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Ireland Meets Gymnich


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2 replies to this topic

#1 Megan

Megan

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Geschrieben 20 Juli 2007 - 04:11

[b]Hallo Fans irischer Musik

die wortbuehne (www.wortbuehne.de) veranstaltet am 26. und 27.07.07 in Erftstadt auf Schloß Gymnich einen irischen Abend - Lieder von Thomas Moore und Richard Burns - dazwischen Gedichte und Geschichten von James Joyce, Samuel Becket und Brendan Behan.
Vorgetragen von zwei waschechten Iren - Kathy Kelly und Mick Davis. Dazu wird eine typisch irische Spezialität gereicht, alles im Preis inbegriffen.
Tatort ist der Kurfürstensaal, je 20 Uhr.
Tickets können reserviert werden über: info@wortbuehne.de oder 0163 9073872
Es erwartet Euch ein traditioneller gemütlicher irischer Abend.

Es grüßt Euch Megan

#2 Irlandnachrichten

Irlandnachrichten

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Geschrieben 20 Juli 2007 - 06:22

Hallo Fans irischer Musik ...

die wortbuehne (www.wortbuehne.de) veranstaltet am 26. und 27.07.07 in Erftstadt auf Schloß Gymnich einen irischen Abend - Lieder von Thomas Moore und Richard Burns ...


Fans irischer Musik? — ich weiß nicht so recht. Thomas Moores (1779 - 1852), ich zitiere mal Hans Christian Oeser, "romantisch-phantastisches Bild eines versunkenen vorkolonialen Irlands mit seinen emblematischen Versatzstücken Harfe, Kleeblatt und Smaragd war zuallererst für den Genuss der Londoner Gesellschaft bestimmt [...] und ist mitverantwortlich für die sprachliche und geschmackliche Anglisierung des Volkslieds im Sinne der damaligen aristokratischen und bürgerlichen Kunstauffassung." Der englische Kritiker und Essayist William Hazlitt bezichtigte ihn dann auch, "die wilde Harfe Erins in eine musikalische Schnupftabakdose verwandelt zu haben". Mit ihm begann die sentimentale englischsprachige Ballade den autentischen alten irischen Gesangsstil sean-nós zu verdrängen.

Und was Robert Burns ("Richard" dürfte ein Tippfehler sein) betrifft, der war ein schottischer Mundartdichter – wer kennt nicht seine Ode an den Haggis? – ohne Beziehung zu Irland.

Gruß, Jürgen
The Irelandman – Täglich Nachrichten aus Irland

"... Als die Welt aus dem formlosen Chaos entstand, muss dieses Stück übrig geblieben sein – die letzten Spuren des Ur-Chaos" (William Makepeace Thackeray, Irish Sketch Book, 1843)

#3 droichead

droichead

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Geschrieben 21 Juli 2007 - 03:47

Ach der Jürgen, immer muss er an den Details knabbern ... aber Recht hat er.

Gottseidank hat er nicht auf der Webseite der Wortbühne das vollständige Programm angesehen, denn die Gedichte von William Butler Yates (so auf der Webseite) dürften zu leichten unterirdischen Rotationsgeräuschen in Sligo führen ...