Astrologie der Kelten: Das keltische Baumhoroskop

Mysterious Cherry Blossom Trees

Auch die Kelten hatten damals schon Horoskope. Im Keltentum war es der Baumkreis oder anders genannt das keltische Baumhoroskop. Das Baumhoroskop wurde von den Kelten schon vor Jahrhunderten eingeführt und verwendet. Das keltische Horoskop verfügt weder über Tiere noch Zeichen sondern die jeweilige Dekade wird in Baumarten unterteilt. Dabei beschreibt jede Baumart den die Stärken und Charaktereigenschaften eines Menschen.

Der Baum galt im keltischen Glauben als ein Lebewesen mit einer besonderen Bedeutung. Er stellte den Druiden zufolge die Verbindung zwischen Erde und Himmel dar und galt als Symbol allen Lebens. Im keltischen Glauben galten Bäume als besonders wertvolle Lebewesen. Nach den Druiden ist der Baum die Verbindung zwischen Erde und Himmel und das Symbol des Lebens.

Das keltische Baumhoroskop

Der keltische Baumkreis mit seinen vier Grundsymbolen für die vier Jahreszeiten kann als eine Erweiterung der klassischen Sternkreise angesehen werden. Der Baumkreis der Kelten hat vier Grundsymbole die für die vier Jahreszeiten stehen. Grundlage des keltischen Baumkreises ist das keltische Kreuz. Das Kreuz ist in vier Jahreszeiten unterteilt, der keltische Baumkreis besteht aus 21 Bäumen, diese verteilen sich folgendermaßen auf das Jahr:

23.12. bis 01.01. und 25.06. bis 04.07. Apfelbaum
02.01. bis 11.01. und 05.07. bis 14.07. Tanne
12.01. bis 24.01. und 15.07. bis 25.07 Ulme
25.01. bis 03.02. und 26.07. bis 04.08. Zypresse
04.02. bis 03.02 und 01.05. bis 14.05. und 05.08. bis 13.08 Pappel
09.02. bis 18.02. und 14.08. bis 23.08. Zeder
19.02. bis 28./29.02. und 24.08. bis 02.09. Kiefer
01.03. bis 10.03. und 03.09. bis 12.09. Weide
11.03. bis 20.03. und 13.09. bis 22.09. Linde
22.03. bis 31.03. und 24.09 bis 03.10. Haselnuss
01.04. bis 10.04. und 04.10. bis 13.10. Eberesche
11.04. bis 20.04 und 14.10. bis 23.10. Ahorn
21.04. bis 30.04. und 24.10. bis 02.11. Nussbaum
15.05. bis 24.05. und 12.11. bis 21.11. Kastanie
03.11. bis 11.11. Eibe
25.05. bis 03.06. und 22.11. bis 01.12. Esche
04.06. bis 13.06. und 02.12. bis 11.12. Hainbuche
14.06. bis 23.06. und 02.12. bis 11.12. Feigenbaum
24.06. Birke
22.12. Buche
23.09. Olivenbaum
21.03. Eiche

Die Zuordnung der Geburtstage zu den einzelnen Symbolen unterscheidet sich stark vom klassischen Horoskop, wie es heute Verwendung findet. Im Internet findet man eine Vielzahl an Seiten, die den einzelnen Baumarten Charaktereigenschaften zuordnen. Wenn Sie gerne wissen möchten, was Ihr Baum für Charaktereigenschaften mit sich bringt, suchen Sie im Netz nach der Bedeutung, aber lesen Sie mehrere Interpretationen. Es gibt doch sehr große Unterschiede.

Sie möchten sich selbst auf die Spuren der Kelten begeben? Dann kontaktieren Sie uns, unsere Irland Experten planen gerne mit Ihnen gemeinsam Ihre Irland Reise.

Bilderquelle: www.tourismirelandimagery.com

 

Keltische Feiertage- Lughnasadh das Fest der Ernte

small_BM01

Zu Beginn der Erntezeit am 01. August feierten die Kelten das Lichtfest Lughnasadh. Das Wort Lughnasadh bedeutet Hochzeit des Lichts und wird Luu-na-sah ausgesprochen. Der keltischen Mythologie nach hat der Sonnen- und Lichtgott Lugh das Fest zum Gedenken an seine Ziehmutter Tailtiu der Fruchtbarkeitsgöttin ins Leben gerufen. Diese hatte ihr Leben dem irischen Volk geopfert. Damit weitere gute Ernten gewährleistet wurden, wurde Lugh sowie den anderen Göttern am Lughnasadh das erste Brot gebacken aus der ersten Kornsaat geopfert. Der Mythologie nach vollzieht eine Göttin in Gestalt einer Schnitterin das Opfer. Demnach hüpft der Korngott von Ähre zu Ähre, bis er schließlich in die letzte Ähre zum Sterben hüpft. Zur Herbst-Tagundnachtgleiche, wenn die Ernte beendet ist, dann endet auch das Leben des Korngottes.

small_HL08

Die Kelten waren wie auch zu Samhain, am Lughnasadh mit den Bewohnern der Anderswelt und Sid an diesem Fest vereint. Das Fest wurde mit einem großen Schlachtfest, sehr viel Wein, Wettkämpfen und einem großem Strohfeuer eröffnet. Das Fest Lughnasadh diente ebenfalls als Hochzeitsbörse, alle Ehen, die an diesem Tag geschlossen wurden, durften nach einem Jahr wieder geschieden werden. Es sollte eine Art Probeehe sein, die Paare hatten ein Jahr Zeit, um zu testen, ob Sie zueinanderpassten. Getreu nach dem Motto: „Drum prüfe, wer sich ewig bindet.“ Schon bei den Kelten gab es Gütertrennung, sodass niemand mit dieser Probeehe ein Risiko einging. Teltown, Tara  sowie Kildare im County Meath waren die Hauptfestorte. Noch heute wird das Lughnasadh Fest noch in vielen Orten von Irland am 01. August jeden Jahres gefeiert. Eone Kornpuppe wird in einem Feuer geopfert, diese soll den Korngott symbolisieren und den Iren viele ertragreiche Ernten bescheren.

Bilderquellen:www.tourismirelandimagery.com

 

18.04.1949 Irland löst sich von Großbritannien

Irland-FlaggeGenau heute vor 65 Jahren wurde Irland eine Republik. Jahrhundertelang gehörte Irland, zum britischen Empire, 1541 wurde der englische König Heinrich der VIII auch Herrscher der grünen Insel. Selbstverständlich waren die katholischen Iren darüber nicht erfreut, den gerade Heinrich der VIII hatte die englische Kirche von Rom getrennt. Warum? Der Papst wollte die erste Ehe von Heinrich den VIII nicht annullieren. Naja und die daraus entstandene Kirch wurde „anglikanische Kirche“ genannt und der Monarch war das Oberhaupt. Das fanden die Iren nicht gerade erstrebenswert.

Alle Versuche der englischen Herrschaft die irischen Katholiken zum Protestantentum zu bekehren, scheiterten. In der Provinz Ulster gab es den größten Widerstand. England wollte den Widerstand mit der Umsiedlung von englischen und schottischen Bauern in diese Uhrprovinz niederschmettern.  Und so kam es das im Späten 16. und frühen 17. Jahrhundert die letzten katholischen Landbesitzer von ihrem Land verjagt wurden und ihr Land einfach von den Engländern beschlagnahmt wurden. Und aus der einstigen Uhrprovinz Ulster wurde die Hochburg der königstreuen Protestanten. Auch die Nachfolger von Heinrich dem VIII sorgten dafür, dass die königstreuen Protestanten in den Provinzen das sagen hatten, es kam immer wieder zu Aufständen gegen die britische Besatzung. Als im Jahre 1798 wegen eines Aufstandes 30.000 Menschen sterben, beschließt London die letzte irische Autonomie zu beseitigen, um die alleinige Herrschaft über die grüne Insel zu erlangen. Und so werden Großbritannien und Irland zu einem Königreich vereint. Das Dubliner Parlament wurde einfach abgeschafft und die letzten irischen Abgeordneten wurden nach London versetzt, wo sie selbstverständlich in der Unterzahl waren.

Die katholischen Iren forderten auch in der Unterwahl immer wieder die Eigenständigkeit Irland die sogenannte „Home Rule“. Doch es dauert fast weitere 100 Jahre, bis England Irland eine realistische Aussicht auf Selbstverwaltung gibt. 1912 erkennt England die sogenannte „Home Rule“ an. Gegen die „Home Rule“, waren die irischen Protestanten und es kam, wie es kommen musste, 1916 besetzen irische Nationalisten strategische wichtige Punkte in Dublin und rufen die irische Republik aus.

Irische Südprovinzen werden zu einer Republik

Der Aufstand in Dublin wird durch britische Streitkräfte blutig niedergeschlagen, 15 Nationalisten werden hingerichtet. Doch genau dieses brutale Vorgehen ruft eine neue Partei Irland hervor die „Sinn Fein“. Und bei den Wahlen 1918 gewinnt die Partei die Mehrheit der irischen Sitze und fordert Unabhängigkeit. Es dauerte noch weitere drei Jahre, bis England schließlich den Irish Free State anerkannte, aber nur für die südlichen Provinzen. Die mittlerweile protestantische Provinz Ulster beschloss hingegen, Teil von Großbritannien zu bleiben. Am 18.04.1949 genau vor 65. Jahren ist es dann endlich soweit: Die Republik Irland bestehend aus den südlichen Provinzen, tritt aus dem Commonwealth aus, der lange Kampf Iren hatte sich endlich gelohnt!  

Irland mit Kindern erleben – stressfrei gut geplant und richtig ausgerüstet

Familienurlaub Irland

Urlaub für die ganze Familie

Die Iren zählen zu den familienfreundlichsten Völkern in Europa und Familien mit Kindern sind auf der Grünen Insel immer gerne gesehen. Dennoch stellt sich bei einem Familienurlaub auch in Irland die Frage, wie werde ich den Interessen von allen Familienmitgliedern gerecht, ohne dass Eltern oder Kinder genervt sind? Was die Großen entspannend und erlebnisreich finden, etwa lange Wanderungen durch unberührte Natur oder Besichtigungen historischer Stätten, findet der Nachwuchs meist nur begrenzt reizvoll. Auch ist zu bedenken, in welchem Alter die mitfahrenden Kinder sind. Um Tränen und Quengeln bei den Jüngeren und Bockigkeit und Maulen bei den Größeren zu vermeiden, sollte das Programm im Irlandurlaub individuell abgestimmt sein. Aber das ist bei den vielen Gesichtern der Grünen Insel und ihren vielfältigen Möglichkeiten kein Problem.

Abenteuer Zelten in freier Natur
Familienurlaub in Irland lässt sich am besten individuell gestalten. Besonders gut geeignet für ein paar entspannte irische Wochen ist Urlaub in einem urigen irischen Ferienhaus oder besonders flexibel im Wohnmobil von Küste zu Küste. Da Irland vor allem eine Insel für Naturliebhaber ist, wird sich mit den Kids viel im Freien aufgehalten, was nicht nur für Großstadtkinder im dünn besiedelten Irland ein Erlebnis ist. Wetterfeste Funktionskleidung und entsprechendes Schuhwerk ohne Blasen an den Füßen sorgen für eine stressfreie Zeit. Ein tolles Erlebnis mit Abenteuerfaktor ist für Kinder auch eine Übernachtung im Zelt oder das gemeinsame Zubereiten von Mahlzeiten im Freien. Praktisches und wetterfestes Zubehör wie die  sind ein Muss, um den naturnahen Irlandurlaub mit Kindern stressfrei zu genießen.
Kinderfreundliche Campingplätze mit Tieren
Ferien im Zelt oder im Wohnmobil inmitten der Natur finden Kids meist aufregend und toll. Wer nicht „wild zelten“, sondern lieber einen Campingplatz ansteuern will, findet in Irland reiche Auswahl an sehr guten Plätzen in den schönsten Urlaubsregionen der Insel. Einige bieten spezielle Angebote für Kids, damit beim Campen in Zelt oder im Wohnmobil – kann man auch direkt an den Plätzen mieten – keine Langeweile aufkommt. So ist dem Glenross Caravan & Camping Park in Glenbeigh direkt am Ring of Kerry im Südwesten der Insel ein Ponyhof mit Reitmöglichkeit und Reitunterricht sowie gemeinsamen Ausritten angeschlossen. Am nahen Strand sorgt ein neu angelegter großer Kinderspielplatz für Abwechslung. Der Campingplatz Nore Valley Park in Annamult bei Bennettbridge im County Kilkenny hat einen Streichelzoo und bietet für Kinder Tierfütterungen wie Fläschchengeben für kleine Lämmer und Ziegen an. Traktor fahren und viele andere kinderfreundliche Aktivitäten werden ebenfalls geboten. Das Betreiberpaar Samuel & Isabel Harper hat für seinen besonders familienfreundlichen Campingplatz in ländlicher Umgebung schon zahlreiche Preise erhalten.

IMG_1651

Zoo von Dublin als Höhepunkt
Ratsam ist es, den Familienurlaub in Irland gemeinsam mit den Kids zu planen und sich aus einem guten Reiseführer oder aus dem Internet über familienfreundliche Angebote und Ausflugsziele zu informieren. Jedes Kind sollte seine Wünsche vorbringen dürfen, die dann möglichst verwirklicht werden. Dazu gehört auch ein Besuch im weltberühmten Zoo von Dublin als Höhepunkt der Reise.

Sie möchten Ihren Familienurlaub in Irland verbringen? Dann kontaktieren Sie uns, unsere Irland Experten beraten Sie gerne.

Bilderquellen: www.tourismirelandimagery.com

Keltische Feiertage: Mittsommer/ Sommersonnenwende

small_BM01Eines der vier großen, keltischen Sonnenfeste ist die Sommersonnenwende, diese wird am 21. Juni gefeiert. Der keltische Namen der Sommersonnenwende ist Alban Hevin, das Fest wurde 12 Tage lang gefeiert. Vor allem galt das Fest der Natur, diese  reich an Ernte und es wuchs und gedieh alles. Die Erdgöttin hatte der Natur ihre Früchte übergeben und die small_BM00Kelten rochen und schmeckten die Früchte der Natur. Und genau dafür wollten Sie sich bedanken. Dem Naturgeist wurden Pan geopfert und Bilwispriester die dem keltischen Sonnengott Belenus dienten, segneten alle Felder.

Mittsommer das Fest der Freude und des Dankes. Es wurde Bier gebraut, welches mit Kräutern versetzt wurde, die eine aphrodisierende Wirkung hatten. Die Kelten tanzen die ganze Nacht um ein riesiges Feuer, dass extra entfacht wurde. Der Legende nach waren sie nackt nur mit einem Gürtel aus Eisenkraut und Beifuß bekleidet. Dies sollte ihre Verbundenheit zu Natur bekunden. Die Frauen trugen auf den Haaren selbst geflochtene Blumenkränze.

Ein Glaube der Kelten war es, das an Mittsommer sowie an allen anderen Jahreskreisfesten, die Tore zu anderen Bewusstseinszuständen geöffnet worden sind und Menschen Götter und Naturgeister tanzen sehen konnten. Zu dieser Zeit lag es an den Kräutern, die die Kelten in Ekstase versetzten und die Bewusstseinsveränderung hervorgerufen haben. Am Morgen, nachdem Fest wurde, der Morgentau auf den Wiesen gesammelt, diesem wurden heilende Kräfte nachgesagt. Heute wird Mittsommer vorwiegend in den skandinavischen Ländern gefeiert, in Schweden ist es das zweitgrößte fest nach Weihnachten.

Bilderquellen: www.tourismirelandimagery.com

Cáisc shona duit Frohe Ostern

Oster Schaf IrlandNach dem St. Patricksday ist das wohl wichtigste religiöse fest in Irland Ostern. Es ist eine Zeit des Fastens, feiern und das Verschenken von riesengroßen Schokoeiern. Schon 40 Tage vor Ostern beginnt die grüne Insel mit den Vorbereitungen des Osterfestes, die Fastenzeit beginnt. Früher war Karfreitag (Good Friday) wie bei uns ein Tag der Ruhe. Die Menschen arbeiteten nicht und es wurde wenig bis gar nichts gegessen und die Menschen gingen barfuß auf die Straße. Es wurde auch kein Tier geschlachtet, kein Holz verbrannt oder verarbeitet und auch kein Nagel eingeschlagen. Heute hat die arbeitende Bevölkerung  noch nicht einmal frei.

Am Ostersamstag segnet der Priester eine Kerze und an dieser Kerze werden Hunderte weitere Kerzen entzündet. Ein wirklich tolles Schauspiel, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Ostersonntag ist wie bei uns der Familientag, es gibt Lauchsuppe und Lamm.In manchen Orten von Irland findet ein sehr skurriler Osterbrauch statt, es finden Heringsbegräbnisse statt. Die Heringe werden zu Grabe getragen als Zeichen dafür, dass die strenge Fastenzeit, an der Heringe eine Hauptmahlzeit sind, nun zu Ende ist. Nicht selten werden diese Heringsbegräbnisse vom örtlichen Metzger initiiert, der sich freut, endlich wieder Kundschaft zu haben.

Zudem hat sich im Laufe der Jahre noch eine weitere Tradition eingeschlichen, an denen die Iren großen Gefallen finden. Sie verschenken riesige Schokoladeneier von 100 Gramm – 1000 Gramm, diese sind noch mal gefüllt mit Pralinen und kleineren Eiern. Angeblich werden schon eine Woche vor dem Osterfest, Eier im Wert von 20 Millionen Euro auf der grünen Insel verkauft! Genauso wie bei uns findet man die überdimensionalen Eier schon mehrere Wochen vor Ostern in den Regalen der Kaufhäuser. Verschenkt werden diese dann an Bekannte, Verwandte und Freunden. Genauso wie bei uns werden an Ostern auch sehr viele Eier verspeist, hier werden die Eier zwar nicht gefärbt wie bei uns, aber sie gehören zu Ostern dazu. Wenn Sie Lust haben Ostern auf der grünen Insel zu verbringen, dann kontaktieren Sie uns unsere Irland Experten beraten Sie gerne!