Wirtschaftskrise auch in Irland präsent

Bereits seit dem Jahr 2008 ist die Wirtschaftskrise in Irland präsent. Die irische Regierung und auch die Bevölkerung sind sich in einem einig, sie wollen dem griechischen Schicksal entgehen. Irland fährt seit dem einen harten Sparkurs, den besonders die Bevölkerung in allen Schichten vom Beamten, Pensionisten, Arbeiter, Rentner -arm wie reich- deutlich zu spüren bekommen. Die irische Wirtschaft ist stark angeschlagen und die Arbeitslosigkeit ist so hoch wie schon lange nicht mehr, trotzdem spricht die Regierung davon, dass sich Irland von der Wirtschaftskrise erholt und die bisherigen Bemühungen langsam Erfolg bringen. Das Land Irland steht weiterhin unter dem Rettungsschirm der EU, da die Vorgaben der Geldgeber bisher immer mustergültig erfüllt wurden. Allerdings bekommt Irland auf Grund der Herabstufung durch die Ratingagentur kein Geld mehr geliehen. Die Staatsverschuldung liegt aktuell bei 100 Prozent und wird bis 2013 auf 118 Prozent ansteigen.

Die Regierung hat bestehende Steuern erhöht oder aber neue Steuern erhoben, gleichzeitig wurden Gehälter, Einkommen und Staatsausgaben wie Arbeitslosenunterstützung oder Kindergeld gekürzt. In fünf Jahren konnten insgesamt 30 Millionen Euro eingespart werden und die Handelsbilanz ist seit den letzten drei Jahren besser als je zuvor, die Kapitalflucht konnte erfolgreich gestoppt werden und die Regierung plant bis Ende 2012, spätestens aber zum Jahr 2013 wieder an den Kapitalmarkt zurück zu kehren.

Zwei Faktoren, von denen Irland profitiert

Trotz dass die Wirtschaftskrise immer noch gegenwärtig ist und die Bevölkerung noch nicht viel von Verbesserung spürt, sprecht die Regierung einem Aufschwung. Irland schafft es, wie noch kein Land in der EU zuvor das härteste Sparprogramm zu fahren und hat ein äußerst flexible Wirtschaftsstruktur, was eine rasche Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit mit sich bringt. Außerdem hat die Bevölkerung Irlands verstanden, dass die Sparmaßnahmen notwendig und unumgänglich sind.

Investoren konnten dazu gebracht werden 2014 auslaufende Papiere bis 2015 zu verlängern. Das verbesserte Image dringt immer weiter in das Bewusstsein vor und stärkt das Vertrauen in das noch angeschlagene Land. Irland kämpft gegen die Krise und wird nicht aufgeben.

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