Eine Mischung aus Nostalgie und neuen Ideen

Die Geschichte Irlands reicht weit zurück und das Land hat in der Vergangenheit viele Tiefen erleben müssen. Das Volk hat mehrere Hungersnöte miterlebt und eines war sicher: Die Iren mussten vorm Verhungern geschützt werden. Im 19. Jahrhundert waren Kartoffeln und Kohl Hauptnahrungsmittel für die Bevölkerung. Essen war überlebenswichtig, daher war das Essen in Irland eher zweckmäßig, denn es musste satt machen. Der Geschmack und der Genuss waren eher zweitrangig. Gäste in Irland haben eher über das Essen geschimpft und Erzählungen nach war es wirklich grausig. Wenn man nach echt typischem irischen Speisen fragt, wird jeder schnell Antworten können: Eintopf und Stew oder Speck, Kartoffeln und Kohl.

Kulinarische Wandlung

Der beschriebene Zustand war einmal, denn Irland hat in den letzten Jahrzehnten eine deutlich spürbare Entwicklung und kulinarische Wandlung durchlebt. Das Vorurteil „Außer guter Butter hat die Insel Irland seinen Gästen zu bieten“ ist schon lange widerlegt. Köche und Gastronomen haben in den vergangenen Jahren einen großen Schritt gemacht und sich auf ihre Stärken besonnen. Diese in Kombination mit den irischen Zutaten aus frischen und heimischen Produkten machen heute eine Mischung aus Nostalgie und neuen Ideen möglich und verzaubern jeden Gast, der in Irland zu Besuch ist. Durch die Wandlung haben die Iren die Lust und den Geschmack am kulinarischen und abwechslungsreichen Essen gewonnen und wollen es sich auch nicht mehr nehmen lassen. Heutzutage beinhaltet das irische Essen Elemente der französischen, italienischen und asiatischen Küche. Bei der Kochkunst werden ausschließlich irische Zutaten verwendet und Speisen werden entsprechend auf „irisch“ abgewandelt.

Irisches Gut: Guinnes Bier

Die Iren sind ein bierbraufreudiges Volk und überzeugen mit ihrem traditionell gebrauten Guinness Bier. Das Bier ist so beliebt, dass es sehr erfolgreich exportiert wird oder aber in Brauereien nach traditionellem Rezept gebraucht werden. Doch kein Bier schmeckt so gut, wie das echt irische Guinness Bier mit echt irischem Quellwasser. Das Bier wird in gemütlicher Runde in einem der vielzähligen Pubs zu sich genommen und macht hier auch wieder die Wichtigkeit des Genusses und der Atmosphäre deutlich.

Irische Spezialitäten

Besonders in Dublin finden sich viele unzählige Köche und Gastronomen, die ihren eigenen irischen Stil verfolgen und neue Dinge mit einbauen. Zu den irischen Spezialitäten gehören zum Beispiel die in Irland hergestellte würzige spanische Chorizo Wurst, dünngeschnittene Scheiben vom irischen Lachs, Schimmelkäse aus irischer Kuhmilch, Hühnchen mit Thymian-Brot-Füllung mit Cranberrysoße.

Neben den deftigen und schmackhaften Hauptspeisen verstehen die Iren ihr Handwerk in der Nachspeise-Herstellung. Mit der Lust am Essen, kam auch der Spaß an der Nachspeise und die Iren lieben selbsthergestelltes Gebäck, feinsten Schokoladen und bunte Macarons und Eis aus Milch von irischen Kühen.

Auch der Käse ist eine irische Spezialität und eine urirische Tradition zu gleich. Grundlage für die unterschiedlichen Käsesorten, ob cremig oder fest, sind Kuh- oder Ziegenmilch von irischen Tieren.

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