Die 6 schönsten Orte im Norden Irlands

Der Norden Irlands bietet zahlreiche spannende und faszinierende Orte. Die Natur ist geprägt von rauen Küstenabschnitten, magischen Wäldern und traumhaften Tälern. In diesem Artikel möchten wir Ihnen die sechs schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten entlang Irlands nördlicher Küste vorstellen. Halten Sie mit uns am nördlichsten Punkt des Festlandes Ausschau nach Delfinen und erleben Sie den fantastischen Charme des Dunluce Castle.

1. Die mystischen Dark Hedges

Die Dark Hedges in Balleymoney erinnern an längst vergangene Zeiten. Bereits im 18. Jahrhundert pflanzten die Besitzer des Anwesens Gracehill House die Buchen, um ihren Besuchern einen würdigen und beeindruckenden Empfang zu bereiten. Seiher konnten die Bäume unaufhörlich wachsen und entwickelten ein geradezu unwirkliches Aussehen. Mittlerweile gehört die spektakuläre Buchenallee unumstritten zu den schönsten Orten im Norden Irlands und diente bereits so manch namenhaften Verfilmungen als Kulisse. Unter anderem machten sich die Regisseure von Game of Thrones das mystische Erscheinungsbild der imposanten Bäume zu nutzen und nahmen sie als „Kingsroad“ in die Erfolgsserie auf. Wer selbst durch die atemberaubende Buchenallee schreiten möchte, sollte dies am frühen Morgen oder in den Abendstunden tun. Spätestens, wenn die Dämmerung einsetzt, versprüht der Ort ein wahrlich magisches Flair!

Dark Hedges, Die 6 schönsten Orte im Norden Irlands

Dark Hedges, County Antrim (Nordirland)

2. Malin Head – der nördlichste Punkt Irlands

Malin Head auf der bezaubernden Halbinsel Inishowen ist der nördlichste Punkt des irischen Festlandes. Bereits die Fahrt dorthin ist ein wahres Naturspektakel: zerklüftete Küsten, historische Sehenswürdigkeiten und die wilde, unberührte Natur des Landes. Immer wieder sind Reisende dazu angetrieben innezuhalten und die faszinierende Kulisse zu bestaunen. Die höchste Erhebung des nördlichen Küstenabschnittes ist Banba’s Crown. Von hier bietet sich ein atemberaubender Blick über auf die wunderschöne Landschaft Innishowens und das tosende Meer. Über einen kurzen Wanderweg gelangen Besucher zum Malin Head. Nicht nur seine geografische Position macht diesen Ort zu einem der schönsten im Norden Irlands. Er ist zudem ein beliebter Aussichtspunkt um Delfine und Wale von der Küste aus zu erspähen! In diesem Artikel finden Sie weitere Informationen über die Sehenswürdigkeit Malin Head.

Malin Head, Die 6 schönsten Orte im Norden Irlands

Malin Head auf der Inishowen Halbinsel, County Donegal (Irland)

3. Der Leuchtturm von Fanad

Der irische Norden ist bekannt für seine überschaubare Zivilisation und die unberührten Landstriche. Auf der Fahrt über die Fanad Halbinsel wird dieses Bild mehr denn je deutlich: Nur wenige Orte sind von der fantastischen Natur umschlossen. Wilde Küstenabschnitte und Wiesen mit bunten Wildblumen dominieren das Land. Am nördlichsten Punkt der Halbinsel befindet sich ein etwa 200 Jahre alter Leuchtturm. Dieser warnt, aufgrund einer tragischen Geschichte die Seefahrer vor den gefährlichen Klippen des Fanad Head. Jahre bevor der Signalpunkt errichtet wurde, suchte einst ein Schiff Schutz vor einem Sturm. Als es auf Irland zusteuerte, wurde die Küste Fanads ihm zum Verhängnis. Bei dem dramatischen Unglück kam die komplette Besatzung ums Leben. Heute können Besucher den Leuchtturm besichtigen und die schroffen Küsten des Fanad Head bestaunen.

Fanad Head Lighthouse, Die 6 schönsten Orte im Norden Irlands

Fanad Head Lighthouse auf der Fanad Halbinsel, County Donegal (Irland)

4. Das mittelalterliche Dunluce Castle

Hoch oben auf einem Basaltfelsen thront das Dunluce Castle über der zerklüfteten Küste des rauen Nordens. Beim Anblick der Ruine wird sofort deutlich, wieso diese zu einem der schönsten Orte im Norden Irlands zählt: Als früherer Stützpunkt zwischen Ulster und den Hebriden Schottlands liegt die Burg direkt am Rande der Klippen. Als im 16. Jahrhundert ein spanisches Schiff mit wertvollen Schätzen an Bord nahe des Dunluce Castles sank, wurde der Inhalt der Schatztruhe zum weiteren Ausbau des Gebäudes verwendet. Dabei wurde die Architektur vielen verschiedenen Bauweisen nachempfunden, sodass sich kein genauer Stil festlegen lässt. Noch heute befindet sich das Castle im Besitz des schottischen McDonnell-Clans, kann jedoch von Besuchern besichtigt werden. Unterhalb der Ruine liegt zudem eine Meeresgrotte, die in früheren Zeiten als Fluchtmöglichkeit und Versteck für die Boote diente.

Dunluce Castle, Die 6 schönsten Orte im Norden Irlands

Dunluce Castle zwischen Bushmills und Portrush County Antrim (Nordirland)

5. Nervenkitzel erleben auf Carrick-a-Rede Brücke

20 Meter lang und 30 Meter über dem Abgrund schwebend: Das ist eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten Irlands! Die Carrick-a-Rede Hängebrücke fand bereits in den 1970er Jahren ihren Einsatz und diente den ansässigen Fischern zur Überquerung des Meeres auf die vorgelagerte Insel Carrick-a-Rede, wo sie von Juni bis August auf Lachsfang gingen. Während die Einheimischen damals noch waghalsig an einem einseitigen Handlauf über weit auseinanderliegende Holztritte marschierten, ist die Brücke zur heutigen Zeit deutlich modernisierter. Ein Handlauf auf beiden Seiten, feste Tritte und ein Stahlseil schützen die Besucher der kleinen Insel. Auch wenn der Gang über die Carrick-a-Rede Rope Bridge mittlerweile deutlich sicherer ist, kostet es doch einiges an Überwindung die frei schwebende Hängebrücke zu begehen. Mutige werden jedoch mit einem atemberaubenden Blick auf die Küste und einem der schönsten Orte im Norden Irlands belohnt. Hier können Sie sich über die Öffnungszeiten informieren.

Carrick-a-rede, Die 6 schönsten Orte im Norden Irlands

Carrick-a-Rede rope bridge in Ballycastle, County Antrim (Nordirland)
© Christopher Hill

6. Giant´s Causeway

Carrick-a-Rede liegt nur wenige Meilen von dem eindrucksvollen Giant’s Causeway entfernt. Der sagenumwobene Damm der Riesen gehört bei einem Besuch des irischen Nordens unbedingt dazu. Fast 40.000 gleichmäßig geformte Basaltsäulen ragen von der Küste bis in das Meer hinein. Wissenschaftler führen die Entstehung der sechseckigen Säulen auf vulkanische Aktivitäten zurück, die Iren wiederum werden Ihnen von einem ganz anderen Ereignis berichten. Entdecken Sie mit uns die mystischen Erzählungen rund um den Giant’s Causeway und die außergewöhnliche Geschichte seines riesigen Architekten.

Giant´s Causewayy, Die 6 schönsten Orte im Norden Irlands

Giant´s Causeway, County Antrim (Nordirland) @storytravelers

 

Wissenswertes zum Giant’s Causeway – Das Naturwunder im Norden Irlands

Es gibt wohl kaum ein Naturwunder in Irland, welches mehr von Sagen und Mythen umworben ist, wie der Giant´s Causeway. Die hexagonalen Säulen und die tosende See machen diesen Ort mystisch und atemberaubend schön. Entdecken Sie mit uns die magische Geschichte rund um den Giant’s Causeway.

Giant’s Causeway, Norden Irlands

Giant´s Causeway County Antrim (Nordirland)

Die wissenschaftliche Entstehen des Giant´s Causeway

Das geologische Naturwunder gehört seit 30 Jahren zum UNESCO Weltkulturerbe. Vulkanausbrüche, Lavaströme und Eruptionen formten vor fast 60 Millionen Jahren rund 40.000 ineinandergreifende Basaltsäulen. Die markante sechseckige Form und die glatte, ebene Oberfläche der Säulen verleihen ihnen ein besonders beeindruckendes Aussehen. Es ist geradezu unglaublich, wozu vulkanische Aktivität fähig ist. Über fünf Kilometer erstreckt sich der Giant’s Causeway entlang der irischen Nordküste und reicht von dem Vulkanplateau direkt in das Meer hinab. Am Meeresgrund verlaufen die Formationen bis nach Schottland. Auf der vorgelagerten Insel Staffa sind weitere geologische Formationen zu finden.

Die Sagen rund um den Giant’s Causeway

Vor vielen Hunderten Jahren lebte der Riese Fionn McCumhaill an der nördlichen Küste. Bereits seit einer schier unendlich langen Zeit befand er sich im Streit mit seinem schottischen Nachbarn, dem Riesen Benandonner. Dieser provozierte Fionn unaufhörlich, bis der Ire eines Tages genug davon hatte. Vor Wut schlug er riesige Felsbrocken aus der Küste Antrims und baute sich einen Weg bis nach Schottland, den sogenannten Damm der Riesen. Der mutige Mann brach auf, um seinem Rivalen gegenüberzustehen und ihn zu einem Kampf aufzufordern. Auf halber Strecke entdeckte er jedoch Benandonner in der Ferne und war gleichermaßen beeindruckt und eingeschüchtert von der gewaltigen Größe des Schotten. Er erkannte seine Unterlegenheit und flüchtete zurück nach Irland.

Benandonner jedoch bekam Wind davon, dass Fionn McCumhaill ihn aufsuchen wollte, und verfolgte ihn. Fionns Frau war sich der Gefahr bewusst und schmiedete einen raffinierten Plan: Sie steckte ihren Mann in Babykleidung und legte ihn in eine Wiege. Als der riesige Schotte in Irland ankam und das Kleinkind entdeckte, war er entsetzt: Wenn das Baby bereits so groß war, welche gigantische Größe musste dann wohl der Vater des Kindes haben? Benandonner flüchtete zurück nach Schottland und zerstörte unterwegs den von Fionn gebauten Damm, damit der Ire ihn nie wieder aufsuchen konnte.

Giant’s Causeway, Norden Irlands

Der Giant’s Causeway im County Antrim (Nordirland)

Wissenswertes zum Besuch des Giants‘s Causeway

Ein Besuch des Giant’s Causeway lässt sich wunderbar mit einer Rundreise entlang der fantastischen Causeway Coastal Route verbinden. Lassen Sie sich auch die sechs schönsten Orte im Norden Irlands keinesfalls entgehen, diese liegen alle in unmittelbarer Nähe zum Damm der Riesen.

  • Eintrittspreise
    Der eigenständige Besuch des Giant’s Causeway ist kostenlos. Es sind lediglich Parkgebühren zu entrichten. Empfehlenswert ist jedoch ein Besuch des modernen Besucherzentrums. Der Eintritt (Stand 2017) beträgt:
    £ 9,00 für Erwachsene
    £ 4,50 für Kinder
    £ 22,00 für Familien
    Für Kinder unter fünf Jahren fallen keine Gebühren an.
    In dem Preis sind der Eintritt in das Besucherzentrum, eine Audioführung, die Parkgebühr sowie ein Orientierungsplan enthalten. Es besteht die Möglichkeit, die Tickets vorab online zu kaufen.
  • Das Besucherzentrum
    Reisende können neben den faszinierenden Basaltsäulen auch das sehenswerte Besucherzentrum aufsuchen. Es liefert viele Informationen über die Entstehung der Natur. Das Zentrum beherbergt mehrere Ausstellungsräume, in denen sie den Damm der Riesen und das Leben des Finn MacCumhaill kennenlernen. Es gibt zudem zahlreiche wunderbare Wanderwege, welche vor nicht allzu langer Zeit saniert und farblich gekennzeichnet wurden. Ihnen stehen mehrere Routen zur Auswahl, sodass Sie auch mit dem Kinderwagen die Gegend erkunden können. Über die Öffnungszeiten können Sie sich hier informieren.
    Vor Ort können Sie einen benutzerfreundlichen Audioguide leihen. Das kompakte Handgerät begleitet Sie auf Ihrer selbst geführten Tour entlang der spektakulären Küste. Unterwegs erhalten Sie viele Informationen über den Giant’s Causeway und seine wundervollen Legenden.
  • Anreise
    Der Damm der Riesen liegt etwa drei Kilometer von Bushmills entfernt. Von Belfast benötigen Sie etwas mehr als eine Stunde mit dem Mietwagen, weshalb der Giant’s Causeway sich perfekt für einen ausgiebigen Tagesausflug eignet. Von der nordischen Hauptstadt gelangen Sie auch mit der Bahn oder dem Bus zur Küste. Die Verbindungen sind jedoch von der Saison abhängig und sollten individuell angefragt werden.
    Am Besucherzentrum stehen Ihnen einige Parkplätze zur Verfügung. Von dort verkehrt gegen Aufpreis ein Shuttlebus direkt zum Causaway. Sie können auch das Stück entlang der Straße zu Fuß gehen und dabei einen fantastischen Blick auf die Bucht genießen. Für die Strecke benötigen Sie zwischen 30 und 40 Minuten.
  • Empfohlene Besuchszeit
    Vor allem zu den Mittagsstunden kehren häufig Reisebusse am Giant’s Causeway ein. Sind Sie mit Ihrer Planung flexibel, empfehlen wir Ihnen den Besuch am Morgen oder in den frühen Abendstunden. So haben Sie die Basaltsäulen nahezu für sich alleine und können die wundervolle Natur in aller Ruhe genießen. Besonders schön ist ein Besuch am Abend. Erleben Sie, wie sich der Himmel in beeindruckende Rottöne taucht, und bestaunen Sie einen spektakulären Sonnenuntergang direkt am Meer.

Wenn Sie den Giant’s Causeway in Ihre Reiseroute integrieren möchten, helfen unsere Irland Experten Ihnen bei der Planung gerne weiter. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Halloween – Ursprung und Geschichte

Süßes oder Saures? Zu Halloween ziehen Kinder und Kindgebliebene gruselig verkleidet durch die Straßen und wehe dem, der nichts Süßes für sie bereitgestellt hat. Dem drohen witzige oder weniger lustige Strafen. Was ist der Ursprung von Halloween und seine Geschichte und was hat es mit dem Kürbis auf sich, der mit grimmigem Gesicht am Hauseingang Besucher abschreckt?

Der Ursprung von Halloween

Halloween geht auf das keltischen Fest Samhain zurück. Dieses zelebrierte das Ende des Jahres und des Sommers. Mit großen Feuern verabschiedete man den Sommer und begrüßte den Winter. Die Kelten bedankten sich beim Sonnengott, Samhain, für die Ernte des Jahres. Zugleich gedachten sie an diesem Tag der Seelen der Verstorbenen, da der keltische Gott der Toten nun, Cromm Cruach, den Sonnengott in seinem Regiment ablöste. Die Kelten glaubten, dass in dieser Nacht die Geister der Toten auf die Erde zurückkamen, um in ihre Häuser zurückzukehren. Von heimatlosen Seelen, die ihren Weg nicht fanden, war nichts Gutes zu erwarten. Sie erschreckten die Menschen und trieben ihr Unwesen mit ihnen. Deswegen verkleideten sich die Kelten, damit die Geister und heimatlosen Seelen sie nicht erkennen konnten. Um die heimkehrenden Totengeister gnädig zu stimmen, stellte man am Vorabend zu Samhain Essen auf die Gräber.

Halloween Ursprung, Halloween Geschichte

Samhain

Samhain und Halloween

Im 7. Jahrhundert wurde im Christentum das Fest „Allerheiligen“ eingeführt. Ursprünglich war das Fest im Mai und an diesem Tag sollte allen Heiligen gedacht werden. Papst Gregor III verlegte dieses Fest auf den 1. November. Der Grund dafür war, dass das heidnische Fest Samhain immer noch sehr verbreitet war und gefeiert wurde. Er wollte dieses durch Allerheiligen ablösen. Christen durften, sich weiterhin verkleiden, nur sollten sie die Heiligen damit ehren. Der Festtag Allerheiligen bekam im Mittelalter im englischsprachigen Raum den Namen „All Hallows´ Day“. Der Tag vor Allerheiligen, der 31. Oktober, wurde „All Hallows´ Eve“ genannt. Daraus entwickelte sich im Lauf der Zeit der Name Halloween.

Tradition – Halloween-Kürbis schnitzen

Der Brauch, zu Halloween Kürbisse mit gruseligen Fratzen zu schnitzen, kommt ebenfalls aus Irland. Diese Tradition geht auf die Legende von Jack O`Lantern zurück.

Der Ire Jack O´Lantern war ein Taugenichts und Tunichtgut. Dem Alkohol war er auch nicht abgeneigt. Am Vorabend zu Allerheiligen saß er in einem Pub, als der Teufel kam, um ihn mit in die Hölle zu nehmen. Doch Jack wollte nicht ohne ein letztes Pint in die Hölle gehen und fragte den Teufel, ob er ihm noch einen Drink spendieren würde. Der Teufel wollte Jacks letzten Wunsch nachkommen und verwandelte sich prompt in eine Sixpence-Münze. Doch der Teufel ahnte nicht, dass Jack ihn übers Ohr hauen würde. Er steckte die Münze in seinen Geldbeutel, indem sich ein Kreuz befand, so konnte der Teufel sich nicht mehr zurück verwandeln. Erst nachdem der Teufel Jack versprochen hatte ihn noch weitere zehn Jahre seine Seele zu lassen, ließ er den Teufel frei.

Der Teufel hatte Zeit und wartete, bis die zehn Jahre vorbei waren. Als Jack dem Teufel erneut gegenüberstand, fing er wieder an zu klagen und wollte als letzte Henkersmahlzeit einen Apfel haben, der hoch an einem Baum hing. Der Teufel wollte dem alten Jack diesen Gefallen tun und kletterte auf dem Baum. Jack schnappte sein Messer und schnitzte schnell ein Kreuz in den Baum, sodass der Teufel auf dem Baum festsaß und wieder nicht an Jacks Seele kam. So verhandelten sie erneut und erst nachdem der Teufel versprach, für immer die Hände von Jacks Seele zu lassen, entfernte Jack das Kreuz am Baum.

Als Jack nach einigen Jahren starb, schwebte seine Seele heimatlos zwischen Himmel und Hölle. Im Himmel war er nicht willkommen, da er zu Lebzeiten kein guter Mensch gewesen war. Der Teufel bekam Mitleid mit Jack und gab ihm ein Stück Kohle aus dem Höllenfeuer, damit er sich wärmen konnte, an dem einsamen Ort zwischen Himmel und Hölle. Jack holte eine Rübe aus und legte die Kohle hinein. So war die Idee des Halloween Kürbis geboren.

Halloween Ursprung, Halloween Geschichte

Halloween Kürbis

Halloween – Von Irland in die ganze Welt

Irische Auswanderer brachten Halloween und die Tradition einen Halloween Kürbis zu schnitzen nach Amerika. Dort gab es mehr Kürbisse als Rüben und so schnitzte man dort keine Halloween Rübe, sondern den heute bekannten Kürbis. Von Amerika aus verbreitete sich das Halloween-Fest und die Art es zu feiern über die ganze Welt. Und deswegen ist es gut, zu Halloween besser ein paar Süßigkeiten mehr zu Hause zu haben. Ein schönes, gruseliges Halloween!

Wollen Sie wissen, welche typisch irischen Halloween-Gerichte es gibt? Hier finden Sie Rezepte.

 

Das Trinity College, Dublin

Das Trinity College in Dublin ist die altehrwürdigste Universität Irlands. Wir haben die wichtigsten Fakten und Sehenswürdigkeiten zur irischen Universität mit Weltruhm für Sie zusammengestellt. Wenn Sie in Dublin sind, dürfen Sie das Trinity College auf keinen Fall verpassen.

Trinity College, Dublin

Trinity College, Dublin (Irland)

Das Trinity College – seine Geschichte

Der Begriff „College“ist etwas irreführend, denn das Trinity College hat tatsächlich den Rang einer Universität. Königin Elisabeth I gründete sie 1592 für ihre protestantischen Bürger auf der grünen Insel. Uneigennützig war dieser Schritt nicht, denn Elisabeth hoffte so, den protestantischen Glauben und die Tudor Monarchie in Irland zu festigen. Die konfessionelle Beschränkung wurde spät aufgeweicht und fiel erst vollends 1873. Auch katholische Studierende und Lehrkräfte waren damit am Trinity College zugelassen. Die katholische Kirche schritt jedoch ein und verbot ihren Gläubigern den Zugang zum College mit der Begründung, sie vor „verderblichen“ Einflüssen bewahren zu wollen. Nur in Ausnahmefällen wurde der Besuch der Universität erlaubt. Das Verbot seitens der katholischen Kirche bestand noch bis 1970.

Eine weitere Öffnung für eine breitere Studentenschaft erfuhrt das Trinity 1904 als erstmals weibliche Studierende zugelassen wurden. Der Anzahl der Studentinnen nahm über die Jahre kontinuierlich zu und seit 1986 stellen sie die Hälfte der Studentenschaft. Zwischen den Weltkriegen ging es dem Trinity College wirtschaftlich schlecht, denn mit der Gründung des unabhängigen irischen Staates 1921 entfiel die finanzielle Unterstützung durch die Regierung. Irland war nach dem Krieg finanziell geschwächt und nicht in der Lage, die Universität zu stützen. Erst Mitte der 60er Jahre investierte die irische Regierung wieder in das Trinity College und finanzierte den Bau einer neuen Bibliothek. Mit den Jahren erweiterte man das College um weitere Institute und Gebäude, während die Anzahl der Studierenden stetig anstieg.

Studieren am Trinity College heute

In internationalen Rankings belegt das Trinity College regelmäßig TOP-Platzierungen. Nach dem QS World University Rankings 2018 Platz 88, in Europa gar Platz 18. Es bietet rund 18.000 Studierenden verschiedenste Studiengänge an den vier Fakultäten Kunst, Geistes- und Sozialwissenschaften, Ingenieurswesen, Mathematik- und Naturwissenschaften und Medizin an. Das Areal des Trinity Colleges erstreckt sich über knapp 200.000 m² und schließt Neubauten sowie historische Gebäude, für die das Trinity berühmt ist, mit ein.

Die heutigen Studierenden des Trinity Colleges kommen an der traditionsreichen, stolzen Geschichte ihrer Universität nicht vorbei. Sie können bspw. noch immer ihr Abendessen, Commons genannt, im ehrwürdigen Speisesaal von 1761 einnehmen. Eine Reservierung ist jedoch von Vorteil, denn mit den heutigen Massen an Studierenden hat man beim Bau des Raums wohl eher nicht gerechnet. Die ca. 350 Stipendiaten des Trinity Colleges und Kollegiaten erhalten ihr Essen kostenfrei. Zu jedem Abendessen wird ein Tischgebet auf Latein vorgetragen und Elisabeth I gedacht.

Berühmte Studenten des Trinity College

Das Trinity College hat eine ganze Reihe berühmte Absolventen, die den Ruf der Universität gefestigt haben. Dazu zählen u.a. Jonathan Swift, Oscar Wilde, Bram Stoker oder Samuel Beckett:

  • Jonathan Swift: Swift wurde 1667 in Dublin geboren und studierte am Trinity College Theologie. Er ist Autor des berühmten Buchs „Gullivers Reisen“.
  • Oscar Wilde: Wilde wurde 1854 in Dublin geboren und studierte am College klassische Philologie. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Das Bildnis von Dorian Gray“ und „Das Gespenst von Canterville“.
  • Bram Stoker: Stoker wurde 1847 im nördlichen Dublin geboren. Er studierte am Trinity Mathematik und wurde wegen seiner herausragenden sportlichen Leistungen gewürdigt. Sein bekanntestes literarisches Vermächtnis ist der Schauerroman „Dracula“.
  • Samuel Beckett: Beckett wurde 1906 in Dublin geboren. Am Trinity College studierte er moderne Sprachen. 1969 erhielt er den Literaturnobelpreis. Zu weltweiter Bekanntheit gelangte er insbesondere durch das Theaterstück „Warten auf Godot“.

Sehenswürdigkeiten auf dem Gelände des Trinity Colleges

Das Trinity College birgt einige Sehenswürdigkeiten auf seinem Campus, für die sich Dublinbesucher unbedingt etwas Zeit einräumen sollte:

  • Long Room: Der Long Room ist Teil der alten Bibliothek des Trinity Colleges und misst 65 Meter. Die alte Bibliothek datiert auf das Jahr 1732 und beherbergt rund 200.000 alte Texte. Darunter befinden sich viele wertvolle Bücher. Vor allem das Book of Kells ist ein wahrer Schatz.
Trinity College, Dublin

Long Room im Trinity College, Dublin (Irland)

  • Book of Kells: Das Book of Kells wurde wohl Anfang des 9. Jahrhunderts von irischen Mönchen auf der Insel Iona gefertigt. Um der Plünderung der Wikinger zu entkommen, flohen die Mönche nach Kells. Im Jahr 1007 wurde es aus der dortigen Kirche gestohlen. Der Dieb interessierte sich aber nur für den reich geschmückten Buchdeckel. Die Seiten riss er heraus – man fand sie auf der Wiese nahe der Kirche. Über Umwege gelangte das Book of Kells in den Besitz des Trinity Colleges, wo man das Book of Kells heute besichtigen kann.
Book of Kells

Book of Kells by Abbey of Kells [Public domain], via Wikimedia Commons

  • Älteste Harfe Irlands: In der Bibliothek des Trinity Colleges findet sich auch eine Harfe, die Brian Boru gehört haben soll, dem einzigen irischen Hochkönig. Untersuchungen zeigten jedoch, dass das Instrument knapp 500 Jahre nach dessen Tod gefertigt wurde; im 15. Jahrhundert. Damit war die Harfe zwar die des Königs Eigentum, ist aber die älteste Harfe Irlands. Sie ist Wahrzeichen der grünen Insel.
  • Kampanile: Der 30 Meter hohe Glockenturm wurde 1853 errichtet und ist eines der Wahrzeichen der Universität. Der englische Architekt Sir Charles Lanyon entwarf den berühmte Kampanile.
Trinity College, Dublin

Kampanile auf dem Gelände des Trinity Colleges, Dublin (Irland)

  • The Buttery: Der universitätseigene Pub ist in den Gewölben unter dem Speisesaal untergebracht. In dem Pub kann man eines der preiswertesten Pints der Stadt genießen. Deshalb ist der Pub an den Wochenenden sehr gut besucht, nicht nur von Studenten.

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Die 5 schönsten Fernwanderwege entlang Irlands Südküste

Die unvergleichliche Natur Irlands lässt sich kaum besser erkunden als zu Fuß, mittendrin in der rauen Schönheit des Landes. Ob Sie sich für das malerische Kerry, die unberührte Beara Halbinsel oder das traditionsreiche Dingle entscheiden: Dieses Erlebnis werden Sie bestimmt niemals vergessen! In diesem Artikel möchten wir Ihnen fünf der schönsten Fernwanderwege im Süden Irlands vorstellen.

Irlands Süden, Fernwanderwege entlang der KüsteWandern entlang der irischen Gold Coast: Der Kerry Way

Der Kerry Way ist einer der berühmtesten und zugleich auch schönsten Wanderwege in Irland. Mit seinen etwa 200 Kilometern ist er zudem auch der längsten des Landes. Die Route ist geprägt von tiefen Wäldern, imposanten Berggipfeln und wunderschönen Küstenabschnitten. Zum Erholen sind traditionelle Städte wie Killorglin oder die Geburtsstätte Charlie Chaplins, das bunte Waterville vorgesehen. Wenn Sie den Kerry Way entlang wandern, begeben Sie sich mitten in die atemberaubende und schroffe Natur Irlands.

Irlands Süden, Fernwanderwege entlang der Küste

Länge: 200 Kilometer Empfohlene Dauer: 8 Tage +

Tradition erleben auf dem Dingle Way

Die Halbinsel im Westen Irlands ist für seine beeindruckende Kulisse und die traditionelle Lebensweise seiner Bewohner bekannt. Bei einer Erlebnisreise wie der Dingle Wanderung auf eigene Faust, entdecken Sie die schönsten Ecken Irlands und das Land, in seiner ursprünglichsten Art. Genießen Sie die atemberaubende Aussicht auf die Blasket Islands und besichtigen Sie Relikte aus längst vergangenen Zeiten. Der Dingle Way ist einer der abwechslungsreichsten und beeindruckendsten Wanderwege Irlands.

Irlands Süden, Fernwanderwege entlang der Küste

Länge: 179 Kilometer Empfohlene Dauer: 8 Tage

Abseits der Touristenpfade auf dem Beara Way

Die Beara Peninsula gilt als Geheimtipp unter Irlandreisenden. Die Halbinsel ist geradezu ursprünglich und unberührt. Kaum ein anderer Ort in Irland ist noch so unbelebt, wie Beara. Viele Reisende verweilen am Ring of Kerry, weshalb ihnen die nur wenige Meilen entfernte Schönheit entgeht. Die Landschaft Bearas ist von der gewaltigen Macht des Atlantiks und imposanten hohen Bergketten gekennzeichnet. Nur wenige Wälder säumen die Halbinsel. Bei einer Wanderung entlang des Baera Ways erleben Sie nicht nur Irland auf eine beeindruckende Art und Weise. Sie können zudem eine Fahrt mit der einzigen Seilbahn des Landes unternehmen.

Irlands Süden, Fernwanderwege entlang der Küste

Länge: 152 Kilometer / + 190 Kilometer mit Dursey Island Empfohlene Dauer: 5 Tage +

Südseefeeling in Cork erleben

Bei einer Wanderung entlang der Südküste Irlands werden Sie mancherorts das Gefühl verspüren, sich mitten in der Südsee zu befinden. Der County Cork ist bekannt für seine überaus sauberen Strände, fantastisch schönen Häfen und die vielzähligen kleinen Inseln. Durch den Einfluss des Golfstromes herrscht das ganze Jahr über ein mediterranes Klima. Dies kommt vor allem Wanderern immer wieder zugute. Entdecken Sie in Ihrem Wanderurlaub in Cork den südlichsten Punkt Irlands, faszinierende mittelalterliche Burgen und traumhaft schöne Küstenabschnitte.

Irlands Süden, Fernwanderwege entlang der Küste

Länge: 143 Kilometer Empfohlene Dauer: 8 Tage +

Den tosenden Atlantik erleben auf dem Sheep’s Head Way

Der Sheep’s Head Way eignet sich sogar für Gelegenheitswanderer. Die Route verläuft nahezu eben und ist ohne große Anstrengung zu schaffen. Das milde Klima trägt zu einem angenehmen Wanderurlaub bei. Ein großer Teil des Weges liegt entlang der Bantry Bay. Die Bucht ist bekannt für ihre wunderschönen Küstenabschnitte. Im weiteren Verlauf der Reise entdecken Sie verlassene Dörfer, alte Minen und beeindruckende Ruinen. Start- und Zielpunkt dieser Reise ist der Fischerort Bantry. Passende Unterkünfte finden Sie hier.

Irlands Süden, Fernwanderwege entlang der Küste

Länge: 150 Kilometer Empfohlene Dauer: 7 Tage

Bei jeder dieser Wanderungen sind Sie über mehrere Tage unterwegs. Wichtig ist, dass Sie sich um eine geeignete Ausrüstung kümmern. Diese sollte Minimum aus dem nachfolgenden Inventar bestehen:

  • Festes Schuhwerk
  • Eine windabweisende Regenjacke
  • Warme Kleidung
  • Mindestens eine große Trinkflasche
  • Kopfbedeckung gegen die Sonneneinstrahlung sowie Sonnencreme
  • Bei Bedarf Wanderstöcke
  • Karten oder GPS-Gerät

Die Planung Ihrer Reise, sowie das Buchen der Unterkünfte können unsere Irlandexperten gerne für Sie übernehmen.