Küste

Länge: 152 Kilometer / + 190 Kilometer mit Dursey Island Empfohlene Dauer: 5 Tage +

Südseefeeling in Cork erleben

Bei einer Wanderung entlang der Südküste Irlands werden Sie mancherorts das Gefühl verspüren, sich mitten in der Südsee zu befinden. Der County Cork ist bekannt für seine überaus sauberen Strände, fantastisch schönen Häfen und die vielzähligen kleinen Inseln. Durch den Einfluss des Golfstromes herrscht das ganze Jahr über ein mediterranes Klima. Dies kommt vor allem Wanderern immer wieder zugute. Entdecken Sie in Ihrem Wanderurlaub in Cork den südlichsten Punkt Irlands, faszinierende mittelalterliche Burgen und traumhaft schöne Küstenabschnitte.

Irlands Süden, Fernwanderwege entlang der Küste

Länge: 143 Kilometer Empfohlene Dauer: 8 Tage +

Den tosenden Atlantik erleben auf dem Sheep’s Head Way

Der Sheep’s Head Way eignet sich sogar für Gelegenheitswanderer. Die Route verläuft nahezu eben und ist ohne große Anstrengung zu schaffen. Das milde Klima trägt zu einem angenehmen Wanderurlaub bei. Ein großer Teil des Weges liegt entlang der Bantry Bay. Die Bucht ist bekannt für ihre wunderschönen Küstenabschnitte. Im weiteren Verlauf der Reise entdecken Sie verlassene Dörfer, alte Minen und beeindruckende Ruinen. Start- und Zielpunkt dieser Reise ist der Fischerort Bantry. Passende Unterkünfte finden Sie hier.

Irlands Süden, Fernwanderwege entlang der Küste

Länge: 150 Kilometer Empfohlene Dauer: 7 Tage

Bei jeder dieser Wanderungen sind Sie über mehrere Tage unterwegs. Wichtig ist, dass Sie sich um eine geeignete Ausrüstung kümmern. Diese sollte Minimum aus dem nachfolgenden Inventar bestehen:

  • Festes Schuhwerk
  • Eine windabweisende Regenjacke
  • Warme Kleidung
  • Mindestens eine große Trinkflasche
  • Kopfbedeckung gegen die Sonneneinstrahlung sowie Sonnencreme
  • Bei Bedarf Wanderstöcke
  • Karten oder GPS-Gerät

Die Planung Ihrer Reise, sowie das Buchen der Unterkünfte können unsere Irlandexperten gerne für Sie übernehmen.

Film-Drehorte in Irland – Die Natur schenkt die Kulisse

Star Wars VIII: Die letzten Jedi am Wild Atlantic Way

Die Gastfreundschaft der Bewohner und die spektakulären Landschaften Irlands zogen die Star Wars-Crew derart in den Bann, dass sie sich mit Anzeigen in den lokalen Zeitungen entlang des Wild Atlantic Ways bei der Bevölkerung bedankte. Für Episode VIII Star Wars: Die letzten Jedi drehte die Filmcrew zunächst auf der Insel Skellig Michael, wo sie bereits für Folge VII Star Wars: Das Erwachen der Macht gedreht hatte. Die extrem steile Steintreppe, die zum mittelalterlichen Mönchskloster auf Skellig Michael hinaufführt, ist am Ende der erfolgreichen siebenten Star Wars Episode zu sehen. Skellig Michael ist eine der mystischen Inseln der Skellig Islands im County Kerry, rund 12 Km vom Festland entfernt. Nun wird sie erneut im Kino zu sehen sein, wenn im Dezember 2017 Star Wars VIII in den deutschen Kinos anläuft.


Auch andere Orte entlang des Wild Atlantic Ways wurden für Star Wars VIII als Drehplätze ausgesucht. Warum ist leicht zu verstehen: Seit jeher modelliert der wilde Atlantik mit seinen gewaltigen Fluten und Stürmen die Westküste Irlands. Die daraus entstandenen markanten Küstenlandschaften, romantischen Buchten und mystischen Inseln sind schlichtweg die perfekte Kulisse für Filmaufnahmen.

Die Halbinsel Dingle, auf der 1969 schon der Filmklassiker Ryan’s Daughter gedreht wurde, bot mit der Landspitze Sybil Head einen weiteren großartigen Drehort für Star Wars VIII im County Kerry. Der berühmte Leuchtturm von Loop Head und die benachbarte Keating’s Bar, die sich dadurch auszeichnet, die „am nächsten an New York gelegene Bar“ zu sein, waren Drehort für Die letzten Jedi in der Grafschaft Clare. Im weiteren Verlauf der Dreharbeiten sorgte die Star Wars-Truppe auf Malin Head in Donegal, dem nördlichsten Zipfel Irlands, sowie am Brow Head in der Grafschaft Cork für freudige Aufregung bei den Bewohnern. Schließlich hat man nicht alle Tage die letzten Jedis in seiner Nähe.

Fantasy in Irland: Game of Thrones und Harry Potter

Nordirland mit seinen bezaubernden Wäldern, Bergen und Moorlandschaften scheint für Fantasy-Serien geradezu erschaffen worden zu sein. Jedenfalls haben sich die Produzenten von Game of Thrones neben den Titanic-Studios in Belfast Drehorte in den Grafschaften Antrim, Down und Fermanagh ausgesucht. Die Mammutbäume und gotischen Steinbögen des Tollymore Forest Parks in Down wurden zum Verfluchten Wald, die Dark Hedges in Antrim sind kein Traum sondern Wirklichkeit: Sie liefern das berühmte Bild der mystischen Allee, die von krummen Buchen wie ein Bogen umrahmt wird.

Für das Weideland in Game of Thrones wurde das wunderschöne Shillanavogy-Tal unterhalb des Slemish Mountain gewählt. Die beeindruckenden Schluchten von Glenariff in Antrim, die majestätische Bergkette Mourne Mountains in der Grafschaft Down und die unterirdische Pollnagollum-Höhle in Fermanagh, sind ebenfalls in der erfolgreichen Fantasy-Serie zu sehen.

Nicht weniger berühmt als Game of Thrones sind die Verfilmungen der Fantasy-Romanreihe Harry Potter. Auch hier spielt Irland bei den Drehorten eine wichtige Rolle. Einige spektakuläre Szenen wurden an den Cliffs gedreht. Die gewaltige Höhe dieser weltberühmten steilen Klippen, der umwerfende Panoramablick und die Silhouette der Landzungen in der Ferne, bieten wohl den besten Schauplatz, den sich Regisseur, Schauspieler und Kameramann nur wünschen können. Hier überzeugt die Natur mit einer einmaligen, lebendigen Kulisse, die niemals von Technik übertroffen werden kann.

Freiheitskampf und Auswanderschicksal in Wicklow und Wexford

Als hätte Schottland nicht selbst einiges an großartigen Landschaften und sagenumwobenen Ruinen zu bieten, zog es den schottischen Freiheitskämpfer William Wallace, gespielt von Mel Gibson, zu den Dreharbeiten von Braveheart doch tatsächlich auch nach Irland. Die meisten Filmaufnahmen für den mit fünf Oscars prämierten Film fanden im Osten der Insel, in den Countys Meath, Dublin und Wicklow, statt. So wurde zum Beispiel auf den historischen Schlossruinen Trim Castle und Dunsghly Castle gedreht, Innenaufnahmen und Schlachtszenen entstanden in den Ardmore Studios in Wicklow.

Im Südosten Irlands, genauer im Städtchen Enniscorthy in Wexford, spielt ein Teil der bewegenden Geschichte einer jungen irischen Immigrantin im Film Brooklyn. Der irische Autor des Romans, Colm Tóibín, stammt aus Enniscorthy. Er war begeistert, als der Film genau in den Straßen seiner Heimatstadt gedreht wurde, die er beim Schreiben seines Buches im Sinn hatte. Die Badeszenen wurden an den herrlichen Sandstrand von Curracloe Beach verlagert, eine halbe Stunde von Enniscorthy entfernt.

Es ist wohl die einmalige Vielfalt und die bemerkenswerte Schönheit Irlands, die diese Insel immer wieder zum Drehort für großes Kino werden lässt. Seien es die Küstenlandschaften, Berge, Schluchten und Moore – oder die Brandung des Atlantiks: In Irland gibt es das perfekte Set. Kostenlos.

Welches Museum man in Dublin unbedingt gesehen haben muss – Das Writers Museum

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Literatur ist eines der wertvollsten Güter, was wir haben! Nichts inspiriert und fesselt uns so sehr, wie das geschriebene Wort.  Das Dublin Writers Museum, ist ein Ort, welcher den großen Schriftstellern der grünen Insel huldigt.  Unter anderem Größen wie: James Joyce, Oscar Wilde, Bram Stoker, George Bernhard Shaw, Jonathan Swift, Samuel Beckett, William Butler Yeats.

Was bekommen wir zusehen?

300 Jahre literarischen schaffen, findet man in den ersten beiden Ausstellungsräumen. Erfahren Sie anhand von Porträts, Fotos, Tafeln, Illustrationen, alles über bedeutsame Literaten, welche Ihre Kunst in den letzten 300 Jahren ausgelebt haben. Zu den zahlreichen kostbaren Exponaten gehören Manuskripte, Briefe, seltene Erstausgaben und viele persönliche Gegenstände der Schriftsteller. Lesen Sie einen vierseitigen Brief von Brendan Behan, welcher auf sehr witzige und anschauliche Weise, seine Erlebnisse einer Reise nach Hollywood schildert. Auf Ebene zwei wartet auf Sie, ein wirklich kunstvoll restaurierter Raum. Hier finden sehr oft Lesungen statt, es lohnt sich, vorher einen Blick in den Veranstaltungskalender zu werfen. Die „Gallery of Writers“, wurde kunstvoll im Stil aus dem 18. Jahrhundert restauriert. Wunderbare Gemälde und Büsten der Schriftsteller findet man hier, es ist gleichzeitig auch der größte Raum des Museums.

Sie möchten eine Audio Tour?

Wenn Sie möchten, können Sie das Museum durch eine Audio Tour besuchen, praktischerweise auch in Deutsch. So haben Sie die Möglichkeit, sich frei im Museum zu bewegen, das anzuschauen, was sie möchten usw. Es werden Passagen aus den Werken der Schriftsteller gelesen. Wenn Sie mit der gesamten Familie reisen und Kinder dabei haben, sollten Sie bedenken, dieses Museum ist nicht wirklich was Spannendendes für Kids. Denn alte Brillen, Schreibmaschinen und gelesene Werke aus längst vergangenen Zeiten, werden ihre Kids nicht wirklich unterhalten. Die Ausstellung hat sich nur auf Schriftsteller festgelegt, welche bis 1970 geschrieben haben, es gibt keine neue Literatur. Wenn Sie die alte irische Schriftkunst lieben, dann sollten Sie das Dublin Writers Museum unbedingt auf Ihre Lister der Museen setzen, welche Sie unbedingt besuchen sollten!

Bilderquelle: www.irelandscontentpool.com

Sehenswürdigkeiten Irland Powerscourt House und Gardens

Das Powerscourt Anwesen wird Ihnen ganz sicher nicht unbekannt sein, denn schon viele Hollywood-Blockbuster und Serien wurden auf diesem traumhaften Gartenparadies im Osten von Irland gedreht. König Artus, der Graf von Monte Christo sowie Black Beauty erlebten hier schon so manches Abenteuer. Dennoch sind die Powerscourt House und Gardens nicht nur aus diesem Grund sehr beliebt bei Gästen aus aller Welt. Die Powerscourt Gardens gelten als eines der weltweit schönsten Beispiele für aristokratische Gärten, mit vielen italienischen und japanischen Elementen, herrlichen stauten, Seen und sehr viele weiteren exotischen Pflanzen sowie Kunstschmiedearbeiten. Hier im Gartenparadies wirkt alles gepflegt und angelegt, der perfekte Kontrast zu der eher wilden Berg Landschaft hier in den Wicklow Mountains.

Doch gehen wir zurück zum Ursprung dieses beeindruckenden Anwesens. Das Anwesen gehörte Sir Wingfield, welcher im 17. Jahrhundert der britischen Königin treue Dienste erwies und große Erfolge in Frankreich, Portugal, Irland sowie in Flandern erzielte. Die Queen wollte Sir Wingfield für seine Erfolge belohnen und fragte, was er haben möchte, er so bescheiden, wie er war, wollte nur den Schal der Königin. Dieses bekam er, sowie im Jahre 1603 die Ländereien von Powerscourt. Hier errichtete der ein staatliches Herrenhaus mit großzügiger Parkanlage. Dennoch ist das Powerscourt Anwesen heute noch von den Handschriften zweier anderer Männern geprägt, die des siebten Viscount von Powerscourt sowie die des Baumeistern Daniel Robertson. Welcher im 19. Jahrhundert nach italienischen Gartendesign, das südliche Anwesen neu gestaltete. In Irland wütete schon die Hungersnot, dennoch setzte der detailverliebte Viscount seine Wünsche an dem Anwesen mit circa 100 Männern fort. Angeblich soll Daniel Robertson die Aufsicht über die Änderungen am Anwesen geführt haben. Er war ein Genießer vom guten Sherry und ließ sich sehr gerne mit einer Schubkarre durch die Gegend fahren …

Nun gut, dies ist aber nur ein kleiner Teil des imposanten Anwesens, neben dem italienischen Part gibt es noch einen japanischen Garten, ein Kräutergarten und vieles mehr. Sie werden begeistert sein, welche Schätze dieses Anwesen zu bieten hat!  Nur fünf Kilometer entfernt vom Anwesen, befindet sich der Wasserfall, dieser stürzt 120 Meter in die Tiefe und ist damit Irlands höchste Kaskade! Ein beeindruckendes Naturschauspiel, welches sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Paranormale Touren im Wicklow Gaol

Das interaktive Museum Wicklow Gaol, ist ein absolutes Erlebnis, wenn Sie in Wicklow Town zu Besuch sind. Das uralte Gefängnis erzählt die Geschichte von Menschen, die hier untergebracht waren und ihr Leben lassen mussten. Viele Menschen sind im Laufe der Jahre hier gestorben, man munkelt das noch heute viele Seelen keine Ruhe finden und noch immer im Museum rumspuken. Viele Geisterjäger waren hier schon zu Besuch und haben mit Ihren Geräten versucht, paranormale Aktivitäten festzuhalten und zu dokumentieren. Das Museum bietet, extra Touren für Besucher, die sich für paranormale Phänomene interessieren an. Wer ganz mutig ist, kann hier sogar eine Nacht im Museum verbringen.

Diese Touren sind natürlich erst ab 18 Jahren und zu Zeiten, wo die Geister angeblich unterwegs sind. Perfekt für Menschen, die an Geister glauben und gerne, mal etwas Außergewöhnliches erleben, möchten. Hier bekommen Sie einen ersten Eindruck von der Ghost Tour im Wicklow Gaol…

Irlands wunderbare Biere

medium-NorthernHeadlands_Donegal_Kinnegar.jpeg-3Guinness ist eines der beliebtesten Biersorten aus Irland. Es wird in den Pubs ausgeschenkt und international vertrieben. Doch Irland hat noch mehr sehr gute Biere zu bieten, diese werden in den Mikro- und Kleinbrauereien kreiert und in den Pubs ausgeschenkt. Besuchen Sie zum Beispiel die Bar J.W. Sweetman in Dublin. Hier erhalten Sie eine Einführung in die Welt der wunderbaren Mikrobrauereien. Genießen Sie die glänzenden Kupferkessel, welche in den Pub die interessantesten Biersorten hervorbringen. Wenn Sie zum richtigen Zeitpunkt da sind, dann können Sie den Braumeister bei der Arbeit beobachten, und danach das köstliche traditionell gebraute Bier verköstigen.

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Im J.W. Sweetman gibt es fünf hauseigene Gerstensäfte vom klassischen Stout bis zum Pils, alles ist dabei. Am besten bestellen Sie einfach das Probiertablett und probieren alle fünf, danach können Sie sich viel besser eine qualifizierte Meinung bilden. Selbst gebraute Biersorten, die man direkt verköstigen kann, sind ein absolutes Highlight in Irland und die Bekanntheit sowie die Beliebtheit nehmen Tag für Tag zu.  Unternehmen Sie eine kulinarische Rundreise und probieren Sie die Gerstensäfte, genießen Sie die atemberaubende Atmosphäre in den Irish Pubs und diskutieren Sie gleich mit weiteren Bierliebhabern, welche Biersorte die Beste ist.

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Starten Sie in der Oslo-Bar Salthill vor den Toren von Galway City. Diese Bar ist eine von sechs Pubs, welche von der Galwaybay Brewery zwischen Galway und Dublin betrieben wird. Alle sechs Pubs bieten eine enorme Auswahl an selbst gebrauten Bieren. Im Black Sheep Pub in Dublin werden sage und schreibe 23 verschiedene Biersorten gezapft und 110 weitere Sorten können Sie in Flaschen kaufen oder probieren. Bei diesen vielen Sorten verliert man sehr schnell den Überblick, das ist aber überhaupt kein Problem, denn die Bedienungen helfen Ihnen sehr gerne mit Ihrem umfangreichen Fachwissen weiter. Auch der anspruchsvollste Biertrinker findet hier garantiert sein Bier.

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Die grüne Insel und Ihr Bier

Wenn Sie in Cork sind, dann sollten die unbedingt die Franciscan Well Brewery mit dem Brauerei Pub besuchen. Denn hier bekommen Sie Ihr Stout frisch gezapft aus dem Kessel der Brauerei direkt aus dem buckligen Kessel hinter der Bar. Whitewater ist die größte Mikrobrauerei Nordirlands, diese betreiben das White-Inn-Horse. Sie können das Bier auch in Belfast im Crown Bar Saloon testen, denn hierhin werden auch immer Fässer des köstlichen Bieres geliefert. Der Saloon hat seinen eigenen Charme, genießen Sie Ihr Bier umgeben von der kunstvoll eingerichteten Inneneinrichtung. Oder besuchen Sie Mollys Yard Pub, dieses liegt neben der College Green-Mikrobrauerei in Belfast. Hier können Sie ein Schokoladen Stout probieren – Bilden Sie sich erst eine Meinung, wenn Sie es probiert haben, denn Sie werden überrascht sein, wie gut diese Komponenten zusammenpassen.

Werden Sie Teil der irischen Bierrevolution und probieren Sie so viele Biersorten, wie es Ihnen möglich ist. Flaschen der einzigartigen Biersorten aus der grünen Insel können Sie bereits online genießen, aber am besten schmeckt es noch frisch gezapft im Irish Pub auf der grünen Insel!

Bilderquelle: www.irelandscontentpool.com

Entdecke Dublin auf den Spuren von U2

U2-PosterIn Dublin nahm die spannende Geschichte der Rockband U2 seinen Anfang. Wie wäre es die Stadt in zu erkunden und den Spuren der bekannten Rockband zu erkunden. 10 Jahre Bandgeschichte dauerte es, bis U2 mit dem Album Joshua Tree den großen Durchbruch schafften, mittlerweile gehört U2 zu eine der Bands mit den meistverkauften Alben. Zuerst nannte sich die Band „Feedback“, später „The Hype“, bevor man sich endlich auf den Namen U2 einigte, einen Namen, den Bono nie leiden konnt. Pauls Spitzname Bono verdankt er einem Hörgerätegeschäft in Dublin Namens Bonavox. Was auf lateinisch „Gute Stimme“ bedeutet.

Wenn Sie in Dublin sind, besuchen Sie unbedingt das Little Museum of Dublin. Hier haben Fans die Ausstellung U2: Made in Dublin ins Leben gerufen. Hier wurde mit den besten Fotografen der Insel und Künstler zusammengearbeitet, aber überzeugen Sie sich am besten selbst … Und die national Gallery of Ireland enthüllte 2003 ein Ölgemälde von Bono gezeichnet von Lois le Brocquy, einem der bekanntesten Maler Irlands. In Ihrer Anfangszeit traf sich die Band im Clarence Hotel, heute sind The Edge und Bono Mitbesitzer des Hotels. Das Hotel ist eine der Kreativstätten der Band, „Beautiful Day“ wurde hier 2000 aufgenommen.

In der Fitzwilliam Street, drehte die Band das Video zu „Sweetest Thing“. Angeblich schrieb Bono den Song, nachdem er den Geburtstag seiner Frau Ali Hewson vergessen hatte.  Im Kulturviertel der Stadt dem Temple Bar Viertel findet man die Band an der Wall of Fame, eine wirklich monumentale Hommage an die irischen Musikhelden. U2 hat mittlerweile 50 Millionen Alben verkauft, 22 Grammys und die Band ist besonders beliebt für ihre einzigartigen Live Auftritte. Stadien in aller Welt sind heute noch binnen Minuten ausverkauft! Aber das Herz der Band schlägt in Dublin. U2 wurde hier gegründet, und Dublin diente als Inspiration für ihr Album „Songs of Innocence“.

Bandgeschichte

Um in die Geschichte der Band einzutauchen, müssen wir weit in die Vergangenheit reisen. Denn die ersten Kontakte wurden in einem Klassenzimmer der Mount Temple Comprehensive geknüpft. Larry Mullen hing im zarten Alter von 14 Jahren ein „Bandmitglieder gesucht“ Schild ans Schwarze Brett der Schule. Sechs Schüler meldeten sich darunter auch 3 Mitglieder von U2. Paul Hewson (Bono), David Evans (The Edge) und Adam Clayton. Sie trafen sich zu einer Jamsession in Mullens Elternhaus in der 60 Rosemount Avenue. Naja und der Rest ist Rockgeschichte!

Freeman of the City of Dublin

Diesen Ehrentitel bekamen Bono und The Edge im Jahre 2000 verliehen.  Ein ganz besonderer Vorzug dieses Titels ist es, Schafe auf dem St. Stephans Green führen zu dürfen. Ja Sie haben richtig gelesen. Bono und The Edge hatten den Titel gerade mal 24 Stunden, als Sie mit zwei Lämmern auftauchten, welche Sie My little Lamb und Michael Jackson tauften. Noch heute hat die Band ein starkes Band zu Dublin und Dublin ein starkes Band zu U2. Vom ersten Gig bis zu dem Ehrentitel sind viele Jahre vergangen. U2 hatte auf den St. Stephans Green die ersten Auftritte, heute befindet sich Ihnen zu Ehren genau an dieser Stelle eine Gedenktafel. Überall in Dublin werden Sie kleine Dinge finden, die Sie an U2 erinnern, denn die Stadt ist stolz auf Ihre irischen Musikhelden und genau das spürt man auch! Viele Fans folgen der Band around the World, aber Zuhause ist U2 in Dublin.

Bilderquelle: www.tourismirelandimagery.com