Irisches Schulungszentrum in Deutschland schult Fachleute aus der ganzen Welt!

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In einer Rekordbauzeit von gerade mal neun Monaten entstand das neue Schulungs- und Kommunikationszentrum am Goldenen Feld. Mit einem Jahresumsatz von zwei Milliarden Euro und rund 10.000 Mitarbeitern weltweit, hat der irische Mutterkonzern von Glen Dimplex Deutschland 2,2 Millionen Euro in das neue Schulungszentrum in Kulmbach investiert.

Derzeit beschäftigt die Glen Dimplex Deutschland GmbH insgesamt 900 an den Standorten Kulmbach, Nürnberg und Sonneberg, dabei vereint das Unternehmen drei Bereiche in sich: Ihren Sitz in Kulmbach haben die Firma Riedel, Kühlsysteme und Kältemaschinen und die Firma Dimplex, erneuerbare Energien und Hauswärmetechnik. In Sonneberg hat die Firma EIO Staubsauger mit Produktion und Verwaltung ihren Sitz und die Consumer Products mit Verwaltung und Marketing ist in Nürnberg angesiedelt.

Ab Oktober diesen Jahres werden rund 1.500 Fachkräfte aus der ganzen Welt jährlich für die rund 100 verschiedenen angebotenen Seminare erwartet. Im Glen-Dimplex-Forum sollen die Schulungen praxisnah durchgeführt werden, so werden aus Heizungsbauern, Händlern und Fachplaner im Rahmen der Seminare Wärmepumpen-Profis. Den Seminarteilnehmern werden im Ausstellungsraum Wärmepumpen und Lüftungsgeräte präsentiert, die sowohl der Warmwasserbereitung und Lüftung des Gebäudes, als auch der Klimatisierung dienen. Die Seminarleiter haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Heizungsbauern ein fundiertes Wissen über Wärmepumpentechnik mit Luft- und Erdwärme als Wärmequelle zu vermitteln.

Selbstverständlich werden in dem Neubau die hauseigenen Dimplex-Geräte für Warmwasser und ein angenehmes Raumklima zum Einsatz kommen. Für wohltemperierte Räumlichkeiten sorgt die installierte Luft/Wasser-Wärmepumpe. Für die beiden Sole/Wasser-Wärmepumpen wurden insgesamt acht Sonden-Bohrungen mit jeweils 50 Metern Tiefe durchgeführt. Bei einer der Sonden wurden im Abstand von fünf Metern jeweils ein Temperaturfühler angebracht, über ein Display im Ausstellungsraum ist es den Besuchern und Teilnehmern möglich sich die Veränderung der Erdwärme bei zunehmender Tief zu veranschaulichen. Ebenso gibt es im Außenbereich die Möglichkeit durch die Glasabdeckung in den angeschlossenen Sole-Kreisverteiler  hinein zu sehen.

Das Flachdach des Gebäudes ist mit 100 Photovoltaik-Modulen a 240 Watt ausgestattet. Die Module kommen von der Dimplex Renewables, einen Unternehmen der Glen Dimplex Group mit Sitz in Irland. Mit den installierten Modulen wird laut einer Vorausberechnung die beachtliche Menge von 23.000 kWh im Jahr erzeugt und die Versorgung des Gebäudes sowie der angeschlossenen Elektro-Tankstelle mit insgesamt vier Zapfplätzen gewährleistet.

Zur Eröffnung des Glen-Dimplex-Forums wurde die Irland-Flagge gehisst, zu Ehren der Firmenspitze aus Dublin. Martin Naughton, Firmengründer und Präsident von Glen Dimplex und Sean O’Driscoll, Konzernvorstand waren bei der Eröffnung höchstpersönlich anwesend. Als eine große Herausforderung bezeichnete O’Driscoll die Energiewende, der sich Glen Dimplex stellen würde. Aktuell werde in Kulmbach bereits daran geforscht welche Möglichkeiten sich zur Speicherung von Energie anbieten, und wie man diese Möglichkeiten umsetzen kann.

Für den irischen Botschafter Dan Mulhall ist Glen Dimplex für die deutsch-irischen Wirtschaftsbeziehungen ein Musterbeispiel, von dem beide Länder gleichermaßen profitieren. So haben Deutsche Unternehmen in Irland rund 10.000 Arbeitsplätze geschaffen und die irischen Unternehmen haben rund 15.000 Mitarbeiter, die in Deutschland beschäftigt sind.

Irlands Weg zum Wirtschaftsaufschwung Highlights August/September 2012

Wahrzeichen der Iren die irische HarfeIrland verzeichnet seit Anfang August weiterhin positive Wirtschaftsindikatoren – beispielsweise einen Anstieg der Produktivität in der Fertigungsindustrie oder Dienstleistungsbranche, steigende Exporte sowie ein positiveres Konsumklima.

Im jüngsten Quartalsbericht des IWF (05. September 2012) zu Irlands EU-IWF-Hilfsprogramm wird bestätigt, dass alle Leistungskriterien und Programmziele erfüllt wurden. Der IWF spricht jedoch von „starkem Gegenwind angesichts weltweit ungünstiger Wirtschaftsaussichten“. Für Irland bedeutet das, auch in nächster Zeit beträchtlichen Herausforderungen gegenüberzustehen. Der IWF ließ verlautbaren, dass die finanziellen Zielvorgaben für das Jahr 2012 für Irland weiterhin erreichbar sind. Die Steuereinnahmen lagen über den Erwartungen, was jedoch teilweise durch höhere Ausgaben im Bereich der Gesundheitsversorgung und Arbeitslosenunterstützung ausgeglichen wurde.

Es gilt eine äußerst positive Entwicklung zu erwähnen: Am 13. September hat Irlands staatliche Schuldenagentur NTMA (national Treasury Management Agency) 3-Monats-Schatzwechsel im Wert von 500 Millionen € zu einem Zinssatz von 0,7 % emittiert. Am 17. September lag der Zinssatz für irische Staatsanleihen mit 9-jähriger Laufzeit bei 5,27 % (verglichen mit 7,4 % vor dem EU-Gipfel im Juni). Der Trend zur Zinssenkung zeugt von einem verstärkten Anlegervertrauen.

Der Irland-Länderbericht des IWF enthält eine Zusammenfassung der derzeitigen Wirtschaftslage Irlands: „Nach einer außerordentlich schweren Bankenkrise, die den Steuerzahler 40 % des BIP gekostet hat, ist es dem irischen Staat dank beharrlicher Anstrengungen gelungen, wieder Stabilität herzustellen. Irlands hochgradig offene Volkswirtschaft nahm 2011 wieder einen leichten Aufwärtstrend auf – trotz einer weiterhin sinkenden Inlandsnachfrage. Banken wurden rekapitalisiert und ihr Volumen deutlich geschrumpft. Es wurde eine beträchtliche Haushaltskonsolidierung umgesetzt und gleichzeitig sozialer Zusammenhalt bewahrt. Diese Bemühungen wurden durch Hoffnungen auf stärkere europäische Unterstützung verstärkt und haben Marktvertrauen geschaffen – davon zeugt die jüngste Rückkehr Irlands auf den Markt für Staatsanleihen.“ Dem IWF-Bericht ist darüber hinaus zu entnehmen, dass für Irland vor dem Hintergrund der weltweit unsicheren Wirtschaftslage weiterhin Risiken bestehen und für den weiteren Erfolg externer Wirtschaftsaufschwung und europäische Unterstützung ausschlaggebend sind.

Der IWF verweist darauf, dass „sich die Staats- und Regierungschefs des Euroraums dazu verpflichtet haben, den Teufelskreis zwischen Banken und Staaten zu durchbrechen, indem dem ESM ermöglicht wurde, Banken direkt zu rekapitalisieren und die Lage des irischen Finanzsektors dahin gehend zu analysieren, die Nachhaltigkeit des gut funktionierenden Anpassungsprogramms weiterhin zu verbessern. Die Erfüllung dieser Zusagen ist ein grundlegender Schritt in Richtung einer konjunkturellen Erholung Irlands und dauerhafter Rückkehr zur Marktfinanzierung.“ www.imf.org

Irische Exporte nach Deutschland haben zwischen Januar und Juli 2012 im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von 10 % verzeichnet. Dank eines Exportvolumens von 4,1 Milliarden € beläuft sich der irische Handelsüberschuss in Deutschland im bisherigen Jahresverlauf auf beträchtliche 2 Milliarden €.

Die irische Dienstleistungsbranche verzeichnet seit Juli 2011 einen Produktionsanstieg von 7,8 %  – ein weiteres Anzeichen dafür, dass sich die irische Wirtschaft in die richtige Richtung bewegt. Der Gesamtwert der irischen Dienstleistungsexporte belief sich 2011 auf 81,4 Milliarden € 1 – 2010 betrug der Gesamtwert 74,3 Milliarden. Diese Zahlen sprechen für Irland als bedeutender Exporteur von Dienstleistungen.

Die Anzahl der Irlandreisen von Besuchern aus Übersee ist 2011 um 7,9 % auf 6,6 Millionen gestiegen. Die Anzahl der Überseereisen der irischen Bevölkerung ist im gleichen Zeitraum um 4,2 % gesunken. Die Ausgaben ausländischer Reisender in Irland beliefen sich 2011 auf 3,58 Milliarden €. www.cso.ie

Ambassador Dan Mulhall, Botschaft von Irland, 18. September 2012  

Die Iren entwickeln in Deutschland europäische Technologie

Das irische Technologie-Unternehmen Nines Engineering ist in Deutschland angekommen. Zusammen mit dem Fraunhofer Institut wird das Unternehmen ein effizienteres Fertigungsverfahren für komplexe Solarzellen entwickeln und testen.

Zusätzlich zu einer Kosteneinsparung wird diese Technologie auch den Wasserverbrauch drastisch senken, so dass Hersteller größere Summen in ihre Produktentwicklungen investieren können.

Nines Photovoltaics ist das erste Unternehmen, dass eine Lösung für einen vollständig trockenen Prozess ohne Chemikalien, die sich auf die Erderwärmung auswirken, anbietet. Diese Technologie kann die Solar-Branche in den Bereich führen, wo sie in Konkurrenz mit der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen treten kann.

Nines hat den richtigen Moment erwischt: Die Entwicklung senkt die Kosten und bietet qualitativ hochwertigere Solarzellen als die billigen Solarzellen aus China die der Solarzellen-Industrie in Deutschland schaden.
Derzeit wird, mit europäischen Fördermitteln, in Freiburg die erste Produktionsanlage von Nines gebaut. Eine erste Produktion wird noch für diesen Monat erwartet.
Nines Photvoltaics hat ihren Firmensitz im Synergy-Center auf dem Campus der Tallaght IT. Geleitet wird das Unternehmen von Simon Forsyth CFO, Edward Duffy CEO und Laurent Clochard CTO.
Im Jahr 2008 haben die Gründer von Nines Photovoltaics eine Nische in der Photovoltaik-Industrie für sich entdeckt bei der sie ihre Kompetenzen aus der Halbleiterindustrie einsetzen konnten. Bereits im Jahr 2010 wurde im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut der Prozess weiter entwickelt.
Dabei werden von Nines Photovoltaics keine Solarzellen zur Stromerzeugung produziert , dass Unternehmen hat eine Technik zur Verbesserung der Produktion entwickelt, die sowohl Kosten einspart, als auch umweltfreundlich ist. Die Fördermittel werden dazu beitragen Nines Photovoltaics zur nächsten Generation ihrer Entwicklungsprozesse zu führen.

Wenn Sie weitere Informationen suchen, können Sie sich direkt bei Nines Photovoltaics informieren.