Der Europäer des Jahres – Enda Kenny!

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Der irische Premierminister Enda Kenny wird von dem VDZ, dem Verband deutscher Zeitschriftenverleger, mit einer ganz besonderen Auszeichnung geehrt! Am 08. November wird Enda Kenny im Rahmen der Publishers Night 2012 die „Goldene Victoria“ als Europäer des Jahres erhalten! Verliehen wird dem irischen Premierminister diese Auszeichnung aufgrund seines wichtigen Engagements für Europa. Dabei ist es dem VDZ wichtig, dass diese Auszeichnung nicht nur die Leistungen von Enda Kenny würdigt, sondern auch die Leistungen des gesamten irischen Volkes. Den entschlossenen Maßnahmen, mit denen Irland der Finanz- und Wirtschaftskrise den Kampf angesagt hat, obwohl sich ein großer Teil der irischen Bevölkerung ebenfalls in einer schweren Lage befindet, kann man nur mit allergrößtem Respekt begegnen, so der VDZ. Darüber hinaus sei auch der Beitrag, den Irland zu der europäischen Idee seit seinem Beitritt zur EU im Jahr 1973 geleistet hat, eine weitere Motivation für die Ehrung, denn obwohl sich die grüne Insel am westlichen Rand Europas befindet, war sie schon immer im Herzen von Europa.

Im kommenden Jahr wird Irland die EU-Ratspräsidentschaft zum siebten Mal in der 40 jährigen Mitgliedschaft Irlands in der EU übernehmen. Während der gesamten Mitgliedszeit hat Irland mehrfach im Rahmen der europäischen Entwicklung eine Schlüsselrolle gespielt. Unter anderem auch im Jahr 1990, als damaliger Träger der EU-Ratspräsidentschaft hatte Irland die deutsche Wiedervereinigung mit besiegelt. So sieht der VDZ die Fortschritte Irlands in den letzten 40 Jahren als ein großes Zeichen der Wertigkeit einer EU-Mitgliedschaft. Neben dem Premierminister Enda Kenny werden noch drei weitere Persönlichkeiten mit der goldenen Victoria im Rahmen der Publishers Night 2012, der wichtigsten Veranstaltung für deutsche Medien, ausgezeichnet. Die goldene Victoria für den „Europäer des Jahres“ wurde 2011 an den polnischen Premierminister Donald Tusk und im Jahr 2010 dem Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso verliehen.

 

Christus der Erlöser-Statue in Rio de Janeiro wird für den St. Patricks Day grün beleuchtet!

Leprechaun

Die weltberühmte Statue von Christus dem Erlöser in Rio de Janeiro wird für den St. Patricks Day in Grün beleuchtet. Die Vereinbarung wurde bereits von Präsident Michael D. Higgins und dem Erzbischof von Rio de Janeiro unterzeichnet. Damit reiht sich die Statue von Christus dem Erlöser in eine stetig wachsende Liste von weltberühmten Sehenswürdigkeiten ein, die zu St. Patricks Day in grünem Licht erstrahlen werden. Dazugehören unter anderem der Tafelberg in Kapstadt, das Opera House in Sidney und auch der Brunnen vor dem Weißen Haus in Washington.

Nach einer Bauzeit von neun Jahren wurde die Statue von Christus dem Erlöser im Jahre 1931 fertiggestellt. Mit einer Höhe von insgesamt 40 Metern und einer Spannweite von rund 28 Metern thront sie auf dem Gipfel des 700 m hohen Mount Corcovado. Die imposante Statue wurde vor fünf Jahren als eines der sieben neuen Weltwunder gewählt. Aktuell wird die Statue von Christus dem Erlöser, die zu der katholischen Kirche in Brasilien gehört, im Rahmen des Breast Cancer Awareness Month in Pink angestrahlt.

Irlands Weg zum Wirtschaftsaufschwung September/Oktober 2012

Wahrzeichen der Iren die irische Harfe

The Celtic Comeback – die Rückkehr der Iren titelt das Time Magazine auf dessen Titelbild Enda Kenny, Irlands Taoiseach oder auch Premierminister abgebildet ist. Nach den am 20. September veröffentlichten Zahlen ist das irische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal unverändert geblieben, das Bruttosozialprodukt (BSP) dagegen ist um 4,3 Prozent angestiegen. In Irland gilt das BSP als verlässlicherer Maßstab für die Wirtschaftsleistung des Landes. Durch das Wachstum von 1,5 Milliarden Euro innerhalb des zweiten Quartals konnte den Inlandsausgaben entgegen gewirkt werden. Mit 14,8 Prozent blieb auch die saisonbereinigte Arbeitslosenquote unverändert. Somit dürfte die Schaffung von Arbeitsplätzen zu einem Schwerpunkt in der bevorstehenden EU-Ratspräsidentschaft, die im kommenden Jahr von Januar bis Juni stattfindet, werden.

Das unabhängige irische Institut für Wirtschaft- und Sozialforschung, Economic and Social Research Institute, hat in der Herbstausgabe des vierteljährlich erscheinenden Wirtschaftskommentars, Quarterly Economic Commentary, darauf hingewiesen, dass der irische Wirtschaftsaufschwung durch die Unsicherheit angesichts der Weltwirtschaftslage gebremst worden sei. So seien die Maßnahmen, die die Europäische Zentralbank kürzlich vorstellte überzeugender, als die vorangegangenen Maßnahmen, so das Institut weiter. Während die offiziellen Wachstumsprognosen für das 2012 von der irischen Regierung mit 0,7 Prozent und für 2013 mit 2,2 Prozent eingeschätzt wurden, geht das Economic and Social Research Institute in seinem Bericht von einem Wachstum von 1,8 Prozent  für das Jahr 2012 aus und liegt damit deutlich über der offiziellen Einschätzung.

Vom April 2011 bis zum April 2012 beliefen sich die Nettoabwanderungen aus Irland auf 34.400, so berichtete das irische Zentralamt für Statistik, Central Statistics Office. Für den gleichen Zeitraum konnte ein relativ geringer Wachstumszuwachs der irischen Bevölkerung  auf 4, 585 Millionen verzeichnet werden. Das schnellste Wachstum in den vergangenen 19 Monaten konnte die irische Dienstleistungsbranche im September nachweisen, während in den anderen EU-Staaten ein Rückgang des Wachstums verzeichnet wurde.

Die Commerzbank berichtete in der  „Woche im Fokus“ vom 28. September, dass ein starker Anstieg in der Produktivität Irlands zu beobachten sei. Ebenso seien die Lohnstückkosten seit 2008 um insgesamt 12 Prozent gesunken, während die innerhalb der Eurozone ein Anstieg der Lohnstückkosten um rund 5 Prozent verzeichnet wurde. Damit hat sich die Wettbewerbsfähigkeit von Irland enorm verbessert.

Ebenso belegen die am 02. Oktober von der irischen Staatskasse veröffentlichten Zahlen für Ende September, dass die Staatsausgaben nur knapp 1 Prozent über den Zielvorgaben lagen und die die Steuereinnahmen die Erwartungen sogar um 1,5 Prozent übertroffen haben. Diese Entwicklung kommentierte Finanzminister Michael Noonan mit der Zuversicht, dass sich Irland auf einem gut befinde, um die Finanzvorgaben auch im zweiten Jahr in Folge einzuhalten. Darüber hinaus war es zuletzt im Jahr 2007 der Fall, dass die Staatseinnahmen Irlands drei Monate in Folge die Staatsausgaben übertrafen.

In einem Interview vom 30. September äußerte sich Premierminister Kenny  dahin gehend, dass die hervorragenden Exportleistungen Irlands der Auslöser dafür wären, dass Irland 2010 erstmalig seit zehn Jahren einen Überschuss in der Zahlungsbilanz ausweisen konnte und vermutlich auch zukünftig einen Überschuss ausweisen wird.

Bereits am 03. Oktober waren Premierminister Enda Kenny, Taoiseach, der stellvertretende Premierminister Eamon Gilmmore, Tánaiste sowie einige andere Minister im Rahmen der Vorbereitungen für die EU-Ratspräsidentschaft  nach Brüssel zu einem Treffen mit der EU-Kommission gereist. Vonseiten der Regierung wurde in Brüssel die Notwendigkeit der Stabilität innerhalb der Eurozone als eine Grundvoraussetzung für das Wachstum und die Beschäftigung in Europa betont.  Zu den festgelegten Schwerpunkten im Programm der irischen EU-Ratspräsidentschaft zählen der EU-Haushalt 2014 – 2020, die digitale Agenda, die Bankenunion, die Entwicklung des Binnenmarktes sowie die Reform der gemeinsamen Fischereipolitik, GFP, und auch der gemeinsamen Agrarpolitik, GAP.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die  Anzahl der Reisenden, die von Deutschland nach Irland kamen um 2,5 Prozent, auf insgesamt  151.300. Damit liegt Deutschland hinter dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten von Amerika auf Platz drei der Länder mit den meisten Irlandreisenden.

Ambassador Dan Mulhall, Botschaft von Irland,