Der Regen prasselt sanft auf die Windschutzscheibe und der Duft von nassem Gras mischt sich mit der salzigen Luft des Atlantiks, während die Straße sich eng durch grüne Hügel schlängelt. Hinter jeder Kurve wartet ein neuer Ausblick. Ein See reflektiert das Grau des Himmels wie ein Spiegel, ein Dorf, in dem sich bunte Häuser aneinanderreihen oder schroffe Klippen, die in einem spektakulären Winkel ins Meer fallen. Auf Roadtrips in Irland fährt man nicht einfach von A nach B, man taucht ein in das Licht, das sich ständig verändert, in den Wind, der einem die Haare zerzaust, in die kleinen Details am Straßenrand, die Geschichten erzählen. Alte Steinmauern, Schafe, die gleichgültig über die Straße ziehen, verlassene Häuser, die dem Wetter überlassen wurden. Die Straße selbst wird zum Taktgeber, zum Puls, der alles verbindet. Küste und Berge, Stille und Geräusche, Zeit und Raum.
Die schönsten Routen für Eure nächsten Roadtrips in Irland haben wir hier zusammengefasst.
Inhaltsverzeichnis
Roadtrips in Irland: Connacht
Sky Road, County Galway
In Connemara, wo die Twelve Bens am Horizont aufragen und das Land sich an den Atlantik schmiegt, liegt die Sky Road. Eine Rundstrecke von gerade einmal 20 Kilometern, die jedoch mehr Eindruck hinterlässt als manch andere lange Tour.
Man lässt Clifden hinter sich und folgt der Straße, bis einem der Atlantik plötzlich zu Füßen liegt. Buchten glitzern, Inseln ragen aus dem Wasser und die Möwen ziehen ihre Kreise. Obwohl eine Stunde für die gesamte Strecke reicht, sollte man doch etwas mehr einplanen, zum Anhalten und Staunen. Unterwegs wird auch schnell klar, woher die Route ihren Namen hat. Denn oft hat man das Gefühl, als würde man direkt in den Himmel und auf den Horizont zufahren.
Besonders in den frühen Morgenstunden oder gegen Abend, wenn das Licht golden wird, entfaltet diese kurze Strecke eine Magie, die lange nachwirkt.
Burren Loop, County Clare
Die Landschaft des Burren ist anders als alles, was man sonst auf Roadtrips in Irland sieht. Hier trifft Grau auf eine steinige, fast mondähnliche Natur, die doch voller Leben steckt. Der Burren Loop Drive führt auf rund 150 Kilometern durch diese Gegend. Um genug Zeit zum Fahren, Anhalten und Erkunden zu haben, sollte man mindestens einen Tag einplanen.
Ganz besonders lohnen sich Zwischenstopps am Poulnabrone Dolmen, der als steinernes Zeugnis der Jahrtausende in der Landschaft steht, dem Fanore Beach, Black Head und in den Ailwee Caves, wo sich eine spannende Welt unter der Karstlandschaft eröffnet.
Roadtrips in Irland: Gleniff Horseshoe, County Sligo
Kurz, intensiv, dramatisch, so lässt sich diese 10 Kilometer lange Route im Norden von Sligo beschreiben. Die Straße schlängelt sich am Fuß der Berge entlang, steile Flanken schließen den Blick ein, und je nach Wetter wirken die Hänge mystisch und eindrucksvoll.
Obwohl man hier gerade einmal mit einer halben Stunde Fahrtzeit rechnen muss, sollte man etwas mehr Zeit einplanen, um die einzigartige Landschaft auf sich wirken zu lassen. Der Nebel, der sich an den Hängen verfängt, Gras, das im Wind rauscht, und Felsen, die Geschichten aus uralten Zeiten zu erzählen scheinen. Gerade weil er so kurz ist, eignet sich dieser Drive perfekt als Ergänzung zu einem Aufenthalt in Sligo.
- Tipp: Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, kann die Strecke auch innerhalb von rund 3 Stunden erwandern und die Atmosphäre dabei noch intensiver genießen.
Connemara Loop, County Galway
Auf etwa 90 Kilometern führt diese Schleife von Maam Cross aus durch Connemara. Der Loop ist dabei so abwechslungsreich, dass man das Gefühl hat, viel weiter zu fahren. Berge, die sich gegen den Himmel abzeichnen, Seen, die sich zwischen Mooren verstecken, und die Küste des einzigen Fjords in Irland.
Besonders lohnen sich Zwischenstopps an der Kylemore Abbey, wo man bei Tee und Gebäck verweilt, sowie an den Stränden von Glassilaun, Renvyle und Lettergesh, wo die Seele schon beinahe von allein zu Baumeln beginnt. Für die gesamte Strecke sollte man etwa einen halben Tag einplanen.

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Ring of Kerry, County Kerry
Die 179 Kilometer des Ring of Kerry könnte man in einem halben Tag schaffen, da man während der Umrundung der Iveragh Halbinsel allerdings nach jeder Kurve anhalten und staunen möchte, plant man am besten einen ganzen Tag ein und genießt die Landschaft in vollen Zügen.
Von Killarney aus geht es vorbei an den Seen des Nationalparks und an die zerklüftete Küste, die von der Gewalt des Atlantiks gezeichnet ist. Unterwegs kommt man durch kleine Orte wie Sneem, die mit bunten Häusern, freundlichen Gesichtern und gemütlichen Pubs locken. Wem auf der Hauptstrecke der Ringstraße zu viel los ist, der kann sich im Black Valley oder dem Ballaghbeama Gap in die Einsamkeit der Kerry Mountains verabschieden. Hier genießt man nicht nur die Landschaft, sondern auch eine ganz besondere Atmosphäre.
- Tipp: Da der Ring of Kerry auch von vielen Busgesellschaften befahren wird und die Straßen teilweise sehr schmal sind, wird empfohlen, die Strecke gegen den Uhrzeigersinn zu fahren, um den Bussen nicht im Gegenverkehr zu begegnen.
Roadtrips in Irland: Skellig Ring, County Kerry
Wer den Ring of Kerry fährt und glaubt, damit das Maximum an Schönheit erlebt zu haben, darf den benachbarten Skellig Ring nicht auslassen. Diese Nebenstrecke führt auf rund 30 Kilometern von Portmagee über Ballinskelligs bis Waterville.
Schmal und oft einsam führt sie vorbei an Buchten, in denen das Meer türkis aufleuchtet, über kurvige Hügelstraßen, die immer wieder den Blick auf die Skellig Islands freigeben, die wie Zähne aus dem Atlantik ragen und für besonders mystische Stimmung sorgen. Der Skellig Ring belohnt den kurzen Umweg mit einer Ursprünglichkeit und Einsamkeit, die man am großen Ring nur noch selten findet.
Dingle Peninsula & Slea Head Drive, County Kerry
Die Dingle Halbinsel ist schmal und wild, und ihr westlichster Punkt, Slea Head, gilt als einer der schönsten Küstenabschnitte Europas.
Wer die rund 150 Kilometer lange Strecke fährt, die die Halbinsel umfasst, braucht vor allen Dingen Zeit. Denn das Licht, das sich auf den Wellen bricht, Ruinen alter Steinhütten, die wie Relikte einer anderen Welt wirken, und die raue Schönheit des Atlantiks, der hier gegen die Klippen schlägt oder an einsame Strände rollt, laden auf jedem dieser Streckenkilometer zum Verweilen ein.
Während man die 47 Kilometer des Slea Head Drive, der die Spitze der Landzunge von Dingle aus umrundet, in wenigen Stunden ausgiebig erkundet, so sollte man sich für die gesamte Halbinsel mindestens zwei Tage Zeit lassen, um der einzigartigen Landschaft gerecht zu werden.
- Tipp: Auch auf dem Slea Head Drive solltet Ihr mit Eurem Mietwagen gegen den Uhrzeigersinn fahren.
Sheep’s Head & Mizen Drive, County Cork
Rund 70 Kilometer umfasst diese Route entlang der Küsten der Sheep’s Head und Mizen Peninsula. Hier unterwegs zu sein bedeutet Einsamkeit, Rauheit und eine enge Verbundenheit mit der Natur. Die Straße windet sich schmal entlang der Küste. Immer wieder tauchen kleine Buchten auf und Schafe weiden scheinbar unbeeindruckt von der Weite des Meeres.
Für die gesamte Strecke sollte man rund zwei Stunden einplanen. Allerdings lohnt es sich, das Auto unterwegs stehen zu lassen und die Wanderschuhe zu schnüren. Denn jenseits des Straßenrandes warten mit dem Sheep’s Head Lighthouse und dem Three Castle Head gleich zwei Ziele eindrucksvoller Wanderungen an der Küste West Corks. Wer keine Lust auf Wandern hat, der hat am Strand von Barleycove ausreichend Gelegenheit, den Alltag zu vergessen und die Seele baumeln zu lassen.
Copper Coast Drive, County Waterford
Zwischen Tramore und Dungarvan schlängelt sich der weniger bekannte Copper Coast Drive. Eine etwa 25 Kilometer lange Strecke voller wilder Schönheit. Benannt nach den alten Kupferminen der Region, führt die Route durch eine Landschaft, die heute zum UNESCO Global Geopark gehört. Hier reihen sich goldene Strände an zerklüftete Felsformationen. Das Meer leuchtet in tiefem Blau und immer wieder öffnen sich Ausblicke, die schon fast unwirklich scheinen.
Wer unterwegs hält, entdeckt kleine Buchten wie Kilfarrasy oder Ballyvooney, wo das Wasser sanft an den Sand schwappt und die Klippen eine geheimnisvolle Kulisse bilden. Besonders eindrucksvoll sind die Ruinen der alten Engine Houses bei Tankardstown, die wie steinerne Zeugen vergangener Zeiten über der Küste wachen. Am Ende der Route lädt das charmante Dungarvan mit seinem Hafen und gemütlichen Lokalen dazu ein, den Drive entspannt ausklingen zu lassen.
- Tipp: In dieser Grafschaft wartet noch eine Route der besonderen Art. Auf dem Waterford Greenway tauscht man das Auto gegen das Fahrrad und entdeckt die Gegend auf dem 46 Kilometer langen Fahrradweg.
Ring of Beara, County Cork & County Kerry
Der Ring of Beara führt auf rund 140 Kilometern einmal komplett um die gleichnamige Halbinsel herum. Die Straßen sind schmal, die Landschaft rau und gleichzeitig von einer stillen Schönheit geprägt. Hinter jeder Kurve wartet ein neuer eindrucksvoller Blick auf den Atlantik, die Berge oder kleine, einsame Buchten.
Wer Lust auf ein kleines Abenteuer hat, nimmt am westlichen Ende der Halbinsel die Seilbahn hinüber nach Dursey Island. Auf dem kleinen Eiland hat man das Gefühl, die Zeit sei stehen geblieben. Aber auch auf dem Festland laden bunte Dörfer, abgelegene Küstenstriche und Überbleibsel aus längst vergangenen Tagen zum Verweilen und Entdecken ein. Der Ring of Beara kann innerhalb eines Tages abgefahren werden. Da es am Straßenrand jedoch so viel zu entdecken gibt, lohnt es sich, mindestens zwei Tage dafür einzuplanen. Am Ende bleibt das Gefühl, eine wilde und zugleich sanfte Seite Irlands entdeckt zu haben, die man am liebsten noch ein wenig länger in sich aufnehmen möchte.
- Tipp: Wer Zeit hat, sollte sich den kurzen Umweg über den Healy Pass in den Bergen Bearas nicht entgehen lassen.
Priest’s Leap, County Cork & County Kerry
Der Priest’s Leap ist weder besonders bekannt noch besonders lang, dafür aber umso lohnenswerter. Eine steile, schmale Straße, kaum 20 Kilometer lang, führt hinauf in die Sheehy Mountains. Mit dem höchsten Punkt auf 463 Metern ist der Priest’s Leap die höchste Passstraße in der Grafschaft Cork. Entlang der Strecke zwischen Bonane in Kerry und Coomhola Bridge in Cork ist man von Aussichten umgeben, die dramatischer kaum sein könnten.
Wer sich auf diesen Pass wagt, muss langsam fahren. Die Straße ist sogar für irische Verhältnisse sehr eng, aber jeder Meter lohnt sich. Obwohl die Strecke recht kurz ist, sollte man dennoch ein bis zwei Stunden einplanen.
Comeragh Mountains Drive, County Waterford
Der Comeragh Drive führt von Dungarvan in eine Landschaft, die mit grünen Tälern, einsamen Höhenzügen und stillen Dörfern verzaubert. Schon zu Beginn wartet mit der „Magic Road“ ein kleines bisschen Magie. Hier scheint das Auto wie von selbst einen Hügel hinaufzurollen. Im Mahon Valley rauschen die gleichnamigen Wasserfälle über steile Felsen. Wer hier ein Stück hinaufwandert, wird mit weiten Blicken über die Berge belohnt. Etwas weiter auf den Comeragh Heights hat man einen ähnlich beeindruckenden Blick über die weite Landschaft, bevor die Route über kleine Straßen zurück ins Tal führt.
Für die Tour sollte man mindestens einen halben Tag einplanen. Denn auch wenn die reine Fahrt nur eine gute Stunde dauert, laden zahlreiche Orte zum Verweilen ein. Wer die Wasserfälle in Ruhe erleben oder eine kleine Wanderung durchs Nire Valley unternehmen möchte, bleibt besser einen ganzen Tag.
Roadtrips in Irland: Leinster
Wicklow Mountains & Sally Gap, County Wicklow
Nur eine Stunde südlich von Dublin erreicht man die Wicklow Mountains. Hier wartet eine Landschaft, die einem das Gefühl gibt, die Zivilisation weit hinter sich gelassen zu haben. Auf einer Strecke von rund 30 Kilometern geht es von Roundwood am Vartry Reservoir durch die raue Natur bis nach Glendalough. Dazwischen liegen unendlich wirkende Moore, Seen, Wasserfälle und Weitblicke, die nicht selten für Gänsehaut sorgen. Besondere Highlights am Wegesrand sind die berühmte Aussicht auf Lough Tay, den irischen Guinness-See; der Glenmacnass Waterfall, zu dem sich eine kleine Wanderung lohnt; und am Ende Glendalough mit seiner unvergleichlichen Atmosphäre.
Die kurze Strecke kann innerhalb von einer Dreiviertelstunde zurückgelegt werden. Allerdings sollte man sich besonders für den Wasserfall und am Ende für Glendalough ausreichend Zeit einplanen.
Mount Leinster Drive, County Carlow
Mit rund 60 Kilometern schlängelt sich der Mount Leinster Drive durch die Grafschaft Carlow. Unterwegs geht es durch malerische Täler und auf weite Ebenen, von wo man den Blick über den Flickenteppich grüner Felder schweifen lässt. Ein ganz besonderer Ausblick bietet der Nine Stone Viewing Point. Bei klaren Sichtverhältnissen überblickt man von hier aus nicht nur Carlow, sondern auch Laois, Kilkenny, Kildare, Waterford, Wexford und Wicklow.
Wie so oft in Irland, lässt sich auch diese Strecke in relativ kurzer Zeit fahren. Allerdings sollte man zu der Stunde Fahrtzeit noch mindestens eine bis zwei zusätzliche Stunden zum Anhalten und Genießen einplanen.
Lismore Loop & The Vee, County Waterford & County Tipperary
Der Vee Drive gehört zu den schönsten Bergstraßen und Roadtrips in Irland. Er führt durch die Knockmealdown Mountains, die die Grenze zwischen den Grafschaften Tipperary und Waterford bilden. Die kurvenreiche Strecke schlängelt sich von Clogheen nach Lismore. Jeder Kilometer bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Täler, Hügel und die Felder des Golden Vale. Besonders beeindruckend ist der „Vee Pass“, eine markante Haarnadelkurve, die an ein V erinnert und dem Pass seinen Namen gibt. Die Fahrt ist zu jeder Jahreszeit reizvoll. Allerdings bietet der späte Frühling und Frühsommer mit der Rhododendren-Blüte einen besonders spektakulären Anblick.
Entlang des Weges laden zahlreiche Parkplätze und Wanderwege dazu ein, die Natur zu Fuß zu erkunden. Die gesamte Strecke von gut 65 Kilometern kann in etwas mehr als einer Stunde befahren werden, doch wer die Aussicht genießen und die Umgebung erkunden möchte, sollte einen halben bis ganzen Tag einplanen.
Boyne Valley Drive, County Meath & County Louth
Der Boyne Valley Drive ist eine Reise durch die Landschaft im Osten der Grünen Insel. Mit jedem Streckenkilometer taucht man tiefer in die Geschichte des Landes ein. Die Straße schlängelt sich von Drogheda aus ins Landesinnere, vorbei an sanften Hügeln, weiten Feldern und dem Fluss Boyne. Schon die ersten Stopps sind beeindruckend. Brú na Bóinne mit den monumentalen Gräbern von Newgrange und Knowth lässt die Vergangenheit lebendig werden, während der Hill of Tara, Sitz der Hochkönige Irlands, einen weiten Blick über das Tal eröffnet. Wer abseits der Hauptattraktionen unterwegs ist, entdeckt stille Wege, kleine Dörfer und verwunschene Landschaften, die zum Verweilen einladen und die Straße zu einem Erlebnis für alle Sinne machen.
Die gesamte Route hat etwa 190 Kilometer und lässt sich perfekt auf zwei bis drei Tage aufteilen. So hat man an jeder Station ausgiebig Zeit zum Erkunden.
Roadtrips in Irland: Ulster
Inishowen 100, County Donegal
Die Inishowen 100 ist die nördlichste Route in Irland, die ihren Namen von ihrer Länge von 100 Meilen (etwa 160 Kilometer) erhält. Sie führt durch die wilde Schönheit der Inishowen Halbinsel in der Grafschaft Donegal. Auf schmalen Straßen geht es über steile Pässe und sanfte Hügel, immer begleitet von dramatischen Küstenabschnitten und stillen Buchten. Besonders eindrucksvoll ist das Mamore Gap, ein schmaler Gebirgspass, der atemberaubende Ausblicke über die umliegenden Täler und das Meer eröffnet. Unterwegs laden historische Stätten wie das prähistorische Ringfort Grianán of Aileach oder das Doagh Famine Village zu kleinen Pausen ein, während Strände wie Kinnagoe Bay und Tullagh Strand die idealen Orte für ein ausgiebiges Picknick sind.
Für die Inishowen 100 sollte man mindestens ein bis zwei Tage einplanen, wenn man die Fahrt entspannt genießen möchte. Wer die Region mit Muße erkundet, spürt die Seele Irlands besonders intensiv und erlebt eine abwechslungsreiche Mischung aus Natur, Geschichte und stillen Momenten, die lange in Erinnerung bleiben.
Roadtrips in Irland: Glengesh Pass, County Donegal
Der Glengesh Pass ist einer der wildesten und zugleich bezauberndsten Roadtrips in Irlands nördlichster Grafschaft. Diese kurvenreiche Gebirgsstraße verbindet Ardara mit dem abgelegenen Glencolumbkille und führt durch eine weite, unberührte Landschaft. Die schmale Straße windet sich entlang von Schafsweiden und den Hang hinauf und begeistert dabei mit beeindruckenden Blicken auf das Tal und die umliegenden Berge.
Die Strecke ist zwar nur etwa 15 Kilometer lang, lohnt sich jedoch trotzdem. Besonders in den frühen Morgenstunden oder am späten Nachmittag, wenn das Licht weich ist und die Farben der Natur intensiver wirken, erlebt man hier unvergessliche Momente.
- Tipp: In Glencolumbkille empfiehlt sich der Besuch in dem kleinen Folk Village, wo man nicht nur in die Geschichte eintauchen, sondern sich auch bei leckerem Kuchen und einer Tasse Tee stärken kann.
The Causeway Coastal Route, Nordirland
Die Causeway Coastal Route ist eine 185 Kilometer lange Route entlang der rauen Küste Nordirlands, die sich von Belfast bis nach Derry windet. Auf dieser Strecke wechseln sich dramatische Klippen mit sanften Hügeln ab, während das tiefe Blau des Atlantiks die Landschaft umspielt. Unterwegs warten geheimnisvolle Highlights wie der Giant’s Causeway oder die Ruinen von Dunluce Castle, die auf markanten Klippen thronen. Jeder Blick eröffnet neue Perspektiven und kleine Überraschungen, vom sanften Plätschern einer stillen Bucht bis zum tosenden Ansturm der Wellen auf die Felsen.
Für die Causeway Coastal Route sollte man mindestens zwei Tage einplanen, um die Route wirklich genießen zu können. Dann bleibt genug Zeit für Spaziergänge entlang der Klippen, für einen Besuch der historischen Stätten und um einfach die frische Meeresluft tief einzusaugen. Wer langsam unterwegs ist und die Stopps auskostet, spürt die wilde Schönheit der Küste, die Magie der Landschaft und die Ruhe, die diesen Teil Irlands so besonders machen.
Tipp: Zwischen Ballycastle und Cushendun lohnt sich der kleine Umweg über die schmalen Straßen des Torr Head Scenic Drive. Hier fährt man auf rund 20 Kilometern an der spektakulären und weniger überlaufenen Küste Nordirlands entlang.

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