Irische Pubs: Spagat zwischen Nostalgie und Moderne

Die Bezeichnung Pub ist die Kurzform von „Public House“ und hat bereits eine sehr lange Geschichte und man kann sagen, dass es ein sehr altes Wort ist. Erstmalig wurde das Wort Pub im viktorianischen Zeitalter verwendet, die Lokation an sich ist eine Erfindung der römischen Besatzung aus der Antike. Gaststätten waren damals sehr wichtig, denn sie wurden entlang der Straßennetze errichtet und boten Unterkunft und Essensverzehr für Reisende. Das Pub von damals war geprägt von alten Holzmöbeln, Sofas und Couches und an den Wänden waren Teppiche aufgehängt. Die Gäste waren durch getönte Fenster oder Milchglas vor Gaffern geschützt.

Das Pub hat heute seine Bedeutung von damals nicht verloren, denn es ist immer Treffpunkt für die Menschen aus Irland und hat einen festen Platz im sozialen Leben. Das Ambiente von damals wird immer noch in den heutigen Pubs, die oftmals schon seit vielen Jahrzehnten bestehen, zu finden und selbst die modernen Pubs werden im gleichen Stil ausgestattet. Die Gemütlichkeit steht definitiv im Vordergrund. Die Menschen treffen sich in den Pubs zum Reden oder zum Musizieren und erfreuen und laben sich an echt irischen Spezialitäten wie irischen Bieren und irischen Gerichten.

Das Irish Pub wird immer noch nach den alten irischen Traditionen eines echten irischen Pubs gestaltet und auch betrieben. Es ist üblich, dass sich die Gäste die Getränke an der Theke holen und direkt auch bezahlen. Anders als in Deutschland, wo man in den Gaststätten die verzehrten Getränke „auf den Deckel schreiben lässt“ und erst vor dem Verlassen des Pubs bezahlt.

Irischer Treffpunkt: Reden und Musik

Die Iren sind ein sehr gesprächiges Volk und lieben es, neue Geschichten zu hören. Sie tauschen sich gerne aus, was auch immer sehr gut bei den Touristen ankommt und geschätzt wird. In den Pubs treffen sich die Menschen nach Feierabend, um gemütlich zusammen ein Bier zu trinken und um sich zu unterhalten. Neben der Unterhaltung wird in Pubs immer Musik gespielt, überwiegend trifft man dort Livemusik an. Ein wahrer Magnet für die Menschen, denn sie können oftmals Musik verschiedener Stilrichtungen von Irish & Scottish Folk über Rock bis hin zum Reggae hören und den Musikern beim Musizieren zuschauen. Um die Menschen in den Pubs zu unterhalten, dürfen die Gäste an einem Open Stage Tag eigene Musikinstrumente mitbringen und Musik für die Gäste machen und es wird gerne Karaoke angeboten.

Die Sperrstunde wurde gelockert

Die Sperrstunde, die im Jahr 1915 eingeführt wurde, um zu verhindern, dass die Arbeiter bis spät in die Nacht hinein tranken und somit verkatert auf der Arbeit erschienen, wurde lange aufrechterhalten. Die Öffnungszeiten der Pubs wurden gesetzlich auf 11 bis 16 Uhr und 19 bis 23 Uhr festgelegt. Dieses Gesetz wurde im Laufe der Zeit gelockert, allerdings nie ganz aufgehoben. Heute können sich Gäste bis 2 Uhr in den Pubs aufhalten, allerdings sind die Warnungen deutlich, dass mehr Alkohol verzehrt wird und der Missbrauch ansteigt.

Gepflogenheiten im Pub

Die Kommunikation ist im Pub sehr einfach und unkompliziert, gleichzeitig spielen Klassenunterschiede keine Rolle. Der Gast bestellt an der Theke und bezahlt direkt. In den Pubs wird es gar nicht gern gesehen, dass der Gast nach dem Wirt ruft oder ihn heranwinkt, denn es ist irische Tradition, dass sich der Wirt die Reihenfolge des Gästeeintreffens merkt und sie entsprechend auch bedient. Weiterhin wird Trinkgeld sehr selten gezahlt, denn der Gast belohnt den Wirt, indem er ihm ein Getränk ausgibt und somit seine Dankbarkeit und seien Freude über den Service verdeutlicht. Ganz wichtig ist das Gesundheitsgesetz von 2006, das seit Juli 2007 das Rauchen in allen britischen Pubs streng untersagt.

Der Spagat zwischen Nostalgie und Moderne ist gar nicht so groß, denn die Pubs sind weiterhin im alten traditionellen irischen Stil anzutreffen, in denen die Gepflogenheiten von damals weiterleben. Sogar die Bekleidung des Personals aus Pubs erinnert heute immer noch an längst vergangene und fast vergessene Zeiten.

Schüleraustausch in Irland fördert den Wissenstransfer

Irland zählt mit seinen romantischen Städten, schönen Landschaften und seinen herzlichen und lustigen Menschen zu den schönsten Urlaubsländern Europas. Die Urlauber genießen das wunderschöne Land, die grünen Hügel, die altertümlichen Schlösser und die atemberaubenden Meereslandschaften und erleben einen unvergesslichen Urlaub, nicht selten wird auch im nächsten Jahr Irland als Urlaubsziel ausgewählt. Aber nicht nur Urlauber kommen gerne nach Irland, denn auch Schüler melden sich jedes Jahr zu Schüleraustauschen in Irland an. Irland hat hervorragende Beziehungen zu internationalen Schulen und freut sich über jeden ausländischen Schüler, der durch einen Schüleraustausch die irische Kultur und Geschichte kennenlernen möchte. Durch die verschiedenen Programme des Schüleraustausches kommen immer wieder neue Leute nach Irland, die die Insel entdecken und mit den einheimischen Menschen in Kontakt stehen. Sie lernen voneinander und leben für den Zeitraum des Austausches zusammen. Die Iren lernen von den Austauschschülern und die Austauschschüler von den Iren, sodass immer genügend Informationsfluss besteht. Die Iren sind von Natur aus sehr aufgeweckt und interessiert an anderen Kulturen und Lebensweisen und nehmen jeden Gast freundlich auf. Die Iren lieben den Kontakt zu anderen Menschen und tauschen sich sehr gerne aus, um zu lernen und zu erleben. Der Austauschschüler wird schnell merken, dass die Iren immer für gute Geschichten oder lustige Witze zu haben sind.

Highschool Besuch in Irland

Erfahrungsgemäß öffnen sich einem Schüleraustausch in Irland viele Türen für die Austauschschüler. Die irischen Highschools sind perfekte Orte, um die englische Sprache in Perfektion zu erlernen. Allerdings erfolgt dieses nicht in Form von sturem Lernen, denn die Iren lernen auf ihre Weise: Reden, Zuhören und zusammen Spaß haben. Mit diesem Motto ist das Lernen, unabhängig vom Thema und vom Inhalt, viel einfacher. Durch den täglichen Kontakt an der Highschool werden schnell neue Freundschaften geschlossen und Kontakte, auch für später, geknüpft.

An den irischen Highschools werden insgesamt acht Schulfächer, was mehr Fächer als in anderen Ländern ist. Der Austauschschüler kann zwischen folgenden Fächern wählen:

  • Englisch
  • Mathematik
  • Irische Sprache
  • Geschichte
  • Physik
  • Geografie
  • Business Organization
  • Musik

Es ist nicht unüblich, dass die Schüler neben den Schulfächern aktiv eine Sportart ausüben, in einer Theatergruppe mitwirken oder aber an Schulzeitungen mitarbeiten. Die Iren sind ein sehr geschäftiges Volk, welches sich gerne aktiv einbringt. Diese Mentalität wird auch der Austauschschüler direkt ab dem ersten Tag an der irischen Highschool kennenlernen.

Das irische Schulsystem besteht aus zwei Stufen, dem Junior Certificate und dem Leaving Certificate. Normal belegen die irischen Schüler zwischen diesen beiden Stufen der Highschool ein Transition Year.

Was ist das Junior Certificate?

Das Junior Certificate ist die Unterstufe, die drei Jahre dauert. Insgesamt werden hier neun bis elf Fächer belegt und am Ende finden Prüfungen statt, durch die sie dann zum Leaving Certificate zugelassen werden.

Was ist das Leaving Certificate?

Das Leaving Certificate ist die Oberstufe und dauert zwei Jahre. Insgesamt werden sechs bis acht Fächer belegt. Auch hier werden am Ende Prüfungen durchgeführt, bei denen sie nach Bestehen das Leaving Certificate erhalten.

Wofür ist das Transition Year?

Das Transition Year ist zwischen den beiden Stufen und dient den Schülern zu Neuorientierung. Sie können neue Ideen Sammeln und Erfahrungen aus dem Leben sammeln. In der Zeit betreuen die Schüler große Projekte und arbeiten an diesen aktiv mit. Gleichzeitig werden auch Kurse zu Themen wie Regierung, Politik, Sozialarbeit und Fotografie angeboten. Ausländische Schüler kommen häufig in das Transition Year und erleben dort das Austauschjahr.  

Bed and Breakfast-Die einfachste Art zu reisen

Die Insel Irland ist ein Land voller gastfreundlicher Menschen, die gerne ihr Zuhause für Urlauber als Bed and Breakfast Unterkunft anbieten. Beim Bed and Breakfast wird ein Gastzimmer bezogen, in dem Preis für das Gastzimmer ist ein Frühstück inklusive. Auf Nachfrage bei der Gastfamilie kann auch ein Abendessen bestellt werden, wobei dieses erfahrungsgemäß sehr selten vorkommt, da die Urlauber oftmals in Irland unterwegs sind und auswärts die irischen Spezialitäten speisen.

Bed and Breakfast ist die einfachste Art in Irland zu reisen, da der Urlauber von dem Kontakt zu den einheimischen Menschen profitiert und somit gute Tipps zu den Sehenswürdigkeiten oder auch Gaststätten bekommen kann. Die Menschen kennen sich in ihrer Umgebung besser aus als jeder Reiseführer und kennen die Orte, die es sich zu besuchen lohnt. Gerne bieten die Gastfamilien an, mit den Urlaubern Aktivitäten durchzuführen und ihnen ein Stück weit Irland näher zu bringen.

Der Urlauber kann sich entscheiden, den gesamten Urlaub bei einer Gastfamilie zu bleiben und dort das Leben mit ihnen zu teilen und die irische Kultur und die Sprache zu erlernen. Oder aber es besteht auch die Möglichkeit eine Rundreise zu machen, bei der der Urlauber jeden Tag bei einer neuen Gastfamilie unterkommt. Der Vorteil ist, dass der Urlauber viel von Irland sehen kann und auch wechselnden Kontakt zu den Iren hat, gleichzeitig muss er sich jeden Tag auf neue Menschen einstellen und sich mit ihnen arrangieren.

Rahmenbedingungen von Bed and Breakfast

Ob der Urlauber nun den gesamten Urlaub bei einer Gastfamilie nächtigt oder aber bei unterschiedlichen Familien einkehrt, die Rahmenbedingungen für das Bed and Breakfast sind in Irland identisch. Der Urlauber kann in der Zeit zwischen 14 und 18 Uhr sein Gastzimmer beziehen. Am nächsten Tag wird das Frühstück zwischen 8 und 10 Uhr serviert. Selbstbedienung ist nur nach Absprache erlaubt. Die Abreise kann nach Reinigung und Abnahmekontrolle der Gastfamilie erfolgen. Alles in allem sollte die Abreise bis 11 Uhr erfolgen, damit die Gastfamilie genügend Zeit für die Grundreinigung und die Bereitstellung neuer Gebrauchsgüter wie Handtücher etc. erfolgen kann. Grundsätzlich ist das Mitbringen von Haustieren aus hygienischen Gründen verboten. Nur wenige Gastfamilien erlauben dieses für ihre Unterkunft.

 

Fahrrad-Tour durch Irland

Der Fahrradsport findet nicht nur in Frankreich oder Italien großen Zulauf, denn auch die Insel Irland bietet mit ihren weitläufigen Straßenkilometern jedem Fahrrad-Touren-Fan ein breites Angebot. Besonders der Westen und Südwesten der Insel Irland ist aufgrund seiner Gegebenheiten und Landschaften sehr geeignet. Die Straßen dort sind überwiegend wenig befahren und dienen somit optimal als Fahrradstrecken für die Fahrradtouristen. Urlauber können auf zwei angebotenen  auf ihre Kosten kommen und eine Menge Eindrücke von der urlauberfreundlichen Insel erhalten. Die Reisegruppen für die Fahrradtouren werden klein und überschaubar gehalten, 14 Urlauber können an der Reise teilnehmen und die einwöchige Tour bestreiten. Das Besondere an der Fahrradtour durch Irland ist, dass Ortschaften besucht werden, die ein „normaler“ Urlauber nicht zu Gesicht bekommen würde. Mit dem Fahrrad hat man einfach andere Möglichkeiten und ist viel mobiler im Urlaub.

Inhalte des Fahrradurlaubes

Der Urlaub mit dem Fahrrad dauert eine Woche und es wird auf der Connemara-Tour am Tag eine Strecke von 40 bis 70 Kilometern zurückgelegt. Die Dingle-Burren Tour erstreckt sich über Tagesetappen von 35 bis 60 Kilometern. Die meiste Zeit wird die Tour in flachem Land bestritten und Steigungen treten eher weniger auf. Laut der Einschätzung der Urlaubsanbieter sind beide Touren mit normaler Kondition und Fitness zu schaffen, natürlich sollte man sich selbst beurteilen und vernünftiger Weise die auf einen zutreffende Schwierigkeitsgruppe auswählen. Wird eine schwierigere Stufe ausgewählt, geht es im straffen Programm durch hügeligeres Gelände. Diese Touren sind wirklich für gut trainierte Urlauber gedacht, die auch in ihrer Freizeit dem Fahrradsport verfallen sind. Nach Abschluss einer Tagestour kehrt die Gruppe dann in privat geführten Bed and Breakfast ein. Der Urlauber erlebt also nicht nur die sportliche Aktivität, sondern hat im Urlaub auch den beliebten Kontakt zur einheimischen Bevölkerung. Abends kann man auch in den Ortschaften Cong, Clifden oder Clonbur die typisch irischen Pubs aufsuchen, um dort echt irisches Bier aus der Guinness Brauerei oder auch echt irische Speisen zu sich zu nehmen. Einmalig an der Fahrradtour durch Irland ist, dass es für die Urlauber nicht notwendig ist, ihr Gepäck auf dem Fahrrad zu transportieren, denn es wird von Unterkunft zu Unterkunft voraus transportiert.

Irlandurlaub muss nicht immer teuer sein

Immer mehr Menschen schauen nach alternativen Urlaubszielen, da sie von den überfüllten Touristenhochburgen genervt sind und ihren Urlaub stressfreier gestalten, wollten. Beim Thema Kosten für den Urlaub gehen alle Urlauber konform, denn sie wollen so viel wie möglich erleben und gerade so viel wie nötig dafür bezahlen. Der Urlauber überlegt sich, was er gerne in seinem Urlaub alles machen möchte und macht dann eine Kostenübersicht. Anschließend ist es sinnvoll sich die Posten genauer anzuschauen, um zu prüfen, ob man nicht den einen oder anderen Euro einsparen kann.

Die Reise nach Irland

Ein Irlandurlaub muss nicht immer teuer sein, denn bereits bei der Reise nach Irland kann man auf Alternativen zurückgreifen, wenn man nicht unbedingt mit der teuersten Airline fliegen möchte und wenn man nicht so viel Wert auf den Komfort und auch die benötigte Reisezeit legt. Oder aber man verlagert die Priorität anders. Im Irland Forum werden regelmäßig Mitfahrgelegenheiten gesucht, bei denen sich eine Gruppe von Reisenden zusammenschließt und die Tour nach Irland gemeinsam bestreitet. Hierbei liegt die Priorität darauf, dass die Urlauber nach Irland kommen und noch eine Menge von der Umgebung sehen können, weniger als auf den Reisekomfort einer Luxusairline. Besonders ratsam ist es, wenn es unter der Reisenden mehrere Fahrer mit gültigem Führerschein für das Ausland gibt, dann können sich die Fahrer auf der langen Reise nach Irland abwechseln, sodass die Belastung auf mehreren Schultern verteilt ist. Oftmals werden Mitfahrgelegenheiten angeboten, bei denen sich die Kosten beim abwechselnden Fahren sogar noch reduzieren. Der Vorteil ist hierbei, dass nur einer einen Wagen stellen muss, der Kraftstoff wird dann durch alle Mitreisenden geteilt. Sehr häufig ist sogar, dass sich durch Mitfahrgelegenheiten oftmals auch Urlaubsfreundschaften entwickeln und der ein oder andere auch Aktivitäten in Irland zusammen unternehmen.

Irische Nationalparks-Touristen können geschützte Natur besuchen

Immer mehr Urlauber wollen weg von dem klassischen Am-Strand-Liegen und wollen mehr Aktivität in der Natur. Irland bietet seinen Urlaubern genau das, was sie Wünschen, Natur pur. Insgesamt gibt es in Irland sechs Nationalparks, die offiziell als Schutzgebiete gelten. Diese Schutzgebiete sind aber nicht für Menschen verschlossen, denn man kann die Nationalparks besichtigen und stellen für den Tourismus ein unbezahlbares Gut dar. Der Urlauber kann die irische Natur in unberührtem Zustand erkunden und kennenlernen und auch wilde Tiere, wie die wild lebenden Connemara-Ponys, beobachten.

Nationalparks im Überblick

  • Killarney National Park
  • Burren National Park
  • Connemara National Park
  • Glenveagh national Park
  • Wicklow Mountains National Park
  • Mayo National Park

Nationalpark Rundreise mit dem Bus

Damit Touristen in der kurzen Zeit des Urlaubes auch einen umfangreichen Einblick in die wunderschöne Natur bekommen, bieten die Reiseveranstalter Busrundreisen durch Irland zu den sechs Nationalparks an. Dort angekommen werden unterschiedliche Aktivitäten wie Wander- oder Radtouren innerhalb des Nationalparks angeboten, die den Touristen noch tiefer in die geschützte Natur führt. Bleibende Eindrücke und traumhafte Bilder werden entstehen, wenn sich der Urlauber in der freien Natur mit und auch ohne Reiseführer bewegt. Naturliebhaber kommen auf einer solchen Rundreise auf ihre Kosten und können die verschiedenen Landschaftstypen und Vegetationen in Irland kennenlernen. Wichtig ist, dass Autos und Busse meist nur bis zum Besucherzentrum des jeweiligen Parks erlaubt sind und die restliche Fortbewegung zu Fuß oder mit dem Fahrrad erfolgt. Urlauber schätzen neben der unberührten Natur, die von einem Nationalpark zum nächsten deutlich abweicht, die Ruhe und frische Luft Irlands. In kaum einem anderen Land ist so viel landschaftliche Abwechslung zu sehen, was die Busrundreisen zu den Nationalparks in Irland immer interessanter für Urlauber macht.  

Eine Irlandreise der besonderen Art

Bei einer Irlandreise denken die meisten Menschen an Städte- oder Kultur-Reisen. Das Urlaubsprofil und die Aktivitäten in Irland sind aber noch weitaus umfangreicher und ermöglichen sogar eine herausragende Kombination aus mehreren Aktivitäten. Die Insel Irland ist bekannt für ihre weitläufigen Landschaften und den markanten Naturmerkmalen wie die Klippen an der Küste und Bergen im Inland. Wer nicht nur den Rummel in der Stadt erleben möchte, sondern sich viel mehr auf die einmalige Natur in Irland konzentrieren möchte, hat die Möglichkeit einen Reiturlaub in Irland zu buchen. Ein Reiturlaub in Irland ist nicht nur für Fortgeschrittene und Profis, denn auch Anfänger beim Reiten können diese Art des Urlaubes mit Hilfe guter und intensiver Betreuung genießen. Auf den Ausritten auf dem Pferderücken wird man die Natur aus einem ganz anderen Blickwinkel erleben, denn durch die Anwesenheit der Pferde und Nichtverwendung von motorgetriebenen Fahrzeugen ist es dem Reisenden erlaubt, viel weiter in die Natur und ihre spezielle Welt einzutauchen. Die Tiere, die einem bei einem Ausritt über den Weg laufen, werden seltener scheu davon laufen und man hat einen phantastischen Ausblick auf die Landschaft, die an einem im Schritt-Tempo vorbei zieht.

Urlaub, Pferde und Englisch-Unterricht

Auf dem Pferderücken lässt sich der Urlaub in Irland wahrhaftig genießen. Irland bietet aber nicht nur Urlaub, denn sogar darüber hinaus, kann der Tourist gleichzeitig seine Englisch-Kenntnisse aufbessern, auffrischen und erweitern. Bei dem Urlaubsprogramm „Reiten & Englischunterricht“  werden alle pferdenärrischen und sprachinteressierten Menschen aus jeder Altersgruppe angesprochen. Im Vormittagsbereich findet intensiver Englischunterricht statt, bei dem die Einstufung entsprechend des Leistungsstandes der Urlauber erfolgt. Nach dem intensiven Lernen geht es am Nachmittag mit dem „eigenen Pferd“ raus ins Gelände, so dass das Erlernte verdaut werden kann und die Seele Ruhe finden kann. Dieser besondere Ausgleich fördert nachhaltig den Lernerfolg und die Urlauber lassen sich nicht nur berieseln, denn sie haben auch eine verantwortungsvolle Aufgabe in der Betreuung ihres Pferdes. Die Ausritte werden an jedem Tag durchgeführt und die Urlauber werden entlang der irischen Flüsse zu den Seen reiten, werden die irischen Wälder zu Pferd erkunden und auch die schroffen Berge besuchen und erklimmen. Lernsequenzen können sogar zu Pferd erfolgen und der Austausch in einer Reiter-Truppe ist viel intensiver als in anderen Gruppen.

Urlaub in Irland-Der Tourismus wandelt sich

Die Insel Irland rückt laut den aktuellen Auswertungen der Reisebüros und -Veranstalter immer weiter in den Fokus. Das bedeutet, dass sich der Tourismus, was die Wahl des Urlaubszieles angeht, sehr gewandelt hat. Für die heutigen Urlauber ist es nicht mehr so wichtig in ein weit entferntes Land zu reisen, um einen besonders tollen Urlaub zu erleben, denn bereits auch die nah gelegenen Länder wie England, Schottland und auch Irland werden immer interessanter für die Urlauber. Der Inselstaat Irland, der im Nordwesten Europas liegt, ist durch seine 27 Grafschaften ein charmantes Reiseziel. Keine Grafschaft gleicht der anderen, somit ist viel Abwechslung und Dynamik in einer Irland Reise zu erleben, sportliche Aktivitäten wie Wandern, Reiten, Kanufahren, Radfahren, Joggen und Klettern als auch Shoppen, Bummeln, Museen und Ausstellungen besuchen sind in Irland möglich.

Das Reiseziel ist festgelegt, aber wie kommt man hin?

Reise mit dem Flugzeug

Am einfachsten kann man nach Irland mit dem Flugzeug gelangen, denn es sind insgesamt sieben Flughäfen vorhanden.

Irland:

  • Cork (ORK-Cork)
  • Dublin (DUB-Dublin)
  • Galway (GWY)
  • Kerry County (KIR)
  • Knock (NOC-Horan Intl.)
  • Shannon (SNN-Shannon Airport)

Nordirland:

  • Belfast (SXL)

Reise mit der Fähre

Selbstverständlich gibt es auch noch die Alternative, dass der Urlauber aus Deutschland mit einem Bus oder dem Auto nach England fährt und dann per Fähre von Liverpool aus nach Dublin oder Belfast in Irland übersetzt. Weitere Häfen finden sich in Cork, Rosslare und auch Dun Loaghair und selbstverständlich kann man auch von Wales, Isle of Man, Frankreich und auch Schottland per Fähre nach Irland gelangen.

Reise mit dem Zug

Da es nun auch Urlauber mit Flugangst gibt oder Menschen, die kein eigenes Auto haben, können ganz einfach und bequem mit dem Zug nach Irland reisen. Wer mit dem Zug reist, muss sich auf hektisches Umsteigen gefasst machen, denn die angefahrenen Hauptbahnhöfe sind oftmals Umschlagplätze für den gesamten Reiseverkehr.

Reise mit dem Motorrad

Wer eine Irlandreise mit dem Motorrad durchführen möchte, erlebt direkt zwei Ereignisse auf einmal, denn die Fahrt mit dem Motorrad ist bereits ein Erlebnis und auch die Erkundung der traumhaften Landschaft Irlands mit dem Motorrad ist ebenfalls ein Highlight. Besonders gerne werden in der Motorradszene gemeinsame Gruppentouren nach Irland durchgeführt. Urlauber, die mit dem Motorrad nach Irland gelangen, sind sehr stark vom Wetter abhängig. Das Risiko liegt darin, dass die Reise im Sinne des Wortes „ins Wasser fällt.