Nur im Herbst erscheint dieses keltische Hochkreuz…

Eines der Gründe, warum die grüne Insel so beliebt ist, sind die keltischen Wurzeln, die vielen Sagen, Legenden und Mythen.  Und gerade so ein wunderbares Geheimnis kam jetzt wieder zum Vorschein. Nur im Herbst bekommt man dieses irische Hochkreuz, welches ein Förster im Wald von  Killea County Donegal angelegt hat, zu Gesicht. Donegal im Herbst, auf einmal erscheint mitten in einem Laubwald ein gigantisches keltisches Hochkreuz, welches nur aus der Luft zu sehen ist.  Das keltische Kreuz aus  Bäumen misst eine Länge von sagenhaften 100 Metern. Und natürlich wurden wieder wilde Geschichten um das Kreuz gesponnen. Die einen denken es waren Außerirdische,  die anderen ein Naturwunder von Urahnen, die Palette der Vermutungen sind riesengroß … Wenn Sie Zeit haben, dann setzen Sie sich in ein Pub und lauschen einfach den Geschichten um das das riesen Laub Keltenkreuz.

Doch das Werk ist auf einen einzelnen Mann zurückzuführen, dem, vor sechs Jahren nach einem Autounfall verstorbenen Förster Liam Emmery. Er hat für dieses Mammut Projekt zwei unterschiedliche Baumarten zur Gestaltung des Keltenkreuzes ausgesät. Eine unglaubliche Arbeit, denn das Keltenkreuz ist einfach perfekt angelegt. Nur eine Baumgattung bekommt im Herbst eine neue Farbe, sodass das Glaubenssymbol der Kelten nur im Herbst sichtbar wird. Flugreisende haben das keltische Hochkreuz, auf einem Landeanflug auf die nordirische Stadt Derry entdeckt. Nach Ihrer Landung haben sie von ihrer Entdeckung berichtet und Gareth Wilkinson ein Reporter des Senders UTV, hat dann die spannende unwirklich wirkende Geschichte recherchiert. Zudem bestätigte eine Drohnenaufnahme von Darren Sheaffer, die Aussagen der Fluggäste. Das gigantische Keltenkreuz existiert und erscheint immer im Herbst!

Für uns ein wichtiger Grund  im Herbst Richtung Nordirland zu fliegen, dann können Sie mit eigenem Augen dieses angelegte Naturschauspiel bewundern!  Emmery hat sich selbst ein Denkmal gesetzt, auch wenn er niemals den Ruhm dafür einstreichen kann, bleibt er mit dieser leidenschaftlichen Aktion definitiv unvergessen!

Oliviér Sauton ´s offener Brief an die irischen Fans

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Oliviér Sauton, ist ein französischer Schriftsteller, der einen offenen Brief an die irischen Fans geschrieben hat. Der Brief beschreibt die Leidenschaft, Brüderlichkeit und Freude der  irischen Fans, am Fußball, gerade nach den eher schlechten Nachrichten über Krawall, Gewalt und Zerstörung von anderen Fans. Die Iren kamen nach Frankreich und zeigten, wie man Fan sein kann, ohne Gewalt, ohne Zerstörung und für seine Mannschaft geradesteht, diese unterstützt und sogar dazu beflügelt das Achtelfinale zu erreichen.

Aber zurück zu den wunderbaren, offen Brief an die irischen Fans von Olivier Sauton, frei übersetzt aus dem Englischen.

Lieber  irischer Fan,

Am Sonntag steht eure Mannschaft im Achtelfinale der Europameisterschaft 2016 und wird gegen Frankreich antreten. Und wisst Ihr was? Mir ist völlig, egal ob mein Land gewinnt oder eures, denn ich werde glücklich sein egal, wer gewinnt! Und ich werde feiern, mit meinem französischem Blut sowie meinem Herzen, das dank euch, zunehmend irisch wird.

Denn Ihr irische Fans habt  in mein Land Großzügigkeit, Brüderlichkeit und eine gute Atmosphäre gebracht. Auf den Straßen im Stadion usw. Ihr habt Balladen gesungen für  hübsche französische Frauen,  Schlaflieder für Babys, liebevolle Slogans für Polizisten, die dank euch, endlich mal Nettigkeit und Respekt für Ihre Arbeit erfahren haben. Sogar das Auto, was ihr ausversehen beschädigt habt, habt ihr wieder repariert und so weiter.  In der Tat, wenn der Ire grün trägt, kann er nur ein Marsmensch sein. Denn so viel Herz hat nur ein Außerirdischer oder ein Ire.

Euer Land kann stolz auf Euch sein, denn ihr ehrt es mit eurem einzigartigen Charme. Ihre seit immer guter Laune, egal ob ihr gewonnen oder verloren habt. Auch wenn das Hemd, mal über den Bauch rutscht und kleben bleibt, hat es bei euch einfach Klasse. Ich liebe euch die Iren, und ich bin mir sicher, dass ich die Wahrheit sage, wenn ich behaupte, dass ganz Frankreich euren Charme verfallen ist.

Vielleicht erinnert ihr euch an 2009, hier traten unsere Länder für die Qualifikation an der WM gegeneinander an, wir spielten sehr schlecht und benutzten ein Handspiel, damit wir das Spiel gewinnen konnten.  Doch Gottes Mühlen mahlten gerecht und wir wurden danach mit Spott überzogen und brachten die ganze Welt zum Lachen.

Zu dieser Zeit waren wir glücklich die Qualifikation bestanden zu haben, aber viele Franzosen haben sich geschämt, wie wir dieses Spiel so gewonnen hatten. Denn mit dieser Aktion hatten wir gleichzeitig unseren Stolz verloren …  Ihr ward traurig, aber ihr habt das Stadion ohne Gewalt verlassen und seit zurück gekommen, ohne Rache zu nehmen, sondern gut gelaunt und mit viel Liebe und Respekt.

Hey Ire: Ihr seid große Herren, die Art Männer, vor der wir uns verbeugen. Und ich schwöre, wenn ihr am Sonntag, dank einer wandernden Hand, einem ungerechtfertigt gepfiffenen  Foul oder so,  gewinnen solltet, wird das kein Problem zwischen uns werden!

Und jedem Franzosen, der sich wagt, sich zu beschweren, werden wir verurteilen und ihm eines Besseren belehren. Ich bin sogar bereit euren unverständlichen Akzent zu lernen.

Meinen offenen Brief an euch werde ich in den sozialen Netzwerken verbreiten, wie eine Flaschenpost. Ich hoffe, dass es euch reichen wird. Es wäre wunderbar, wenn eine gute Seele, diesen Brief übersetzen könnte, ich wäre ihr auf ewig dankbar.  Denn mein Englisch ist nicht gut genug, in der Schule war ich mehr mit den Mädchen beschäftigt, als  meine unregelmäßigen Verben zu lernen, ich hoffe, ihr versteht dies und entschuldigt mich dafür.

  • Ich wünsche euch irischen Brüdern viel Glück beim Spiel.
  • Ihr könnt stolz auf euch sein.
  • Die Europameisterschaft ist noch nicht vorbei und ihr habt schon gewonnen.

Oliviér Sauton

Dieser Brief wurde ins Englische übersetzt von Celine Venet Le Riche,  hier findet ihr die englische Variante dieses Briefes.

 

Wir sagen Dankeschön, für diese wirklich tolle Hommage an die irischen Fans, welche nicht nur Frankreich gezeigt haben, dass Fans mit viel Herz, Liebe, Brüderlichkeit und vor allem Spaß und Freude am Fußball, Ihre Mannschaft tragen können. Und wer das Spiel gestern gesehen hat, wir mir bestimmt zustimmen, die Fans waren wieder in super Stimmung und die Mannschaft hat bis zuletzt gekämpft!

 

Bildquelle: FAIreland Fai.ie 

St. Patricks Day in München

Am 17.03. ist es wieder soweit, die Welt  feiert Irlands Nationalheiligen St. Patrick. Wenn Sie nicht in Dublin sein können, an diese, Tag. Dann sollten Sie unbedingt nach München, denn hier feiert man den St. Patricks Day fast genauso bunt, schrill und  laut, wie das Oktoberfest.

Am Samstag den 12.03.Können Sie an der St. Ludwig Kirche, an einer Messe zu Ehren von St. Patrick teilnehmen. Die Messe findet in Englisch, auf Deutsch und Gälisch statt und beginnt um 18.00 Uhr.  Die schrille, grüne Parade findet selbstverständlich am 17.03 statt, es ist nach dem Oktoberfest und den Faschingsumzug eine der größten multikulturellen Veranstaltungen in München! Die Parade beginnt um 12 Uhr und führt von der Münchener Freiheit zum Odeonsplatz, gegen 13.30 Uhr wird die Parade am Odeonsplatz eintreffen. Danach wird das Shamrock gesegnet, es gibt einige Reden von Ehrengästen und dann das Beste die Afterparade Party!

Greening in München

2016 ist es endlich soweit am 17. März um 18.30 Uhr wird endlich auch das Hofbräuhaus im grünen Licht erstrahlen, ein Ereignis, welches Sie sich auf keine Fälle entgehen lassen sollten. Selbstverständlich erstrahlen neben dem Hofbräuhaus das Olympia Stadion, die BMW Welt und die Allianz Arena in Grün. In den vergangenen Jahren erstrahlten noch weitere Bauwerke in München in Grün, alles im Zuge der weltweiten Greening Kampagne. Hier ein tolles Video mit Einblicken von der Parade 2015 in München. Es ist nicht Dublin aber eine lustige Alternative.

Weitere Infos zum Thema Greening Kampagne und weitere Festlichkeiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz finden Sie hier: http://www.ireland.com/de-de/campaign/normal-campaign/2016/spd-greening-2016/st-patricks-day-deutschland/

Karriere in Irland: Top-Chancen für Absolventen bei Apple, Google & Co.

Karriere machen, das ist heute das große Ziel vieler Hochschulabsolventen. Dabei geht der Blick häufig sogar ins Ausland, da die Chancen auf den neuen Traumjob hier mit der so wichtigen internationalen Erfahrung einhergehen. Die Klassiker sind natürlich die USA oder England – in letzter Zeit ist es jedoch vor allem Irland, das immer mehr Young Professionals anzieht, denn: Die grüne Insel ist Hauptsitz vieler Global Player, darunter Apple, Facebook und Google.

Irland: Hier sitzt die Tech- und Internetszene

Auf den ersten Blick mag es ein wenig verwundern, dass ausgerechnet Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen, wie Facebook oder Google ihren europäischen Standort in Irland haben. Wer jedoch genauer hinschaut, sieht, wie gut es Irland aktuell wirtschaftlich geht – denn nach der Wirtschaftskrise in den 80er Jahren, erlebt die grüne Insel einen regelrechten Aufschwung, der natürlich auch dem Arbeitsmarkt zugutekommt.

Ein Problem hat das Land jedoch: Es fehlt an Personal mit dem notwendigen Know-how, das vor allem die internationalen Konzerne benötigen. Kein Wunder also, dass Absolventen aus dem Ausland begehrt sind.

Gleichzeitig hat Irland vor allem aus steuerlicher Sicht, jede Menge Vorteile zu bieten – insbesondere, weil das Steuersystem einige Lücken aufweist:

  • Um Steuern zu sparen, transferieren Facebook & Co. Gelder ins Steuerparadies auf den Cayman Islands – dank der erwähnten Lücken kein Problem. In Deutschland und anderen europäischen Staaten beispielsweise wäre das nicht ohne Weiteres möglich.
  • Die Körperschaftssteuer liegt bei 12,5 Prozent – in Deutschland sind es 25 Prozent.
  • Die Arbeitskosten sind ebenfalls sehr viel niedriger.

Kurzum: Es ist die Kombination aus wirtschaftlichem Wohlstand und profitablem Steuersystem, das die Wirtschaftsgrößen nach Irland zieht. Auch, wenn es natürlich einen bitteren Beigeschmack hat, dass es so einfach ist, Gelder am Staat vorbeizuschieben, so ist das dennoch eine gute Chance als „Einwanderer“ Karriere zu machen – entsprechende Ausbildung und Know-how vorausgesetzt.

Voraussetzungen für einen perfekten Karrierestart in Irland

Ein Blick auf die großen Namen der Unternehmen, die in Irland ansässig sind, macht direkt klar, was auf der grünen Insel gesucht wird: Deutschsprachige Fachkräfte werden vor allem in der IT, im Marketing und (wie sollte es anders sein) in der Maschinenbaubranche gesucht, denn Qualität „Made in Germany“ ist auch in Irland beliebt.

Idealerweise bringen Bewerber direkt einen Masterabschluss mit, der in Irland sehr gerne gesehen ist. In manchen Fällen ist auch ein Bachelor ausreichend, auch wenn die Chancen auf Beschäftigung hier natürlich etwas niedriger sind.

Dabei ganz wichtig: Die Englischkenntnisse müssen auf sehr hohem Niveau sein – das ist nicht nur für das Bewerbungsgespräch wichtig, sondern auch im Arbeitsalltag. Sollte es nicht auf Anhieb mit dem Traumjob in Irland klappen, bietet sich auch ein längerer Work & Travel Aufenthalt an. So können ideal die sprachlichen Voraussetzungen geschaffen werden und man lernt Land und Leute kennen. So lässt sich auch herausfinden, ob man überhaupt längerfristig dort leben will.

Arbeiten in Irland: Gehälter und Lebensunterhaltskosten

Bevor es an die tatsächliche Bewerbung geht, will man natürlich wissen, ob sich der Aufwand lohnt – insbesondere, wenn es um das Gehalt geht. Eine pauschale Aussage ist jedoch schwierig, da es immer darauf ankommt, in welcher Position Absolventen beginnen und vor allem, bei welchem Unternehmen. Grundsätzlich liegt das Bruttoeinkommen in Irland mit rund 40.420 Euro leichter über dem in Deutschland (ca. 40.186 Euro).

Allerdings sind die Lebensunterhaltskosten nicht zu unterschätzen, die die Differenz zwischen Irland und Deutschland relativieren. So kostet eine kleine Wohnung in Dublin oder Cork weit mehr als 800 Euro pro Monat, ein Kaffee liegt bei mehr als drei Euro und ein kleines Bier bei über vier Euro. Doch auch mit diesen Kosten ist die Chance in Irland mehr zu verdienen als in Deutschland, sehr hoch.

Wenn das Gehalt noch nicht ganz überzeugt, tun das vielleicht die (besseren) Arbeitsbedingungen:

Die durchschnittliche Arbeitswoche hat 37 bis 40 Stunden – allerdings können deine Zeiten stark schwanken und auf bis zu 48 Stunden ansteigen. Das wird durch weniger Arbeit in den folgenden Wochen ausgeglichen.

  • Pro Woche gibt es (auch bei starker Arbeitsbelastung) einen Tag garantiert frei.
  • Jeder Arbeitnehmer hat vier Wochen Urlaub pro Jahr.
  • Den Traumjob in Irland finden: Wo und wie?

Wer nun auf der Jagd nach der ersten Stufe der Karriereleiter in Irland ist, sollte die Suche vor allem auf die wirtschaftlich starken Städte des Landes konzentrieren – Dublin ist hier natürlich die erste Wahl, da dort auch die Standorte der großen Tech-Unternehmen, wie Facebook und Google liegen. Dabei entscheidend: Die Standorte in Dublin dienen häufig dazu, von dort aus den deutschsprachigen Markt zu betreuen. Bewerber aus der Bundesrepublik sind deshalb natürlich besonders gerne gesehen.

Alternativ zu Dublin bietet sich außerdem ein Blick nach Cork an. Dort sitzen beispielsweise Apple (mit seinem Europasitz), Logitech und EMC – also ebenfalls große IT-Unternehmen, die zu den Hauptarbeitgebern der Stadt und des Landes gehören.

Unabhängig davon, wohin der Weg Bewerber aus Deutschland verschlägt – um an die begehrten Jobs heranzukommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Stellenanzeigen in Tageszeitungen
  • Stellenanzeigen im Internet
  • Staatlich lizenzierte Agenturen, die für Arbeitgeber auf Bewerbersuche gehen.

Vor allem Letzteres hat in Irland einen hohen Stellenwert, da über die Agenturen vor allem die beliebten und gut bezahlten Jobs vermittelt werden. Auch hier ist natürlich eine gute Bewerbung von Vorteil, um tatsächlich in Betracht gezogen zu werden.

Der letzte Schritt zur Karriere in Irland: die Bewerbung

Ganz unabhängig davon, wie Bewerber von einer freien Stelle erfahren haben: Eine professionelle Bewerbung ist hier nicht optional, sondern Pflicht. Dabei gilt es vor allem, die Unterschiede zwischen der Bewerbung in deutschsprachigen Ländern und Irland zu beachten. Dazu zählen folgende Punkte:

  • Der cover Letter beschreibt in Irland das Motivationsschreiben.
  • Der Lebenslauf heißt hier „CV“ (Curriculum Vitae). Er sollte mindestens zwei Seiten, maximal vier Seiten lang sein.
  • Kopien der Zeugnisse sind nicht unbedingt erforderlich. Wer sie jedoch mitschickt, sollte sie unbedingt vorher übersetzen lassen.
  • Ein Bild können Bewerber mitschicken, auch wenn das keine Pflicht ist.
  • Der wichtigste Punkt sind jedoch Empfehlungsschreiben und Arbeitszeugnisse, beispielsweise von Professoren oder ehemaligen Arbeitgebern. Diesen wird in Irland die größte Bedeutung beigemessen.

Fazit:

Irland lockt mit echten Traumjobs, darunter Stellen von Firmen, wie Apple, Facebook, Google oder auch Amazon. Auf dem Weg dorthin ist es natürlich entscheidend, dass sich Bewerber mit den Gegebenheiten vor Ort und dem Bewerbungsprozess vertraut machen, denn wie immer gilt: Auch in Irland ist die richtige Vorbereitung entscheidend, um Karriere zu machen.

Wir bedanken und bei unserem Gastautor für diesen informativen Artikel!

Christoph NeuholdAutorenname: Christoph Neuhold

Position: Projekt- und Qualitätsmanagement

Christoph Neuhold ist beim Übersetzungsbüro Translate Trade in München neben dem Projekt- und Qualitätsmanagement auch für das Marketing zuständig. Aus diesem Grund vertritt er die Interessen des Unternehmens regelmäßig auf diversen Messen und Verkaufsveranstaltungen.

Irland Skellig Michael – Drehort von Star Wars Episode 7 und 8

Unsere Grüne Insel  bekommt wieder einen speziellen Platz auf der Kinoleinwand, denn kein geringerer Film als Stars Wars Episode 7, drehte hier Szenen! Am Ende des Films bekommt die Insel Skellig Michael einen besonderen Auftritt. Normalerweise dürfen nur circa 180 Besucher täglich die schwer zugängliche Insel besuchen. Die nur circa 12 Kilometer von der Küste des County Kerrys entfernte Insel, beherbergt eines der am schwersten zugänglichsten Klöster Irlands. Die steile Steintreppe, welche zum Kloster hinauf führt, ist ebenfalls im Film zusehen. Und da es sich hier um die letzten Szenen des Films handelt, kann man stark davon ausgehen, dass Skellig Michael am Anfang der Episode 8 ebenfalls eine wichtige Rolle spielen wird! Und das wird sie! Denn in der Star Wars Episode 8 „Die letzten Jedi“, die im Dezember 2017 in deutschen Kinos anläuft, wird die markante Felsinsel wieder zu sehen sein. Man darf gespannt sein…!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß, beim Anschauen dieses bildgewaltigen Hollywood Blockbusters Star Wars Episode 7 „Das Erwachen der Macht”.

Die neue irische Passport Card

Seit Mitte Juli ist es endlich soweit, alle Iren ab 18 Jahren, die bereits einen gültigen Reisepass besitzen, können die handliche Passport Card beantragen. Diese ist praktisch nur so groß wie eine Kreditkarte und viel handlicher als der Reisepass. Gerade für junge Menschen, die abends unterwegs sind, ist die Passport Card eine wahre Erleichterung, die Karte passt in jedes Portemonnaie und ist dennoch ein gültiges Ausweisdokument.

Die neue irische Passport Card ist nicht nur im eigenen Land ein gültiges Identifikationsdokument, sondern ebenfalls innerhalb der Europäischen Union und im Europäischen Wirtschaftsraum. Die Beantragung kostet 35 €, die wirklich gut investiert sind. Die Passport Card ist fünf Jahre lang gültig. Das Beste ist aber, die Passport Card kann online oder über eine kostenfreie von der irischen Regierung zur Verfügung gestellten Smartphone APP beantragt werden. So spart man sich einen Behördengang. Selbst das Foto kann mit der APP selbst geschossen und hochgeladen werden. Quasi ein Selfie für ein Ausweisdokument! Hier zeigen die sonst als eher traditionell und rückständig bezeichneten Iren, wieder einmal, dass Sie beim Thema Zeitmanagement und Fortschritt die Nase weit vorne haben.

Ein Selfie als Passbild?

Das klingt zu schön, um wahr zu sein! Der Gedanke endlich ein schönes Foto im Pass zu haben, ist einfach zu verlockend. Natürlich dürfen auch bei der neuen Passport Card, nur Selfies verwendet werden die den biometrischen Ansprüchen entsprechen. Es dürfen keine Selfies genommen werden, aus sozialen Netzwerken oder mit unangemessenen Posen usw. Dennoch ist die APP genial, und spart wieder einen Gang zum Fotografen, kosten für Fotos und natürlich den Gang zur Behörde.

Weitere Informationen und wie Karte aussieht, findet Ihr hier.

The Isle of Man – Eine kleine, freie Insel

Douglas Isle of Man promenade fun fairRein optisch ist die Isle of Man eine wunderschöne Insel inmitten der irischen See, zwischen England und Irland liegend. Nur circa 85.000 Einwohner leben hier auf circa 570 Quadratkilometern. Die Insel ist  eigenständig, zwar ist Königin Elizabeth die II das Staatsoberhaut, aber dennoch gehört die Insel nicht zu dem Vereinigten Königreich. Hier herrschen eigene Regeln und Gesetze. Ein Tempolimit gibt es hier nicht, die Einwohner zahlen wenig Steuern und wenn man über die Fairy Bridge geht, welche nahe der Hauptstadt Douglas liegt, dann grüßt man die Feen nach einem keltischen Brauch, um Unglück zu verhindern.

Tourist Trophy das gefährlichste Motorradrennen der Welt

tt race riderSeit 1907 tummeln sich hier auf der Isle of Man einmal im Jahr die wage mutigsten Motorradfahrer der Welt, mehr als 240 Rennfahrer starben bis heute bei diesem Motorradrennen. Dennoch ist die TT das Highlight des Jahres der Isle of Man. Renn Course mit seinen über 200 Kurven auf einer Länge von 60,70 km führt entlang auf normalen Straßen, dicht vorbei an Steinmauern, durch verwinkelte Ortschaften und über ungesicherte Bergstraßen. Einfach der purre Wahnsinn, und das mit einer Geschwindigkeit von über 200 Km/h. Nicht jeder Rennfahrer ist dieser Herausforderung gewachsen, die Einheimischen sagen dazu nur ganz locker „ It separates the men from the boys.“ Leicht gesagt, wenn man nicht selbst beim Rennen teilnimmt oder ein Familienmitglied eines Teilnehmers ist.  Dennoch wird dieses Event wie ein Festival gefeiert mit reichlich Fish and Chips und Bier.

Die Rekorde und die Strecke im Überblick

Das Rennen startet in Douglas auf der Glencrutchery Road, direkt gegenüber von einem Friedhof, Ironie pur. Von dort an geht es in Richtung Ramsey durch Kurven und Ortschaften mit solch markanten Namen wie Bray Hill, Quarterbridge, Union Mills, Ballacraine, Sky Hill, Gooseneck, Kate’s Cottage oder dem engen Knick Creg-ny-Baa. Durch den kleinen Ort Kirk Michae, hierl donnern die Bikes mit einem Topspeed von über 200 km/h.

Sieben Klassen starten hier, die Rennfahrer starten zeitversetzt. Das Senior TT- Rennen dauert sechs Runden während Superstocks und die Supersportler den Kurs nur viermal umrunden. Die Fahrer mit der schnellsten Gesamtzeit ist der Gewinner der TT.

Joey Dunlop ist der bislang erfolgreichste Motorradfahrer der Isle of Man. 26 Siege hat er bis jetzt nachhause geholt!  Den absoluten Rundenrekord hält jedoch der Brite John McGuinnes mit 17:12:30, das bedeutet eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 211 km/h, auf dem ca. 60 Kilometer langen Course. Neben den Rennfahrern sind vor allem auch die Bikes ein absolutes Highlight! Die Maschinen stammen nämlich nicht vom Motorradhändler um die Ecke, sondern sind von großen japanischen werken und sehr stark modifiziert. Jedes Motorrad wird vor dem Rennen gründlich untersucht, damit Schäden vor dem Fahrantritt behoben werden können. Genau wie die Motorräder sind es auch die Fahrer, die ein entsprechendes Niveau und vor allem viel Können mitbringen müssen. Zugelassen werden nur Lizenzinhaber. Es kann also nicht jeder Motorradfahrer mitfahren. Das ist auch gut so, da immer noch sehr viel bei der Isle of Man TT passiert. Trotz der hohen Herausforderung kommen die Rennfahrer immer wieder zurück auf die Isle of Man und möchten unbedingt die Tourist Trophy gewinnen. Natürlich gibt es viele Fahrer die es nur des reinen Nervenkitzels machen, aber das sei jedem selbst überlassen. Das Event, wird jedenfalls jedes Jahr richtig gefeiert, und solange das Interesse an der TT, so hoch bleibt, wird dieses umstrittene Motorradrennen jedes Jahr weiter auf der Isle of Man stattfinden – Dank seiner vielen Sponsoren wie Pokerstars und den wagemutigen Motorradrennfahrern.

Destination Isle of Man!

Bilderquelle: Fotolia

Fifty Shades of Grey Hauptdarsteller Jamie Dornan

Hot-Jamie-Dornan-PicturesWieder sorgt ein irischer Schauspieler für Gesprächsstoff-Jamie Dornan. Der irische Schauspieler geboren am 01.05.1982 in Belfast Nordirland, ist im Moment als Christian Grey in der Romanverfilmung Fifty Shades of Grey zu sehen. Die Romanreihe sorgte weltweit für große Schlagzeilen zumal wegen der sexuellen Vorliebe der männlichen Romanhauptfigur. Sehnsüchtig wurde die Verfilmung erwartet und nun ist der Film endlich in den deutschen  Kinos.

Jamie Dornan wurde sein schauspielerisches Talent bereits in die Wiege gelegt, denn seine Tante führte in Belfast ein Amateurtheater. Schon in frühen Jahren stand der charismatische Ire auf der Theaterbühne. Dennoch führt sein erster Weg an der Schauspielerkarriere vorbei. Er arbeitet sehr erfolgreich als Männermodel. Er ist als Model so erfolgreich, dass er die Uni abbricht und nach London zieht. Dort arbeitet er für weltbekannte Modelabels wie: Gap, Hugo Boss, Calvin klein und Dolce & Gabanna. Den Weg zum Film findet er durch seine zweijährige Beziehung mit der Schauspielerin Keira Knightley.  Er erhält eine Filmrolle in dem Blockbuster Marie Antoinette von Sofia Coppola.

Weitere Filmrollen folgen, wie in den Serien „Once Upon a Time“ oder der Krimireihe „The Fall“. Aber den absoluten Karrieredurchbruch erreicht er bei der Bekanntgabe, dass er den Christian Grey  spielt, die Hauptfigur aus einer der meist kommentierten Romanreihe. Die Romane spalteten Kulturen und Generationen. Zu einem sollen die Bücher viele Paare bereichert haben, auf der anderen Seite steht die Fingerzeig Generation, dass die Bücher zu „heiß“ sind. Aus diesem Grund war dieser Film im Vorfeld so umstritten und diskutiert wie kaum ein Anderer. Gedreht wurde  Fifty Shades of Grey in Vancouver. Kinostart in Deutschland war der 12.02.2015, schon jetzt ist der Film bei den Kinocharts ganz oben und bricht bald alle Rekorde, was man garantiert einen großen Teil der männlichen Besetzung zuschreiben Kann-Jamie Dornan.

Bilderquelle: Focus Features 

Courteney Cox vielleicht Ende des Jahres Hochzeit in Irland?

small_ac_mayo_05012011_01Courtney Cox plant laut der britischen Webseite „Female First“, Ihre Hochzeit im wunderschönem Irland. Angeblich träumte die Schauspielerin schon immer von einer Traumhochzeit auf einer mittelalterlichen Burg. Und genau dieser Wunsch soll Ende dieses Jahres in Irland in Erfüllung gehen. Ihr Verlobter Johnny McDaid wurde in Derry in Nordirland geboren. Angeblich haben die beiden Ihre Traumburg während eines Besuches bei Johnnys Familie gefunden. Beide sollen sich sofort in Ashford Castle als Hochzeitstätte verliebt haben und wollten sich Ende des Jahres hier das Jawort geben. Genau Daten sind natürlich noch nicht bekannt, denn das Paar möchte trotz aller Medienaufmerksamkeit Ihren Tag genießen und mit Freunden und Familie verbringen.

Schon Kim Kardashian und Kanye West verbrachten ihre Flitterwochen auf der Grünen Insel. Nun vielleicht bald die nächste Promihochzeit in Irland? Wir würden uns natürlich sehr freuen! Die Gerüchteküche brodelt bereits und wer weiß, vielleicht heiraten die beiden wirklich im traumhaften Ashford Castle im County Mayo. Laut Aussagen eines Bekannten gegenüber dem Magazin „SUN“, wir die Hochzeitsfeier dann am Strand von Malibu stattfinden. Also die perfekte Mischung von Romantik und Partyflair. Das Ashford Castle ist einer der schönsten mittelalterlichen Burgen Irlands, erbaut wurde diese wunderschöne Burg bereit im 13. Jahrhundert. Die Gärten bieten eine traumhafte Kulisse und wir wünschen den beiden eine traumhafte Hochzeit im Irland. Und wer weiß vielleicht bleiben Sie ja noch ein paar Tage, länger bevor die Party in Malibu steigt.

Bildquelle: www.tourismirelandimagery.com

Irischer Folkmusiker in den internationalen Charts – Hozier

Der als Retter des Blues im 21. Jahrhundert bezeichnete Musiker Andrew Hozier-Byrne wurde am 17.03.190 in der irischen Küstenstadt Bray geboren. Schon seine Eltern waren Musiker. Sein Song „Take me to church“, wird international in den Radios rauf und runter gespielt. Seine irische Herkunft und der damit verbundene Katholismus prägen sein Werk deutlich, selbst sagt er: „Wenn du in Irland aufwächst, umgeben dich in deinem Alltag viele religiöse Aspekte. Meine Musik reflektiert das.“

Menschen die Ihn inspiriert haben sind unter anderem die Autoren Oscar Wilde, James Joyce und John Lee Hooker, Pink Floyd, Nina Simone und Tom Waits. Andrew war schon immer musikalisch begabt, sein Vater selbst, Blues und Jazz Musiker, brachte diese Art der Musik früh mit ins Haus, so wuchs Andrew damit auf und lernte diese Art der Musik zu lieben. Er brachte sich selbst das Gitarren und Piano spielen bei und studierte Musik am renommierten Trinity College in Dublin. Hier arbeitete er eng mit dem Trinity Orchester zusammen, welche Popsongs ins Orchestrale übersetzen.

Von 2009 bis 2012 war Hozier Mitglied im irischen Chor Anúna. Doch bevor er seinen Abschluss absolvierte, entschied er sich Blues Demos für das Majorlabel Universal einzuspielen. In seinem heimischen Keller widmet er sich voll und ganz seinem eigenem Sound.

Das positive Feedback der Plattenfirma bestärkt Hozier, dass sein Sound erfolgreich sein kann und 2013 veröffentlicht er seine erfolgreiche Debüt-EP Take me to Church. Wie aus dem Namen der Debüt-EP hervorgeht, finden die Gospeltracks des irischen Singer-Songwriters regelmäßig vor einem religiösen Hintergrund statt.

Sein Song erlangte Top Positionen in den internationalen Charts und er wird in den Medien als musikalisches Kind von van Morrison und Adele gefeiert. Sein Song „Take me to Church“ befasst sich fast ausschließlich, wie die Gesellschaft und die Kirche immer noch mit Homosexualität umgeht. Die Doppelmoral vieler Gesellschaften und Kulturen, er schreibt Songs mit Botschaft und sein Heimatland Irland, feiert und liebt Ihn dafür! Sein Song landete in den irischen Charts Platz 2. Er selbst sagt über seinen Song:

„Es ging mir von Anfang an um Sexualität und die damit verbundene Freiheit“, bestätigt Hozier. „Es existiert keine größere Lebensbejahung und nichts Menschlicheres als den sexuellen Akt.“

 Wir freuen uns wieder ein musikalisches Ausnahmetalent aus Irland vorstellen zu können und werden seine Karriere, die hoffentlich noch lange anhalten wird, verfolgen.