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Irland mit Kleinkind entdecken: Die besten Tipps für einen entspannten Familienurlaub

Written by Cindy Jaecklin

Sanfte grüne Hügel, Schafe hinter alten Steinmauern, endlose Sandstrände und Menschen, die Kindern mit einem herzlichen Lächeln begegnen – Irland scheint wie geschaffen für Familien. Doch wie entspannt ist eine Rundreise wirklich, wenn ein Kleinkind mit dabei ist? Welche Regionen eignen sich besonders? Wie lange sollten die Etappen sein? Und worauf solltet ihr bei der Planung achten?
In diesem ausführlichen Guide teilen wir unsere Erfahrungen, geben praktische Tipps und zeigen euch, warum Irland eines der schönsten Reiseziele für Familien mit kleinen Kindern ist.

Irland mit Kleinkind: Das perfekte Reiseziel für junge Familien

Wer früher gereist ist, plante seinen Urlaub oft nach Sehenswürdigkeiten. Mit einem Kleinkind verändert sich diese Perspektive. Plötzlich wird nicht mehr die Anzahl der Highlights entscheidend, sondern die Qualität der gemeinsamen Zeit. Aus einem spektakulären Aussichtspunkt wird ein Ort, an dem das eigene Kind begeistert einem Schmetterling hinterherläuft. Aus einer langen Wanderung wird ein kurzer Spaziergang, bei dem jede Blume und jeder Stein bestaunt werden.

Genau deshalb passt Irland so gut zu Familien. Das Land zwingt niemanden zur Eile. Es lebt nicht von riesigen Freizeitparks oder einem eng getakteten Programm, sondern von seiner Natur, seiner Gelassenheit und seiner Herzlichkeit.

Während in vielen Urlaubsländern ständig das Gefühl entsteht, möglichst viel sehen zu müssen, lädt Irland dazu ein, einfach unterwegs zu sein. Eine kleine Bucht entdecken. Am Strand Muscheln sammeln. Einer Schafherde zusehen. In einem gemütlichen Café einkehren, wenn draußen ein Regenschauer vorbeizieht. Gerade diese Momente machen eine Reise mit Kleinkind unvergesslich.

Hinzu kommt die außergewöhnliche Gastfreundschaft der Iren. Kinder gehören selbstverständlich dazu. Niemand schaut genervt, wenn ein Kleinkind im Restaurant etwas lauter lacht oder neugierig durch den Raum blickt. Stattdessen erlebt man oft genau das Gegenteil: ein freundliches Gespräch, ein kleiner Scherz oder sogar eine zusätzliche Portion Aufmerksamkeit für die jüngsten Gäste.

Wann ist die beste Reisezeit für Irland mit Kleinkind?

Grundsätzlich könnt ihr Irland das ganze Jahr bereisen.

Mit kleinen Kindern gibt es allerdings einige Monate, die sich besonders anbieten.

  • Mai und Juni

Für viele Familien die schönste Zeit. Die Landschaft leuchtet in sattem Grün. Überall blühen Wildblumen. Die Tage werden immer länger. Es ist angenehm ruhig. Außerdem sind Unterkünfte häufig noch günstiger als in den Sommerferien.

  • Juli und August

Die Hauptreisezeit. Viele Attraktionen haben täglich geöffnet und die Tage sind lang. Allerdings steigen Preise und Besucherzahlen deutlich. Außerdem gelten Juli und August als besonders regenreich.

Tipp: Wer in dieser Zeit reist, sollte Unterkünfte möglichst früh buchen.

  • September

Ein echter Geheimtipp. das Wetter ist oft noch mild. Die Landschaft wirkt besonders ruhig.Viele Familien mit Schulkindern sind bereits wieder zuhause. Dadurch wird es auf Straßen und an Sehenswürdigkeiten deutlich entspannter.

Aber auch früher oder später im Jahr lohnt sich eine Irlandreise mit Kleinkind. Rund um Halloween gibt es tolle Veranstaltungen wie etwa der Halloween Family Workshops der Muckross Traditional Farms. Und in der Weihnachtszeit erstrahlen Irlands Straßen nicht nur in funkelnden Lichtern, auf der ganzen Insel finden wunderschöne Weihnachtsparaden statt. Im Frühling wiederum ist es in Irland besonders still. Es sind wenig Reisende unterwegs und die Natur erblüht in den buntesten Farben!

Die Anreise: Flug oder Fähre?

Die meisten Familien entscheiden sich für den Flug, da sich Irland von vielen deutschen Flughäfen innerhalb von zwei bis drei Stunden erreichen lässt. Gerade mit einem Kleinkind ist das ein großer Vorteil, denn die eigentliche Reisezeit bleibt überschaubar. Direktflüge nach Dublin, Cork oder Shannon machen die Anreise unkompliziert und ermöglichen es, bereits am ersten Urlaubstag die ersten Eindrücke zu sammeln.

Trotzdem lohnt sich auch ein Blick auf die Fährverbindungen. Wer das eigene Auto mitnehmen möchte oder einen längeren Aufenthalt plant, kann über Frankreich oder Großbritannien nach Irland übersetzen. Der größte Vorteil liegt darin, dass das vertraute Auto mit allen Kindersachen bereits dabei ist. Kinderwagen, Reisebett, Lieblingsspielzeug oder eine größere Menge Gepäck müssen nicht auf das Nötigste reduziert werden. Allerdings verlängert sich die Anreise deutlich und ist eher für Familien geeignet, die den Weg selbst als Teil des Urlaubs sehen.

Für die meisten Familien ist der Flug in Kombination mit einem Mietwagen jedoch die angenehmste Lösung.

Mietwagen: Lohnt sich das mit Kleinkind?

Wenn ihr Irland individuell entdecken möchtet, führt an einem Mietwagen kaum ein Weg vorbei. Viele der schönsten Orte liegen abseits der größeren Städte und sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur eingeschränkt erreichbar. Gleichzeitig bietet ein eigenes Auto genau die Flexibilität, die man mit einem Kleinkind schätzt.

Ein spontaner Halt an einem Strand, eine längere Pause auf einem Spielplatz oder ein kurzer Abstecher zu einem Aussichtspunkt lassen sich jederzeit einbauen. Niemand muss sich nach Busfahrplänen richten oder überlegen, ob der Kinderwagen noch in den Gepäckraum passt.

Bei der Buchung empfiehlt es sich, den Kindersitz direkt über den Vermieter zu reservieren oder – sofern möglich – den eigenen Sitz mitzunehmen. Gerade bei längeren Rundreisen fühlen sich viele Kinder im vertrauten Sitz wohler. Achtet außerdem darauf, genügend Zeit für die Fahrzeugübernahme einzuplanen. Nach einem Flug möchten viele Kinder zunächst etwas laufen, bevor sie wieder im Auto sitzen.

Ein weiterer Tipp betrifft die Fahrzeuggröße. Gerade wenn Buggy, Koffer und Reisebett mitreisen, ist ein etwas größeres Modell oft die entspanntere Wahl. Ein kleiner Aufpreis zahlt sich spätestens beim ersten Einladen des Gepäcks aus.

Bus oder Mietwagen Irland

Bus oder Mietwagen Irland

Linksverkehr: einfacher als viele denken

Für viele Reisende ist der Linksverkehr zunächst die größte Hürde. Tatsächlich gewöhnt man sich jedoch meist schneller daran, als man erwartet. Bereits nach den ersten Kilometern entwickelt sich ein neues Fahrgefühl und spätestens außerhalb der Städte wird das Fahren oft überraschend entspannt.

Hilfreich ist es, die erste Unterkunft nicht direkt im Zentrum von Dublin zu wählen. Wer den Flughafen verlässt und zunächst eine ruhigere Region ansteuert, kann sich ohne dichten Stadtverkehr an den Linksverkehr gewöhnen.

Mit einem Kleinkind gilt ohnehin: lieber etwas langsamer fahren und genügend Zeit einplanen. Die schmalen Landstraßen laden nicht zum schnellen Vorankommen ein, sondern dazu, die Landschaft bewusst wahrzunehmen. Schafe auf der Fahrbahn, Traktoren oder überraschend schöne Aussichtspunkte sorgen ganz automatisch dafür, dass man das Tempo reduziert.

Gerade diese entspannte Fahrweise passt hervorragend zu einer Familienreise.

Den passenden Mietwagen für eure Familienreise finden

Ein Mietwagen ist die beste Möglichkeit, Irland mit einem Kleinkind flexibel und stressfrei zu entdecken. Ihr entscheidet selbst, wann ihr eine Pause einlegt, spontan an einem Strand haltet oder einen kleinen Abstecher zu einer Schaffarm macht – ganz ohne festen Fahrplan.

Bei uns findet ihr den passenden Mietwagen für eure Reise. Alle Angebote beinhalten bereits wichtige Versicherungsleistungen, sodass ihr eure Rundreise entspannt genießen könnt. Solltet ihr Fragen zur Fahrzeuggröße, zum passenden Kindersitz oder zur optimalen Versicherung haben, beraten wir euch gerne persönlich.

Weniger ist mehr: Warum kurze Etappen den Urlaub deutlich entspannter machen

Einer der häufigsten Fehler bei einer Rundreise durch Irland ist ein zu ehrgeiziger Reiseplan. Viele Erstbesucher möchten möglichst viele Regionen miteinander verbinden: Dublin, Wicklow, Kerry, Dingle, Connemara, Donegal und die Causeway Coast – am besten alles in zehn Tagen. Was auf der Landkarte machbar erscheint, kann mit einem Kleinkind schnell anstrengend werden.

Statt jeden Tag mehrere Stunden im Auto zu verbringen, lohnt es sich, bewusst langsamer zu reisen. Zwei oder sogar drei Übernachtungen an einem Ort schaffen Ruhe und geben Kindern die Möglichkeit, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Gleichzeitig entsteht mehr Zeit für spontane Entdeckungen. Vielleicht entdeckt ihr einen kleinen Hafen, an dem Robben im Wasser spielen, einen Strand, an dem Muscheln gesammelt werden können, oder einen Park mit einem schönen Spielplatz. Solche Erlebnisse lassen sich nur genießen, wenn der Tagesplan genügend Freiraum lässt.

Aus unserer Sicht sind Etappen von maximal 100 bis 150 Kilometern ideal. Das mag zunächst wenig erscheinen, doch auf irischen Landstraßen dauert eine Strecke oft länger als erwartet. Gleichzeitig gibt es unterwegs so viele schöne Fotostopps und kleine Sehenswürdigkeiten, dass selbst kurze Fahrten schnell zu einem halben Tagesausflug werden.

Wer seine Reise entschleunigt plant, erlebt meist deutlich mehr von Irland als jemand, der versucht, möglichst viele Kilometer zurückzulegen. Genau dieses entspannte Reisetempo macht den Unterschied – und sorgt dafür, dass nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern den Urlaub wirklich genießen können.

Die schönsten Orte in Irland mit Kleinkind

Nicht jede Sehenswürdigkeit, die auf Instagram beeindruckend aussieht, eignet sich automatisch für einen Urlaub mit einem Kleinkind. Lange Wanderungen, viele Treppen oder überfüllte Aussichtspunkte können schnell anstrengend werden – sowohl für Kinder als auch für Eltern. Die gute Nachricht: Irland bietet unzählige Orte, die sich wunderbar für Familien eignen. Oft sind es gerade die kleinen Erlebnisse, die den Urlaub besonders machen.

Killarney: Natur erleben ohne große Anstrengung

Wenn wir eine Region nennen müssten, die sich für eine erste Rundreise mit Kleinkind besonders empfiehlt, wäre es Killarney. Die lebendige Kleinstadt liegt direkt am gleichnamigen Nationalpark und verbindet Natur, familienfreundliche Infrastruktur und kurze Wege auf ideale Weise.

Der Killarney National Park bietet zahlreiche Spazierwege, die auch mit einem geländegängigen Buggy gut zu bewältigen sind. Wer lieber nicht lange laufen möchte, kann eine traditionelle Kutschfahrt mit einem Jaunting Car unternehmen. Für viele Kinder ist allein die Fahrt mit dem Pferdewagen bereits ein echtes Highlight.

Ein weiteres lohnendes Ziel ist Muckross House & Gardens. Während Erwachsene durch die weitläufigen Gärten schlendern, gibt es für Kinder viel Platz zum Entdecken. Besonders beliebt sind außerdem die Muckross Traditional Farms, auf denen historische Bauernhöfe mit Tieren, alten Handwerksberufen und traditionellen Gebäuden einen spannenden Einblick in das frühere Leben in Irland geben. Schafe, Hühner und Pferde lassen Kinderherzen höherschlagen und machen Geschichte ganz nebenbei erlebbar.

Auch der nahegelegene Ross Castle eignet sich hervorragend für einen kurzen Ausflug. Das Schloss liegt direkt am Lough Leane und lässt sich wunderbar mit einem Spaziergang am See verbinden.

Ross Castle

Ross Castle in Killarney © Arthur Ward, Tourism Ireland

Dingle Peninsula: Irland wie aus dem Bilderbuch

Die Dingle Peninsula gehört zu den schönsten Regionen Irlands und ist auch mit einem Kleinkind eine wunderbare Wahl. Die berühmte Küstenstraße Slea Head Drive führt vorbei an spektakulären Ausblicken, kleinen Sandbuchten und gemütlichen Dörfern. Da die Strecke relativ kurz ist, lassen sich immer wieder spontane Stopps einlegen.

Besonders schön sind die zahlreichen kleinen Strände entlang der Halbinsel. Viele davon fallen flach ins Wasser ab und eignen sich hervorragend zum Spielen, Muscheln sammeln oder einfach für eine längere Pause. Selbst wenn das Wetter einmal nicht zum Baden einlädt, verbringen Kinder hier oft viel Zeit damit, Steine ins Wasser zu werfen oder kleine Krabben zwischen den Felsen zu beobachten.

Im Ort Dingle selbst laden bunte Häuser, kleine Cafés und der Hafen zu einem entspannten Spaziergang ein. Gerade am frühen Abend herrscht eine angenehme Atmosphäre, wenn die Fischerboote langsam zurückkehren und sich das Leben auf die Pubs und Restaurants verlagert.

Inch Beach Dingle Kerry

Inch Beach auf der Dingle Halbinsel im County Kerry (Photographer/Creator: Kevin Dowling; Copyright: ©Fáilte Ireland)

Connemara: Freiheit, Weite und jede Menge Natur

Connemara ist eine Region, die man nicht wegen einzelner Sehenswürdigkeiten besucht, sondern wegen ihres ganz besonderen Gefühls. Weite Moore, glitzernde Seen, schroffe Berge und menschenleere Strände prägen die Landschaft und schaffen eine Ruhe, die man in Europa nur noch selten findet.

Für Familien mit Kleinkind lohnt sich vor allem ein Besuch im Connemara National Park. Hier gibt es mehrere Spazierwege unterschiedlicher Länge. Die kürzeren Routen eignen sich hervorragend für Familien und bieten bereits wunderschöne Ausblicke auf die umliegende Landschaft.

Ein echtes Highlight ist außerdem Kylemore Abbey. Das märchenhafte Schloss mit seinen viktorianischen Gärten begeistert nicht nur Erwachsene. Kinder lieben die großen Grünflächen, auf denen sie sich frei bewegen können, während Eltern die besondere Atmosphäre genießen.

Wer Tiere mag, sollte unterwegs die Augen offen halten. Connemara ist bekannt für seine robusten Connemara-Ponys und die unendlich vielen Schafe, die auf vielen Weiden zu sehen sind und besonders bei kleinen Kindern für Begeisterung sorgen.

schönsten Strände Connemara Dogs Bay

Karibische Strände in Connemara © Big Smoke Studio for Tourism Ireland

West Cork: Entspanntes Küstenleben

West Cork gehört noch immer zu den Geheimtipps unter Irland-Reisenden. Die Region ist geprägt von kleinen Fischerdörfern, bunten Häusern und traumhaften Stränden, an denen selbst in der Hauptsaison oft erstaunlich wenig los ist.

Besonders Orte wie Clonakilty, Baltimore oder Schull eignen sich hervorragend als Ausgangspunkt für Familien. Die Wege sind kurz, es gibt gemütliche Cafés, Spielplätze und zahlreiche Möglichkeiten für kleine Spaziergänge entlang des Wassers.

Viele Strände in West Cork sind flach und windgeschützt. Dadurch können Kinder nach Herzenslust buddeln, während Eltern den Blick auf den Atlantik genießen. Gerade für einen entschleunigten Familienurlaub gehört diese Region zu unseren absoluten Favoriten.

West Cork Mizen Head

Mizen Head, West Cork (Foto: Neil Saad/ My Emerald Blog)

Donegal: Irlands wilde Seite

Donegal wird häufig als eine der schönsten Regionen Irlands bezeichnet – und das völlig zu Recht. Gewaltige Klippen, lange Sandstrände und eine beeindruckende Weite prägen den Norden des Landes.

Trotz der spektakulären Landschaft eignet sich Donegal erstaunlich gut für Familien. Viele Aussichtspunkte liegen direkt an der Straße und erfordern keine langen Wanderungen. Auch die berühmten Slieve League Cliffs lassen sich erleben, ohne dass kleine Kinder stundenlang laufen müssen. Wer auf den anspruchsvollen Cliff Walk verzichtet und stattdessen den Aussichtspunkt besucht, wird bereits mit einem atemberaubenden Blick auf den Atlantik belohnt.

An den weitläufigen Stränden wie Murder Hole Beach, Marble Hill Beach oder Fintra Beach finden Kinder jede Menge Platz zum Spielen. Oft begegnet man dort nur wenigen anderen Menschen – ein Luxus, den man in vielen europäischen Urlaubsländern kaum noch findet.

Slieve Leagues

Slieve Leagues – Europas höchste Klippen © Chris Hill, Tourism Ireland

Weitere spannende Orte in Irland mit Kleinkind

Neben den bekannten Highlights gibt es in Irland zahlreiche weitere Ausflugsziele, die sich hervorragend für Familien mit kleinen Kindern eignen. Oft sind es gerade diese Orte, an denen genügend Zeit zum Spielen, Entdecken und Staunen bleibt.

Dublin Zoo gehört zu den beliebtesten Zoos Europas und begeistert mit großzügigen Gehegen, abwechslungsreichen Tierwelten und mehreren Spielplätzen. Durch die Lage im weitläufigen Phoenix Park lässt sich der Besuch wunderbar mit einem Spaziergang oder einem Picknick verbinden.

Fota Wildlife Park bei Cork ist eine tolle Alternative zum klassischen Zoo. Viele Tiere leben hier auf weitläufigen Freianlagen und einige Arten, wie Kängurus oder Lemuren, können sich sogar frei zwischen den Besuchern bewegen. Das macht den Park zu einem unvergesslichen Erlebnis für kleine Tierfreunde.

Bunratty Castle & Folk Park verbindet Geschichte mit jeder Menge Platz zum Entdecken. Rund um das mittelalterliche Schloss wurde ein historisches Dorf mit Bauernhäusern, kleinen Geschäften und Tieren aufgebaut. Kinder können frei umherlaufen und erleben spielerisch, wie das Leben in Irland früher aussah.

bunratty folk park

© Tourism Ireland

Der Giants Causeway in Nordirland begeistert mit seinen außergewöhnlichen Basaltsäulen. Der Weg vom Besucherzentrum ist gut ausgebaut und kann bei Bedarf mit einem Shuttlebus verkürzt werden. Mit etwas Vorsicht auf den Felsen ist der Besuch auch mit kleinen Kindern gut machbar.

Glendalough in den Wicklow Mountains ist ein wunderschönes Ziel für einen entspannten Familienausflug. Die historische Klostersiedlung liegt malerisch zwischen zwei Seen und kann auf kurzen Spazierwegen erkundet werden. Besonders die Kombination aus Natur und Geschichte macht diesen Ort so reizvoll.

Für Kinder, die gerne Auto fahren, ist der Ring of Kerry ideal. Hier könnt ihr alle paar Kilometer anhalten, aussteigen und die Natur genießen und spannende Sehenswürdigkeiten besichtigen. Hier findet ihr weitere Infos.

Ring of Kerry,

Ein besonderes Erlebnis sind außerdem die vielen Schaf-Farmen in Irland. Hier können Kinder Lämmer, Schafe und Hütehunde aus nächster Nähe erleben und einen Einblick in das traditionelle Leben auf einem irischen Bauernhof erhalten. Solche Begegnungen gehören oft zu den schönsten Erinnerungen einer Familienreise.

  • Unser Tipp: Plant nicht jeden Urlaubstag bis ins Detail. Oft sind es die spontanen Stopps an einem kleinen Strand, einem Spielplatz oder einem idyllischen Hafen, die Kindern am meisten Freude bereiten. Genau diese ungeplanten Momente machen einen Urlaub in Irland mit Kleinkind so besonders.

Häufige Fragen zu Irland mit Kleinkind

Ist Irland mit einem Kleinkind ein gutes Reiseziel?

Ja. Die entspannte Atmosphäre, die kinderfreundlichen Menschen und die abwechslungsreiche Natur machen Irland zu einem idealen Reiseziel für Familien mit kleinen Kindern.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die Monate Mai bis September bieten die besten Bedingungen. Besonders der Mai, Juni und September sind angenehm, da die Temperaturen mild sind und es außerhalb der Hauptferien oft ruhiger ist.

Brauchen wir unbedingt einen Mietwagen?

Für eine Rundreise empfehlen wir einen Mietwagen. Viele der schönsten Orte liegen abseits der größeren Städte und sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen.

Ist der Linksverkehr schwierig?

Die meisten Reisenden gewöhnen sich bereits nach kurzer Zeit daran. Plant am ersten Tag keine lange Strecke und fahrt entspannt. Dann ist der Linksverkehr meist weniger kompliziert als erwartet.

Buggy oder Trage?

Am besten beides. Ein Buggy eignet sich für Städte, Parks und Besucherzentren, während eine Trage auf Küstenwegen oder bei unebenem Gelände deutlich praktischer ist.

Übrigens könnt ihr weite Teile des Killarney Nationalparks, aber auch die Cliffs of Moher problemlos mit dem Buggy besichtigen. Andere orte wie etwas Clonmacnoise, Glendalough oder viele Highlights entlang des Ring of Kerry sind nur mit einer Trage geeignet. Achtet am besten darauf, welche Orte barrierefrei sind. Hier haben wir eine Übersicht für euch.

Ist Irland kinderfreundlich?

Absolut. Kinder sind in Restaurants, Cafés und Unterkünften herzlich willkommen. Hochstühle gehören fast überall zur Standardausstattung. Und fast jeder Ort hat einen liebevoll angelegten Spielplatz zu bieten.

Gibt es ausreichend Wickelmöglichkeiten?

In größeren Sehenswürdigkeiten, Einkaufszentren und vielen Restaurants sind Wickelmöglichkeiten vorhanden. Ihr solltet aber auch darauf einstellen, euer Kind im Auto – oder im Freien zu wickeln.

Gibt es Babynahrung in Irland?

In Supermärkten findet ihr alles, was ihr aus Deutschland kennt – von Obst und Joghurt über Porridge bis hin zu Babynahrung. Auch Restaurants bieten meist unkomplizierte Gerichte wie Pasta, Kartoffeln oder Gemüse an.

Wie lange sollte eine Rundreise durch Irland mit Kleinkind dauern?

Für eine entspannte Reise mit Kleinkind empfehlen wir mindestens zehn bis vierzehn Tage. So bleibt genügend Zeit für Pausen und spontane Entdeckungen, ohne täglich lange Strecken fahren zu müssen.

Wie viele Kilometer sollten wir pro Tag fahren?

Ideal sind 100 bis 150 Kilometer pro Tag. Das klingt zunächst wenig, auf Irlands schmalen Straßen seid ihr jedoch länger unterwegs als erwartet und möchtet unterwegs sicherlich auch einmal spontan anhalten.

Lohnt sich Irland auch bei Regen?

Unbedingt. Das wechselhafte Wetter gehört zum Charakter des Landes. Mit der richtigen Kleidung lassen sich die meisten Ausflüge problemlos unternehmen – und oft zeigt sich nach einem kurzen Schauer schon wieder die Sonne. Wir empfehle euch, einen Regenschutz sowohl für den Buggy als auch für die Trage mitzunehmen.

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Über den Autor

Cindy Jaecklin

Irland bedeutet für mich ein Stück Heimat. In meinem Lieblingsland fühle ich mich zwischen der herzlichen Art der Iren und ihrer lebensfrohen Natur zu Hause. Dabei entdecke ich auf meinen Reisen immer wieder unbekannte, traumhafte Orte, denn hinter jeder Kurve wartet eine neue fantastische Aussicht!
Wenn ich über Irland schreibe, möchte ich die Fröhlichkeit der Iren einfangen und mit genauso viel Begeisterung über ihre Heimat erzählen, wie sie es tun.

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