Sogar Kayne West und Kim Kardashian machen Flitterwochen in Irland

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Nach der spektakulären Hochzeit wurde jetzt bekannt, dass das berühmte Paar sich die grüne Insel als Flitterwochen Paradies ausgesucht hat. Sie verbringen ein paar romantische Tage in der Provinz Munster, Näheres ist nicht bekannt, außer dass die beiden sich ein wunderschönes, gemütliches Plätzchen ausgesucht haben. Angeblich verbringen Sie fünf Tage auf der grünen Insel. Ein Ausflug nach Dublin sei ebenfalls geplant. Hier möchten die beiden sich in Ruhe alle Sehenswürdigkeiten anschauen. Nach Florenz und Paris, jetzt endlich Entspannung auf der grünen Insel, wir wissen, warum Kayne West und Kim Kardashian sich gerade Irland ausgesucht haben. 🙂

Munster ist die südlichste Provinz der Republik Irland die County Clare, Cork, Kerry, Limerick, Tipperary und Waterford gehören der Provinz an. Hier gibt es sehr viel zu sehen und zu erleben. Neben Sandstrände, unberührte Natur, Berge und Klippen, findet man hier eine Menge an keltischen Schätzen, Burgen, Klosterruinen und vieles mehr. Gerade der Süden ist bekannt für seine irischen Meeres-Spezialitäten, den zahlreichen kleinen romantischen Fischerdörfern, Pubs mit echten Irish Folk live Musik. Wer weiß vielleicht holt sich Kayne in einem der Pubs, Inspirationen für ein neues Album. Oder die beiden wissen die Ruhe, die irische Gastfreundschaft und vor allem die wunderschöne Kulisse einfach zu schätzen. Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit in Irland.

Bilderquelle: www.tourismirelandimagery.com

Kenmare ist ein Abstecher wert!

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Von Skibbeeren machten wir uns auf den Weg nach Kenmare dort wartete unsere zweite Unterkunft in einem wirklich superschönen B &B. Von Skibbeeren nach Kenmare sind es circa 73 Kilometer. Auf den Weg kreuzt man wirklich schöne Orte, die, wenn es die Zeit zulässt, besichtigt werden sollten wie Bantry und Glengariff. Das Fahren in Irland ist sehr gewöhnungsbedürftig, nicht nur die linke Seite und die rechte Schaltung machte mir zu schaffen, sondern die engen Straßen und vor allem die Geschwindigkeitsbeschilderung von 100 Km/h an Stellen, wo ich zum Beispiel nur 60 km/h gefahren bin. Aber ich denke das ist wie bei uns auch, wenn man sich auskennt, dann ist es kein Problem schneller zu fahren. Die Iren sind wirklich superfreundlich, auch wenn man wie eine Schnecke über Ihre Landstraßen schleicht, es wurde nicht gedrängelt, nicht gehupt oder geschimpft. Sie warten, bis man links in eine Haltebucht reingefahren war, und überholten dann. Ich würde trotzdem jedem Raten mit dem Mietwagen die Insel zu erkunden, man ist flexibel. Die Iren kennen Ihre engen Straßen und fahren sehr weit mittig, aber auch wenn sie einen schneiden, sie lächeln dabei und winken. Sobald Sie einen Touristen erkennen, fahren Sie rüber und machen Platz.

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In Kenmare angekommen, machten wir uns auf die Suche nach unserem Bed and Breakfast, das war sehr spannend, denn die Navi Koordinaten endeten vordem Kenmare Golfplatz. Wir fragten eine Passantin und Sie konnte uns direkt weiterhelfen. Die B & B`s liegen oft ein bisschen versteckt, damit man sich wirklich entspannen kann, trotz Zentrumsnähe. Nach 10 Minuten checkten wir im B & B ein und wurden wie auch zuvor in Skibbeeren sehr freundlich empfangen. Wir kamen gegen 19 Uhr an und wollten noch was von Kenmare sehen und machten uns zu Fuß auf dem Weg ins Zentrum. Keine 15 Minuten zu Fuß und wir kamen in die wirklich wunderschöne Innenstadt. Viele bunte kleine Häuser, Pubs und Restaurants, bilden das Herzstück von Kenmare. Live Musik drang aus den Pubs auf die Straße und es waren viele Menschen unterwegs, auch wenn es außerhalb der normalen Touristenzeiten war. Ich habe direkt die vielen kleinen wirklich bezaubernden Schmuckgeschäfte entdeckt, leider waren diese am Abend geschlossen. Wir besuchten einen wirklich tollen gemütlichen Pub, aßen eine Kleinigkeit und tranken ein leckeres Guinness.

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Am nächsten Tag frühstückten wir ausgiebig, und bevor wir auscheckten, wollten wir noch einmal die Stadt am Tage besichtigen. Kenmare am Tag erinnerte mich an Amsterdam, vor allem wegen der vielen, bunten Häusern. Die Geschäfte hatten alle auf, Kenmare ist bekannt für seine Spitze und den Schmuck. Wirklich wunderschöner, handgefertigter Schmuck. Wir bekamen einen Tipp, dass wir unbedingt das Kenmare Eis probieren sollten und auch dieser Tipp hat sich gelohnt. Nach ein bisschen shoppen und Sightseeing, folgten wir den Spuren der Kelten und besichtigten die Steinkreise in der Nähe von Kenmare. Wirklich gefesselt hatte uns die einzigartigen Naturlandschaften rund um Kenmare. Zu einem der Blick auf den Atlantik und zum anderen den Blick auf die Berge. Kenmare ist zudem der ideale Ausgangspunkt für einen Ausflug um den Ring of Beara, dieser ist nicht so bekannt wie der legendäre Ring of Kerry, aber dennoch absolut sehenswert. Wir hätten gut noch ein, zwei Tage in Kenmare bleiben können, es gibt zahlreiche Wanderwege, die durch unberührte, wilde irische Naturlandschaften führen, Möglichkeiten zum Wassersport dank der Nähe zum Atlantik und viele Fundstücke aus der Zeit der Kelten. Aber wir mussten noch weiter nach Cahersiveen  und hatten noch zwei weitere Stopps eingeplant den Strand von Caherdaniel und einen Trip nach Valensia Island.  Aber mehr dazu im nächsten Artikel.

Bilderquellen: Fotografin Veronika Höller und www.tourismirelandimagery.com

Welcome to Skibbereen

10011601_633503236730941_251614551167749557_oSkibbereen auch die Hauptstadt von West Cork genannt, ist ein reizendes Fischerdorf. Von Kerry Flughafen aus sind es circa 122 Kilometer bis nach Skibbereen. Wir kamen gegen 19.00 Uhr in unseren wirklich netten B & B an, duschten und wollten danach noch eine Kleinigkeit essen in Skibbereen. Wir fuhren außerhalb der Saison nach Irland vom 30.04.-05.05, da wir Irland schon in der Blüte erleben wollten, aber den wirklichen Touristenansturm noch vermeiden wollten. Diese Zeit, ist einfach perfekt für Menschen die gerne Ruhe haben. Um diese Jahreszeit wirkt Skibbereen abends still und friedlich, leise Musik kommt aus den Pubs und die meisten Restaurants sind tatsächlich einfach noch geschlossen. Nach einer kleinen Weile haben wir eine nette Pizzeria gefunden und  wurden herzlich empfangen, freundlich bedient und vollkommen satt wieder zum B & B geschickt. Es regnete nur ein kleines bisschen und im Dunkeln sahen die Häuser einfach mystisch und bezaubernd aus.

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Am nächsten Morgen wollten wir uns Skibereen noch einmal im Hellen anschauen, bevor wir uns weiter nach Kenmare mit einem Abstecher über Baltimore machten. Skibbereen am Tage ist eine lebhafte kleine Stadt mit allem Trubel, den man sich wünscht. Am Tag kamen die vielen bunten Häuser, die mich an Amsterdam erinnert haben richtig zu Geltung. Die Iren sind unheimlich freundlich und man wird auf der Straße von jedem begrüßt mit „Hello“ oder „Hello How are you“. Das war für uns mürrischen Deutschen wieder eine Umstellung, aber eine, welche Spaß gemacht hat, weil man sich hier richtig wohlfühlt. Sobald die Einheimischen mitbekommen, dass man Tourist ist, fragen Sie, wo man herkommt, ob es das erste Mal ist und ob Sie ein Foto von uns machen sollen.

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Nur ungern verließen wir Skibbeeren, aber wir wollten noch unbedingt nach Baltimore, um dort mit dem Boot eine Safari Tour zu unternehmen. In Baltimore angekommen herrschte wieder ziemliche Stille kaum Menschen auf den Straßen und auch nur eine Handvoll Touristen, die unterwegs waren. Viele Bootsattraktionen fanden leider nicht statt, da es einfach außerhalb der Saison war. Wir entdecken eine Piratenflagge auf einer gut erhaltenen Burg Ruine und entschlossen uns das Dun na Sead Castle zu besuchen.  Heute ist es ein kleines Museum, hier erfährt man alles über die Piraten, die einst in Baltimore ihr Unwesen trieben. Der Mann, der das Museum betreut, erzählte uns viel über damals und heute und dass wenn wir drei Wochen später angereist wären, die Stadt in ihrer vollen belebten Blüte erlebt hätten. Er riet uns mit dem Boot nach Sherkin Island zu überzusetzen und genau das taten wir auch.

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Sherkin Island ist auf alle Fälle einen Besuch wert, es gibt viele tolle Sandstrände, einen tollen Pub und viele nette Leute. Die Insel wird als Heimatort von Autoren und Künstlern bezeichnet, was ich gut verstehen kann, die Aussicht ist fantastisch das Meer, findet Ruhe in tollen Stränden und wer doch mal aufs Festland möchte der fährt nur 15 Minuten mit der Fähre. Wir sind einmal um die Insel rum spaziert und dann noch einmal quer durch, damit wir wirklich nichts verpassen und das kann ich jedem nur raten die Insel ist wirklich sehenswert. Danach fuhren wir wieder mit der Fähre nach Baltimore, um uns den Baltimore Beacon anzuschauen. Von dort hat man einem atemberaubenden Blick auf das Meer und Sherkin Island. Tolle Klippen und der peitschende Atlantik machen den Aufstieg absolut lohnenswert.

Danach ging es wieder von Baltimore über Skibbeeren weiter nach Kenmare, mehr im nächsten Artikel.

Fotograf und Bilderquelle. Veronika Höller

Am 09.05.2014 starte die 97. Giro d’Italia

small_9H0A4703_30-4-2014_19Dieses Jahr startet die 97. Giro d’Italia in Nordirland, mit einem 21,7 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren.  Es folgen noch zwei weitere Etappen auf der grünen Insel eine mit Start und Ziel in Belfast und die dritte Etappe findet dann in Dublin statt. Danach folgt ein Ruhetag, dieser wird dafür genutzt die Rennfahrer nach Italien zu small_9H0A4459_30-4-2014_01bringen. Dort wird dann am 13.05.2014 in Apulien das Rennen mit einer Flachetappe von Giovinazzo nach Bari fortgesetzt. Vom Süden geht es dann weiter in Richtung Norden, jetzt folgen die Ersten beiden von insgesamt 10 Bergankünften.

Nach dem zweiten Ruhetag stehen in Montecopiolo zwei weitere small_9H0A4637_30-4-2014_10Bergetappen im Mittelgebirge an. Danach bekommen Sprinter und Aussreiser auf den Etappen zehn und elf ihre Chance. Das 41,9 Kilometer lange Einzelzeitfahren führt durch die Langhe-Weinregion des südlichen Piemont. Start ist Barbaresco und das Ziel befindet sich in Barolo. Bevor es in Richtung Alpen geht, folgt noch eine small_9H0A4713_30-4-2014_20Flachetappe, danach folgen drei aufeinanderfolgende Bergetappen. Es folgt wieder ein Ruhetag und dann beginnt die spektakuläre 16. Etappe. Diese Etappe hält den Gavia (2.618 Meter) und den Stelvio-Pass, das Dach des 97. Giro d’Italia und der höchste Gebirgspass des Landes – bereit.  Danach beginnt die 23 Kilometer lange Kletterpartie nach Val Martello (Martelltal), die mit Sicherheit für eine Vorentscheidung im Kampf um das Rosa Trikot sorgen wird.

Nun folgt die vorletzte Flachetappe der Italien-Rundfahrt, hier können die Favoriten noch einmal richtig durchstarten, bevor es dann wieder auf die nächste Bergetappe geht. Die 18. Etappe geht über den Passo San Pellegrino und den Passo Del Redebus nach Valsugana im südöstlichen Trentino. Die zweite Einzelfahrt folgt, diese ist wieder etwas für Bergsteiger, denn gute 20 Kilometer geht es bergan mit einem Steigungswinkel von 14  Prozent im oberen Bereich. Am vorletzten Tag fällt die Entscheidung über den Gesamtsieg an der Bergankunft am Monte Zincolan. Der 1750 Meter hohe Berg zählt zu den schwersten Anstiegen des Radsports. Zuletzt stand der schreckliche Zincolan 2011 im Giro Programm, ein Spanier siegte Igor Anton. In Gemona fällt der Startschuss zur Schlussetappe, das Finale wird in Triest ausgetragen. Acht Zielrunden entlang der Hafenstadt an der Adria werden den Giro zum Ende bringen. Die Organisatoren planen zwei Feiern einmal den Giro Sieger und den 60. Jahrestag der Rückkehr Triest unter italienischer Herrschaft.

  • 09.05.0201   1. Etappe:   Belfast – Belfast, 21,7 km
  • 10.05.2014   2. Etappe:   Belfast – Belfast, 218,0 km
  • 11.05.2014   3. Etappe:   Armagh – Dublin, 187,0 km
  • 12.05.2014   1. Ruhetag
  • 13.05.2014    4. Etappe:   Giovinazzo – Bari, 121,0 km
  • 14.05.2014    5. Etappe:   Taranto – Viggiano , 200,0 km
  • 15.05.2014    6. Etappe:   Sassano – Montecassino, 247,0 km
  • 16.05.2014    7. Etappe:   Frosinone – Foligno, 214,0 km
  • 17.05.2014    8. Etappe:   Foligno – Montecopiolo, 174,0 km
  • 18.05.2014    9. Etappe:   Lugo – Sestola, 174,0 km
  • 19.05.2014    2. Ruhetag
  • 20.05.2014    10. Etappe:   Modena – Salsomaggiore Terme, 184,0 km
  • 21.05.2014    11. Etappe:   Collecchio – Savona, 249,0 km
  • 22.05.2014    12. Etappe:   Barbaresco – Barolo, 41,0 km
  • 23.05.2014    13. Etappe:   Fossano – Rivarolo Canavese, 158,0 km
  • 24.05.2014    14. Etappe:   Aglie – Oropa , 162,0 km
  • 25.05.2014    15. Etappe:   Valdengo – Plan de Montecampione, 217,0 km
  • 26.05.2014     3. Ruhetag
  • 27.05.2014    16. Etappe:   Ponte de Legno – Val Martello/Martelltal, 139,0 km
  • 28.05.2014     17. Etappe:   Sarnonico – Vittorio Veneto, 204,0 km
  • 29.05.2014    18. Etappe:   Belluno – Rif. Panarotta (Valsugana), 191,0 km
  • 30.05.2014    19. Etappe:   Bassano de Grappa – Cima Grappa (Crespano del Grappa) 26,8 km
  • 31.05.2014     20. Etappe:   Maniago – Monte Zoncolan, 167,0 km
  • 01.06.2014     21. Etappe:   Gemona del Friuli – Trieste, 169,0km Bilderquellen: www.tourismirelandimagery.com