Tipps für das Motorradfahren in Irland – Routen und Sehenswürdigkeiten

Irland ist bekannt für seine zahlreichen Buchten und Klippen, Pixabay.com © PDPhotos (CC0 1.0)

Irland ist bekannt für seine zahlreichen Buchten und Klippen, Pixabay.com © PDPhotos (CC0 1.0)

Irland wird nicht ohne Grund die grüne Insel genannt. Ursprünglich lebten die Iren von der Schafzucht und der Landwirtschaft und die weiten Wiesen und Felder üben auch heute noch eine große Faszination auf die Menschen aus, weshalb jährlich rund sechs bis acht Millionen Touristen nach Irland strömen.  Das satte Grün der Insel liegt auch an dem relativ milden Klima durch den Golfstrom und durch die hohen Niederschlagswerte der Region. Doch keine Sorge, Irland bietet auch für Motorradfahrer ausreichende Sonnentage und ist darüber hinaus von zahlreichen interessanten Strecken und Touren gekennzeichnet.

 

Von Dublin nach Kilkenny

Wer in Irland Motorrad fährt, der sollte sich zwei der interessantesten Städte des Landes nicht entgehen lassen. In der Hauptstadt Dublin pulsiert nicht nur das Leben der Insel, hier gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten und die Geburtsstätte des beliebten Guinness Bieres. Ebenso ist in Kilkenny das obergärige, irische Ale Kilkenny entstanden, das im Land unter Smithwicks bekannt ist. Für Bierliebhaber lohnt sich eine Tour in jedem Fall, doch natürlich gilt auch in Irland „Don’t drink and drive“. In Dublin gibt es zum Beispiel die Guinness Brauerei St. James’s Gate, die heutzutage als Guinness Storehouse zahlreiche Informationen zu dem beliebten Bier gibt und Führungen oder sogar Braukurse anbietet. Auf der Homepage des Brauhauses gibt es zusätzliche Hinweise zu Attraktionen und Terminen. Wer sich mehr auf die Sehenswürdigkeiten der Stadt konzentrieren will, sollte beim Dublin Castle vorbei schauen, das seit 1204 in seiner jetzigen Form besteht. Bis zur Unabhängigkeit der Insel 1922 saßen hier die englischen Herrscher und kontrollierten die Geschicke des Landes. Weitere historische Attraktionen wie das Trinity College oder die Temple Bar, die berühmte Kneipenmeile, gibt es unter folgendem Link zu entdecken.

Das Dublin Castle gehört zu jedem Besuch der irischen Hauptstadt dazu; Wikimedia.commons.org © Vmenkov (CC BY-SA 2.5)

Das Dublin Castle gehört zu jedem Besuch der irischen Hauptstadt dazu; Wikimedia.commons.org © Vmenkov (CC BY-SA 2.5)

Die Tour startet in der Hauptstadt und führt über die N81 vorbei an Tallaght und Manor Kilbride bis nach Blessington. Dort sind die Blessington Lakes zu finden, mit 5000 Hektar Wasserfläche, einer ruhigen städtischen Umgebung für ausreichend Erholung am Wasser und vielen Wassersportarten wie Windsurfing, Kayaking oder Boot fahren. Schwimmen ist allerdings nicht erlaubt, deshalb bieten sich ausgedehnte Wandertouren an. Die Seen sind in den 30er Jahren entstanden, als der Poulaphouca Damm gebaut wurde und mittlerweile ist das Reservoir beliebter Ausflugspunkt für Touristen und Einheimische. Wer will fährt jedoch von Dublin aus direkt durch den Wicklow Mountain Nationalpark, der einige aufregende Streckenabschnitte aufweisen kann. Der Garten Irlands zeigt die Klosterstadt Glendalough, die auf dem bekannten Fernwanderweg „Wicklow Way“ gut zu erreichen ist. Weiter führt die Strecke an Baltinglass und Rathvilly vorbei, bis nach Tinryland, in der Nähe von Carlow. Die Grafschaft Carlow ist rund 900 Quadratkilometer groß und besteht überwiegend aus Flachland. Trotzdem gibt es hier einiges zu entdecken, wie die ehemaligen Mauersteine einer einst mächtigen Burg oder das Court House, das nach dem Vorbild des bekannten Parthenon Tempels in Athen gebaut wurde.  Einige Dolmensteine lassen sich über die Grafschaft verteilt finden. Weiter geht die Fahrt in Richtung Kilkenny vorbei an Paulstown, Goresbridge und Gowran. Wer einen kleinen Abstecher zum Mount Leinster machen möchte, findet dort einen schönen Ausblick bei 796 Metern Höhe. Er ist der fünfthöchste Berg der Insel.

In Kilkenny endet die kurze, aber aufregende Tour und die Stadt bietet ebenfalls einiges an Sehenswürdigkeiten und ein spannendes Nachtleben an. Für die gesamte Fahrt sollten sich Motorradfahrer ein wenig Zeit für viele Zwischenstopps machen, denn die Strecke dauert bei normalen Verkehrsbedingungen nur zwischen anderthalb bis zwei Stunden. In Kilkenny gibt es das imposante Kilkenny Castle, das seit 1172 besteht und bis 1967 Hauptwohnsitz der einflussreichen Familie Butler als Familiensitz diente. Es ist das Wahrzeichen der Stadt, in dem viele wichtige Gemälde und Erbstücke zu entdecken sind. In der Altstadt befindet sich das Rathaus, The Tholsel, erbaut 1761 und das Rothe House, ein Kaufhaus aus dem 16. Jahrhundert. Die Innenstadt ist geprägt von historischen Bauwerken, die sich keiner entgehen lassen sollte.

Offroad unterwegs in Irland

Wer nicht nur auf den ausgebauten Wegen und Straßen fahren will, sollte dem Süden der Insel einen Besuch abstatten. Die Klippen und hügeligen Wege sind nahezu ideal für Enduromaschinen, die für den rauen und unebenen Untergrund gut geeignet sind und mit ihren Reifen eine guten Grip besitzen. Zu empfehlen sind zum Beispiel Husaberg-Enduros, die eine langjährige Tradition im Offroad-Einsatz aufweisen können. Dieser Artikel beschäftigt sich mit den Besonderheiten der Maschinen und erläutert die wichtigsten Modelle. Mit einer guten Maschine geht es zum Beispiel los im Gap of Dunloe bei Killarney, einer 55 Kilometer langen Strecke mit 580 Metern Höhenunterschieden. Die Tour führt vorbei an kleinen Flüssen, Wasserfällen und atemberaubender rauer Kulisse der irischen Landschaft. Folgendes Video zeigt einige Eindrücke der Strecke.

Attraktionen sind Moll’s Gap, The Black Valley und Ladies’ View, ein Aussichtspunkt, der den Lough Leane See gut überblicken lässt. Killarney ist die größte Stadt der Grafschaft und liegt am Fuße des Sees, inmitten des Killarney National Parks. Hier ist die höchste Bergkette der Insel zu finden, die McGillycuddy Reeks, mit 19 Kilometern Länge und dem höchsten Berg Carrantuohill mit 1041 Metern Höhe. Wer bis dorthin wandern möchte, sollte sich gut vorbereiten und entsprechende Wanderausrüstung mitbringen. Der Nationalpark besticht mit seinen Eichenwäldern, dem Ross Castle am Lough Leane oder das Muckross House, ein ehemaliger Ansitz der Herrscherfamilien der Grafschaft, das durch sein besonderes Ambiente und die einmalige Architektur ein Wahrzeichen der Region darstellt.

Der Gap of Dunloe ist umgeben von abwechslungsreichen  Kulissen; Wikimedia.commons.org © Daniel Dudek (CC BY-SA 3.0)

Der Gap of Dunloe ist umgeben von abwechslungsreichen Kulissen; Wikimedia.commons.org © Daniel Dudek (CC BY-SA 3.0)

Eine weitere Offroadtour führt über den Ring of Kerry, der Küstenstraße in der Grafschaft Kerry im Südwesten der Insel. Diese 170 Kilometer lange Küstenstraße geht vorbei an Buchten, Stränden, zerklüfteten Abhängen und gehört zu den schönsten Küstentouren Europas. Bekannt sind die Küstenstadt Cahersiveen und die malerische Insel Valentia, die eine langjährige Geschichte vorweisen können. Interessant für Offroadfahrer ist der Coomakista Pass der Strecke, der von Waterville bis Killarney führt. Das Staigue Fort südlich der Halbinsel Iveragh ist ein altertümliches Ringfort, das als eine der am besten erhaltenen und größten Ringforts Irlands gilt und auf 2500 Jahre geschätzt wird. Die Strecke enthält einige flachere Abschnitte und einen faszinierenden Blick auf die Küste.

Motorradfahren in Irland – Regeln und Verhalten

In Irland herrscht Linksverkehr, an den sich deutsche Auto- und Motorradfahrer erst einmal gewöhnen müssen. In die zahlreichen Kreisverkehre ist ebenfalls links einzuschlagen und besonders ungeübte Fahrer sollten dabei sehr achtsam sein. Will der Fahrer zum Beispiel ganz um den Kreisverkehr herum fahren, zeigt er dies über den Blinker beim Einfahren an. Auf Autobahnen ist die äußere linke Spur die „langsamste“ Spur und andere Verkehrsteilnehmer sind auf den übrigen Straßen rechts zu überholen. Darüber hinaus dürfen nur Fahrzeuge in Irland fahren, die eine ausreichende Versicherung und eine Versicherungsplakette besitzen. Auch bei Mietwagen sollten Fahrer genau auf die Sicherheit achten und das Fahrzeug ausreichend kontrollieren. Alkohol im Blut kann einige Kosten mit sich bringen, denn in Irland sind mehr als 50mg Alkohol pro 100ml Blut nicht erlaubt (0,5 Promille). Bei Unfällen mit Verletzten gibt es automatisch einen verpflichtenden Alkoholtest. Die wichtigsten Höchstgeschwindigkeiten sehen folgendermaßen aus:

  • 50 km/h innerorts
  • 80 km/h auf Nebenstraßen
  • 100 km/h auf Landstraßen
  • 120 km/h auf Autobahnen

Die Verkehrsschilder geben Hinweise auf Einfahrten oder Vorfahrtsänderungen und sind mit gelben Quadraten gekennzeichnet. Viele Hinweisschilder sind auf Gälisch und Englisch geschrieben und geben Informationen zu den Sehenswürdigkeiten der Region.

Mit diesen Tipps sollte eine Rundreise mit dem Motorrad in Irland problemlos möglich sein.

Londonderry Derry Schmuckstück des Nordens

Herzlich willkommen in Londonderry auch als Derry bekannt. Londonderry ist eine der schönsten und vollständig mit Stadtmauern befestigten Stadt. Die am Fluss Foyle gelegene Stadt wurde 2013 als erste Stadt Großbritanniens mit dem Titel Kulturstadt ausgezeichnet. Die Stadt ist sehr stolz auf ihr 1450 jähriges Bestehen. Damit Sie die Vielfältigkeit der Stadt erleben können, bietet sich eine Stadtführung an. Hier kommen Sie an allen wichtigen Punkten vorbei wie die St Columbs Cathedral, das Gildenhaus mit seinen besonderen Buntglasfenstern. Derry verfügt über vier Stadttore und über eine rautenförmigen als „Diamond „ bezeichnete Innenstadt. Die war dank des rautenförmigen Aufbaus leicht zu verteidigen.

Besuchen Sie das Towermuseum und schreiten Sie entlang der berühmten Stadtmauern. Das Austins in der Innenstadt wurde 1830 gegründet und bietet einen unvergleichlichen Ausblick über die Stadt. Londonderry ist zudem bekannt als Stadt der Festivals. Eines der bekanntesten Festivals ist das Big Tickle Comedy Festival, dieses findet im September statt und wird Ihnen garantiert, dank der Vollblut Komiker das Lachen aus dem Bauch kitzeln. In Oktober findet das Hallowe èn carnival mit einem großen Feuerwerk und vielen Spukgestalten statt. Tausende Menschen stürmen auf die Straße und bringen mit ihren vielen Verkleidungen Stimmung auf Londonderrys Straßen. Und als lohnenden Jahresabschluss findet im November das Foyle Film Festival im Millennium Forum der größten Schauspielbühne Irlands statt. Tauchen Sie ein und genießen Sie diese einzigartige Stadt, unsere Irland Experten bringen Sie gerne nach Derry, kontaktieren Sie uns.

Cork City die Harfenstadt

Bild von Cork in Irland

Cork City

Nicht umsonst wurde Cork von Lonely Planet zu einer der zehn sehenswertesten Städten auf der ganzen Welt gewählt, denn hier gibt es viel zu sehen und zu erleben. Der Hafen von Cork soll nach Sydney der größte Hafen der Welt sein. Das Motto auf den Wappen der Stadt Cork ist „Station Bene Fide Carinis“ und bedeutet „Ein sicherer Hafen für Schiffe“. Die Bewohner von Cork nennen sich selbst „Corkians“ und sind ein stolzes Völkchen. Nur sehr ungern geben Sie Dublin den Vorzug als Hauptstadt der Republik Irlands. Die Rivalität der beiden Städte ist sehr humorvoll und warmherzig, nur auf scherzhafte weise wird konkurriert. Nicht wie bei uns die Städtefeindschaften zwischen Düsseldorf und Köln oder Frankfurt am Main und Offenbach 🙂

Cork ist nach Dublin und Belfast die drittgrößte Stadt der grünen Insel und liegt am Ufer des Flusses Lee. Wenn Sie Liebhaber vom guten irischen Essen sind, dann sind Sie hier genau richtig! Denn die Esskultur hat einen sehr hohen Stellenwert in Cork. Eines der bekanntesten Märkte der grünen Insel ist der English Market, hier locken urige Originale viele Besucher in die Stadt. Probieren Sie unbedingt die beiden vor Ort gebrauten hopfenbitteren Biere Murphys´s und Beamish Stout.

Und wenn Sie schon einmal entspannt durch die Stadt schlendern, dann sollten Sie unbedingt die 120 Stufen der St Anne´s Church erklimmen, denn von hier oben haben Sie einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt Cork und Umgebung. Und wenn Sie Lust haben, dürfen Sie die Kirchenglocken läuten. Wenn Sie alles über Cork erfahren möchten, dann sollten Sie unbedingt an einer der historischen Standführungen teilnehmen. Hier werden Sie alles über den Schutzpatron den Heiligen Fin Barre erfahren sowie wo sich die Wikinger angesiedelt haben. Die Küstenstadt ist reich an Geschichte, Mythen und Legenden.

Nur eine kurze Zugfahrt entfernt befindet sich der wirklich charmante Küstenort Cobh. Hier können Sie eine Ausstellung, die sich mit dem spannenden Thema Titanic beschäftigt besuchen, oder erfahren Sie mehr über die Geschichte der irischen Emigration und so weiter.
Wenn Sie Liebhaber irischer Musik sind, dann sollten Sie im Oktober unbedingt das Jazzfestival von Cork besuchen. Über 1000 Musiker spielen an spannenden Orten in der Stadt und der gesamten Grafschaft, ein mehrtägiges Spektakel, welches Sie unbedingt erlebt haben müssen. Eine tolle Möglichkeit Cork einmal zu  erforschen ist eine Hop on Hop off Tour, so können Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust erkunden. 

Irischer Plum Pudding oder Chrismas Pudding

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Seit über 150 Jahren ist der Plumpudding ein fester Bestandteil zum irischen Weihnachtsessen. Seine Ursprünge hat der Plum Pudding im mittelalterlichen England, damals war es eine fleischhaltige Vorspeise und trug den Namen plum porrige. Im Laufe der Jahre und Jahrhunderte änderte sich die Rezeptur und wurde zum Plum Pudding. Heutzutage wird der Plum Pudding vor Weihnachten zubereitet und trägt daher auch den Namen Chrismas Pudding. Um gleich mehrere Mythen klarzustellen, der Plum Pudding enthält keine Pflaumen, er ist keine Süßspeise, als irische Variante nichts für Kinder und auch nichts für Antialkoholiker. Die Zubereitung braucht sehr viel Zeit. Ursprünglich wurde der Plum Pudding am 1. Advent von der ganzen Familie angesetzt. Jeder durfte den Teig rühren und sich dabei etwas wünschen. Der 1. Advent war als Stir-up Sunday (Umrührsonntag) bekannt. Christus und die 12 Apostel sollten beim Plum Pudding gewürdigt werden, genau aus diesem Grund bestand die Zutatenliste aus genau 13 Elementen. Mit einem Holzlöffel wurden die Zutaten gerührt von Osten nach Westen, um die drei heiligen Könige zu ehren. Der Stechpalmenzweig als Dekoration sollte die Dornenkrone symbolisieren und galt gleichermaßen als Glücksbringer.

Früher wurden kleine Gegenstände im Chrismas Pudding eingebacken

Zum Beispiel, Silbermünzen für mehr Reichtum, einen Anker für eine gesunde Heimkehr, einen Ring für eine baldige Heirat und eine Miniwünschelrute als Glücksbringer. Wenn dann alle Segnungen und Wünsche sicher in den Teig eingearbeitet worden sind, wurde der Pudding für ca. 6 Stunden im Wasserbad (halb voll) gedampft. Jede Stunde muss das Wasserbad kontrolliert werden und Wasser nachgefüllt werden. Dann wird der Plum Pudding abgekühlt, mit Pergamentpapier abgedeckt und an einen kühlen trockenen Ort bis Weihnachten gelagert. Die Münzen waren überwiegend aus Aluminium hergestellt, so hatte sich diese Tradition bald erledigt, denn das einbacken hätte mehr geschadet als genutzt. Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Zutaten dazu und der Plum Pudding bekam seinen einzigartigen Geschmack.  An Weihnachten ist es dann endlich soweit und der Plum Pudding wird noch mal für circa 2 Stunden im Dampfbad gekocht und dann auf eine heiße servier Platte gestülpt. Danach wird der Chrismas Pudding mit Whiskey und Brandy übergossen, angezündet und in einem abgedunkelten Raum den Gästen präsentiert. Der Pudding wird portioniert und auf heißen Tellern serviert. Dazu reicht man eine köstliche Brandy Butter und/oder sehr viel Schlagsahne.

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Wenn Sie selber einen Plum Pudding zubereiten möchten, dann finden Sie hier ein Rezept

Zutaten:

  • Eine ca. 2l fassende Schüssel
    225g Butter (oder Talg)
    225g brauner Zucker
    200g Mehl, gesiebt
    250g Johannisbeeren
    225g Rosinen
    175g Sultaninen
    25g gehackte Mandeln oder Nüsse eigener Wahl
    25g glasierte Kirschen
    175g frische Semmelbrösel
    geriebene Schale + Saft einer Orange
    geriebene Schale einer Zitrone
    1 Zitrone
    1 Teelöffel Muskatnuss
    1 Teelöffel gemischte Gewürze (Mischung aus Zimt, Muskat, Piment u. a.)
    2 große Eier
    eine großzügige Menge an Guinness (bis zu 0.5l)
    eine großzügige Menge an Whiskey (weniger).

Zubereitung:

Als Erstes wir die Butter geschmolzen und alle Zutaten unter ständigen Rühren zugegeben, bis alles gut vermischt ist. Danach die Mischung in eine gebutterte Schüssel geben und mit Pergamentpapier und Alu Folie abdecken. Als Nächstes kommt der Pudding einen Dampfkochtop für gute 5-6 Stunden, überprüfen Sie den Wasserspiegel und fügen Sie gegebenenfalls kochendes Wasser zu. Nach dem abkühlen, wird der Pudding wieder mir Pergamentpapier und Alu Folie abgedeckt. Am Weihnachtstag wir die Abdeckung entfernt und er Plum Pudding muss erneut für 2-3 Stunden ins Dampfbad. Der Chrismas Pudding ist dank seines Alkoholgehalts sehr lange haltbar und so mancher Rest wird tatsächlich in Irland noch an Ostern serviert.

Wenn Sie lieber die fertige Variante bevorzugen, dann können Sie hier Ihren irischen Plum Pudding bestellen. Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden, wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und einen Guten Appetit! 

Temple Bar Trade Fest 2015

Sie lieben irische Musik? Dann sollten Sie unbedingt das Temple bar Trade Fest im Januar in Dublin besuchen! Nur einmal im Jahr erklingt traditionelle irische Musik durch Kirchenmauern aus Granit und aus vielen weiteren ausgefallenen Locations in Dublin. Vom 28.01 – 01.02.2015 steigt das große Temple Bar Trade Fest. Die meisten der Veranstaltungen sind kostenlos, nur für einzelne Konzerte wird eine Gebühr verlangt, hier finden Sie die Eintrittskarten für das irische Spektakel: templebartrad.tickets.ie.

Vergessen Sie den Winterblues und genießen Sie irischen Folk

Das Tradefest wurde 2005 ins Leben gerufen und Größen wie The Dubliners, Donovan, Clannad, Sharon Shannon und viele weitere nahmen am irischen Tradefest teil. Auch 2015 lässt die Künstlerliste nichts zu wünschen übrig. Aus der Grafschaft Londonderry tritt die vom Q Magazine als schönste Frauenstimmer der Welt geehrte Cara Dillon auf. Aus der Grafschaft Antrim treten die Festival Stars Beoga auf und unter anderem die Kult-Folk-Rockband The Levellers. Wenn Sie sich einen kompletten Überblick über die einzelnen Konzerte machen möchten, schauen Sie mal hier vorbei www.templebartrad.com.

2015 ist das 10. Jubiläumsjahr des Trade Fest, aus diesem Grund finden die Front Row Sessions statt, das sind eine Reihe von kleinen intimen Konzerten die ausgewählten Pubs stattfinden. Und das Line up mit Musikern wie The Dublin Legends, The Kilkennys, Paddy Casey, Eleanor McEvoy und Mundy. Nehmen Sie diese einmalige Gelegenheit wahr und erleben Sie diese Musiklegenden live! Sichern Sie sich schnell gratis Tickets, buchen Sie sofort Buchungscode: freetickets frontrowsessions.tickets.ie.

Der Winter neigt sich langsam dem Ende zu, vergessen Sie Ihren Winterblues und genießen Sie diese einzigartige Atmosphäre. Seinen Sie den Musikern ganz nah bei den Pub Sessions, singen Sie mit, trinken Sie ein Glas Guinness und tauchen Sie ein in die wunderbare Welt des Irish Folk. Dublin ist der ideale Austragungsort für dieses einzigartige Musikfestival. Das Trade-Fest findet im Musiker und Künstlerviertel der Stadt statt, dem Temple Bar Viertel. Hier gibt es zahlreiche Pubs, Kunstgalerien und multikulturelle Restaurants. Wandern Sie durch die Gassen von Dublin und erleben Sie bis zu über 200 kostenlose Events und Aufführungen. Und wenn Sie noch nie in Dublin waren, dann sollten Sie unbedingt die Stadt mit Ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten besichtigen.

Gerne kümmern wir uns, um Ihren Aufenthalt, kontaktieren Sie uns, unsere Irland Experten beraten Sie gerne.

Irish Whiskey – Das Wasser des Lebens Uisce Beatha

1310_0Seitdem 17. Jahrhundert wird in Irland schon Whiskey gebraut, die Iren nennen eines Ihrer bekanntesten Nationalgetränke liebevoll „Das Leben des Wassers“. In Irland lebende Mönche brachten der Historie nach die Kunst des Schnaps Brennens auf die grüne Insel. Am Anfang blieb es ein Geheimnis der Mönche und der selbst gebrannte wurde nur hinter den Klostermauern getrunken. Aber schon bald durchdrang das Geheimnis die Grenze. Bushmills ist die älteste lizenzierte Whiskey Brennerei, sie befindet sich in Nordirland. Noch heute wird hier der typisch, milde Irish Whiskey gebrannt und das seitdem König Jakob, der VI die Erlaubnis im Jahre 1608 gab.

Irish Whiskey im Laufe der Jahrhunderte

Im 18. und 19. Jahrhundert war der Irish Whiskey so beliebt, dass selbst die Briten irischen Whiskey tranken. Die Nachfrage war so groß, dass in ganz Irland 1200 Whiskeybrennereien eröffneten. Die meisten Brennereien brannten Irish Whiskey ohne Erlaubnis. Die Regierung zog die Reißleine und es wurden Steuern und Geldstrafen auf illegales Schnaps und Whiskey brennen erhoben. Danach ging die Anzahl der irischen Brennereien rapide zurück, von circa 1200 Brennereien bleiben gerade mal, 20 legale Brennereien übrig. Die Dunkelziffer der illegalen belief sich auf circa 600 Brennereien. Pater Theobald Mathew brachte um 1893 die Antialkoholiker Bewegung auf die grüne Insel. Diesen extrem starken Einfluss konnten im Endeffekt nur die wirklich großen Brennereien überleben wie Jameson, Powers und Bushmills, genau die Brennereien, die heute noch das Wasser des Lebens produzieren.

388_0Die amerikanische Prohibition und die schottische Konkurrenz

Irish Whiskey war so beliebt, dass neben England und Irland, die britischen Inseln, Westindien und die USA große Abnehmer des Whiskeys waren. In den USA nahmen die Abnehmer ab, als die Prohibition Einzug hielt. Schottland sprang auf den irischen Whiskey Zug auf, die Schotten brannten Ihren eigenen Blended Whiskey. Der rauchige Scotch wurde immer beliebter, und als die Iren mit den Lieferungen in die USA nach der Prohibition nicht nachkommen konnten, nahmen die Schotten die Chance war, und brachten Ihren Whisky an den Mann.

Die starke Konkurrenz machte es möglich, dass in den 60 er Jahren fast kein Irish Whiskey mehr exportiert wurde. Der irische Markt war ebenfalls sehr eingebrochen. 1966 schlossen sich die großen Whiskey Produzenten zusammen Powers, Jameson und Cork Distillery. Aber auch der Zusammenschluss konnte die Übernahme von ausländischen Investoren nicht standhalten. Die alten Rezepturen und Herstellungsverfahren sind nach wie vor nach alten irischen Traditionen. Genau dieser Prozess macht den Irish Whiskey so einzigartig und beliebt. Seit 1989 gibt es wieder eine unabhängige irische Whiskey Brennerei in Irland, und zwar die John Teeling Cooley Distillery.